Drehmaschine Kaufberatung

Alexoc
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Drehmaschine Kaufberatung

Beitrag von Alexoc » So 7. Mai 2017, 09:20

Hallo,

mein Name ist Alexander und ich bin 24 Jahre alt. Ich besitze schon seit längerem eine Fräse. Da ich damit aber nicht alles herstellen kann was ich gerne haben möchte soll meine Werkstatt jetzt noch um eine Drehmaschine erweitert werden. Leider habe ich davon noch wenig Ahnung und suche deshalb hier um Rat. Ich habe mir auch schon ein paar andere Kaufberatungsthreads hier durchgelesen. Die haben mir auch schon etwas geholfen aber nicht genug. Leider sind diese Threads nach kurzem immer wieder etwas offtopic geworden.

Ich habe jetzt nicht direkt einen speziellen Anwendungsbereich für die Drehmaschine. Ich werde darauf alles Mögliche machen. Aluminium und Stahl werden darauf hauptsächlich bearbeitet werden. Ich hätte z.B. aktuelle ein Projekt für das ich eine Welle mit 60x250mm brauche aus Stahl (z.B. 16MnCr5). Das sollte mit der Drehmaschine natürlich auch funktionieren. Die Leistung sollte auch ausreichen um z.B. die genannte Welle auf 225mm von 60 auf 40mm abzudrehen ohne nen ganzen Tag an der Drehe zu stehen. Ich mag es auch gerne wenn ordentlich die (heißen) Späne fliegen ;) Ist halt n Hobby. Man braucht eigentlich nix davon aber haben will man es trotzdem :-D Die Genauigkeit der Maschine sollte auch ganz gut sein. Wäre schön wenn es möglich ist eine 40mm k6 Passung zu drehen.

Mal noch eine Verständnisfrage. Bei Fräsen ist es ja tendenziell so, umso größer die Bearbeitungsfläche der Fräse umso instabiler ist die. Bei ner Drehmaschine ist das ja eher umgekehrt? Die Spizenweite sollte ja eher keinen Einfluss auf die Stabilität haben? Umso breiter das Bett umso besser? Umso mehr Gewicht umso besser ist eh klar. Die Drehmaschine sollte aber nicht unbedingt über 250 kg wiegen. Die muss irgendwie über eine Kellertreppe in den Keller gelangen. Spitzenweite hatte ich so an ca. 700mm gedacht um auch für etwas größere Teile oder Bohrer genug Platz zu haben. Mindestens auf jeden Fall 550mm. Umlaufdurchmesser über Maschinenbett sollte mindestens 250mm betragen. Mein Budget habe ich mal auf ca 2500€ für die Maschine angesetzt.

Eine alte Industriemaschine scheidet für mich aus folgenden Gründen aus:
1. Meist deutlich zu schwer oder zu groß für die Kellertreppe
2. Ich kann mangels Erfahrung den Zustand der Maschine nur schlecht einschätzen
3. Ich möchte ohne große Arbeiten mit der Drehmaschine sofort loslegen können und nicht erst n halbes Jahr restaurieren.

Wie sieht es eigentlich mit den Maschinen mit eingebauter Drehzahlregelung aus? Hab öfters mal gelesen, dass die eher nur mäßig gut sein sollen und die Motoren auch mal gerne in Rauch aufgehen. Bezieht sich das vielleicht nur auf die Maschinen mit niedriger Leistung? Die ich mir jetzt ausgesucht habe mit der Drehzahlregelung haben alle über 1kW Motorleistung. Ansonsten wäre es für mich auch kein Problem eine Maschine mit Drehstrommotor zu nehmen und da noch einen FU anzubauen. Wäre warscheinlich auch nicht das blödeste, weil man dann mit dem Getriebe schonmal grob die passende Drehzahl wählen kann und mit dem FU dann noch die genaue einstellen kann. So hat man bei jeder Drehzahl die maximale Leistung des Motors zur Verfügung und ordentliches Drehmoment.

Folgende Maschinen habe ich schon gefunden die für mich in Frage kommen würden.


Mit stufenloser Drehzahlregelung
Bernado. Wobei hierüber schön öfters schlechtes gelesen habe vorallem beim Support der Firma. Wenn die Maschine keine Probleme hat läuft die wohl gut. Man kann günstigere Preise als die auf der Website finden.

Bernado 550 Top
Eher kleine und günstigere Variante.
-Nur 6 Längsvorschübe.
-Nur 137kg
+Zusätzlich 2 schaltbare Drehzahlen
+Angeblich Drehstrommotor mit FU


Bernado 550 Pro
Eigentlich die 550 Top nur mit stärkerem Motor und bis 3000 U/min


Bernado Profi 700 BQV
-Elektronische stufenlose Drehzahlregelung. Klingt fast nach Brushed DC Motor mit PWM Steuerung?
- maximal 1800 U/min
+160mm Futter
+38mm Spindelbohrung
+280mm Umlaufdurchmesser
+14 Längsvorschübe
+235kg
+Vermutlich gleiche Bettbreite wie Profi 700 Top (180mm)


Profi 700 Top
Ähnlich der 700 BQV
-Eigentlich schon spürbar über meinem Budget
+Frequenzumrichter mit Drehstrommotor
+300mm Umlaufdurchmesser
+180mm Bettbreite
+14 Längsvorschübe
+235kg



Optimum Qualitativ etwas hochwertiger? Anscheinend guter Service. Preislich allerdings eher über meinem Budget bei gewünschter Ausstattung

OPTIturn TU 2506V
Ziemlich klein und und schon eher über dem Budget.
- nur 6 Längsvorschübe
- Nur Leitspindel
- 135kg
- kein Planvorschub
+ Weiter Drehzahlbereich (30-4000)


Paulimot Bis jetzt nix großartiges negatives darüber gehört. Eher positives.

SIEG SC10
Momentan eigentlich meine Favorit.
- nur 15 Metrisch und 6 Zoll Steigungen
- nur eine Getriebestufe
+155mm Bettweite
+38mm Spindelbohrung
+300mm Über Bett
+160mm Futter
+je 15 Vorschübe für Längs und Planvorschub (allerdings kein Bereich angegeben)
+1,5 kW
+215 kg


Ohne stufenloser Drehzahlregelung. Hier müsste man halt noch einen FU nutzen.

Optimum

OPTIturn TU 2807 (400 V)
-Nur 6 Längsvorschübe
-850W
-kein Planvorschub
-Nur Leitspindel
+180mm Bettbreite

OPTIturn TU 3008
Schon recht teuer wobei es die hier zu einem ganz guten Kurs gibt.
-Drehzahlwahl über Riemen
-immerhin 9 Plan und Längsvorschübe
+1100W Drehstrom 400V Motor
+36mm Spindelbohrung
+310mm Umlauf über Bett
+800mm Spitzenweite
+180mm Bettbreite
+Leit und Zugspindel
+25mm Aufnahmehöhe Stahlhalter

Braucht man wirklich 15 Längsvorschübe oder sind 9 normal ausreichend?


So das wars jetzt glaube ich. Vielleicht habt ihr ja einen Tipp zu den Maschinen bzw. noch andere Hersteller bei denen man sich mal umsehen kann. Am Ende muss ich mich natürlich selbst entscheiden.

Gruß
Alex
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Mark_m
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Re: Drehmaschine Kaufberatung

Beitrag von Mark_m » So 7. Mai 2017, 10:23

Hallo Alexander
Wie sieht es eigentlich mit den Maschinen mit eingebauter Drehzahlregelung aus? Hab öfters mal gelesen, dass die eher nur mäßig gut sein sollen und die Motoren auch mal gerne in Rauch aufgehen.
Ich habe eine kleine Drehe (Holzmann 400) mit Gleichstrommotor und Geschwindigkeitsregelung.
Hat recht wenig Drehmoment, läuft aber ansonsten gut.
Bisher jedenfalls.

Bei Deiner größeren Maschine würde ich auf jeden Fall einen Drehstrommotor mit FU nehmen.
Die sind sehr robust und standardisiert.
Sowohl Motor als auch FU.

Gruß
Mark

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Schorse
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Re: Drehmaschine Kaufberatung

Beitrag von Schorse » So 7. Mai 2017, 13:13

Ich würde mir anstatt der SC10 eher die PM3800 von Paulimot angucken.
Die hat ein Schaltgetriebe und somit auch bei niedriger Drehzahl genug Drehmoment. Außerdem mehr Gewindesteigungen, mit der SC10 kannst du nur bis M22 schneiden.
Die PM3800 nimmt 16mm Drehstähle, die SC10 nur 14mm. Da das keine "normale" Größe ist, kann man nur 12mm benutzen.

Insgesammt ist die PM3800 die massivere Maschine.

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Re: Drehmaschine Kaufberatung

Beitrag von Eifel_Schlosser » So 7. Mai 2017, 16:29

Hallo,
Ich besitze seit einem Halben Jahr eine Bernardo Profi 550 WQV. Ich muss sagen für kleinere Sachen und weiche Materialien wie Alu oder Messing ist sie vllt in einem gewissen Rahmen geeignet aber für Stähle mit höherer Festigkeit ungeeignet.
Das Drehmoment ist sehr gering, sprich bei einem hohen zu zerspanendem Volumen natürlich Zeitaufwändig.
Ich war so enttäuscht von dem Ding, das ich mir zum guten Schluss eine Gebrauchte größere Maschine zugelegt habe und die Bernardo seit dem nur noch rum steht. Klarer Vorteil natürlich die Größe und das Gewicht je nach dem wie der Platzbedarf ist.
Kommt immer drauf an was man machen will.
Meiner Meinung nach gibt es nichts besseres als eine gute gebrauchte Maschine anstatt so einen China sch....

Gruß der Eifel_Schlosser

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HansD
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Re: Drehmaschine Kaufberatung

Beitrag von HansD » So 7. Mai 2017, 16:44

Eifel_Schlosser hat geschrieben: Das Drehmoment ist sehr gering
Meiner Meinung nach gibt es nichts besseres als eine gute gebrauchte Maschine anstatt so einen China sch....
Da wirfst Du aber zwei Dinge durcheinander, eine schwache gute gebrauchte Maschine hätte auch ein geringes Drehmoment gegenüber einer starken chinesischen.

Hans
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Re: Drehmaschine Kaufberatung

Beitrag von uli12us » So 7. Mai 2017, 19:20

Richtig, es gibt auch richtige Büffel aus China.
Da kann ich mir kaum vorstellen, dass die egal wie dick der Span auch wird, stehenbleibt.
https://www.chestermachinetools.com/col ... ntry-lathe

Alexoc
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Re: Drehmaschine Kaufberatung

Beitrag von Alexoc » So 7. Mai 2017, 20:01

Mark_m hat geschrieben: Ich habe eine kleine Drehe (Holzmann 400) mit Gleichstrommotor und Geschwindigkeitsregelung.
Hat recht wenig Drehmoment, läuft aber ansonsten gut.
Danke. Da werde ich also drauf achten, das ich keine mit Gleichstrommotor kaufe. Hatte ic mir auch schon gedacht, dass das nicht das Gelbe vom Ei ist.

Schorse hat geschrieben:Ich würde mir anstatt der SC10 eher die PM3800 von Paulimot angucken.
Die hat ein Schaltgetriebe und somit auch bei niedriger Drehzahl genug Drehmoment. Außerdem mehr Gewindesteigungen, mit der SC10 kannst du nur bis M22 schneiden.
Die PM3800 nimmt 16mm Drehstähle, die SC10 nur 14mm. Da das keine "normale" Größe ist, kann man nur 12mm benutzen.

Insgesammt ist die PM3800 die massivere Maschine.
Die habe ich mir mal kurz angesehen gehabt aber irgendwie dann nicht mehr auf dem Schirm gehabt. Die schaut auf jeden Fall sehr interessant aus. Wobei sich die Daten für mich so lesen, als sei das nicht die genaueste Maschine und eher für gröbere Sachen gedacht.
Das Schaltgetriebe hat natürlich den Vorteil, dass man immer die maximale Leistung/das Drehmoment aus dem Motor holen kann. Was mir an der jetzt wiederum nicht so gut gefällt ist der langsamste Längsvorschub von 0,105mm/Umdrehung. Bekommt man damit ne gute bis sehr gute Oberfläche hin? Auch ist die angegeben Genauigkeit nicht so berauschend wie ich finde. Ist das aber überhaupt relevant oder ist es viel wichtiger die Maschine ordentlich aufzustellen? Das Backenfutter nochmals ausschleifen oder sowas habe ich kein Problem damit.
Weiß jemand vielleicht wo man die Bedienungsanleitung der PM3800 online bekommt? Würde da gerne mal rein schauen.
Eifel_Schlosser hat geschrieben:Hallo,
Ich besitze seit einem Halben Jahr eine Bernardo Profi 550 WQV. Ich muss sagen für kleinere Sachen und weiche Materialien wie Alu oder Messing ist sie vllt in einem gewissen Rahmen geeignet aber für Stähle mit höherer Festigkeit ungeeignet.
Das Drehmoment ist sehr gering, sprich bei einem hohen zu zerspanendem Volumen natürlich Zeitaufwändig.
Ich war so enttäuscht von dem Ding, das ich mir zum guten Schluss eine Gebrauchte größere Maschine zugelegt habe und die Bernardo seit dem nur noch rum steht. Klarer Vorteil natürlich die Größe und das Gewicht je nach dem wie der Platzbedarf ist.
Kommt immer drauf an was man machen will.
Meiner Meinung nach gibt es nichts besseres als eine gute gebrauchte Maschine anstatt so einen China sch....

Gruß der Eifel_Schlosser
Danke auch für deinen Erfahrungsbericht. So wie ich das in der Beschreibung der WQV lese hat die wohl eher einen Gleichstrommotor? Steht auf jeden Fall nicht explizit Drehstrommotor in der Beschreibung. Größere gebrauchte fällt aus den schon genannten Gründen flach.

Gruß

Alex
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Schorse
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Re: Drehmaschine Kaufberatung

Beitrag von Schorse » So 7. Mai 2017, 20:53

Alexoc hat geschrieben: Was mir an der jetzt wiederum nicht so gut gefällt ist der langsamste Längsvorschub von 0,105mm/Umdrehung. Bekommt man damit ne gute bis sehr gute Oberfläche hin? Auch ist die angegeben Genauigkeit nicht so berauschend wie ich finde. Ist das aber überhaupt relevant oder ist es viel wichtiger die Maschine ordentlich aufzustellen? Das Backenfutter nochmals ausschleifen oder sowas habe ich kein Problem damit.
Das mit dem Vorschub ist ok, meine Große hat als Minimum 0,05mm/U, aber das braucht man eigentlich nicht. Leider darf ich hier das Diagramm aus dem Sandvik Buch (Handbuch der Zerspanung) wegen Copyright nicht einfügen. Es zeigt den Zusammenhang zwischen Oberflächengüte, Eckenradius und Vorschub. Ob nun 0,05 oder 0,1mm/U ist fast irrelevant. Man bewegt sich hier schon im Bereich des Feinstschichtens.

Die Rundlaufgenauigkeit ist auch erst wirklich relevant, wenn man das Werkstück zwischendurch umspannt. Ansonsten wird es durch die Bearbeitung automatisch völlig rund und zentrisch. Wenn man unbedingt umspannen muß, nimmt man bei kleinen Durchmessern sowieso besser ein Spannzangenfutter.
Natürlich muß die Maschine möglichst genau ausgerichtet sein, sonst dreht man unweigerlich nur Kegel.

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tillmann221
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Re: Drehmaschine Kaufberatung

Beitrag von tillmann221 » So 7. Mai 2017, 23:18

Also ich bin mit meiner Optimum TU2406V zufrieden

Mängel nach 2 Jahren brutaler Behandlung :
1.Reitstock Pinole ausgeschlagen
2.Tiefe Kratzer in allen Führungen
3.Riemen freckt
4.Trapezmutter Planschlitten gerissen

Aber alles eigene Schuld :
zu1.Bohrfutter viel zu groß und dann noch mit viel Gewalt gesenkt etc.
zu2.Kratzer vorallem wegen harten Partikeln (Schleifkörner,Späne von harten Sachen)
zu3.Beim Riemen war der Motor zu weit hinten von Werk aus
zu4.und die Mutter ist aus Gusseisen und deswegen​ sollte man sehr vorsichtig das Spiel einstellen

Manche Kratzer gehen auch von den Ölbohrungen der Kugelöler aus
Dort besonders auf Sauberkeit achten

War halt meine erste Drehe und folgende Anfängerfehler hab ich gemacht:
Überall mit Schleifpapier dran gegangen auch an die Führungen
Morsekegel im Reitsock durchgerutscht wegen dreck
Multifix schief verstiftet
Harte Sachen abgedreht (Hartmetall mit CBN Platte abdrehen GEHT NICHT)
Ins Futter gefahren beim Innendrehen (mit Vorschub)

bei einer alten deutschen Maschine hätte ich jetzt ein schlechtes Gewissen
Trotz alle dem funktioniert die Mühle noch ganz gut
Gruß Tillmann

Immer am Limit!

Mark_m
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Re: Drehmaschine Kaufberatung

Beitrag von Mark_m » Mo 8. Mai 2017, 13:05

Man macht als Anfänger schon so manche Dummheit ;-)

Dann bin ich immer froh das meine kleine Drehe so wenig Kraft hat.
:-(
Ist auch besser bei Unfällen.

Später will ich dann auch Panzer fahren!
:-D

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