Vorschubeinstellung für Gewinde bei Optimum Drehe

Beau Riese
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Re: Vorschubeinstellung für Gewinde bei Optimum Drehe

Beitrag von Beau Riese » Do 5. Jan 2017, 04:01

Farmer hat geschrieben: Welcher Bolzen genau?
Das große Zahnrad (120/127 Z) wird auf einem Schwenkarm geschwenkt, um verschiedene Zahnradpaarungen zu ermöglichen, und dieser Schwenkarm wird mittels einer Mutter auf einem Gewindebolzen in der jeweils passenden Position festgeklemmt. Und genau im Bereich, in dem die Mutter sitzt, sind zwei Schlüsselflächen mitten ins Gewinde gefräst, so dass nur noch höchstens die Hälfte des Gewindes an dieser Stelle trägt, wenn überhaupt. Das Ding hat sich bei der Montage der Zahnräder (die man ja je nach Vorschub wechseln muss) überdreht und wurde von mir ersetzt. Das hat aber mit der Übersetzung selbst nichts zu tun. Ebenfalls nichts mit der Übersetzung zu tun hat noch eine andere Reparatur: als ich beim Reinigen mit dem Schlitten zu weit nach rechts bis zum Ende des Bettes gefahren bin, habe ich den Halter für die Schutzfeder der Leitspindel kräftig verbogen, so dass ich die Gewindeuhr nicht mehr in Eingriff bringen konnte. Das Ding habe ich wieder mit großer Rohrzange und viel Kraft zurecht gebogen. Aber wie gesagt hat beides mit der Übersetzung nichts zu tun, und ich weiß nicht, was ich vorher falsch gemacht habe.
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drehprofi
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Re: Vorschubeinstellung für Gewinde bei Optimum Drehe

Beitrag von drehprofi » Do 5. Jan 2017, 09:33

Ja, Leit- und Zugspindel hat sie, und ja, wie das funktioniert ist mir schon klar (auch wenn ich das noch nie zerlegt habe). Was mir hingegen fehlt, ist ein Anschlag, der den Vorschub abschaltet. Da habe ich immer Angst, am Ende des Gewindes ins Material zu fahren (auch beim normalen Vorschub).
Mit der Leitspindel fährtst du nur einmal gegen den Anschlag beim Gewindedrehen, dann ist die Maschine kaputt.
Gruß

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Re: Vorschubeinstellung für Gewinde bei Optimum Drehe

Beitrag von Farmer » Do 5. Jan 2017, 14:11

Beau Riese hat geschrieben:Aber wie gesagt hat beides mit der Übersetzung nichts zu tun, und ich weiß nicht, was ich vorher falsch gemacht habe.
Du hast mit höchster Wahrscheinlichkeit die ZS genommen und zwei Vorschübe falsch gemessen.

Ein Getriebe welches bis um den Faktor 10 bei Vorschüben daneben liegt repariert sich nicht selbst.

Beau Riese
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Re: Vorschubeinstellung für Gewinde bei Optimum Drehe

Beitrag von Beau Riese » Do 5. Jan 2017, 16:08

drehprofi hat geschrieben:
Ja, Leit- und Zugspindel hat sie, und ja, wie das funktioniert ist mir schon klar (auch wenn ich das noch nie zerlegt habe). Was mir hingegen fehlt, ist ein Anschlag, der den Vorschub abschaltet. Da habe ich immer Angst, am Ende des Gewindes ins Material zu fahren (auch beim normalen Vorschub).
Mit der Leitspindel fährtst du nur einmal gegen den Anschlag beim Gewindedrehen, dann ist die Maschine kaputt.
Ich meinte einen Anschlag, der den Vorschub abschaltet, also auskuppelt, das Schloss öffnet, indem er auf einen Stift im Bettschlitten drückt, der dann das Getriebe im Schlitten schaltet -nicht einfach den Schlitten blockiert. Sowas hatten wir früher™ an allen unseren Drehmaschinen, und ich habe es gern genutzt. Meine Optimum hat das nicht, und so starre ich auf die Anzeige wie der Hase auf die Schlange, um den Hebel ja rechtzeitig zu ziehen. Nervig, das. Wenn man es nachrüsten könnte, würde ich das tun.
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Re: Vorschubeinstellung für Gewinde bei Optimum Drehe

Beitrag von Helix » Do 5. Jan 2017, 16:41

Wenn du Spaß am basteln hast, bitteschön: Rutschkupplung für die Leitspindel u.a. zum Gewindedrehen: viewtopic.php?f=13&t=22063

Steht auch noch auf meiner Projektliste :pfeif:

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Re: Vorschubeinstellung für Gewinde bei Optimum Drehe

Beitrag von eXact Modellbau » Do 5. Jan 2017, 16:54

Na ja, wenn die Rutschkupplung angesprochen hat, kann er mit dem Gewinde von vorn beginnen. Da passt nix mehr.
Gruß
Larry

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Re: Vorschubeinstellung für Gewinde bei Optimum Drehe

Beitrag von Beau Riese » Do 5. Jan 2017, 17:36

eXact Modellbau hat geschrieben:Na ja, wenn die Rutschkupplung angesprochen hat, kann er mit dem Gewinde von vorn beginnen. Da passt nix mehr.
Nicht nur das -ich bezweifle, dass das auch bei normalem Vorschub funktioniert wie gewünscht. Ich kann mir gut vorstellen, dass man damit mindestens den Drehmeißel zerstört, wenn man den Vorschub auf Block fahren lässt. So etwas würde ich allenfalls auf der Motorantriebswelle sehen, wenn überhaupt. Was ich meine, ist tatsächlich so ein Vorschub-Endabschalter in mechanischer Ausführung. Wenn dafür jemand eine Idee hat, bin ich mehr als empfänglich dafür.
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