Laservermessung meiner Drehmaschine

Benutzeravatar
pico-terraner
Beiträge: 114
Registriert: Do 31. Mai 2018, 11:15
Kontaktdaten:
Germany

Re: Laservermessung meiner Drehmaschine

Beitrag von pico-terraner » Sa 12. Jan 2019, 14:06

Hallo pliester, :hi:

pliester hat geschrieben:
Mo 20. Jun 2016, 15:15

An Beidem.
Erst die ausgefahrene Pinole, geklemmt.
Dann Pinole eingefahren, geklemmt mit Messdorn. Gleiche Messposition, gleicher Messweg.
Gleiche Werte, alles ist gut.

gruß
pliester


Ich hatte vor einiger Zeit ein kleines (thematisch relevantes) Problemchen mit meiner Reitstockpinole. :pfeif:
Ursache war wohl ein etwas zu "schwach" ausgeprägter Innenkegel. :popoklatsch:

Die "Pinolenbohrung" im Reitstock hatte ich bei meinen "Messungen" nicht berücksichtigt und nur mit ausgefahrener/geklemmter Pinole gemessen. :wall:
Als Bastler und Nicht-Fachmann bin ich deshalb immer für solche guten Tipps dankbar! :thx: :goodpost:

Beim nächsten Mal wird auch mit eingefahrener Pinole gemessen. :schlaumeier:





1 Dorn in Prisma Pinole links.JPG
1 Dorn in Prisma Pinole links.JPG (74.15 KiB) 354 mal betrachtet




2 Dorn in Prisma Pinole rechts.JPG
2 Dorn in Prisma Pinole rechts.JPG (65.37 KiB) 354 mal betrachtet



3 1 Pinole in Prisma links.JPG
3 1 Pinole in Prisma links.JPG (66.27 KiB) 354 mal betrachtet



4 Pinole und Dorn an Reitstock.jPG
4 Pinole und Dorn an Reitstock.jPG (88.84 KiB) 354 mal betrachtet




5 x-Achse links .JPG
5 x-Achse links .JPG (66.29 KiB) 354 mal betrachtet




6 x-Achse rechts.JPG
6 x-Achse rechts.JPG (75.48 KiB) 354 mal betrachtet




7 y-Achse rechts.JPG
7 y-Achse rechts.JPG (70.85 KiB) 354 mal betrachtet




8 y-Achse links.JPG
8 y-Achse links.JPG (63.61 KiB) 354 mal betrachtet


Beste Grüße
Peter


PS:
Hier gibt es noch ein paar weitere Infos für Interessierte: https://pico-terraner.de/project-histor ... ht-3-2-3-2
... Schon vor dem Prüfen prüfen, ob das zu "Prüfende" schon geprüft!

:ironie:
Bitte nicht vergessen:
Die Geweihstange darf beim "Posten" abgelegt werden - Enderprofil wird automatisch ermittelt!

Benutzeravatar
Stahlfussel
Beiträge: 1150
Registriert: Mi 5. Nov 2014, 17:28
Wohnort: Mainz
Germany

Re: Laservermessung meiner Drehmaschine

Beitrag von Stahlfussel » Sa 12. Jan 2019, 14:40

Hallo Peter,
mich hätte jetzt mal Foto 2 mit im Prisma verdrehter Pinole (inkl. Prüfwelle) 90°, 90° interessiert. Desgl. mit jeweils schrittweise in der Pinole verdrehter Prüfwelle.

Gruß,
Jochen

Benutzeravatar
Stahlfussel
Beiträge: 1150
Registriert: Mi 5. Nov 2014, 17:28
Wohnort: Mainz
Germany

Re: Laservermessung meiner Drehmaschine

Beitrag von Stahlfussel » Sa 12. Jan 2019, 15:58

mikromeister hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 11:48
Wir benutzen beim groben Ausrichten von Teleskopen ganz ähnliche Verfahren.
Bei einem einfachen Setup wird ein Becher mit genauer Aussenkontur gedreht und ein Lasermodul da von hinten reingesteckt.
Hallo Martin,
könntest Du vielleicht etwas zu den verwendeten Lasermodulen sagen? Bei eBay habe ich eine (für mich) unübersichtliche Vielzahl verschiedener Modelle gefunden - Strich und Kreuz-Laser mal ausgenommen.
Stärke? (0,x - 5mW?),
Form? (Punkt, klar),
Optik? (mit, ohne),
Farbe? welche ist in dieser Verwendung günstig/angenehm?

Gruß,
Jochen

Benutzeravatar
pico-terraner
Beiträge: 114
Registriert: Do 31. Mai 2018, 11:15
Kontaktdaten:
Germany

Re: Laservermessung meiner Drehmaschine

Beitrag von pico-terraner » Sa 12. Jan 2019, 16:44

Hallo Jochen, :hi:

Pinolen-Messungen mit der in den Prismen gespannten und gedrehten Pinole habe ich zwar vor der Bearbeitung des Innenkegels gemacht, dann aber wegen des Messaufbaus ausgeschlossen. Grund dafür war Skalennut in Verbindung mit dem in den Prismen geklemmten Stahllineal (siehe auch Foto 3). :pfeif:

Prüfdorn-Messungen mit der in den Prismen gespannten und gedrehten Pinole gibt es deshalb nicht. Die Pinole wurde auch nicht ohne Prüfdorn vermessen. Messungen mit dem in der Pinole gedrehten Messdorn gibt es auch nicht. :-(

Der Messdorn wurde lediglich nach Messungen an der Maschine ausgedrückt und mit "unbekannter Winkelrotation" vor den Messungen auf der Platte wieder in die Pinole eingesetzt. :-D

Beste Grüße
Peter
... Schon vor dem Prüfen prüfen, ob das zu "Prüfende" schon geprüft!

:ironie:
Bitte nicht vergessen:
Die Geweihstange darf beim "Posten" abgelegt werden - Enderprofil wird automatisch ermittelt!

mikromeister
Beiträge: 858
Registriert: Fr 8. Jan 2016, 18:29
Wohnort: Ja
Wallis and Futuna Islands

Re: Laservermessung meiner Drehmaschine

Beitrag von mikromeister » So 13. Jan 2019, 12:11

Stahlfussel hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 15:58
könntest Du vielleicht etwas zu den verwendeten Lasermodulen sagen? Bei eBay habe ich eine (für mich) unübersichtliche Vielzahl verschiedener Modelle gefunden - Strich und Kreuz-Laser mal ausgenommen.
Rote Module sind billiger, grüne bei Tageslicht besser sichtbar.
1mW reicht und ist gut bei Batteriebetrieb. --> freie Drehbarkeit ist machbar.
5mW ist schöner, aber eher was für Kabelbetrieb.
Ich habe beim letzten Mal dieses genommen: https://www.reichelt.de/lasermodul-2-po ... D_BwE&&r=1 Dass die Divergenz angegeben wird ist schon mal ein ganz gutes Zeichen.
Eine Optik braucht das Modul, weil man ja einen schön kollimierten Strahl haben will.
Der Betrieb mit 5V ist praktisch, wenn man eine USB Power Bank anschließen will.

Ein solides Metallgehäuse ist gesund, da man das Modul ja zwischen Madenschrauben klemmen muss um es auszurichten.
Da hat man sonst sehr schnell nur noch Schrott mit Kurzschluss.

Antworten