Bohrmaschine minimal ?

kannnix
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Re: Bohrmaschine minimal ?

Beitrag von kannnix » Di 16. Okt 2018, 19:13

Wenn keiner was krasses dagegen einwendet, kauf ich die Holzmann ;-)

Das Argument mit dem Gewicht leuchtet mir ein, außerdem ist der Service bei Holzmann erstklassig.
Natürlich die 400V - Variante, das ist zwar ein wenig aufwändiger bei der Installation der Versorgungsdose, aber ich hab drei Phasen in dem Raum.

RennMarkus
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Re: Bohrmaschine minimal ?

Beitrag von RennMarkus » Di 16. Okt 2018, 21:22

Hallo,

was sollte man krasses einwenden? Es gibt Argumente dafür und dagegen. Wenn du meinst mit sowas glücklich zu werden, kauf sie. Ich hatte eine Güde (glaube GTB 16/5) und habe mit der viel gebaut. Heute habe ich eine Böhrer STB 1 und muss sagen, es ist eine andere Klasse von Maschine - wiegt mehr, kann mehr, kann es besser, kostet mehr! Dennoch gibt's Dinge die auf der billigen (oder soll ich sagen günstigen???) Maschine entstanden sind die auch heute noch gut sind...

Vielleicht kaufst du zwei mal oder es folgt irgendwann eine kleine Fräsmaschine und die beiden leben parallel - du wirst sehen... Am wichtigsten ist, die Entscheidung die du heute triffst in der Zukunft als den "für damals richtigen Schritt" zu sehen und alles ist gut!

Gruß und viel Erfolg bei der Entscheidung
Markus

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FP91
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Re: Bohrmaschine minimal ?

Beitrag von FP91 » Di 16. Okt 2018, 21:23

kannnix hat geschrieben:
Di 16. Okt 2018, 19:13
Wenn keiner was krasses dagegen einwendet,
Du hast die bisherigen Beiträge schon gelesen, oder?

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Schulli
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Re: Bohrmaschine minimal ?

Beitrag von Schulli » Di 16. Okt 2018, 21:48

kannnix hat geschrieben:
Di 16. Okt 2018, 19:13
Wenn keiner was krasses dagegen einwendet, kauf ich die Holzmann
Mach das, auf jeden Fall besser als die Kleingewichte. Meine Tischbohre benutze ich nur noch für "schnell mal ein Loch bohren" . Das Genaue mach ich mit der Fräse. Ist jetzt :offtopic: Bei mir war das so. Angefangen mit mini Drehe( Rotwerk). Bischen fräsen wollte ich dann auch, also so eine Tischbohre umgebaut( Säule verstärkt, Bohrfutter mit Aufnahme verschraubt, Kreuztisch drauf). Naja :scheisse: also Fräse her. Die Ansprüche steigen. Etwas größere/bessere Drehe gekauft. Fräse genügte dann meinen Ansprüchen auch nicht mehr. Also vor kurzem bessere Fräse gekauft. Mehr kann ich meiner kleinen Kellerwerkstatt leider nicht zumuten.
Ich wollte jetzt nicht deinen Thread zerlabern, nur mal aufzeigen, dass man von Anfang an vielleicht etwas weiter/größer Planen sollte.
Ansonsten wünsch ich dir viel Spaß und gutes Gelingen beim Späne erzeugen.

MfG
Lothar
Drehmaschine EDM 300 ds mit fu und 0,37kw Drehstrommotor
Holzmann ED400 FD, Fu Drehstrommotor 0,75kw
Fräse BT-MR 550 Zahnriemenantrieb, FU Drehstrommotor
Paulimot F207-V
Schweissgerät: BT-EW 160

RennMarkus
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Re: Bohrmaschine minimal ?

Beitrag von RennMarkus » Mi 17. Okt 2018, 02:16

Hallo,

@FP91, bitte entschuldige, ich kann nur was für das was ich schreibe, jedoch kann ich nichts für das was du in dem Fall nicht verstehst...

Im Prinzip bin ich mit Schulli einer Meinung, nur mit anderen Worten!

Gruß
Markus

kannnix
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Re: Bohrmaschine minimal ?

Beitrag von kannnix » Mi 17. Okt 2018, 14:21

ok, ich danke allen für die beiträge, ich habe sie alle gelesen und denke ich auch alle verstanden.
ich hoffe, ich hab irgendwann auch die gelegenheit, hier eine frage zu sehen, die ich auch beantworten kann, damit das nicht so einseitig ist ;-)

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Re: Bohrmaschine minimal ?

Beitrag von S4B5 » Do 18. Okt 2018, 11:05

Hi
kannnix hat geschrieben:
Di 16. Okt 2018, 19:13
Wenn keiner was krasses dagegen einwendet, kauf ich die Holzmann ;-)
Diese Bauart haben wohl viele Verkäufer im Programm, meine ist z.B. von Güde und aus einer Aktion aus dem Baumarkt.

Was alle diese Krücken (Sorry, ist aber die Realität...) gemein haben ist der Tisch welcher sich unter Last nach unten biegt und dafür sorgt das dir die Bohrungen verlaufen. :hi:

Gegenüber meiner Güde steht ein Eisenschwein von 18xx mit Flachriemen mit der ich 50er Löcher bohren kann, einen entsprechenden Schraubstock hat diese Maschine auch, stelle ich diesen Schraubstock auf den Tisch der Güde, sackt dieser bereits durch das Gewicht um 2mm nach unten, der Druck des Bohrers drückt dann noch weiter... :hae:

Richtig gut arbeiten kann ich erst mit der Güde seit dem ich eine Stütze unter den Tisch stelle. Das kann ein passender Holzklotz, eine Gewindestange in einem Rohr oder ein kleiner Wagenheber sein, die Stütze verhindert das absacken des Tisches.

Eine kleine Maßnahme, welche aber diese Maschine um Welten verbessert.

Später kam noch ein Sprung von 500W auf 750W mit Frequenzumrichter hinzu.

Noch ein Gedankengang von mir, man kann auf einer großen Bohrmaschine auch kleine Löcher bohren. Auf einer kleinen Maschine jedoch nur schwerlich große Löcher. Auf einer größeren Maschine hat man mehr Platz für Werkzeuge und Werkstück, das Preis/Leistungsverhältnis verschiebt sich auch bei größeren Maschinen eher in durchaus positive Bereiche. So war mein Eisenschwein von 18xx ungefähr gleich teuer wie die kleine Güde... :hi:

Wenn du schon 380V zur Verfügung hast, schau dir doch mal die Güde GSB32 an. Mag dir vielleicht zu groß erscheinen, man bekommt aber mehr fürs Geld... :klugscheiss:

lg Marco

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Re: Bohrmaschine minimal ?

Beitrag von Ruhla Fanboy » Do 18. Okt 2018, 15:52

schau dir doch mal die Güde GSB32 an.
Sehe ich auch so. Wenn man den Platz hat, ist eine Maschine in der Größenordnung schon ganz brauchbar (im Vergleich zu den Spielzeug-Tischbohrmaschinen). Klar ist die etwas teuerer, dafür hält sich das Gefluche beim Arbeiten über einen nachgebenden Bohrtisch oder zu wenig Leistung stark in Grenzen (habe die gleiche Maschine "in grau"). Der größere Aufspanntisch ist auch praktisch. 120mm Pinolenhub sind natürlich auch nicht zu verachten.
Fräsmaschine: Ruhla VRB 2243
Drehmaschine: Paulimot PM 2700
Sägemaschine: Paulimot BS-712GR

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