Dampffeuerspritze Shand & Mason

Bonsai
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Re: Dampffeuerspritze Shand & Mason

Beitrag von Bonsai » Fr 1. Dez 2017, 21:20

Hallo Harald

Eine sehr schöne Arbeit mit sehr fiel liebe zum Detail,
schade das Du die Rauchrohre nicht eingebaut hast dadurch kann die Spritze niemals richtig betrieben werden.
Aber sicher Feuer und Holz kann schwierig sein.

Gruß Jürgen

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DerRestaurator
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Re: Dampffeuerspritze Shand & Mason

Beitrag von DerRestaurator » Fr 1. Dez 2017, 21:20

harzdampf hat geschrieben:
Da das Rechtschreibprogramm aber beide Begriffe nicht kennt, ist es mir zu spät aufgefallen.
Ich habe interassanterweise schon Öfter mal mitbekommen, dass es Menschen gibt die statt 'Löcher' wirklich 'Löscher' sagen. Scheint aber auch regional unterschiedlich zu sein :nixweiss:

Zum eigentlichen Thema:
Ich bewundere Deine Präzision!
Womit heizt du deinen Kessel? Esbit?

:hi: Philipp
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Re: Dampffeuerspritze Shand & Mason

Beitrag von elmech » Fr 1. Dez 2017, 22:02

Das schon, aber da scheidet weniger Gutes, schnell aus! Nichts gegen den Flugmodellbau bitte, da sehe ich auch sehr, sehr, viel Können und sehr grosse Leistungen! Entschuldigung , ich war im Thema versunken! Freundliche Grüsse Andi

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Re: Dampffeuerspritze Shand & Mason

Beitrag von Bolle » Fr 1. Dez 2017, 23:52

Harald,

is ja irre, was Du da treibst !
Mit den Lampen spätestens haste mich jetzt.

Wegen dem Spaß am Produkt - ich tendiere mehr denn je zur Bierspritze, idealerweise zum nächsten Treffen :-)
Bolle grüsst

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harzdampf
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Re: Dampffeuerspritze Shand & Mason

Beitrag von harzdampf » Sa 2. Dez 2017, 11:48

Hallo Philipp,

ich habe den Kessel nur einmal der Optik wegen mit einem Stück Kohlenanzünder ins Bild gesetzt.
Mit Echtdampf werde ich dieses Modell nicht betreiben, es kommen aber alle dafür notwendigen Armaturen mit einem versteckten Druckluftanschluß an den Kessel.

Währe schade wenn das Modell in Flammen aufgehen würde.
Im net findet man dieses, von Herrn Hemmens gebaute Modell für einen Verkaufspreis von 19.995,00 US Dollar.
Allerdings muß man bei so einem Preis auch einen Käufer finden. :cry:
Gruß Harald

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Re: Dampffeuerspritze Shand & Mason

Beitrag von harzdampf » Sa 2. Dez 2017, 12:04

Hier noch einmal die Quelle für die Waschlöcher.

Feldbahner schreibt in seinem Beitrag: "Die Feldbahnwerkstatt vom 24.11.2017"

"Waschbolzen verschließen diverse Waschlöcher zum Reinigen und inspizieren des Kesselinneren."

Das habe ich bis dahin nicht gewusst.
Gruß Harald

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Re: Dampffeuerspritze Shand & Mason

Beitrag von harzdampf » Di 5. Dez 2017, 16:35

Weiter geht es im Detail.
Heute habe ich den Absperrhahn für die Kesselwasserspeisung gebaut.
Dafür gibt es im Plan keine genauen Angaben.
Also wieder einmal bei meinem Modell abgekupfert.
Hier die erforderlichen Einzelteile:
601.JPG
Zusammen- und angebaut sieht das dann so aus:
602.JPG
603.JPG
604.JPG
Gruß Harald

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Re: Dampffeuerspritze Shand & Mason

Beitrag von harzdampf » Mo 11. Dez 2017, 19:32

Hallo Modellbauer,

heute habe ich eine weitere Armatur für den Unterkessel, den Ablaßhahn, gebaut.
Das recht klobig geratenen Holzstück an der Speisewasserarmatur habe ich wie beim Ablaßhahn, gegen edles Ebenholz ausgetauscht. Man(n) gönnt sich ja sonst Nichts.
702.JPG
Gruß Harald

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Re: Dampffeuerspritze Shand & Mason

Beitrag von harzdampf » Mi 20. Dez 2017, 14:16

Für die nächste Armatur am Kessel habe ich eine halbe Ewigkeit gebraucht.
Der Injektor ist in den Zeichnungsunterlagen nicht vorgesehen, aber bei den großen Originalen vorhanden und dem zu Folge für einen Betrieb auch erforderlich.

Hier einmal die Einzelteile in der endgültigen Ausführung:
801.JPG
Am Kessel/Feuerung montiert sieht der Injektor dann so aus:
802.JPG
An Ort und Stelle mal angeheftet dann so:
803.JPG
Und zum Schluß das Gesamtbild:
804.JPG
Gruß Harald

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Re: Dampffeuerspritze Shand & Mason

Beitrag von harzdampf » Mi 20. Dez 2017, 15:00

Da bin ich noch einmal.
Für den Kessel werden sehr viele Flansche benötigt. Dies zu kaufen geht ins Geld, außerdem: Wer kauft gibt auf!!
Ich habe bei der Anfertig einiger der benötigten Flansche mal ein paar Fotos über meine Herangehensweise gemacht.
Ein passendes Stück Ms gesucht einen Vierkant angefräst um dann einen Zapfen für die weitere Bearbeitung anzudrehen.
002.JPG
Anschließen in den 6er Colletblock gespannt und auf der Fräse mit sechs Umspannungen weiter bearbeitet.
003.JPG
004.JPG
Anschließen auf der Rotwerk mit der Feile weiter bearbeitet und in Form gebracht.
Danach den Zapfen angedreht.
005.JPG
006.JPG
Anschließend wieder auf der Fräse entsprechende " Scheiben" abgeschnitten.
009.JPG



Vorher die Bohrungen einbringen!
008.JPG

Hier habe ich eine Erfahrung gemacht: Dünne Scheibenfräser, auch Kreissägeblätter, schwingen beim Ausfahren aus dem

Material und beschädigen die Schnittfläche. Also lieber 0,8 bis 1 mm Stärke wählen und etwas mehr Verschnitt, als einen neuen Rohling anfertigen.

Zum Schluß paarweise verschrauben und verputzen/polieren.
012.JPG
Gruß Harald

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