Kompressor abgerissene Lasche neu heften?

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Derhobbist
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Kompressor abgerissene Lasche neu heften?

Beitrag von Derhobbist » Sa 31. Aug 2019, 09:45

Habe hier so einen altertümlichen Eigenbau Kompressor, der gefühlt 200 Kilo wiegt, aber noch richtig solide gebaut ist.

Einziger Haken daran ist, dass der Tank sich langsam löst und neu festgemacht werden müsste.

Mir sagte jemand, man dürfe da nichts dran selber machen. Stimmt das? Und wenn ja, womit hängt das zusammen?
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Und jetzt hilft nur noch... ...weiterschrauben!

Helix
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Re: Kompressor abgerissene Lasche neu heften?

Beitrag von Helix » Sa 31. Aug 2019, 09:48

Privat darfst du quasi alles machen. So lange der Tank nicht komplett durchglüht, hätte ich da keine Bedenken. Kenne genug Kompressoren die wegen Rostlöchern geschweißt wurden - was ich an meinem definitiv nicht machen würde - und seit Jahren so laufen.

Ich hätte hier gar nicht gefragt sondern einfach gemacht :unknown:

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hometown
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Re: Kompressor abgerissene Lasche neu heften?

Beitrag von hometown » Sa 31. Aug 2019, 10:09

ich würde den Tank vor und ggf. nach dem Schweißen abdrücken - so mache ich das immer. Hab erst letztens einen 70 Jahre alten Tank erfolgreich auf 33bar abgedrückt.
"Vorher" um zu sehen, ob sich die Reparatur überhaupt lohnt und "nachher" um sicher zu gehen, dass ich relativ ruhig schlafen kann... :hi:
tut mit leid - ich kann einfach nicht immer das antworten, was Ihr hören wollt

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wim
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Re: Kompressor abgerissene Lasche neu heften?

Beitrag von wim » Sa 31. Aug 2019, 10:42

Moin Hometown,
wie kannst Du durch das Abdrücken erkennen, ob sich die Reparatur lohnt?
Weniger Ist Mehr
mit den besten Grüssen von Petterson

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Oliver M
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Re: Kompressor abgerissene Lasche neu heften?

Beitrag von Oliver M » Sa 31. Aug 2019, 10:54

Vermutlich wenn es aus weniger als 5 löchern spritzt :-D
Früher war alles:
A: besser B: aus Holz C: mit Schlitzschrauben

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tommydsa
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Re: Kompressor abgerissene Lasche neu heften?

Beitrag von tommydsa » Sa 31. Aug 2019, 11:04

Produktlitervolumen

ab einer gewissen Größe nur der Fachmann (Beispiel; 50Liter x 10 bar ergibt 500...)
die Grenze müsstest du guggelln
So genau wie nötig und so einfach wie möglich....

Tommy

THIEL Duplex 58, Gack H185, Genko TB, Opti D280, Opti F20, Güde MBS115, USM3. Bj.1948 - 2014

https://www.youtube.com/channel/UC7lpVs ... FOafZTjpBQ

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Spanause
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Re: Kompressor abgerissene Lasche neu heften?

Beitrag von Spanause » Sa 31. Aug 2019, 12:19

Kompressorkessel abdrücken = Kessel mit Wasser - besser Öl falls in der Menge vorhanden - füllen, den letzten Liter mit Pressluft Druck aufbauen!!
Brustleier, Bohrer 1 – 22 mm nullfünf steigend. Steckschlüsselkasten 10 – 32 mm mit Verlängerung und Kreuzgelenk, Matra MDR 2 laut Zerspanungpur im schlechten Zustand dafür den Kopf voller Ideen und die Fähigkeit diese auch umzusetzen!

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hometown
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Re: Kompressor abgerissene Lasche neu heften?

Beitrag von hometown » Sa 31. Aug 2019, 12:30

Oliver M hat geschrieben:
Sa 31. Aug 2019, 10:54
Vermutlich wenn es aus weniger als 5 löchern spritzt :-D
so ist es - wenn der Tank den Belastungstest nicht schafft, dann mach ich mir erst gar nicht die Mühe zur Reparatur...

Einen durchgerosteten Tank würde ich ohnehin nicht reparieren, von da her kann ich in "kaputtem" Zustand auch problemlos abdrücken...
Zuletzt geändert von hometown am Sa 31. Aug 2019, 12:43, insgesamt 1-mal geändert.
tut mit leid - ich kann einfach nicht immer das antworten, was Ihr hören wollt

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hometown
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Re: Kompressor abgerissene Lasche neu heften?

Beitrag von hometown » Sa 31. Aug 2019, 12:31

Spanause hat geschrieben:
Sa 31. Aug 2019, 12:19
Kompressorkessel abdrücken = Kessel mit Wasser - besser Öl falls in der Menge vorhanden - füllen, den letzten Liter mit Pressluft Druck aufbauen!!
und wo nimmst du nen Pressluftdruck von über 10bar her? Aus der Flasche?? Ich bleibe da lieber bei meiner Prüfpumpe... :pfeif:
tut mit leid - ich kann einfach nicht immer das antworten, was Ihr hören wollt

fortunesun
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Re: Kompressor abgerissene Lasche neu heften?

Beitrag von fortunesun » Sa 31. Aug 2019, 12:44

Hallo, ich hätte grundsätzlich keine Bedenken, einen Kompressortank zu schweißen. Mit etwas gesundem Menschenverstand und dem notwendigen Können sollte das kein Problem sein. Sollte halt sauber geschweißt sein, Klecks an Klecks wie aufm Hühnerhof wird nicht zum Erfolg führen.
Mein Kompressor ist auch ein Eigenbau, an den luftkessel wurden alle notwendigen Halterungen, Rohrstutzen und Fahrwerk, Griff etc. geschweißt.
VG Mathias

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