Welche Stabelektrode?

Benutzeravatar
gerhard_56
Beiträge: 715
Registriert: Di 5. Jul 2016, 16:14
Germany

Re: Welche Stabelektrode?

Beitrag von gerhard_56 » Di 27. Nov 2018, 20:17

Würde denn vielleicht hart verlöten gehen? Ein kleiner Spalt sollte dafür allerdings vorhanden sein, also Bohrung um 0,1 mm vergrössern oder den Stift entsprechend dünner machen - dann könnte die Klebung u.U. auch gehen.
Viele Grüße, Gerhard

dr.markus
Beiträge: 1238
Registriert: Mo 30. Jan 2017, 23:14
Wohnort: 24619 Bornhöved

Re: Welche Stabelektrode?

Beitrag von dr.markus » Di 27. Nov 2018, 23:57

Wenn man beide Teile mit Lot benetzt und die dann heiß zusammenschiebt?
Oder braucht es trotzdem einen Spalt?
Viele Grüße, Markus

Benutzeravatar
gerhard_56
Beiträge: 715
Registriert: Di 5. Jul 2016, 16:14
Germany

Re: Welche Stabelektrode?

Beitrag von gerhard_56 » Mi 28. Nov 2018, 09:23

Für eine gute Lötverbindung braucht man einen kleinen Spalt in die das Lot reinziehen kann. So wie Jan das schreibt sitzen die Teile so eng, dass selbst ein relativ dünner Kleber weggeschoben wird. Deshalb vermute ich, dass das mit dem vorherigen benetzen mit Lot nicht funktionieren wird. Mit schon einmal verlöteten Rotgussfittingen hatte ich schon erhebliche Probleme die Teile neu zu verlöten, selbst wenn man das überschüssige Lot sorgfältig beseitigt klemmt das erheblich und die Spaltmasse sind da viel grösser. Probieren kann man das natürlich trotzdem.

Wenn der Stift ein paar mm aus der Buchse ragt und dort verschweisst werden sollte, könnte verlöten vielleicht auch ohne Spalt funktionieren. Ich würde den Stift und die Buchse innen mit Flussmittel einstreichen, zusammenfügen und dann von der Rückseite mit einem gut fliessenden Silberhartlot verlöten. Das Lot wird wegen dem zu engen Spalt nicht oder nur wenig in den Spalt eindringen, in jedem Fall bildet das Lot aber zwischem dem überstehenden Stift und der Stirnseite der Buchse eine Hohlkehle und das sollte eigentlich halten. Viel mehr würde ja bei einer Schweissung auch nicht passieren, wobei die Lötstelle vermutlich viel besser aussehen wird als ein paar Schweisspunkte.
Viele Grüße, Gerhard

Wernersgrüner
Beiträge: 25
Registriert: Fr 10. Aug 2012, 08:36

Re: Welche Stabelektrode?

Beitrag von Wernersgrüner » Do 29. Nov 2018, 23:00

Ich geb die Hoffnung noch nicht auf...

Würde es mit dem Stahl gehen:

Stahl BS 970 220M07

:2up:

FriesenSpan
Beiträge: 5679
Registriert: Mi 22. Aug 2012, 10:56
Wohnort: Friesland

Re: Welche Stabelektrode?

Beitrag von FriesenSpan » Fr 30. Nov 2018, 08:45

Es ist ja immer wieder erstaunlich, wie viele Leute Tipps geben,
ohne auch nur ansatzweise zu wissen, worum es eigentlich geht.
:nixweiss:

Die Tatsache, dass die Buchse sehr gut in die Bohrung passt sollte
man nicht versauen, sondern nutzen!
Ich würde in die Oberfläche kleine Flächen im 10tel-Bereich anfeilen
und die passende Loctite-Variante einsetzen.
Man müsste noch mal genauer nachfragen, aber ich denke, dass da
keine größeren Kräfte auftreten werden. Da könnten schon 3 Flächen
reichen, die nach Augenmaß gleichmäßig verteilt werden.
Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Wissen nicht ersetzen.

dr.markus
Beiträge: 1238
Registriert: Mo 30. Jan 2017, 23:14
Wohnort: 24619 Bornhöved

Re: Welche Stabelektrode?

Beitrag von dr.markus » Fr 30. Nov 2018, 12:58

Oder die Fläche bis auf zwei Ringe komplett für eine Klebung freistellen.

Man könnte sich auch fragen, warum das so konstruiert werden soll?
Viele Grüße, Markus

Antworten