Inverter GYS Gysmi 160 P verreckt .....

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Jochen2
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Inverter GYS Gysmi 160 P verreckt .....

Beitrag von Jochen2 » Di 5. Apr 2016, 18:06

Moin ,moin gerade hatte ich was zu schweißen gehabt und versuche meinen GYS Gysmi 160 P anzuschalten da muss ich mit Schrecken feststellen das er nicht mehr will .

Kein Lüfter dreht sich , es klickt nur drinnen und beim einschalten blint die LED nur mal kurz .... Werd morgen mal deren Service anrufen .

Bis jetzt lief das Teil super ...

Garantie ein Jahr abgelaufen - schöner Mist zum Glück hab ich noch den 70 Kilo DDR Eigenbautrafo -der geht komischerweise immer obwohl der mindestens 40 Jahr aufm Buckel hat .

Kennt sich jemand hier mit Invertern aus ? Ist sowas schonmal passiert ?
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Heliflieger
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Re: Inverter GYS Gysmi 160 P verreckt .....

Beitrag von Heliflieger » Di 5. Apr 2016, 18:33

Naja, die Marke ist aber auch dafür bekannt, dass sie extrem kompakt baut und kein ewiger Begleiter ist.
Früher hat man einfach eine Sicherung gewechselt, aber bei diesen Invertern mit Platinentechnick ist das ja irgenwie aus der Mode gekommen.

Du kannst ihn höchstens Aufschrauben und auf Schmorstellen untersuchen. Im besten Fall bekommst du einen kleinen Widerstand beim großen C.
Wenns dumm läuft, lohnt sich die Sache nicht mehr.

Gruß Torsten
Fräse: Wabeco F1210
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Drehmaschine: Optimum TU 2004 V
Bohrmaschine: Cordia HS-30 V + Flott TB 15
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Schweißgerät: Lorch Export 2000 + Lorch CL 4P-F Spezial

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Jochen2
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Re: Inverter GYS Gysmi 160 P verreckt .....

Beitrag von Jochen2 » Di 5. Apr 2016, 21:35

Naja rein geguckt hab ich schon mal , geschmort scheint nix zu sein , hab aber 3 fette Elkos gesehen - da bin ich immer vorsichtig wenn die kurz vorher noch unter Saft waren ...

Mir kommt das komisch vor das Ding hat bestimmt seit Januar nur rumgestanden und vielleicht insgesamt 30 2,5er Elektroden verbraten .

Das Problem ist halt das sich nunmal net jeder nen 2500,- € -Inverter kaufen kann , leider !

Mal sehn was der Service morgen sagt .
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uli12us
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Re: Inverter GYS Gysmi 160 P verreckt .....

Beitrag von uli12us » Mi 6. Apr 2016, 10:38

In der Regel sinds die Elkos die schlappmachen. Aber nach 3 Jahren darf das, selbst wenns billigste Chinaware ist, noch nicht sein. Noch dazu wenn die Kiste sehr selten benutzt wird.

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Jochen2
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Re: Inverter GYS Gysmi 160 P verreckt .....

Beitrag von Jochen2 » Mi 6. Apr 2016, 21:27

Hab heute den Service angerufen -die sehen das auch so das das nicht sein kann und haben mir nen Händler in meiner Nähe genannt über den ich die Reparatur abwickeln kann - schaun mer mal - ich gebe Bescheid was rauskommt .
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Re: Inverter GYS Gysmi 160 P verreckt .....

Beitrag von Jochen2 » Mi 13. Apr 2016, 17:49

Wie versprochen das Update :

Irgendwas auf der Platine ist hinüber , Platine muss getauscht werden , Platine kostet 50 € , die Arbeitszeit auch 50 € , anschließende Überprüfung 30 € - knapp 200 kam das Teil neu - also weg damit !

Ich lass es mir zurückschicken vielleicht kann mans mal gebrauchen .

-----------------------------------------------------------------
Dann gleich zum Gebrauchtschweißhändler gefahren und ein Castolin Eutectics RytMarc 140 AmBär mitgenommen - allerdings ohne Gehäuse das hab ich mir selber gedengelt , dafür war es günstig und schweißt wie ne 1+ !!!

Zwar leider ohne Papiere aber naja ,macht nichts !

Da ich keine Bilder vom Gehäuse hab , si. hier :

https://www.google.de/search?hl=de&site ... 1CXzRm3xNk
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Castolin RytMarc (2).jpg
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Re: Inverter GYS Gysmi 160 P verreckt .....

Beitrag von Seniorlehrling » Mi 13. Apr 2016, 23:18

Hallo Jochen,
hast Du zu diesem Gerät auch den Modulator bekommen, der in der Steckdose im
Frontteil angeschlossen werden kann? Damit kannst du den Schweißvorgang(Pulsen)
noch exakter den Bedingungen beim Schweißen anpassen.
Diese Info konnte ich der Bedienungsanleitung entnehmen, denn ich besitze wahrscheinlich das gleiche Gerät und bin ebenfalls sehr zufrieden damit.
Leider fehlt mir dieser Modulator zu meinem Gerät, jedoch kann man auch so recht
gut schweißen.
Auch beim WIG -Schweißen wird das Gerät ebenfalls über diese Steckdose/Modulator gesteuert.
Eine Nachfrage beim Hersteller ergab, daß diesbezüglich nichts mehr geliefert werden
kann und keine weiteren technischen Unterlagen mehr vorliegen.
Solltest Du Interesse haben, die Bed.-anleitung habe ich als PDF-Datei da.
Die Adresse Deines "Gebrauchtschweißgerätehändlers" würde mich interessieren.

Gruß Roland

ThatGangsta
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Re: Inverter GYS Gysmi 160 P verreckt .....

Beitrag von ThatGangsta » Do 14. Apr 2016, 00:12

Bevor du den kaputten Inverter entsorgst kannst du ihn ja mal aufschrauben und Fotos von der Platine machen, vielleicht ist es ja wirklich nur ein kleines Bauteil was man mit wenig Aufwand reparieren kann.

Gruß,
Rene

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capstan
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Re: Inverter GYS Gysmi 160 P verreckt .....

Beitrag von capstan » Do 14. Apr 2016, 08:16

uli12us hat geschrieben: In der Regel sinds die Elkos die schlappmachen. Aber nach 3 Jahren darf das, selbst wenns billigste Chinaware ist, noch nicht sein. Noch dazu wenn die Kiste sehr selten benutzt wird.
Bei den Invertern die ich bisher repariert habe, waren meist kalte Lötstellen, defekte Leistungs- Mosfets (z.B.K40T120) oder auch Thermistoren die Ausfallursache.
Diese Teile kann man für sehr wenig Geld nachkaufen.
Beim Service hingegen, werden nur komplette Baugruppen getauscht und die Arbeitsleistung beträgt den Hauptanteil der Rechnung. Eine Reparatur kostet meist knapp 50% des Neupreises und der Kunde hat dann die Wahl, die Reparatur ausführen zu lassen oder ein Neuteil mitzunehmen.

Elkos habe ich bisher noch nicht tauschen müssen, aber das will ja nichts heissen, schließlich sind sie bei anderen Schaltnetzteilen z.Z. die Ausfallursache Nr.1.

Bernd

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Jochen2
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Re: Inverter GYS Gysmi 160 P verreckt .....

Beitrag von Jochen2 » Do 14. Apr 2016, 16:27

Seniorlehrling hat geschrieben:Hallo Jochen,


Solltest Du Interesse haben, die Bed.-anleitung habe ich als PDF-Datei da.
Die Adresse Deines "Gebrauchtschweißgerätehändlers" würde mich interessieren.

Gruß Roland
Danke ... die Anleitung hätte ich sehr gerne ich schreibe dir mal ne PN !
ThatGangsta hat geschrieben:Bevor du den kaputten Inverter entsorgst kannst du ihn ja mal aufschrauben und Fotos von der Platine machen, vielleicht ist es ja wirklich nur ein kleines Bauteil was man mit wenig Aufwand reparieren kann.

Gruß,
Rene
Sicher den mach ich auf und zeige es hier , dann schaun wir mal ....
capstan hat geschrieben:
uli12us hat geschrieben: In der Regel sinds die Elkos die schlappmachen. Aber nach 3 Jahren darf das, selbst wenns billigste Chinaware ist, noch nicht sein. Noch dazu wenn die Kiste sehr selten benutzt wird.
Bei den Invertern die ich bisher repariert habe, waren meist kalte Lötstellen, defekte Leistungs- Mosfets (z.B.K40T120) oder auch Thermistoren die Ausfallursache.
Diese Teile kann man für sehr wenig Geld nachkaufen.
Beim Service hingegen, werden nur komplette Baugruppen getauscht und die Arbeitsleistung beträgt den Hauptanteil der Rechnung. Eine Reparatur kostet meist knapp 50% des Neupreises und der Kunde hat dann die Wahl, die Reparatur ausführen zu lassen oder ein Neuteil mitzunehmen.

Elkos habe ich bisher noch nicht tauschen müssen, aber das will ja nichts heissen, schließlich sind sie bei anderen Schaltnetzteilen z.Z. die Ausfallursache Nr.1.

Bernd
Also zumindest die 3 großen fetten Elkos sahen noch gut aus , die werden ja sicher nen Zettel dazulegen wo genau draufsteht was kaputt ist hoffe ich , die Frage wäre dann nur ob man da evtl. -falls man das kaputte Teil gefunden hat - ein hochwertigeres einbauen kann oder ob da wieder andere elektrische Parameter durcheinander kommen ?

Das heuzutage leider nur noch ganze Moule getauscht werden ist einerseits ´´leider so ´´ andererseits wenn man Ahnung hat kann man sich günstig gute Maschinen zurechtlöten .

Bin gespannt , wär schon cool wenn wir den Gys wieder hinkriegen würden .

MAN KANN NIE GENUG SCHWESSZEUG HABEN , NIE !!! :-D
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