Rema B13 Bohrmaschine

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teralu
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Re: Rema B13 Bohrmaschine

Beitrag von teralu » Fr 21. Jun 2019, 09:45

datzi hat geschrieben:
Mi 12. Jun 2019, 11:38
mir wurde eine Rema B13 Tischbohrmaschine angeboten.
Danke für Eure Hilfe!
Datzi
Hallo Datzi
und hast du bei der Rema B13 zugeschlagen oder abgesagt?
Gruss Thomas
Drehbank:..............Schaublin 102-VM W25, Habegger JH70 W12
Fräsmaschine:......Aciera F3 / F2 W20, Rawyler TF2 W12, Hauser W10
Schleifmaschine:..Strama 75 III, Mafac K100, Vitax V1, Raskin A175
Bohrmaschine:......Cincinatti PTM

datzi
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Re: Rema B13 Bohrmaschine

Beitrag von datzi » Mi 26. Jun 2019, 11:06

Habe zugesagt. Werde die Bohrmaschine aber leider erst Ende des Jahres bekommen.

Aktuell steht sie noch im kleinen Unternehmen eines älteren Ehepaares, das ihr Geschäft aus Altersgründen Ende 2019 schließt. Meine Kontaktperson hatte verstanden, dass es bereits jetzt Mitte des Jahres zur Schließung kommt.

Im Moment schaue ich noch nach einer größeren Säulenbohrmaschine (Bohrleistung etwa 30mm), kann die Rema aber für kleinere Arbeiten oder für die Holzwerkstatt sehr gut gebrauchen.

Matts
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Re: Rema B13 Bohrmaschine

Beitrag von Matts » Mi 16. Okt 2019, 13:57

Moin moin,

also ich kann die REMA HB13 oder auch REMA HB15 ebenfalls sehr empfehlen, da ich Erstere vorletztes Jahr aus einer Ausbildungswerkstatt stammend für sehr kleines Geld übernommen hatte.

Bei Maschinensucher werde sie zumeist im Preisbereich von 600-1000,-€ + MWSt. angeboten.

Was mir aufgefallen war, ist, das die Gehäuse (1cm Grauguss Seitenwandstärke 👍, da wackelt nix), der Standfuss und schwenkbare Bohrtisch nahezu identisch sind mit den Flott Bohrmaschinen aus der gleichen Zeit.....hat Rema da bei Flott zugekauft ? Die Maschine ist für Ihre Größe mit 80-90kg echt s**schwer !

Geschwindigkeitsregelung der Flott ist aber über ein "hochwertigeres" stufenlos verstellbares Keilriemengetriebe !

Ich arbeite mit meiner REMA HB13 auch fast nur in Holz. Geht natürlich durch wie weiche Butter !

Was mir sehr gut gefällt, ist der doppelte Klemmring zu Arritierung des Bohrtisches. So ist dieser in der Arbeitshöhe zwar fest, wenn der untere Klemmring angezogen wird, der Bohrtisch selbst kann aber trotzdem frei beweglich und bei entsprechnder Ölung zuverlässig und völlig ruckfrei hin und her geschwenkt werden, ohne das sich dadurch die Arbeitshöhe ungewollt verändert.

Das die Maschine für Ihre Größe nicht sehr tief baut, hatte mein Vorredner ja schon geschrieben. Meine Werkbank hat nur 50cm Tiefe bei direkter Wandaufstellung und die Rema paßt trotzdem noch so gut drauf, das der Deckel zum umlegen der Keilriemen sich immer noch ausreichend öffnen läßt. Der Deckel ist auch sehr schwer und massiv gearbeitet und sitzt so satt und ohne Spiel auf dem Gehäuse.

Wenn ich irgendwann mal wirklich zuviel Geld übrig habe, würde ich sie vielleicht durch eine große modernere Tischbohrmaschine von ALZMETALL oder Getriebebohrmaschine von STRANDS ersetzen. Besonders die STRANDS bauen sehr kompakt sind ( z.B. bei Nichtgebrauch platzsparend um 360 Grad schwenkbar und in der Geschwindigkeitsregulierung noch angenehmer, aber für meine Bedürfnisse ehrlicherweise eigentlich total überdemensioniert. Das ist eher der HABEN WILL Faktor.

P.S. bei meiner REMA habe ich das Plexiglas der Tischleuchte reinigen und etwas aufploieren müssen und ein entsprechend starkes Leuchtmittel eingebaut. Das Originale ist zu leuchtschwach.

Viel Spaß

Thomas S.
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Re: Rema B13 Bohrmaschine

Beitrag von Thomas S. » Mi 16. Okt 2019, 14:43

Hallo!

Wieviel Hub hat die Maschine denn beim Bohren?

Gruß Thomas und Danke!
- - - -

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Drehbank: EBK Typ 450

JCM
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Re: Rema B13 Bohrmaschine

Beitrag von JCM » Mo 28. Okt 2019, 21:06

Feine Maschienen. Und ich Stimme zu, dass die Konstruktion mit dem integrierten Motor sehr platzsparend ist. Ich kenne das sonst nur von einigen wenige Modelle der AEG Tischbohrmaschienen und halt den Arbogas und ihren Verwandten.

Der Nachteil ist, dass man die Einbaumotoren nicht so leicht tauschen kann, wenn sie mal kaputt sind. Wobei ich jetzt nicht weiss, ob das auch hier so ist (?)! Allgemein ist das bei den Drehströmen ja eh sehr selten und lässt sich mit Motorschutzschalter oder FU recht gut vermeiden.
teralu hat geschrieben:
Mi 12. Jun 2019, 14:16
Rema B13_2.jpg
Rema B13_2.jpg (20 KiB) 142 mal betrachtet
Warte mal Thomas... den Laden kenn ich doch. :hae:
Da war ich doch Ende der 80er als Halbwüchsiger gelegentlich mit dem Pappa, wenn wir Sägeketten und Kreissägeblätter zum Schleifen bringen mussten! Und das war nicht so selten, denn am Haus musste ein grosser Teil des Dachstuhls und Teile des Fachwerks ersetzt werden. Ging Jahre und hat viele alte Eichenbalken (mit Nägeln) aus Abrisshäusern benötigt. Das Haus steht bis heute gut, aber den Laden gibt es sicher schon lange nicht mehr... Und stolz waren die damals - mit richtigem Blechschild!

Ach ja, falls du die Maschine mal abgeben willst und es dir egal wäre, ob da das Schildchen dran bleibt oder nicht, dann melde dich mal. Das würde sich bei mir noch gut in der Werkstatt machen.
Und ja, es war schön da aufzuwachsen! Die eigenen Kinder wachsen jetzt hier in Wien auf, lernen Englisch und Deutsch und verstehen den Opa nicht recht, wenn der nur ein bisschen allemanisch schwätzt.

So spielt das Leben... darauf trink ich jetzt ein Bier. Einen schönen Abend wünsch ich euch!

LG Jakob
Gruss aus Wien
Jakob
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Bohr- und Fräsmaschinen: Metabo 7523; Arboga E100 mit Fehlmann Kreuztisch; Arboga U2508
Drehmaschinen: Wolf & Jahn 70mm WW ~1930; South Bend 10K, 1960.

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