Bohrfutteraufnahme selbst anfertigen

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Heady
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Bohrfutteraufnahme selbst anfertigen

Beitrag von Heady » Mi 12. Sep 2018, 11:43

Für ein Spezialwerkzeug das ich selbst anfertige benötige ich noch eine Aufnahme für eine SK30 DIN2080 Aufnahme. Eine SK30 Bohrfutteraufnahme mit B12 oder B16 Bohrfutteraufnahme wäre gut da das ganze kurz sein sollte. Im Teil des Spezialwerkzeugs müsste ein B12 oder B16 Konus rein.

Den Konus könnte ich grob an der Drehmaschine bohren. Der Konuswinkel und die Oberfläche sind dann warscheinlich nicht so genau. Da wäre noch ein weiterer Schritt für Oberfläche und Passgenauigkeit gut.
Habe gerade nach entsprechenden Reibahlen gesucht aber nichts gefunden.
Gibt es da Möglichkeiten mit eigenen Mitteln?

elmech
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Re: Bohrfutteraufnahme selbst anfertigen

Beitrag von elmech » Mi 12. Sep 2018, 12:48

Hallo, ja gibt es. Spanne ein Bohrfutter in der Drehbank ein, prüfe den Rundlauf mit der Uhr und stell dann mit der Uhr den Oberschlitten winkelgenau auf 0! Nach dem drehen des Kegels, mit endsprechendem Dorn, zur Kontrolle touchieren. Grüsse Andi

bierer95
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Re: Bohrfutteraufnahme selbst anfertigen

Beitrag von bierer95 » Mi 12. Sep 2018, 13:46

Um den Winkle abzunehmen kannst du auch Morsekegel verwenden oder je nach Bohrfutterkegelgrösse eine Morsekegel-Reibahle.
Nachfolgend ein Zitat und ein Ausschnitt von Wikipedia zu Morsekegel (von der deutschen und englischer Version):

"Die Bohrfutterkegel stellen jeweils ein Teilstück vom großen oder kleinen Endes eines Morsekegels dar."
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reloader
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Re: Bohrfutteraufnahme selbst anfertigen

Beitrag von reloader » Mi 12. Sep 2018, 15:33

Hallo Bierer,

der Hinweis war hilfreich für mich. Ich wusste, dass es einen Zusammenhang mir den Morse Konen gibt, aber nicht genau welchen.


viele Grüße

Edgar

Heady
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Re: Bohrfutteraufnahme selbst anfertigen

Beitrag von Heady » Mi 12. Sep 2018, 21:59

Danke für die Beiträge und Infos.

Habe gerade einen B16 Konus an der Drehmaschine mit der Beschreibung von elmech versucht. Eines der Hindernisse war einen entsprechenende Halter zum Ausdrehen zu haben der in die Grundbohrung passt. Es war leider nichts passenderes da als ein Halter mit Wendeplatte fürs Gewindeschneiden.
Das Ergebnis war der Dorn hat etwas Spiel, man kann ihn am Ende ca 0,5mm bewegen obwohl der Oberschlitten mit dem Konus eines Bohrfutters genullt wurrde. Da muss ich noch die Ursache finden und ein wenig üben. Ein Tuschiermittel muss ich mir erst zulegen.

Vielleicht wird auch eine Mk2 Reibahle angeschafft. Bezugsquelle hab ich bei Hoffmann gefunden https://ecatalog.hoffmann-group.com/ind ... 1#page_242

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