Frage zu Passungen H8

Stefan.w
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Re: Frage zu Passungen H8

Beitrag von Stefan.w » So 15. Nov 2015, 16:46

Hallo, ich schreibe Jonny Privat da er mir schon ein paar mal geholfen hat bei solchen sachen und er vieles weiß. Das Auto hat über 1000Nm Drehmoment und deshalb soll es auch halten. Eigentlich war die Frage nur weil die Orginal Welle gekürzt werden muss und wie sie nacher wieder zusammen kommt.

MfG
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Sepp9550
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Re: Frage zu Passungen H8

Beitrag von Sepp9550 » So 15. Nov 2015, 16:54

Aber er könnte dir auch hier helfen, und viele hier würde das auch interessieren.
Auch gäbe es sicher andere hier, die das Ausrechnen können.


Wenn ihr Privat Informationen austauscht und zu einer Lösung kommt ist das zwar schön für euch, doch der Rest im Forum hat nichts davon.
Mich würde es nämlich schon interessieren worum es eigentlich genau geht, ein 1000Nm Auto hat ja auch nicht jeder
Mit freundlichen Grüßen, ein Stefan zu viel

...auf der suche nach dem verlegten Werkzeug

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Beobachter
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Re: Frage zu Passungen H8

Beitrag von Beobachter » So 15. Nov 2015, 16:55

Sachliche und fachliche Antworten sind sicherlich für die Allgemeinheit interessant.

Siehe Larrys Signatur.
Gruß!
Heinrich

Stefan.w
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Re: Frage zu Passungen H8

Beitrag von Stefan.w » So 15. Nov 2015, 17:00

Da das Auto nicht von mir selber ist und noch vieles in der Planung ist kann ich zum jetzigen zeitpunkt noch nicht vieles dazu sagen es handelt sich um einen Golf 2 Vr6 Turbo der für die 1/4 meile aufgebaut wird. Und ein Feund der dieses Auto baut wollte da was ausprobieren mit den Antriebswellen wegen den Kräften. Aber es sind zurzeit nur reine überlegungen es wurde noch nichts gefertig oder sonst was.Es geht darum das die Orginal Wellen nicht passen und auch die leistung nicht vertragen.

MfG
Stefan
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Steinbruchsoldat
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Re: Frage zu Passungen H8

Beitrag von Steinbruchsoldat » So 15. Nov 2015, 17:04

Nur mal so grob überschlagen:

Motor: 1000Nm*1. Gang i:3 * Achsgetriebe i:3,7 ergibt dann 11000Nm, bei einem völligen außer acht lassen aller dynamischen Kräfte, die um ein vielfaches höher werden.

Das hält niemals mit einer 15mm Presspassung... :wall:


Ist ja jetzt nicht der erste aufgeblasene Golf, ich würde einfach mal schauen was die anderen so benutzen.

Stefan.w
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Re: Frage zu Passungen H8

Beitrag von Stefan.w » So 15. Nov 2015, 17:11

Das war uns auch klar das, das so nicht hält :pfeif:
Wir haben nur mal drüber gesprochen das würde ja nur in die Welle rein kommen. Aber ist auch egal ich melde mich wens geklappt hat :thx:


MfG
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Re: Frage zu Passungen H8

Beitrag von 955i » So 15. Nov 2015, 17:17

Servus,
hier können erste Werte (ohne FEA) berechnet werden:
http://www.schweizer-fn.de/maschinenele ... indung.php#
Habe die Werte vom TO mit einigen MB-typischen Werten ergänzt und das max. zulässige Drehmoment ist nicht nur knapp, es ist um Potenzen daneben! :scheisse:
Der Ansatz birgt sicher noch deutliches Optimierungspotential. :muahaha:
VG J.
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Re: Frage zu Passungen H8

Beitrag von HansD » So 15. Nov 2015, 17:38

Ich bin auch gespannt. Aber Antriebswelle heisst für mich Übertragung von Drehmoment und dann auch noch von viel - da kann ich mir vieles vorstellen nur keine 15mm Durchmesser.

Hans

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Re: Frage zu Passungen H8

Beitrag von Jonny311 » So 15. Nov 2015, 19:14

Hi Leute,
Wir wollten euch da keineswegs was vorenthalten!

Ich habe Stefan den Vorschlag gemacht, das Ganze für eine Verbindung mit Querstiften durchzurechnen. Aufgrund der Leistung wird das aber vermudlich nur was mit sehr dicken Stiften und davon auch mehrere.

Berechnet wird hier vorallem auf Abscherrung und auch auf Lochleibungsspannung.

Gruß Jonny

Kobold
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Re: Frage zu Passungen H8

Beitrag von Kobold » So 15. Nov 2015, 20:18

Hallo zusammen,

das würde mich jetzt auch mal interessieren, wie man mit einer 15er Welle hohe Drehmomente übertragen kann, wenn sie noch durch mehrere dicke Querstifte geschwächt wurde.

Aber im Ernst: Eine geeignete Paarung für eine Presspassung wäre H8 / s7. Dann müsste die Welle zwischen 15,021 und 15,039 liegen, und das bei einer ordentlichen Oberfläche mit geringer Rauhtiefe.
Und wenn man hohe Drehmomente formschlüssig übertragen will, ohne die Welle zu schwächen, nimmt man Tangentenkeile als Mitnehmer. Relikte aus der Dampfmaschinenzeit, aber bewährt (Tante Google weiß, was das ist).

Gruß Reinhard, der auch immer viel Pläne schmiedet. Meistens wird man nicht dümmer dabei.
Leg Dich nie mit einem Maschinenbauer an - wir können es wie einen Unfall aussehen lassen...

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