Bohrmaschine m. Kreuzgriff

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Dr.Eckert
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Bohrmaschine m. Kreuzgriff

Beitrag von Dr.Eckert » Do 11. Okt 2018, 07:17

Hallo zusammen,

Ich bin auf der Suche nach einer großen Bohrmaschine mit Kreuzgriff zum Einsatz für mobile, großen Bohrungen in Metall.

Als Vorauswahl habe ich die Modelle
- Fein DDsk 672
- Fein BOZ 32-4
und
- Duss D 38 RLE
zusammengesucht.

Hat denn jemand von Euch mit einem der Modelle schon Erfahrungen (gut, zur BOZ von Fein wohl noch nicht) sammeln können?

Vielen Dank schon jetzt,

Gruß Julian

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JollyRoger
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Re: Bohrmaschine m. Kreuzgriff

Beitrag von JollyRoger » Do 11. Okt 2018, 11:20

Wir setzen eine Eibenstock EHB 32 mit vier Gängen und dazu, wenn nötig, den Eibenstock-Magnetbohrständer zum Setzen von Sonden an Industrieöfen in der Stahl- und Glasindustrie ein. Ist ein nettes Maschinchen und man kann damit, das passende Zubehör vorausgesetzt, auch mal eine Kernbohrung machen.

Die Maschinen stehen bei uns durch die Hitze unter enormer Belastung weshalb wir uns bewusst für die recht grob gebaute aber günstige Eibenstock entschieden haben. Zum Preis der Eibenstock mit Magnetbohrständer bekommst du nämlich keine Fein, auch wenn die wesentlich "schöner" konstruiert ist.

kberg10
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Re: Bohrmaschine m. Kreuzgriff

Beitrag von kberg10 » Do 11. Okt 2018, 19:34

Hallo, besitze eine DSKE 672 2gang und einen Magnetbohrständer von Metabo, funktioniert soweit alles wie erwartet. Aber die steht bei mir meistens auf der Werkbank als Ständerbohrmaschine und sollte nur in Ausnahmefällen mobil verwendet werden. 40 kg ist ein ordentliches Gewicht. Momentan sind recht ordentliche Angebote auf Ä- Bähh. Brauchst du unbedingt MK3?
Sonst würde die kleinere auch langen.

mfg
Matthias Thomas

Dr.Eckert
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Re: Bohrmaschine m. Kreuzgriff

Beitrag von Dr.Eckert » So 14. Okt 2018, 12:20

Hallo,

vielen Dank für die bisherigen Antworten!

Ja, MK-3 wäre mir schon wichtig, da ich dazu schon einen Großteil passender Werkzeuge aus einer früheren Maschine habe (Welche übrigens eine Bosch war).

Da ich gerade auch bei Bosch schon das Modell (GBM 32-4) gesehen habe, ist mir auch die große Ähnlichkeit zur Fein BOZ 32-4 aufgefallen - technisch driften die beiden allerdings wieder etwas auseinander...

Schönen Gruß,
Julian

Jimstone22
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Re: Bohrmaschine m. Kreuzgriff

Beitrag von Jimstone22 » Mo 10. Dez 2018, 14:17

Hallo,

ja für Kernbohrungen braucht es schon etwas Leistungsstarkes. In der Hinsicht kann es schon etwas kosten, wenn man etwas Ordentliches will. Aber die Modelle, welche du aufgelistet hast, sehen schonmal ganz gut aus. Ich persönlich benutze dafür noch meine HILTI und hatte nie Probleme. Bei ganz großen Bohrungen rufe dann ich gerne mal meine Freunde von Bohrtechnik Westerwald zur Hilfe. Die HILTI Maschinen bewegen sich aber bekanntlich in den höheren Preisregionen. Manche Handweiterkollegen behaupten auch, dass es eigentlich gleichgültig ist, welche Maschine bzw. Marke hinter der Bohrkrone arbeitet. Hauptsache ist, dass sie leistungsmäßig der Bohrlochgröße entspricht.

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JollyRoger
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Re: Bohrmaschine m. Kreuzgriff

Beitrag von JollyRoger » Mo 10. Dez 2018, 16:27

Kernbohrungen in Beton und welche in Stahl sind was anderes ;-)

So nebenbei: Ich habe nichts gegen Hilti. Ich würde mir nur niemals selbst eine zulegen, als Privatmann hat man es
a) Schwer mit dem Service
b) Schwer mit Ersatzteilen
c) Schwer zu schlucken beim Preis, da man als Privater immer über eine "Ecke" einkauft und die Marke mitzahlt

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Re: Bohrmaschine m. Kreuzgriff

Beitrag von Limbo » Mo 10. Dez 2018, 19:00

Dr.Eckert hat geschrieben:
Do 11. Okt 2018, 07:17
Ich bin auf der Suche nach einer großen Bohrmaschine mit Kreuzgriff zum Einsatz für mobile, großen Bohrungen in Metall.
- Fein DDsk 672
- Fein BOZ 32-4
Hat denn jemand von Euch mit einem der Modelle schon Erfahrungen (gut, zur BOZ von Fein wohl noch nicht) sammeln können?
So eine Fein (ich weis jetzt den Typ nicht) haben wir zum bohren in verlegten Bahnschienen im Einsatz.
Für größere Bohrungen in Stahl oder Kernbohrungen in Beton oder Mauerwerk kommst Du mit der Maschine allein aber nicht weit. Da braucht man zur Maschine einen fest montierten Halter mit Vorschub über Zahnstange oder Trapezgewindespindel.

An Lokomotiven und Kränen bohren wir größere Löcher mit einer Magnetfußbohrmaschine (ähnlich Fein KBU 35MQ aber von Bosch).
Um quer durch die Schienen zu bohren habe ich einen Halter mit Klaue, der unter den Schienenfuß greift und ein stabiles Widerlager hat, selbst gebaut. Die rückseitige Trapezgewindespindel mit Handrad gibt es als Maschinenzubehör.

Die Magnetfußmaschine wurde erst später angeschafft und an der Schiene gibt es auch keine passende Kontaktfläche.

Die Halter für Mauerdurchbrüche werden mit 2-3 großen Schrauben in Dübellöchern vor der eigentlichen Bohrung angeschraubt.

Spezielle Maschinen für den Gleisbau sind zwar besonders robust, werden aber preislich in Gold aufgewogen. :o
Der Hersteller/Marktführer der gelben Maschinen heißt (zufällig) Bernado und sitzt in Italien; gebaut wird inzwischen überwiegend in Indien.

Hans
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