Mal wieder: Tischbohrmaschine

Schmelzpunkt
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Re: Mal wieder: Tischbohrmaschine

Beitrag von Schmelzpunkt » Fr 26. Jan 2018, 09:55

Hallo Andre,
Ich glaube ich habe die Maschine gesehen die du eventuell kaufen möchtest. (Die mit dem Golfball als Kugelkopf auf dem Hebel?)
Schaut doch nicht schlecht aus.

Ist aber eine "15: keine 14. Sieht man auf dem Schild an der Maschine.
Des weiteren hat sie mehr Drehzahlen als meine und eine MK2 Aufnahme.
Das mit den Drehzahlen ist denke ich darauf zurückzuführen dass der Motor 2 Drehzahlen fahren kann.

Das ist super. Also ich würde die Maschine mal anschauen an deiner Stelle wenn sie in der Nähe steht.

Grüße
Simon
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Tischbohrmaschine AEG DTBK 15

anjoku
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Re: Mal wieder: Tischbohrmaschine

Beitrag von anjoku » Fr 26. Jan 2018, 12:49

Hi Simon,

da hast du aber gute Augen......ja es scheint ein Golfball zu sein.

Eine 15 ? Kein Wunder, dass ich nicht soviel darüber gefunden habe.

Ich hoffe, dass der Verkäufer noch ein bischen runtergehen würde. Ich bräuchte ja noch für ca. 100 Euro einen FU.

Mir sit wichtig, ob man die Maschine, falls sie ein wenig Spiel hat, wirklich ohne zu großen Kosteneinsatz wieder in Ordnung bringt?

@Rafeal:

Danke für den Hinweis, wenn das klappt wäre es natürlich noch besser.

Gruß,
Andre

Schmelzpunkt
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Re: Mal wieder: Tischbohrmaschine

Beitrag von Schmelzpunkt » Fr 26. Jan 2018, 13:07

Hallo Andre,

Bei der von dir angestrebten Maschine weiß ich es nicht genau aber bei meiner habe ich das schon in Themen gelesen, in denen jemand seine Maschine überholt hat.

Wenn der Weg nicht so weit ist, sieh sie dir an und mach einen Probelauf. Du kannst ja eine Messuhr mitnehmen und den Rundlauf messen. Der Verkäufer meiner Maschine hatte damals kein Problem damit, dass ich das gemacht habe.

Andernfalls wenn die Anfahrt länger ist, könntest du dir ein Bild vom Motor Typenschild schicken lassen.
Bei meiner Maschine ist Zudem unter dem Deckel am Motor eine Darstellung wie der Motor angeklemmt ist.
Deiner sollte aber anders sein wie meiner wegen den zwei Drehzahlen.

Grüße
Simon
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anjoku
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Re: Mal wieder: Tischbohrmaschine

Beitrag von anjoku » Fr 26. Jan 2018, 13:45

es sind nur knapp 25 km, geht also.

Messuhr würde ich mitnehmen und wenn der Verkäufer sich sträubt, stimmt sowieso etwas nicht.

Mal sehen ob er sich meldet.....

Schmelzpunkt
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Re: Mal wieder: Tischbohrmaschine

Beitrag von Schmelzpunkt » Fr 26. Jan 2018, 14:52

anjoku hat geschrieben:es sind nur knapp 25 km, geht also.

Messuhr würde ich mitnehmen und wenn der Verkäufer sich sträubt, stimmt sowieso etwas nicht.

Mal sehen ob er sich meldet.....

Das ist ja keine Strecke ;)
Da war meine bedeutend weiter weg.
Preislich lag die genauso, war noch ein älterer Schrank dabei wo sie drauf montiert war. Diesen hab ich dann neu lackiert und steht jetzt in der Werkstatt.

Genau, dann mal viel Erfolg. Kannst ja dann mal berichten ob du zugeschlagen hast.


Hier ist auch noch eine Ixion, die könnte auch in deiner Nähe sein und mit 70 € VB ein Schnäppchen denke ich!
Sollte sogar umklemmbar sein auf 220 V.


https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... pp_android

Grüße
Simon
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Re: Mal wieder: Tischbohrmaschine

Beitrag von anjoku » Fr 26. Jan 2018, 15:38

Ich hoffe die kann man demontieren.....115 kg sind ganz schön unhandlich, wenn die nicht, wie ich, 2 Beine haben :-D

Danke auch für den Hinweis mit der Steinmetzschaltung, hab gar nicht daran gedacht; so ist ja auch der Motor meine Drehe beschaltet.
Und nen Kondensator kostet schlapp 15 Euro.

Die Ixion habe ich vorhin auch gesehen, sieht aber "schlechter" aus...... :| und über 100 km.

Schmelzpunkt
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Re: Mal wieder: Tischbohrmaschine

Beitrag von Schmelzpunkt » Fr 26. Jan 2018, 16:31

Ja, die Maschine lässt sich in handliche Stücke zerlegen. Habe ich damals auch gemacht.
Die 3 Teile sind dann:
der Fuß und die Säule (wäre nochmal trennbar, falls zu schwer),
dann als zweites der mittlere Tisch
und zuletzt noch der Maschinenkopf.

Meine wiegt auch 90 kg ... also denke ich werden die 25 kg auch nichts mehr reißen ;)
Und zur Not einfach eine zweite Person dann ist das gut machbar.

Grüße
Simon
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Re: Mal wieder: Tischbohrmaschine

Beitrag von anjoku » Fr 26. Jan 2018, 21:07

Danke für die Tipps......

Leider ist die Anzeige gelöscht worden. Der Anbieter hielt es nicht Mal für nötig abzusagen :|
Das sagt aber auch einiges aus.

Dann werde ich Mal weiter suchen....

Kreuzschlitz
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Re: Mal wieder: Tischbohrmaschine

Beitrag von Kreuzschlitz » Mo 12. Feb 2018, 21:40

Ha, mein erster Post hier - endlich findet sich mal ein Grund!
Also - hallo zusammen erst mal. Nachdem ich mich hier vor fünf Jahren angemeldet habe und bisher immer nur stiller Leser war, hänge ich mich mal an den Thread hier dran - ich habe nämlich zur Zeit ebenfalls das Problem "Bohrmaschine"...

Mein derzeitiger Istzustand besteht aus einem Duss KB 43 mit einer alten Black&Decker-D306E-Dreigangbohrmaschine drauf (nicht vom Namen abschrecken lassen - das Ding ist "Made in West-Germany", entstammt dem Teil von Black&Decker Deutschland, der später mal zusammen mit Elu zu DeWalt wurde; damals haben die noch richtig ordentliche Geräte gebaut). Trotz ihrer 35 Jahre packte die die ganze Zeit mit einem Röhm Supra deutlich unter einem Zehntel Rundlauf (2cm vom Futter weg gemessen). Leider wurde sie bei unserem Hausbau von der Verwandtschaft zum Farberühren und zu Keine-Ahnung-was-sonst-noch (Maschinenweitwurf?) mißbraucht... :heul: In der Folge ist sowohl das Röhm demoliert - als auch die Maschine. Das ganze geschah in allerbester Absicht, aber das Ergebnis ändert sich dadurch leider nicht...

Nun - was tun?

Zur Option steht
  • neue Bohrmaschine für den Duss-Ständer: Handbohrmaschinen mit mehr als zwei Gängen scheinen vollkommen ausgestorben. Erst dachte ich an Fein - bis ich gelernt hab, daß die nur die dämlichen "Gasgebegriffe" verbauen statt einer richtigen Drehzahlvorwahl. Das taugt nicht für einen Bohrständer, und eine kaufen, um sie dann wie hier im Forum beiläufig erwähnt irgendwie umzubauen ist mir etwas unsicher... Bei Duss gibt es z.B. die B 13, entweder unglaublich teuer oder (gebraucht) völlig runter. Zum Rundlauf findest sich da leider nix; ich rechne mal damit, daß das Gerät was kann, man ihm aber ein besseres Futter gönnen muß; und die fitzelige Drehzahleinstellung versüßt den Preis auch nicht... Bosch hat an der GSB 21-2 RCT eine offenbar gute Elektronik (zumindest ein verünftiges Einstellrad), aber einen mies gefertigten Spannhals, und das Schlagwerk hat für mich nur Nachteile. Metabo hat an der BE 1100 eine richtige Drehzahlregelung, die scheint mir aber tatsächlich eine Schlagbohrmaschine mit lahmgelegtem Schlagwerk zu sein, wenn man sich die Explosionszeichnung mal ansieht... tja, und dann verließen sie mich.
  • etwas Umräumerei in der Werkstatt, den Duss verkaufen (wenn ich mich dazu durchringen kann... :pfeif: ) und eine in den verfügbaren Platz passende gebrauchte "richtige" Tischbohrmaschine hinstellen. Billiger als die Duss aus Option 1 wird das nicht, ich rechne mal mit wenigstens grob 400€ zuzüglich Frequenzumrichter, Ersatzteilen und evtl. neuem Bohrfutter, wenn die Bohrmaschine einigermaßen gepflegt ist und keinen zernudelten Tisch hat. Am besten gefällt mir die Flott TB6, eventuell auch die TB10; die pasen exakt in die verfügbare Ecke - daß diese Maschinen dann aus den 50ern bis 70ern stammen und wahrscheinlich erst mal etwas Arbeit brauchen, ist klar. Nachteil hier: man wird aller Voraussicht nach unflexibler - die (mit Umbauen) bis zu 53 Zentimeter Hub des Duss kriegt man ebensowenig hin wie das Drehmoment der Handbohrmaschine - schon die alte Black&Decker packt im niedrigsten Gang 16mm Stahl.
Was die Lösung schaffen sollte: Bohren und Senken mit 8-10mm in Alu, Feld-/Wald-/Wiesenstahl und Messing sowie seltener VA; ab und an mal muß ich auch zum Stufenbohrer greifen und (schlimmstenfalls) 3mm-Edelstahlblech auf 12-14mm aufbohren. Die alte Black&Decker konnte das ohne Gejammer, eine Duss interessiert sich für derlei Anforderungen vermutlich nicht im Mindesten.

Was sind Eure Empfehlungen? Wie kann ich die Leistung der beiden genannten kleinen Flott einschätzen? Überfordere ich die heillos oder sind
die "10mm in Stahl" bei denen eher eine Angabe für den Dauerbetrieb?

Ich bin für jeden Kommentar dankbar!
Grüße

Florian

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Re: Mal wieder: Tischbohrmaschine

Beitrag von FP91 » Mo 12. Feb 2018, 22:02

Die 10 mm in Stahl sind für den Industriebetrieb. Für "mal ein Loch bohren" schafft die auch 13 oder größer locker.

LG Flo

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