Neulagerung eines chinesischen Rollkörners - DM312

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udowet
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Re: Neulagerung eines chinesischen Rollkörners - DM312

Beitrag von udowet » Di 10. Jul 2018, 19:11

Moins.

Danke fuer´s zeigen :2up:

Gruss,

Udo

opa12
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Re: Neulagerung eines chinesischen Rollkörners - DM312

Beitrag von opa12 » Di 10. Jul 2018, 21:44

Doc Alex hat geschrieben:
Di 10. Jul 2018, 17:22
Moin Martin,

Es gibt für diese nadellager auch fertige Laufhülsen und Buchsen.
https://goo.gl/images/4vNjKu

Viele Grüße

Alexander
Bitte nicht machen.
Diese Nadelhülsen sind die ungenauesten Nadellager die es gibt.
Der Außenring ist nur aus Blech umgeformt, das ganze hätte dann sicher mehr Spiel und sicher deutlich schlechteren Rundlauf.

Bg Franz

Helix
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Re: Neulagerung eines chinesischen Rollkörners - DM312

Beitrag von Helix » Mi 11. Jul 2018, 11:10

Aus Interesse mal nachgeschaut:

Röhm gibt für diese Größe eine Lebensdauer 2000 Bh als Lebensdauer an, mit zunehmender Drehzahl entsprechend weniger (aber erst über 2000 1/min nennenswert). Wenn man bedenkt, dass die Röhm Spitze auch "nur" 140 Euro kostet, dann schaut was die Chinesen-Spitze kostet (27€), plus die drei Lager (geschätzt etwa 20€), plus eine Stunde rumpopeln - und die andere Grundqualität - im Gesenk geschmiedet und besser gelagert - stimmt der Röhmpreis eigentlich, und ist gar nicht mal so viel teurer.

Will das Ergebnis gar nicht madig machen, schön gezeigt, gerade für Anfänger mit knappen Budget oder Bastler mit Spaß an der Freude eine klasse Sache. Aber sooo groß ist die Ersparnis nicht. Wie so häufig = kaufste billig, kaufste zweimal. Andersrum: Wahrscheinlich reicht die Präzision und Lebendauer 80% der Maschinenbesitzer hier vollkommen aus.

Khan
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Re: Neulagerung eines chinesischen Rollkörners - DM312

Beitrag von Khan » Mi 11. Jul 2018, 12:32

Hallo Hans,
HansD hat geschrieben:
Di 10. Jul 2018, 17:40
Ob man wohl davon ausgehen kann dass alle Spitzen mit zylindrischem Gehäuse den "kurzen" und die mit konischem den "langen" Lagerabstand haben?
Und die mit doppelt-konischer Spitze den "sehr langen"?
Ich glaube nicht, dass man von der äußeren Optik auf die innere Gestaltung schließen kann.
Diese beiden Beispiele zeigen, dass auch Rollkörner mit einem zylindrischen Gehäuse ordentlich und steif gelagert seien können, wobei das zweite Beispiel sogar deutlich steifer als die bisher gezeigten Varianten ist (vorne Kegelrollenlager, hinten zwei Nadellager, maximale Stützlänge):
https://www.cecs.us/eBay/img/RTN-C4Tc.jpg
https://www.carbideanddiamondtooling.co ... terCut.jpg

Bei diesem kleinen Rollkörner darf man dagegen mit Sicherheit davon ausgehen, dass da nur zwei kleine Rillenkugellager drin stecken, weshalb das wohl die ungünstigste Konstruktion ist:
https://littlemachineshop.com/products/ ... uctID=1189


Hallo Andi,
elmech hat geschrieben:
Di 10. Jul 2018, 19:04
Hallo, warum messe ich Rundlauf und Fluchten wohl immer mit den präzisen festen Spitzen? Ein Wälzlager hat meist etwas Spiel und da dann noch die Fluchtfehler der Fabrikation dazu? Ein genaues Nivellieren einer Drehbank geht nur mit genauen , festen Spitzen! Da sind Rollkörner nicht geeignet.
Meine Rede! Ich erwähnte deshalb auch oben, dass ich, wenn's genau(er) werden soll, immer auf eine feste HM-Spitze zurückgreife.


Hallo Helix,
Helix hat geschrieben:
Mi 11. Jul 2018, 11:10
Will das Ergebnis gar nicht madig machen,
Machst du nicht.
Mir ist völlig klar, dass so ein 20€ Teil nicht das Gleiche leisten kann, wie hochwertigere und -preisigerer Rollkörner. In meinen Fall bettet es sich aber gut ein, in die vorhandene Kosten- und Qualitätstruktur meiner Drehmaschine/Ausrüstung. Außerdem hat es den psychologischen Vorteil, dass, sollte mal etwas nicht so gelingen, wie erwünscht, ich die eigene Unfähigkeit auf dieses blöde, blöde China Glump schieben kann. ^_°

Gruß,
Martin
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Doc Alex
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Re: Neulagerung eines chinesischen Rollkörners - DM312

Beitrag von Doc Alex » Do 12. Jul 2018, 22:03

Helix hat geschrieben:
Mi 11. Jul 2018, 11:10
Wenn man bedenkt, dass die Röhm Spitze auch "nur" 140 Euro kostet, dann schaut was die Chinesen-Spitze kostet (27€), plus die drei Lager (geschätzt etwa 20€), plus eine Stunde rumpopeln - und die andere Grundqualität - im Gesenk geschmiedet und besser gelagert - stimmt der Röhmpreis eigentlich, und ist gar nicht mal so viel teurer.
Kommt man dann auch noch auf die Idee bei Ebay ein NoS Röhm zu kaufen, also einen neuen, den ein Privater verkauft, dann wirds günstig.

Ich hab für meinen 40€ bezahlt. Für das Set mit den auswechselbaren Spitzen 90€.

Viele Grüße

Alexander
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