Mal wieder Drehstahlhöheneinstellgerät

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HansD
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Re: Mal wieder Drehstahlhöheneinstellgerät

Beitrag von HansD » So 6. Jan 2019, 13:08

meifraseimann hat geschrieben:
So 6. Jan 2019, 13:01
Hallo Hans, das hatten wir doch 2016 schon einmal.
viewtopic.php?f=9&t=25916#p303577
Hubert, ich werde alt - daran hatte ich überhaupt nicht mehr gedacht, man kann also im Laufe der Zeit etwas mehrfach "erfinden". Offensichtlich hatte ich damals schon darüber nachgedacht aber nicht umgesetzt.

Hans, der Vergessliche
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Re: Mal wieder Drehstahlhöheneinstellgerät

Beitrag von HansD » So 6. Jan 2019, 13:14

CNC-Router hat geschrieben:
So 6. Jan 2019, 12:05
Könnte man nicht eine kleine Feder unter deinem Messteller und den Arm für die Messuhr einbauen? Somit würde die Messuhr immer automatisch gegen die Schneide gedrückt.
Ja, die Lösung mit der Zusatzdruckfeder wurde schon irgendwo gezeigt.
Ich wollte aber bewusst keine "normale" Messuhr verwenden da ich zum Einstellen der Höhe die ganze Konstruktion eh in die Hand nehmen muss, da will ich keine Uhr die aufliegt.

Hans
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HansD
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Re: Mal wieder Drehstahlhöheneinstellgerät

Beitrag von HansD » So 6. Jan 2019, 13:18

Bob hat geschrieben:
So 6. Jan 2019, 12:23
Die Drehstähle bekommen jeweils einen RFID-Chip und wenn man den ausliest und 20ct einwirft, kommen aus einem Kaugummiautomaten dien benötigen Beilage-Bleche raus. :imstupid:
Auch nicht schlecht. Aber wenn schon, dann hitec:
Die DRO liest die Höhe, ermittelt die Differenz und steuert einen Stellmotor der die Höhenschraube verstellt.
Lösen und Festziehen der Klemmschraube natürlich auch.

Hans
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Albego
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Re: Mal wieder Drehstahlhöheneinstellgerät

Beitrag von Albego » So 6. Jan 2019, 16:22

Hallo Hans,
Inzwischen bin ich bei #5 angelangt und hoffe das das nun die finale Lösung ist ;-)
Glaub ich kaum, von wegen "Finale Lösung". ;-)

Erstmal eins vorweg.
:super: Idee, das mit der externen Voreinstellung. Das ist ja schließlich in der Industrie eigentlich nicht unüblich.

Und ich war doch sehr erstaunt das der Schnellwechselhater aufm 3D-Drucker entstanden ist :shock: , das fällt hier auf dem Forum-Foto gar nicht so sehr auf.

Aber was machst du wenn das Teil mit Spitze gespannt ist, nicht ausgespannt werden und ein anderer Drehstahl eingewechselt werden soll?
Auch ist dieser Gedankengang wirklich nicht von der Hand zu weisen. Wobei es aber noch mehrere Punkte gibt die für solch ein Vorrichtung sprechen, die wir jetzt aber nicht alle aufführen müssen.

Okay, kommen wir zu meinem eigentlichem Grund warum ich hier antworte.
Auch wenn ich dich gelobt habe, so kommt jetzt quasi das Gegenteil davon. Ist aber rein Sachlich zu betrachten.

Du hantierst mit zu vielen Händen (2 an der Zahl), und das auch noch mit Gewalt. Die Gewalt bringst Du durch das herunterdrücken der Uhr ins Spiel, und das ist nicht gut. Durch das herunterdrücken kannst Du die aufgebrachte Kraft nicht so richtig kontrollieren oder dosieren.
Und dann musst Du auch noch den Drehstahl in der Höhe verstellen und gleichzeitig mit der Uhr kontrollieren ob die Höhe passt. Sorry, aber das wäre mir einfach zu viel herumgefummelle.

Ich frag mich überhaupt warum Du so eine Uhr genommen hast. Wahrscheinlich war die bei dir noch übrig gewesen. Aber egal.

In meinen Augen kann man das ganze auch etwas anders lösen, was auch bequemer wäre. Ich weiss aber nicht welche Abmessungen dein gedruckter Schnellwechselhater (SWH) denn überhaupt hat.

Ich würde zusehen das der SWH auf eine seperate Platte montiert würde. Und zwar so, das Du ihn um 90° horizontal verdrehen kannst. In der einen Position kannst Du dann deine Außendrehstähle einstellen, und in der anderen Position dann die Bohrstangen.
Wenn du also mittig durch deinen 3D Druck eine Bohrung einbringen kannst, dann kannst Du auch auf das Gegengewicht verzichten, weil dann die dementsprechende Schraube ihn ja festhällt. Nur mal so rein theoretisch angedacht.

Dann wird noch an einer neutralen Position, also dort wo er nicht stört, ein Stift in die Platte eingelassen der als Höhenreferenzpunkt dient. Und auf diesem Referenzpunkt wird die "normale" Uhr Abgenullt.

Die "normale" Uhr wird an einem Stahlklotz befestigt, der frei in der Gegend hin und her geschoben werden kann. Also erst aufm Referenzpunkt die Uhr Nullen, und anschließend den Klotz zum Drehstahl hin bewegen.
Der Klotz könnte beispielsweise im Querschnitt 50 x 50mm sein, und in der länge auch irgendwo so in der Größenordnung von 50 mm. Dadurch hätte der Klotz ein Gewicht von ca. 1 kg und er müsste die Uhr eigentlich ohne Probleme aufrecht halten, ohne das das Konstrukt umfällt.

Zum Punkt Abnullen.
Damit die Uhr eine gewisse aber nicht zu starke "Vorspannung" hat, dürfte es reichen die Uhr bei 1/0 zu Nullen.

Wenn jetzt die Uhr über dem Drehstahl positioniert wurde, oder meinetwegen auch davor, dann sieht man ja schon mit blosem Auge ob der Drehstahl noch höher oder tiefer gedreht werden muss (die Uhr kann man jetzt aber los lassen). Und dementsprechend muss man jetzt den Drehstahl in seiner Kasette höher oder tiefer drehen. Wenn man also jetzt z.B. von unten nach oben die Höhe verstellen muss, dann fährt man mit der Uhr direkt über die Schneide. Und über kurz oder lang sieht man ob die Uhr Kontakt mit der Schneide hat. Und von daher dürfte es jetzt kein Problem mehr sein zu schauen wie weit man noch höher drehen muss, bis das die Uhr 1/0 anzeigt.

Okay, so viel zu meinem theoretischen Vorschlag.
Über die Problematik eines Werkzeugvoreinstallplatz hatte ich mir auch schon so meine Gedanken gemacht. Ich habe ja nur eine Fräse, und keine Drehe, aber dennoch möchte ich ab und zu mal einige kleinigkkeiten auf der Fräse drehen. Und da ist natürlich so ein Voreinstellplatz genau richtig, da es an der Fräse alles ein wenig komplizierter ist den Drehstahl einzustellen.

Aber nichts desto trotz hatte ich mich mal daran gemacht und so einen kleinen Voreinstellplatz theoertisch konstruiert. Da ich aber einen kleineren SWH habe, würde mein Voreinstellplatz insgesamt auch mit einer kleineren Grundfläche auskommen, so ca. 170 x 100m, und mit einer Dicke von 20mm. Habe hier 100 x 20 x 500mm Flachmaterial runliegen, deshalb diese Abmessungen.

Ich weiss auch noch nicht wann ich dazu kommen werde mir das zusammen zu bauen, kämpfe zur Zeit mit ganz anderen Problemen. Aber dennoch zeige ich jetzt mal wie ich das ganze bis jetzt so geplant habe.
Werkzeugvoreinstellplatz_einfach.png
Mein SWH ist original wohl bedutend höher, aber ich habe ihn so zusammengestaucht das er für den angedachten Zweck genau passt. Dabei habe ich mich an den maximal verstellbaren Weg der Höheneinstellschraube weitestgehend orientiert. Den muss ich aber auch noch selber nachbauen, da der Originale dann an der Maschine ist.

Nein!
Das täuscht nicht!
Ich habe hier keine 10er Uhr eingezeichnet, sondern eine 3er (0-3). Aber eine 10er müsste auch gehen.
Es ist auch nur eine Skizze, die das ganze System grob darstellen soll.


Ich denke mir das nach so viel Text es erstmal reichen sollte. :stumm: :wink:




Es grüßt
Bernhard

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Re: Mal wieder Drehstahlhöheneinstellgerät

Beitrag von tommydsa » So 6. Jan 2019, 17:07

Meine Frage an Hans D wäre

wenn Teile zwischen den Spitzen bearbeitet werden (drehen, schleifen)
dann hast du doch eine gewisse Prozesssicherheit in der Wiederholung der einspannung des Teiles

sofern du natürlich keinen Dreck, verschiedene Kräfte auf die Spitzen einbringst usw....

((und normalerweise hast du bei der Menge deiner Wechselhalter die Stähle schon eingestellt. Natürlich hast du auch für Sonderstähle leere HAlter in der Schublade
dann eben vorher einrichten))
So genau wie nötig und so einfach wie möglich....

Tommy

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Re: Mal wieder Drehstahlhöheneinstellgerät

Beitrag von HansD » So 6. Jan 2019, 17:31

tommydsa hat geschrieben:
So 6. Jan 2019, 17:07
wenn Teile zwischen den Spitzen bearbeitet werden (drehen, schleifen)
dann hast du doch eine gewisse Prozesssicherheit in der Wiederholung der einspannung des Teiles

Natürlich hast du auch für Sonderstähle leere HAlter in der Schublade dann eben vorher einrichten
Tommy, ich schrub "wenn das Teil mit Spitze gespannt ist". Das meint, dass ich es mit Dreibackenfutter und Spitze gespannt habe.
Bei "zwischen zwei Spitzen" (was bei mir nahezu nie nicht vorkommt) hast du natürlich recht.

Fast, ich habe eher mehr Drehstähle als Halter. Also muss ich manchmal doch wechseln.

Fast vergessen, es gibt noch so Fälle bei denen das Plandrehen und Butzen kontrollieren nicht klappt: z. B. wenn das Teil eine zentrische Bohrung hat.

Hans
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Re: Mal wieder Drehstahlhöheneinstellgerät

Beitrag von HansD » So 6. Jan 2019, 17:40

Albego hat geschrieben:
So 6. Jan 2019, 16:22
Ich denke mir das nach so viel Text es erstmal reichen sollte. :stumm: :wink:
Bernhard, ja, da hast du recht. Ich muss deinen (aufwenig ausgearbeiteten!) Vorschlag erst mal in Ruhe durchlesen.
Ausserdem muss ich meine Vorrichtung erst mal testen und damit arbeiten um zu sehen wo es in der Praxis klemmt und was ich ändern muss.

Das Aufbohren des Grundkörpers werde ich lassen, das wird bei so einem leichten Teil nix, da hätte ich eine Bohrung drucken lassen müssen.
Falls ich es mal in Stahl nachbauen sollte (wobei meine Provisorien meist ein langes Leben haben) wäre das natürlich anders.

Die ersten Entwürfe sahen auch eine Platte vor mit festem Grundkörper. Das Problem dabei ist dass die Drehstähle für Aussen- und Innenbearbeitung ja um 180° gedreht montiert werden so dass man da schon ordentlich Platz braucht.
Die Position der Uhr ändert sich auch aber das hast du mit dem frei beweglichen Uhrhalter ja berücksichtigt.

Der Hauptunterschied liegt also in der (Nicht)-Fixierung des Grundkörpers.

Hans
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Re: Mal wieder Drehstahlhöheneinstellgerät

Beitrag von Albego » So 6. Jan 2019, 18:05

Hallo Hans,
Ausserdem muss ich meine Vorrichtung erst mal testen und damit arbeiten um zu sehen wo es in der Praxis klemmt und was ich ändern muss.
Volle Zustimmung. :bindafuer:
Hätte ich meinen SWH nicht schon gehabt, bevor ich mit der theoretischen Planung anfing, wäre das ganze überhaupt nicht "aufm Papier" entstanden.

Und ich verlange auch gar nicht von dir das Du meine Idee, die mehr ein Vorschlag ist, sofort in die Tat umsetzen sollst. Aber vielleicht ist das eine oder andere dir später mal nütztlich.

Das Aufbohren des Grundkörpers werde ich lassen, das wird bei so einem leichten Teil nix, da hätte ich eine Bohrung drucken lassen müssen.
Und das konnte ich aus dem einen verlinkten Bild nicht erkennen, ob der Innenraum gefüllt gedruckt ist, oder nicht.


Wie auch imer. Arbeite erstmal mit dem was Du hast, der Rest wird sich dann schon irgendwie zeigen.



Es grüßt
Bernhard

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Re: Mal wieder Drehstahlhöheneinstellgerät

Beitrag von Burki » So 6. Jan 2019, 18:39

Heliflieger hat geschrieben:
So 6. Jan 2019, 11:32
Ich Plandrehe ja einfach das zu bearbeitende Teil und sehe dann ob der Stahl auf Mitte steht. :hae:
Wie machst du das dann mit einem Innendrehstahl mit rundem Schaft, der sich nicht zum plandrehen eignet (z.B. Gewindestahl o.ä.)? :nixweiss:
Gruß
Burki
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Re: Mal wieder Drehstahlhöheneinstellgerät

Beitrag von tommydsa » So 6. Jan 2019, 19:15

Hans
da bin ich doch etwas unkomplizierter

bei Zentrum vorhanden ist die richtige Höhe beim planen eher drittrangig

Mein Einstellgerät kann ich an der Opti ganz einfach einsetzen ohne Kopfzerbrechen

Drehmeisselhöhe stelle ich zudem oft nach Gefühl ein (Innenausdrehen, Material und andere Situationen)
So genau wie nötig und so einfach wie möglich....

Tommy

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