Steilkonusscheifmaschine im selbstbau

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DerHeino
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Steilkonusscheifmaschine im selbstbau

Beitrag von DerHeino » Sa 4. Aug 2018, 16:40

Ich möchte gern eine Schleifmaschinen bauen mit der man den Konus von Fräszentren nachschleifen kann!
Das wir haben zwar einen alten Selbstbau (pneumatisch aber aus copyright-Gründen darf ich die hier nicht einstellen -möchte der Kollege nicht-ok!)
Nun ist das Gerät leider nicht sehr stabil und die Spannzange für die Schleifer auf einer Länge von ca 12-13cm jedoch nur 10-12 im Durchmesser im Rundlauf zu ungenau (es schwingt zu sehr!).
Nun möchte ich halt selber eine entwerfen entweder die oszillierende Bewegung mittels Schwalbenschwanzführung(servo?!?) oder Kugelumlaufspindel( genau halten, und die Verfahrwege inkremental (sowohl Start und Endpunkt als auch den Winkel) stellen und auslesen.
Für mich ist nicht die Mechanik oder das fertigen der Teile sondern die Steuerung das Thema!-Elektronik ist NICHT mein Gebiet aber hier unumgänglich.
Wer hat Lust und kann evtl (auch mit Zulieferern von Gebern ect)helfen?!
PS das alte Gerät hat nach Stunden der feinjustierung und des Schleifen eine Rundlaufgenauigkeit von 0.02 auf 300mm ergeben-nicht sooooooo schlecht aber auch nicht perfekt und das man erst alles stundenlang fummeln, ankratzen-nachstellen, ankratzen-nachstellen........ :scheisse:

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1.2510
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Re: Steilkonusscheifmaschine im selbstbau

Beitrag von 1.2510 » Sa 4. Aug 2018, 20:18

DerHeino hat geschrieben:
Sa 4. Aug 2018, 16:40
Ich möchte gern eine Schleifmaschinen bauen mit der man den Konus von Fräszentren nachschleifen kann!
Leider sehe ich nicht ansatzweise etwas, das den Namen "systematisches Konstruieren" verdient. U.a. hast du kein Ziel formuliert, das du erreichen willst.
DerHeino hat geschrieben:
Sa 4. Aug 2018, 16:40
Nun ist das Gerät leider nicht sehr stabil und die Spannzange für die Schleifer auf einer Länge von ca 12-13cm jedoch nur 10-12 im Durchmesser im Rundlauf zu ungenau (es schwingt zu sehr!).
Ich kann dir versichern, dass in diesem/deinem Fall nicht die Steuerungstechnik das Problem ist, sondern die Mechanik. Also musst du zuerst hier Lösungen haben.

Hier bspw. kannst du dich schon mal inspirieren lassen bezüglich methodisches Vorgehen:
Konstruktionslehre_Morpholischer-Kasten_Fischer.pdf
(1.57 MiB) 173-mal heruntergeladen
Grüsse, Rob

Kompliziert kann jeder ...

DerHeino
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Re: Steilkonusscheifmaschine im selbstbau

Beitrag von DerHeino » Sa 4. Aug 2018, 20:40

1. Hast du wohl nicht wirklich gelesen oder das nich verstanden...OK trotzdem finde ich das rumgepupe von wegen du hast kein Ziel und (so lässt es sich raushören) und wenig Ahnung von Planung nich in Ordnung bis daneben.
2.Ganz klar ist das Ziel doch dahingehend das ich Winkel und verfahrwege auslesen und steuern will....dieses wurde bei der ersten Maschine durch endschalter (pneumatisch) geregelt bzw die Winkel Einstellung durch ein lagersitz und wurde mittels Schraube festgestellt und war weder steif genug von der Schleifspindel noch konnte man die Verfahrwege genau positionieren (Start und Endpunkt dazu kam das "Stottern" des Pneumatik Zylinders bei langsamer Einstellung der oszillierenden Bewegung und die damit verbundene Ungenauigkeit ;-)
Oder habe ich mich nicht nur für Dich so unverständlich ausgedrückt das es unverständlich ist ?!-man hat ja nur Winkel +/- und die Endlagen da die Zustellung über die Achse der Maschine realisiert wird......also ist die Mechanik kein Hexenwerk....eine Lagerung für Winkel und ein entsprechender Motor mit Spannzangen der in einem eingestellten Wert auf und abfährt.
Dieses dann elektronisch (DA IST MEIN PROBLEM) abfragen und zu begrenzen dürfte doch für elektronik -WISSENDE kein Hexenwerk sein
PS: wenn mir jemand etwas so einfach erklärt (Maschine fährt auf und ab-muss da begrenzt werden und Winkel wird über Maßstab elektronisch ausgelesen bzw dieses über Motor/servo verstellt, bräuchte ich weder Diplom noch n riesen aufriss von machen um wenigstens DAS zu kapieren :-).....und ich werde mich sicher auch hüten hier jedes Detail haargenau für JEDEN bereitzustellen dann brauch ich das nicht bauen(ja....nachdenken....vll will ich damit mal was verdienen und dann sollen auch nur die Beteiligten mit verdienen und noch JEDER hier die Pläne einsehen und selber machen ;-)

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Albego
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Re: Steilkonusscheifmaschine im selbstbau

Beitrag von Albego » Sa 4. Aug 2018, 21:45

Hallo DerHeino,
DerHeino hat geschrieben: Ganz klar ist das Ziel doch dahingehend das ich Winkel und verfahrwege auslesen und steuern will....dieses wurde bei der ersten Maschine durch endschalter (pneumatisch) geregelt [...] noch konnte man die Verfahrwege genau positionieren (Start und Endpunkt dazu kam das "Stottern" des Pneumatik Zylinders bei langsamer Einstellung der oszillierenden Bewegung ...
Also wenn ich das so richtig lese, dann hast Du wohl ein Problem mit dem "Stick-Slip-Effekt" (Stottern).

Klar gibt es genügend Maschinen (keine Zerspanungsmaschinen) und Geräte die mit Pneumatik sehr gut funktionieren. Aber genau so gibt es Maschinen und Geräte die nur mit Hydraulik wirklich gut funktionieren.

DerHeino hat geschrieben: ... abfragen und zu begrenzen dürfte doch für elektronik -WISSENDE kein Hexenwerk sein
Aus meiner ganz persönlichen Sicht betrachtet, würde ich folgendes dazu sagen.
Wenn der Antrieb nicht wirklich Störungsfrei und zuverlässlich funktioniert, dann wird das auch für die Elektronik nicht ganz so einfach.

Hast Du dir schon mal Gedanken darüber gemacht auf Hydraulik umzusteigen?
Oder andersrum gefragt: "Warum muss es Pneumatik sein?"

Ich hatte während meiner Umschulung (IMGF) nur mit Pneumatik zu tun gehabt, aber einen dementsprechenden Ablaufplan schriftlich zu schreiben, war schon eine gewisse Herausforderung. Und als ich mal kurzzeitig die Mechatroniker aus meiner Parallelklasse beobachten konnte, die auch mit Pneumatik arbeiteten jedoch die Steuerung Elektronisch regelten, da wurde mir echt ganz anders in der Magengegend :pale: . Und von daher würde ich zumindest sagen, das Du dir das mit der Elektronik vielleicht ein bischen zu einfach vorstellst.

Das was Du vorhast kann wohl unter Umständen irgendwie funktionieren. Jedoch wäre das wohl ehern ein Job für einen Mechatroniker.



Es grüßt
Bernhard

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Re: Steilkonusscheifmaschine im selbstbau

Beitrag von Albego » So 5. Aug 2018, 03:07

Hallo DerHeino,

:flehan: bitte verzeih mir das ich dich Falsch verstanden habe. Aber bei der anhaltenden Hitze spielt mein Kopf nur noch verrückt. Meinen vorigen Beitrag kann ich ja nicht mehr ändern. Ich hatte tatsächlich dies hier irgendwie übersehen. :wall:
... die oszillierende Bewegung mittels Schwalbenschwanzführung(servo?!?) oder Kugelumlaufspindel ...

Es grüßt
Bernhard

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Re: Steilkonusscheifmaschine im selbstbau

Beitrag von DerHeino » So 5. Aug 2018, 08:23

Albego hat geschrieben:
Sa 4. Aug 2018, 21:45
Hallo DerHeino,
DerHeino hat geschrieben: Ganz klar ist das Ziel doch dahingehend das ich Winkel und verfahrwege auslesen und steuern will....dieses wurde bei der ersten Maschine durch endschalter (pneumatisch) geregelt [...] noch konnte man die Verfahrwege genau positionieren (Start und Endpunkt dazu kam das "Stottern" des Pneumatik Zylinders bei langsamer Einstellung der oszillierenden Bewegung ...
Also wenn ich das so richtig lese, dann hast Du wohl ein Problem mit dem "Stick-Slip-Effekt" (Stottern).

Klar gibt es genügend Maschinen (keine Zerspanungsmaschinen) und Geräte die mit Pneumatik sehr gut funktionieren. Aber genau so gibt es Maschinen und Geräte die nur mit Hydraulik wirklich gut funktionieren.

DerHeino hat geschrieben: ... abfragen und zu begrenzen dürfte doch für elektronik -WISSENDE kein Hexenwerk sein
Aus meiner ganz persönlichen Sicht betrachtet, würde ich folgendes dazu sagen.
Wenn der Antrieb nicht wirklich Störungsfrei und zuverlässlich funktioniert, dann wird das auch für die Elektronik nicht ganz so einfach.

Hast Du dir schon mal Gedanken darüber gemacht auf Hydraulik umzusteigen?
Oder andersrum gefragt: "Warum muss es Pneumatik sein?"

Ich hatte während meiner Umschulung (IMGF) nur mit Pneumatik zu tun gehabt, aber einen dementsprechenden Ablaufplan schriftlich zu schreiben, war schon eine gewisse Herausforderung. Und als ich mal kurzzeitig die Mechatroniker aus meiner Parallelklasse beobachten konnte, die auch mit Pneumatik arbeiteten jedoch die Steuerung Elektronisch regelten, da wurde mir echt ganz anders in der Magengegend :pale: . Und von daher würde ich zumindest sagen, das Du dir das mit der Elektronik vielleicht ein bischen zu einfach vorstellst.

Das was Du vorhast kann wohl unter Umständen irgendwie funktionieren. Jedoch wäre das wohl ehern ein Job für einen Mechatroniker.



Es grüßt
Bernhard
Oh da hab ich wohl wirklich mist in der Erklärung gemacht! Die ALTE Maschine ist pneumatisch und das will ich überhaupt nicht mehr sondern komplett auf (step)Motor und Servotechnik umstellen da diese wesentlich genauer anzusteuern sind!
Leider habe ich hier im Urlaub nicht das Material um euch eine vernünftige Zeichnung zu machen , aber hoffe das man auf der Skizze grob erkennen kann wie und was ich meine !

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Re: Steilkonusscheifmaschine im selbstbau

Beitrag von DerHeino » So 5. Aug 2018, 08:27

IMG_20180805_082508.jpg
Skizze

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Re: Steilkonusscheifmaschine im selbstbau

Beitrag von DerHeino » So 5. Aug 2018, 09:27

Am liebsten würde ich komplett auf Servo und Stepmotoren (hallsensoren zur zusätzlichen Positionsbestimmung!) umsteigen und das noch mittels Glasmaß 5-: 1µ haargenau abfragen ,stellen und kalibrieren können !
Dazu entsprechende Spannzangen und Schleifkörper mit einem dicken und schwingungsarmen Schaft (derzeit 10mm Verlängerung auf ca 10cm Länge und dann ein 6mm schaft in der nächsten Spannung (nein das war nicht ICH!!!) :wall:
Material wird CNC gefräst und zum Grossteil von meiner Firma zur Verfügung gestellt bzw bezahlt -Zeichnungen und genaue Technik bleibt bei denen die es entwerfen und bauen (patent angestrebt ;-) )

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Re: Steilkonusscheifmaschine im selbstbau

Beitrag von DerHeino » Mo 6. Aug 2018, 16:32

So....fast jeden Urlaubstag nun mit Suche und vergleichen ect verbracht-
Winkel wird mit einem rotationstisch realisiert
ZB sowas hier:
https://www.physikinstrumente.com/en/pr ... ge-703100/
Oszillationsbewegung soll dann über einen linearvorschub realisiert werden und mit Glasmaßstab gemessen.
Zustellung im Winkel werde ich dann wohl doch NICHT über die Maschinenachse sondern auch über einen 2.lineartisch der auf dem Rotationstisch montiert wird zugestellt und auch mit glasmaßstab gemessen damit so wenig wie möglich (soviel wie nötig) nur runtergeschliffen wird
Was halten die Profis von der Idee?!

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Workshop Tom
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Re: Steilkonusscheifmaschine im selbstbau

Beitrag von Workshop Tom » Mo 6. Aug 2018, 16:46

DerHeino hat geschrieben:
Mo 6. Aug 2018, 16:32
So....fast jeden Urlaubstag nun mit Suche und vergleichen etc. verbracht- .....
Brav :2up:

Grüße aus der Pfalz
Tom
Jede neue Maschine wird auf einer "Gebrauchten" hergestellt.

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