Netzteil durchgefeuert.

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Derhobbist
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Netzteil durchgefeuert.

Beitrag von Derhobbist » Mi 27. Nov 2019, 17:19

Wie eventuell ein paar wissen, hatte ich vor einiger Zeit einen großen Monitor zum in die Wand einlassen bekommen.
Der braucht zwei separate Spannungen (12 und 24V) mit recht viel Dampf dahinter. 1 Ampere war zu wenig.

Nun bekam ich ein Entrelec Schiele Systron Netzteil
mit 24 Volt und 5 Ampere aus einer alten Anlage.

Also alles angekabelt und mit einem Rechner verbunden.

Das Display funktioniert, nur hat das ganze nur 10 Minuten
gehalten, dann gab es im Netzteil einen Knall und der
darin verbaute h946 top227y fiel in kleinen Krümelchen aus den
Lüftungsschlitzen.

Jetzt wäre mal die Frage, ob 5 Ampere für die Beleuchtung zu wenig sind, oder
ob das Netzteil generell einen Knick hatte, denn das Verbaute Teil
sah wie nachträglich per Hand eingelötet (Repariert?) aus.

Kann man das per Ferndiagnose irgendwie eingrenzen?

Und ist das Netzgerät durch Austausch des Bauteils reparierbar?
Sofern man da überhaupt noch dran kommt.
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Schraubendreher
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Re: Netzteil durchgefeuert.

Beitrag von Schraubendreher » Mi 27. Nov 2019, 18:09

Wenn an dem Monitor eine Typenbezeichnung stehen würde, wäre es echt hilfreich, die zu wissen....
fragt mich bloß nicht, was ich von den aktuellen Dieselmotoren der Sternenkreuzer halte, wenn ihr die Antwort nicht vertragen könnt...

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Derhobbist
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Re: Netzteil durchgefeuert.

Beitrag von Derhobbist » Mi 27. Nov 2019, 19:45

Schraubendreher hat geschrieben:
Mi 27. Nov 2019, 18:09
Wenn an dem Monitor eine Typenbezeichnung stehen würde, wäre es echt hilfreich, die zu wissen....
Gibt es leider nicht.

Das ganze Teil ist komplett blanko.

Wäre das genannte denn generell überhaupt ein Überlastungsfall, oder kann man da auch was anderes vermuten?
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Balu
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Re: Netzteil durchgefeuert.

Beitrag von Balu » Mi 27. Nov 2019, 20:02

Wie immer gefordert und nie bekommen:

FOTOS !

Und wir müssen nicht immer die Glaskugel putzen.
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Re: Netzteil durchgefeuert.

Beitrag von Thomas# » Mi 27. Nov 2019, 20:10

Diese Netzteile sollten (sofern es kein billigstes Zeug ist) bei Kurzschluss/Überlasung abschalten.
Insofern denke ich mal, das Netzteil ist entweder durch Überlastung kaputt gegangen,
oder wegen eines Defektes in sich selbst.

Hast Du ein Bild, was an Daten und Zeichen auf dem Netzteil drauf steht?
Wenn ein Zeichen für Kurzschlussfest drauf ist, dürfte es an einem Defekt seiner Elektronik eingegangen sein.

Grüße von
Thomas#

PS: und wie Balu schon sagte:

niemals einen Beitrag absenden, bevor nicht das nötige Foto gemacht ist.

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Karl
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Re: Netzteil durchgefeuert.

Beitrag von Karl » Mi 27. Nov 2019, 20:21

@Derhobbist:
Mir reißt jetzt allerdings wirklich auch langsam (aber sicher) der Geduldsfaden!

Eine Zeit lang hast Du hier einen gewissen Welpenschutz genossen, aber irgendwann ist damit Schluss. Du hast anscheinend von Elektronik und Elektrotechnik NullKommaNull Ahnung, stellst völlig unqualifizierte Fragen und bleibst die notwendigen Informationen schuldig. Entweder Du änderst Deine Haltung dem Forum und den anderen Usern gegenüber gewaltig oder Du suchst Dir nen anderen Platz zum Trollen - Du hast die Wahl. Ich bin nicht der Einzige, dem Dein Verhalten gehörig auf den Zeiger geht.

:hi:
- Karl

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Re: Netzteil durchgefeuert.

Beitrag von Karl » Mi 27. Nov 2019, 20:30

Ach, Nachtrag zur Sache:

Etwas googlen hätte zu Tage gefördert, dass ein TOP227 ein vollintegrierter PWM Switch ist, der - je nach Schaltungsauslegung - für maximal 90 bzw. 150W gut ist.
D.h. er ist für 24V/5A entweder knapp oder unter-dimensioniert.
Datasheet: https://www.mouser.de/datasheet/2/328/p ... 198546.pdf
Sollte das das einzige defekte Teil sein, würde sich ein Austausch evtl. lohnen:
https://www.mouser.de/Search/Refine?Keyword=TOP227Y

Um das zu beurteilen, müsste man aber was von Elektronik verstehen, die notwendigen Meßgeräte haben und damit umgehen können.
Und - so ganz nebenbei - Arbeiten an Netzspannung sind lebensgefährlich! - Besonders, wenn man nicht weiß, was man da tut.

:hi:
- Karl

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Re: Netzteil durchgefeuert.

Beitrag von Kosmos » Mi 27. Nov 2019, 21:30

@ Karl:
:thx:
Gruß,

Sepp

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Re: Netzteil durchgefeuert.

Beitrag von Alexander470815 » Mi 27. Nov 2019, 21:31

Es gibt auch durchaus Messgeräte die fähig sind die Stromaufnahme von Geräten zu messen.
Vielleicht sollte man über die Anschaffung von so etwas einmal nachdenken.

Es ist denkbar das das Netzteil nach dem Tausch von dem TOP wieder funktioniert, es kann aber auch genauso gut noch mehr mit in den Tod gerissen haben.
Youtube

-Emco Maximat Super 11
-Hermle FW 800
-Flott TB 10
-Unbekannte SB23 Standbohrmaschine
-Stahlwerk AC/DC WIG 200 Puls mit Plasma S
-NTF MIG 250
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Re: Netzteil durchgefeuert.

Beitrag von Albego » Mi 27. Nov 2019, 21:40

Hallo Derhobbist,
Wie eventuell ein paar wissen, hatte ich vor einiger Zeit einen großen Monitor zum in die Wand einlassen bekommen.
Da war doch was, da war doch was.

Momentomale, ich geh mal extra für DICH auf die Suche.

Bitte warten!


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Ach ja! Hatte das etwas mit diesem hier zu tun gehabt? Kondensatoren von Platine ablösen
Das hättest Du hier selber verlinken können. Aber NÖ, lieber nur ne kurze Randnotiz von dir. Wir wissen ja alle über jeden deiner Beiträge bescheid.

Du hattest doch selber an der Platine rumgebraten, wenn der andere Thread hiermit zusammenhängt.
Und nun knallt dir da was um die Ohren. Ich glaub hier passt der folgende Spruch ganz gut.

"Der Krug geht so lange bis zum Brunnen, bis das er bricht."

Also entweder hat sich jetzt dein rumgebrate gerächt, oder das Netzteil war schon vorher mit nem Hau versehen.

Mögliche theoretische Abhilfen wären jetzt:
- Neue Platine kaufen.
- Neues Netzteil kaufen.

Berichte wie es ausgegangen ist. Danke schön.



Es grüßt
Bernhard


@Karl
Wenn Du meinst ich war jetzt unartig, dann sag bitte nur eins: "Auf die Finger klopp!", und ich weiss bescheid.
Danke.

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