für Drehbank: Bosch Rexroth Frequenzumrichter EFC5610 ?

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unsersepp
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Re: für Drehbank: Bosch Rexroth Frequenzumrichter EFC5610 ?

Beitrag von unsersepp » Di 16. Jan 2018, 07:20

Nun, hättest du gefragt, der Pfeifton lässt sich durch ändern von einem Parameter beheben oder angenehmer machen. :-D
Der unangenehme Ton kann übrigens bei der Inbetriebnahme deines neuen Antriebs wieder auftauchen.

Trotzdem finde ich deinen Umbau sehr gut - Endlich mal wird ein richtiger Motor verbaut und dann gibt's auch kein Gejammere über mangelndes Drehmoment :2up:
Würde ich auch so machen.
An meiner etwas größeren Maschine bin ich von Gleichstromantrieb auf einen 7,5kW Drehstrom gegangen.

Josef
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Alexander470815
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Re: für Drehbank: Bosch Rexroth Frequenzumrichter EFC5610 ?

Beitrag von Alexander470815 » Di 16. Jan 2018, 08:41

Wenn man das Pfeifen wirklich loswerden will und nicht gerade die Taktfrequenz auf die Spitze treiben will gibt es nur eine Möglichkeit.
dU/dT Filter einbauen, besser noch ein Sinus Filter.
Da macht dann der Filter die Geräusche und nicht mehr der Motor, aber den kann man ja in einen Schaltschrank stopfen.

Die Taktfrequenz kannst du bei dem 5600er unter C0. 05 verstellen.
Von 1-15kHz, sollte man also außerhalb des hörbaren Bereiches bekommen.
Aber nicht höher als nötig einstellen, geht aufs Material, sowohl die Halbleiter im FU als auch die Motor isolation werden stärker beansprucht.

Gullideggl
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Re: für Drehbank: Bosch Rexroth Frequenzumrichter EFC5610 ?

Beitrag von Gullideggl » Di 16. Jan 2018, 09:56

Nun, hättest du gefragt, der Pfeifton lässt sich durch ändern von einem Parameter beheben oder angenehmer machen. :-D
Der unangenehme Ton kann übrigens bei der Inbetriebnahme deines neuen Antriebs wieder auftauchen.
Leider Dwar der alte Schinken von FU (KEB Kombivert) in meiner Version max. bis 4kHz fähig, daher habe ich drauf geachtet, dass der Neue auf >10kHz eingestellt werden kann.
Wenns ab und an mal ein bisschen Pfeift, bei Last oder beim Anlaufen, ist das nicht wild. Der alte FU in jedem Betriebszustand gepfiffen, das hörte man auch ziemlich weit.
An meiner etwas größeren Maschine bin ich von Gleichstromantrieb auf einen 7,5kW Drehstrom gegangen.
Auch eine Drehbank? Wie groß war der Gleichstrommotor?
Wenn man das Pfeifen wirklich loswerden will und nicht gerade die Taktfrequenz auf die Spitze treiben will gibt es nur eine Möglichkeit.
dU/dT Filter einbauen, besser noch ein Sinus Filter.
Da macht dann der Filter die Geräusche und nicht mehr der Motor, aber den kann man ja in einen Schaltschrank stopfen.
Auch ein schöner Tipp! Allerdings habe ich nach kurzer Recherche festgestellt: das ist doch nix für mich (etwas teuer) :-D Jetzt schaumer mal, wie das Ergebnis so wird. Ein "Netzfilter" ist serienmäßig schon verbaut.

Was ich auf alle Fälle brauche: einen Bremswiderstand, einen schnellen Spindelstopp möchte ich schon gerne.

viele Grüße!
Jo

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Chamisso
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Re: für Drehbank: Bosch Rexroth Frequenzumrichter EFC5610 ?

Beitrag von Chamisso » Di 16. Jan 2018, 13:34

Hi Jo,
Videolink ist per PN unterwegs, da siehst du auch die Funktion und Verdrahtung eines Bremswiderstands.
Viele Gruesse
Frank
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Gullideggl
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Re: für Drehbank: Bosch Rexroth Frequenzumrichter EFC5610 ?

Beitrag von Gullideggl » So 21. Jan 2018, 16:05

Hallo zusammen,

der FU kommt leider erst Ende des Monats, daher wird sich alles etwas verzögern. Vielleicht montiere ich dafür gleich das neue RÖHM-Backenfutter und drehe den Camlock Kurzkegelflansch passend...

Habe mir jetzt die komplette Anleitung zum FU gezogen - nur über 400 Seiten :steinigung:
Bin dran und so halbwegs klappts mit dem Verständnis.

Wenn die Sache durch ist, wird evtl. meine dicke Säulenbohrmaschine mit demselben FU ausgestattet. Schaumermal.

Noch eine Frage: der FU hat ja seinen Nennstrom passend zum Motor. Jetzt steht in der Anleitung Folgendes:
Bei höherer Schaltfrequenz wird die Leistung bzw. der Ausgangsstrom reduziert. Bis 6kHz findet keine Reduzierung statt, bei 8kHz sinds noch 90%, bei 10kHz noch 80 und bei 12kHz noch 70% und bei den maximalen 15kHz noch 60% des eigentlichen Stromes.

Jetzt stellt sich daraus die Frage: Bedeutet das, dass ich eigentlich einen größeren FU bräuchte, weil ich DEFINITIV nicht am unteren Rand der Schaltfrequenz arbeiten werde, weil das Geräusch für mich zu widerlich ist. Oder merkt man die Stromreduktion nur, wenn viel LEISTUNG gefordert wird? Mir geht's ja nur um das Drehmoment untenrum, bereits bei Nennfrequenz wird der Motor sowieso einen krassen Leistungsüberschuss haben (4kW bei 50Hz).
Wie sieht das mit dem Strom im unteren Frequenzbereich aus, ist da der FU schon an seiner Grenze?

viele Grüße!
Jo

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Alexander470815
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Re: für Drehbank: Bosch Rexroth Frequenzumrichter EFC5610 ?

Beitrag von Alexander470815 » So 21. Jan 2018, 18:37

Gullideggl hat geschrieben:Jetzt stellt sich daraus die Frage: Bedeutet das, dass ich eigentlich einen größeren FU bräuchte, weil ich DEFINITIV nicht am unteren Rand der Schaltfrequenz arbeiten werde, weil das Geräusch für mich zu widerlich ist. Oder merkt man die Stromreduktion nur, wenn viel LEISTUNG gefordert wird?
Genau dann fällt das auf, genauer gesagt wenn viel Drehmoment gefordert wird.
Leistung ist erstmal nebensächlich, zählen tut der Ausgangsstrom.
Ich denke es wird nicht so sein das der Umrichter den Strom früher begrenzt.
Eher wird er früher an thermische Grenzen kommen da höhere Verluste auftreten und damit reduziert sich der zulässige Dauerstrom.
Kurzzeitig (Minuten) wird sich keine Reduzierung ergeben, sicher sagen kann ich es dir aber nicht, das musst du wohl im Handbuch nachschauen.
Gullideggl hat geschrieben:Wie sieht das mit dem Strom im unteren Frequenzbereich aus, ist da der FU schon an seiner Grenze?
Üblicherweise hat ein FU einen gewissen Dauerstrom und dann noch ein bestimmten Überstrom den er für Zeit x halten kann bevor er abschaltet.

Ich denke mit dem 4kW Motor ist die Maschine ausreichend motorisiert.
So viel hält die mechanisch auch nicht aus.

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Re: für Drehbank: Bosch Rexroth Frequenzumrichter EFC5610 ?

Beitrag von Gullideggl » Di 30. Jan 2018, 20:59

Ich denke es wird nicht so sein das der Umrichter den Strom früher begrenzt.
Eher wird er früher an thermische Grenzen kommen da höhere Verluste auftreten und damit reduziert sich der zulässige Dauerstrom.
Kurzzeitig (Minuten) wird sich keine Reduzierung ergeben, sicher sagen kann ich es dir aber nicht, das musst du wohl im Handbuch nachschauen.
Danke, Alexander! So ist es, die Reserve, die die Überlastfunktion bietet, dürfte dicke ausreichen. Ich möchte die arme Maschine ja nicht schinden. Und bald geht's hier auch weiter, denn am Samstag kam der bestellte Kasten, in dem der Frequenzumrichter untergebracht werden soll.

Heute kam dann der FU selbst. Ausgepackt und erstmal gedacht: "mist, das ist doch der Falsche..."

Das Ding ist mal mickrig!
DSCN3937.jpg
Hier der Schaltschrank - mit Scheibe. Ich werde das Ding in Kopfhöhe montieren, dann sehe ich jederzeit, was der FU sagt, kann mir Werte anzeigen lassen usw.
DSCN3921.jpg
DSCN3924.jpg
Oben für die Luftzirkulation erstmal ein Loch reingeflext und mit Edelstahl-Gitter verschlossen, falls doch mal ein Span ganz blöd springt.
DSCN3922.jpg
DSCN3923.jpg
Weil die Drehbank aber sowieso keine genormten Späne spuckt und das somit das niemals reicht, wurde aus einer alten Munitionskiste eine Haube geflext, geschweißt und lackiert. Wie mir gerade auffällt habe ich vergessen, da noch ne Naht aus Karosseriedichtmasse zu ziehen... Egal, wird nachgeholt.
DSCN3925.jpg
Blau au der Dose war noch da...
DSCN3930.jpg
Als nächstes wird mal provisorisch verdrahtet und ich versuche mich an der Parametrierung. Dauert evtl. wieder etwas, habe noch Parallelbaustellen. Ich werde berichten.

Was ich hier nicht ganz kapiere: in der Betirebsanleitung steht als Kabelquerschnitt für "Verlegeart B1 und B2 jeweils 4mm², für E 2,5mm². Schaue ich mir diverse Infos zu diesen Richtlinien an, spucken die für die selbe Verlegeart schon bei einem Querschnitt von 1,5mm² jeweils für B1, B2 und E Stromwerte von 16,5 über 17,5 bis zu 18A aus. Der FU liefert 9,7A, warum um alles in der Welt soll da ein 4mm²-Kabel rein?
1,5mm² hätte ich noch da. Würde das reichen oder was spricht dagegen? Verstehe ich die Anleitung falsch?
Hat von euch jemand eine gute Quelle für geschirmtes Kabel zum Motor, wo ich auch Kleinmengen kriege? Ansonsten schreibe ich mal diverse Händler an, die das in 50- oder 100m-Ringen anbieten. Ich habe nur 1,5mm²

viele Grüße!
Jo

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unsersepp
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Re: für Drehbank: Bosch Rexroth Frequenzumrichter EFC5610 ?

Beitrag von unsersepp » Di 30. Jan 2018, 21:19

Der Gleichstromantrieb meiner Drehmaschine war von Baumüller und hatte, wenn ich mich recht erinnere, auch um 7,5kW. Nur der Schaltschrank ließ sich ohne Gabelstapler nicht bewegen :-(

Hier ein Link zu einem eventuell passenden Kabel:
http://www.ebay.de/itm/YSLY-CY-JZ-Steue ... Swj25Y8fh5

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Alexander470815
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Re: für Drehbank: Bosch Rexroth Frequenzumrichter EFC5610 ?

Beitrag von Alexander470815 » Di 30. Jan 2018, 21:28

4x1,5mm² würde reichen.
Mit 4x2,5mm² macht man sicher nichts falsch.
Gelten die Daten vielleicht für die komplette Umrichter Serie (die im gleichen Gehäuse noch bis x kW gehen)?

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Re: für Drehbank: Bosch Rexroth Frequenzumrichter EFC5610 ?

Beitrag von Gullideggl » Di 6. Feb 2018, 16:26

Hallo Josef,

bei meiner Maschine war auch ein extrem großer und schwerer und undurchschaubar komplex verdrahteter Schaltschrank dabei, der wohl für den zuvor verbauten Servomotor da war, der Motor fehlte aber. Da dachte ich sofort: weg mit dem schweren Mist. Die Maschine hatte ich günstig bekommen, weil der Motor fehlte.
Und danke für den Link! Hatte schon andere unter "Motoranschlussleitung" oder so gefunden. Aber wie gesagt, 1,5² müssten wir noch haben.
Gelten die Daten vielleicht für die komplette Umrichter Serie (die im gleichen Gehäuse noch bis x kW gehen)?
Dachte ich auch erst, ist aber alles sauber nach den verschiedenen Typen aufgedröselt. Egal, ich versteh sowieso nicht alles in der Anleitung...
Für die tägliche Kontrolle ist u.A. Folgendes angegeben:
"Klemme, Schraube Umrichter: Verkabelung korrekt, Schraube lässt sich anziehen, ohne lose zu werden"
Alles klar, täglich an den Klemmen rumfummeln :schlaumeier:

Der FU und Motor sind jetzt provisorisch verdrahtet, noch ohne Eingangsklemmen. Läuft dann sofort so wie er eingestellt ist und so eigentlich auch am besten!?!

Heute hab ich angefangen zu parametrieren und bin gleich aufs erste Problem gestoßen: wie kommt man in die Parametergruppe C1.xx? C0.xx war auswählbar. Und nach einigem Lesen in den 450 Seiten Anleitung die Auflösung:
Im Werkszustand sind diese Parameter nicht freigegeben. der Parameter b0.00 muss dazu erst verändert werden. Er steht von Werk auf
b0.00 --> 0 = "nur Basisparameter", das muss dann verändert werden in:
b0.00 --> 1 = "Standardparameter"
oder b0.00 --> 2 = erweiterte Parameter
Warum das ab Werk so ist, muss keiner verstehen.

Jetzt hat man deutlich mehr Parametergruppen zur Auswahl und auch die, die man BRAUCHT.

Der FU hat ein Auto-Tuning-Programm, also los geht's.
Habe dann zunächst gemäß Anleitung eingestellt:
C0.00 Motorregelung --> 1 für geberlose Vektorregelung (SVC, können die EFC 3610 nicht) 0 stünde für U/f-Steuerung
C1.00 Motortyp --> 0 für Asynchronmotor
C1.01 Auto-Tuning --> 2 für rotierendes Autotuning (das heißt wohl, dass der Motor dazu bewegt wird. Last muss weg, er muss frei drehen können. Der FU soll so wohl das dynamische Verhalten ermitteln können.)

Parameterwerte laut Motor-Typenschild:
C1.05 Nennleistung Motor --> 4,0 für 4,0kW
C1.06 Nennspannung Motor --> 400V laut
C1.07 Nennstrom Motor --> 9,2 für 9,2A
C1.08 Nennfrequenz Motor --> 50 für 50Hz.
C1.09 Nenndrehzahl Motor --> 965 für 965U/min
C1.10 Leistungsfaktor Motor --> 0,74 für cos. Phi = 0,74

bis hier soll eingestellt werden, den Rest sollte dann das Autotuning machen.
Polzahl ist aber auch bekannt

C1.11 Anzahl Motorpole --> 6 für 3 Polpaare = 6 Pole (war schon eingestellt)

Wenn man dann die Run-Taste auf dem Bedienfeld drückt, läuft das Auto-Tuning an, das keine Minute dauert. Der Motor macht dabei aber hässliche Geräusche, die wie Mahl- oder Schleifgeräusche klingen, zappelt, ruckelt und dreht sich. Nicht schön aber wird schon passen.

Enttäuschend: nach diesem Auto-Tuning läuft der Motor schlechter als vorher. Zumindest solange der Parameter C0.00 auf 1 ist, d..h solange die sensorlose Vektorregelung (SVC) aktiv ist. Aber genau für diese ist das Autotuning doch da.

Der Motor gibt danach wie beim Autotuning hässliche Geräusche von sich, dreht sich nicht richtig und ab und an steigt der FU aus. Wenn hierzu die Fehlermeldungen interessant sind, schreibe ich die gern mal auf. Wenn er halbwegs sauber läuft, dann nur bei höheren Frequenzen. Generell läuft er im SVC-Modus aber so richtig bescheiden und laut.

Bei U/f-Regelung läuft der Motor halbwegs zufriedenstellend. Auch muss ich schon jetzt sagen: der Geräuschpegel ist selbst bei 4kHz Pulsfrequenz einigermaßen erträglich (war der Maximalwert beim alten FU). Bei 8-10kHz kann ich gut auf Dauer damit leben.
Wenn ich um U/f-Modus > 10kHz. (Pulsfrequenz) einstelle, gibt es im unteren Frequenzbereich (Ausgangsfrequenz) von 3-20Hz. manchmal recht starke Vibrationen im Motor, kein sauberer Lauf.
Super, was jetzt?

Achtung, falls das relevant ist: ein Bremswiderstand ist noch keiner angeschlossen! Dürfte meines Wissens nach aber nur beim Runterregeln relevant sein, d.h. wenn man zu schnell runterregelt, steigt der FU wegen Überspannung aus.
Hier im Forum habe ich mal eine Tabelle zur Ermittlung des Bremswiderstands gefunden. Da sind als Werte zur Bemessung angegeben:
- die Zwischenkreisspannung - woher nehmen?
- die Bremsleistung - woher nehmen?
Tabelle Bremswiderstand.jpg
Tabelle Bremswiderstand.jpg (28.8 KiB) 1226 mal betrachtet
Die Bremsleistung soll prinzipiell so hoch wie möglich sein, schaden dürfte das eigentlich nicht. Allerdings düfte mehr als die Motorleistung bzw. die Leistung, die über die Riemenscheibe übertragen werden kann, nicht sinnvoll sein. Was die Riemenscheibe abkann, dürfte OK sein, der Wert liegt etwas unterhalb der Motorleistung. Passt es, hier einfach 4kW und 400V anzunehmen?
In der Anleitung gibt es nur Werte für bestimmte Bremsverhältnisse usw., für mich komplett untauglich, da ich die Werte nicht kenne. Mein Bremswiderstand soll einfach nur bremsen und dabei nicht überlastet werden. Mehr nicht.
Beim Bremsen steigt ja die Zwischenkreisspannung, die dafür zulässigen Werte und wann der Bremschopper einspringt, können eingestellt werden. Soll ich das später im Versuch ermitteln?

Grüßle Jo

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