Strom von "unten" in der Werkstatt

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wink
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Re: Strom von "unten" in der Werkstatt

Beitrag von wink » Fr 10. Nov 2017, 23:16

Servus,

meine jüngste Maschine ist Baujahr 68...alles manuell nix mit zusätzlicher Erdung o.ä.
Wüsste jetzt nicht warum ein einfacher Drehströmer ohne FU oder sonstigem Elektronikzeugs eine zusätzliche Erdung (außer den PE über die Steckdose natürlich) braucht.
Die elektrische a Lage sonst im Raum ist auf dem aktuellen Stand der Technik, woher ein FI Typ B wurde verbaut, so dass ich später auch einen FU betreiben könnte.


@Alex: mit Portalkran meinte ich eher sowas da:

https://tiger-krantechnik.de/content/28 ... lkran-v-vh

Da geht das mit dem Strom eher nicht.

Das mit dem PA Rohr für die Luft merke ich mir.
MfG
Christoph

Warum sollte ich hier meine ganzen Maschinen aufführen? Heißt ja noch lange nicht dass ich damit adäquat umgehen kann... :pfeif:

Doc Alex
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Re: Strom von "unten" in der Werkstatt

Beitrag von Doc Alex » Sa 11. Nov 2017, 05:38

Verstehe.

Ich hab dashier

http://www.demagcranes.de/produkte/leic ... aengekrane

Gebraucht gekauft.

Bei Interesse hätt ich Dir ne Adresse.

Vg

Alexander
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FriesenSpan
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Re: Strom von "unten" in der Werkstatt

Beitrag von FriesenSpan » Sa 11. Nov 2017, 09:09

wink hat geschrieben:... eine zusätzliche Erdung ... braucht ...
BRAUCHEN sicher nicht :hi:
Bietet aber zusätzliche Sicherheit unter dem Stichwort "Ableitstrom".
Wenn das nicht zu viel Aufwand erfordert, würde ich drüber nachdenken.
Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-How nicht ersetzen.

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wink
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Re: Strom von "unten" in der Werkstatt

Beitrag von wink » Sa 11. Nov 2017, 18:01

Naja, dann muss ich die Erdung aber auch nach dem Boden weiter ziehen bzw wsl sogar Aufgaben bis zum ringerder oder wie das Ding heißt. Den Aufwand spare ich mir glaub ich.
MfG
Christoph

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huehnerfreund
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Re: Strom von "unten" in der Werkstatt

Beitrag von huehnerfreund » Sa 11. Nov 2017, 18:30

Wenn Du die Maschinen nicht mehr verrücken willst, fest anklemmen und fertig. Die Stromsäule steht Dir irgendwann im Weg.
Spindelpresse
Fischer Drehe
500mm Hobel
Gotha WZ Schleifmaschine
Stanko 6T80sch
Berlett Bügelsäge
Feilmaschine

MechanoBernd
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Re: Strom von "unten" in der Werkstatt

Beitrag von MechanoBernd » Sa 11. Nov 2017, 18:38

Hallo Christoph,
wie sieht denn dein Fußbodenaufbau aus?
Warum Leerrohre? Nimm Erdelektrokabel und für Druckluft Cu-Rohr direkt in den Fußboden einlassen und eventuell flexibel abdecken.
Gruß Bernd

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wink
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Re: Strom von "unten" in der Werkstatt

Beitrag von wink » Sa 11. Nov 2017, 18:50

Mein Aufbau sind 4x6er Riegel und darauf zwei Lagen OSB vollflächig verschraubt.
Leerrohre weil ich grad schon am bauen bin, mein Elektriker aber erst über Weihnachten wieder Zeit hat für mich.
Daher von ihm die Ansage Leerrohre.

Habe jetzt jeweils 4 Rohre verlegt.
Je zwei für ein 5x2,5 Kabel, eines für DruLu und eines auf Reserve.
Da ich in der Werkstatt ausschließlich alleine arbeite und derzeit max 3kW an der größten Maschine ziehe ist das für mich mehr als ausreichend.
Ob ich dann jede Dose einzeln mit 16A absichern oder nur jedes Kabel darf dann mein Elektriker entscheiden, da halte ich mich raus.
Mir reicht grundsätzlich jedes Kabel, da eh immer nur eine Maschine am laufen sein wird.
Größeraschinen als 3kW Anschlussleistung sind auch nicht geplant, bzw. Auf Grund der räumlichen Situation auch gar nicht machbar.

Ich werde dann wenn die Werkstatt Mal soweit betriebsbereit ist in einem eigenen Thema über den ganzen Umzug berichten.
MfG
Christoph

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Re: Strom von "unten" in der Werkstatt

Beitrag von MechanoBernd » Sa 11. Nov 2017, 20:43

Hi Christoph,

betr.: Wie ziehe ich etwas durch ein Leerrohr? Klar mit einem (Zieh)Draht, doch nicht immer läßt ein solcher Draht sich einbringen. Dann hilft eine einfache Methode: Staubsauger vor das eine Ende des Leerrohres halten und ein Wattebausch-Bällchen mit einem Zwirnsfaden verknotet in das andere Ende schieben. Nun den Sauger in Betrieb setzen. Ist der Watteball durchgezogen, einen stärkeren Faden oder Band (Angelschnur mind. 40kg) anknoten und zurückziehen. Nun das gleiche Prozedere mit dem Ziehdraht und du hast es geshafft.
Diese Technik hat mir bislang stets geholfen, auch bei meheren Leitungen im Leerrohr und nicht geradem Verlauf. Das nur mal so als allgemeiner Tipp
Gruß Bernd

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Re: Strom von "unten" in der Werkstatt

Beitrag von wink » Do 20. Sep 2018, 19:28

Servus,

bevor dieses Thema hier noch Geburtstag hat, bringe ich das hier mal zum Ende:
Der erste Pfosten steht und ist bis auf die Druckluft angeschlossen.
Es fehlen noch die Blinddeckel, dann ist da alles fertig.
Der zweite ist grade im Arbeit.

Und so schaut's aus:
IMG_20180920_192034.jpg
IMG_20180920_192043.jpg
Verbaut ist jetzt je Pfosten 4x16A CEE, 2x Schuko, 2x DruLu

Das sollte reichen.
Die Pfosten sind 160x5er Quadratrohr.
MfG
Christoph

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Re: Strom von "unten" in der Werkstatt

Beitrag von harlfing » Fr 21. Sep 2018, 07:30

Hallo Christoph,
Schön gelöst :2up: Auch das "Insel-Ambiente" gefällt mir gut.

Viele Grüße
Justus
+++ Schwerter zu Zapfhähnen ! +++

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