Eine Uhr von 1890

Alles was nicht fertig ist hier rein.
metallfunk
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Re: Eine Uhr von 1890

Beitrag von metallfunk » Sa 16. Mai 2020, 20:48

xhennex hat geschrieben:
Sa 16. Mai 2020, 09:47
Schöne Arbeit !!!
Zur Aufspannung der Holzteile:
Was hast du da gemacht ?
Warum sind die so aufgespannt ?


Gruß
Diese Seiltrommel besteht aus 6 Holzteilen. Da gibt es auch Viertelkreise und die lassen sich halt nur blöd spannen.
Der Holzleim will ordentlich Druck. So habe ich erstmal je 2 Teile miteinander verleimt,
dann die letzten 3 Verleimungen mit Endlosschlauchklemmen fixiert.

Grüße Bernd

sepp222
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Re: Eine Uhr von 1890

Beitrag von sepp222 » So 17. Mai 2020, 06:56

Wenn sich jemand für Turmuhren interessiert es gibt die Fa. Perrot Turmuhren.War mal in der Firma.aber die Teile für einen Mechaniker waren mir zu groß,ich arbeite lieber mit Teilen die ich selbst bewegen kann.
Gruß Hans

metallfunk
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Re: Eine Uhr von 1890

Beitrag von metallfunk » So 17. Mai 2020, 17:27

Heute habe ich weiter gebastelt.
Die eine Seite des Werkgestell ist fertig. Das zieht sich, weil jede Schraube der Zuwendung bedarf.
Die zweite Seltrommel wäre auch einbaufertig.

Grüße Bernd
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metallfunk
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Re: Eine Uhr von 1890

Beitrag von metallfunk » Mi 20. Mai 2020, 19:57

Ab jetzt macht es mehr Spaß.
Es wächst zusammen, was..........

Grüße Bernd
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Eierkopfmaschine
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Re: Eine Uhr von 1890

Beitrag von Eierkopfmaschine » Mi 20. Mai 2020, 21:27

Hallo, Frage: Wie sind die Seil Rillen bei der Trommel gefertigt worden, als Gewinde Gang? Mit welcher Maschine? Und ist das Seil dann einlagig?
Danke schon mal!
Liebe Grüße
Johann

metallfunk
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Re: Eine Uhr von 1890

Beitrag von metallfunk » Sa 23. Mai 2020, 17:13

Schon wieder etwas weiter:
Alle 3 Seiltrommeln am Platz. Die Windflügel der beiden Schlagwerke sind noch in Arbeit.

Alles, wirklich alles war rostig, aber so ein Elektrolysebad hilft. Ich habe Natriumhydroxyd verwendet, das löst gleich
die Farbe.

Interessant sind die Hebel des Viertelstunden-Schlagwerkes, da gibt es 3 Stück für 3 Glocken?
Also Bim, Bam, Plong?

Grüße Bernd
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Re: Eine Uhr von 1890

Beitrag von metallfunk » So 31. Mai 2020, 18:34

Der Zwischenstand:

Es fehlen noch einige Teile, aber das war mir bekannt.
Wird halt noch ein wenig dauern.

Dann gab es einen Sockel. Weil das im Lager rumoxydierte, fand das 70 mm Quadrahtrohr aus Aluminium
eine sinnvolle Verwendung. Auch die originalen handgeschmiedeten Hammerkopfschrauben konnte ich benutzen,
um Werk und Gestell zu verbinden.

Im Moment komme ich mir vor, wie ein Holzwurm. Das Pendel entsteht neu.

Grüße Bernd
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Re: Eine Uhr von 1890

Beitrag von metallfunk » Do 4. Jun 2020, 18:41

Das Pendel hat auch einige Metallteile, die fehlen natürlich auch.
Also baue ich mir Neue.

Grüße Bernd
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Re: Eine Uhr von 1890

Beitrag von metallfunk » So 7. Jun 2020, 15:27

Mist: Mein Laserbetrieb hat nicht geliefert. Nun kann ich weder Schloßscheibe noch Pendelscheibe fertig machen.
Als Lückenfüller habe ich das Pendel bemalt. Die Maserung wurde aufgemalt, das war beim Original auch so.
Warum die das wohl gemacht hatten?

Fichtenholz auf Nussbaum zu faken, war damals (1890) durchaus üblich, genauso, wie die Lackierung einer Maschine ohne
Linierung nicht fertig war.

Grüße Bernd
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Re: Eine Uhr von 1890

Beitrag von Nachtschwärmer » So 7. Jun 2020, 15:38

Super Arbeit. :)
Hast Du das Pendel auch lackiert oder gewachst, um es resistenter gegen Luftfeuchtigkeitsschwankungen zu machen? Die Lackierung ließe sich auch stilecht mit Schellack machen.
Aufgemalte Holzmaserungen sind mir von unserer alten Dorfkirchenorgel (Bauzeit 1868 bis 1871) bekannt, dort hat man Mahagoni imitiert.
Hier bohren für einen neuen Monitor: X

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