Druckfester Kunststoff gesucht

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Bastelmike
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Bastelmike » Di 14. Mai 2019, 12:33

Hallo,

wie wäre es mit PA GF 30, also Polyamid mit 30% Gleisfaser. Zugfestigkeit liegt bei über 150 MPa, die Druckfestigkeit dürfte mindestens genauso hoch sein.
Das Material ist zwar teurer als normales PA, aber im Vergleich mit PEEK spottbillig.

Mike

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stefangtwr
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von stefangtwr » Di 14. Mai 2019, 12:53

Das Material ist zwar teurer als normales PA
Das letzte mal als ich über die Firma paar Platten bei Thyssen bestellt habe, war das etwa 30Eur/kg.
Wäre jetzt nicht meine erste Wahl ;)

gruß
Stefan

dr.markus
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von dr.markus » Di 14. Mai 2019, 13:06

Einfach auf 3 Blechplatten oder Siebdruck 10x10cm stellen und gut. Die dann aufs Xps.
Viele Grüße, Markus

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tommydsa
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von tommydsa » Di 14. Mai 2019, 13:13

Da frage ich mich immer

wie es alle anderen BAuherren und Heizungsbauer machen

beim Neubau den Estrich an dieser Stelle weglassen ist ja die eine Variante

manche schäumen das ganze dann von unten her aus.....
So genau wie nötig und so einfach wie möglich....

Tommy

THIEL Duplex 58, Gack H185, Genko TB, Opti D280, Opti F20, Güde MBS115, USM3. Bj.1948 - 2014

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Heisti
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Heisti » Di 14. Mai 2019, 13:19

Habe mir die Förderrichtlinien in Bayern eben noch einmal durchgelesen (ich baue förderfähige Häuser). Der zitierte Satz mit der notwendigen Dämmung unterhalb des Speichers gilt nur, wenn der Hersteller keine entsprechende Dämmhülle anbietet. Das ist hier ja nicht der Fall. Also benötigst du keine zusätzliche Dämmung. Wenn du das trotzdem möchtest (auch wenn es widersinnig ist), ist das natürlich etwas anderes.

Da würde ich tatsächlich auf normale XPS-Dämmung zurückgreifen, wie bereits von anderen empfohlen. Das ist die Dämmung, die auch unterhalb der Häusersohlen eingebaut wird. Alternativ käme noch Foamglas in Frage.

Spitzbube
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Spitzbube » Di 14. Mai 2019, 13:30

moin doc alex
beeuge dir mal diese eigenschaften von dem schaun,
guggst du hier >>> https://handwerkerratgeber.info/bauschaum-wasserdicht/# <<< :-D
mfg
der spitzbube

Bollwerk
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Bollwerk » Di 14. Mai 2019, 15:32

Heisti hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 13:19
Der zitierte Satz mit der notwendigen Dämmung unterhalb des Speichers gilt nur, wenn der Hersteller keine entsprechende Dämmhülle anbietet. Das ist hier ja nicht der Fall. Also benötigst du keine zusätzliche Dämmung. Wenn du das trotzdem möchtest (auch wenn es widersinnig ist), ist das natürlich etwas anderes.
Sorry,
nicht ganz richtig. In der Förderrichtlinie steht, dass man selbst dämmen kann/darf, wenn der Hersteller keinen Dämmmantel anbietet. Die Dämmung nach unten braucht man in jedem Fall.
Diese muss sich zwischen dem tragenden Untergrund und dem Speicher befinden. Der tragende Untergrund ist der Erdboden auf dem die Bodenplatte liegt. Ist die Bodenplatte von unten gedämmt, heute fast schon Standard, bist Du genau so fein heraus, als wenn zwischen Bodenplatte und Estrich eine ausreichende Dämmung eingebaut wäre. An anderen Stellen in der Fachliteratur ist oft von der "Dämmung gegen das Erdreich" die Rede. Also erst mal nachprüfen wie die bauliche Situation genau aussieht. Vorschläge, wie das Problem gelöst werden könnte, sind ja genug gemacht worden.

Gruß vom
Bollwerk

Sinn der Vorschrift ist, dass keiner auf die Idee kommt, Pufferspeicher einfach auf den "nackten" Erd-Boden oder eine ungedämmte Bodenplatte zu stellen.
fast conclusions, fast solutions, fast richtig

Heisti
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Heisti » Di 14. Mai 2019, 15:56

Bollwerk hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 15:32
Sorry,
nicht ganz richtig. Die Dämmung nach unten braucht man in jedem Fall.
Das steht genau wo?

Bollwerk
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Bollwerk » Di 14. Mai 2019, 16:27

In dem hier schon eingeführten Merkblatt:
https://www.energieatlas.bayern.de/file ... latt_A.pdf

Zitat
Bietet der Hersteller des Wärmespeichers keinen vorgedämmten Speicher an oder entspricht die zum Speicher zugehörige Dämmhülle nicht den genannten Anforderungen, kann der Wärmespeicher auch in Eigenregie hochwertig gedämmt werden. Insbesondere runde und ovale Speicher können z.B. mit alukaschierten Lamellenmatten ummantelt werden.Bei dieser Individualdämmung muss der U-Wert der Wärmedämmung über den Deckel und die Mantelfläche des Behälters ≤0,20W/(m²K) sein. Sofern keine gleichmäßig starke Dämmschicht vorhanden ist, muss diese Anforderung für Deckel und Mantel jeweils an der Stelle mit der geringsten Dämmstärke nachgewiesen werden. Die Dämmung von Anschlüssen und Blindstopfen am Wärmespeicher ist so auszuführen, dass eine durchgehende Dämmschicht entsteht. Zwischen dem Boden des Behälters und dem tragenden Untergrund muss zusätzlich eine Dämmschicht mit mindestens 5cm und einer Wärmeleitfähigkeit von ≤0,038W/(mK) nachgewiesen werden.Der Nachweis über eine ausreichende Dämmung ist in diesem Fall von einem sachverständigen Energieberater (Sachverständiger) aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes über das vereinfachte Berechnungsverfahren nach DIN EN ISO 6946, wie es im Rahmen der EnEV angewendet wird, zu erbringen. Dieser vereinfachte Nachweis ist alternativ auch für werkseitige gedämmte Speicher mit einem nutzbaren Volumen über 500 Liter zulässig. Zitat Ende.

Gruß vom
Bollwerk
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Heisti » Di 14. Mai 2019, 16:30

Dir ist aber schon klar, dass sich der gesamte Absatz ausschließlich auf die nicht werksmäßige und mit einem Messprotokoll nachgewiesene Dämmung bezieht?

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