PC-Messystem und mehr

Alles was nicht fertig ist hier rein.
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » Mi 31. Jul 2019, 00:08

Hier ist länger nichts passiert, aber ich hoffe das ich in meinem anstehenden Urrlaub den Maschinenpark nach Hause holen und wieder in Betrieb nehmen kann...
Dann sollen auch ein paar weitere Anbindungen zwischen Maschinen und SPS möglich und herzeigbar sein.

Aber das wird erstmal ne größere Baustelle:
-2 Zimmer quasi durchtauschen
-Kabine aufstellen (wg. eigentlich Wohnbereich)
-Maschinen und Zubehör ins 1. OG wuppen und wieder zu sammenbauen (zumindest die F207-V, die krieg ich so nich die Treppe hoch) Btw. hat hier jemand ne Reibahle für Kegelstifte, die er/sie mir leihweise zur Verfügung stellen könnte?
Ich wollte an der Fräse noch 1-3 Indexstifte setzen damit ich die ohne große Baustelle wieder eingestellt kreieg

Beim bestellten el. Handrad ist der Encoder kaputt und wird vermutlich mit einem anderen Encoder verbunden. Der Verkäufer hat mir ca. 80% Prozent des Kaufpreises erstattet. Das wiegt in meinen Augen den mechanischen Teil durchaus auf...

Für den vom Kollegen erhaltenen Encoder hab`ich mittlerweile vom Hersteller die Dokumentation erhalten, aber so wie es aussieht ist der defekt. Entweder das oder die Teilung des Encoders ist so klein, das weder SPS noch Messgerät das mitkriegen. Wie auch immer für meinen Zweck nich einstzbar... Der Geber sollte eigentlich an die Spindel der Drehmaschine...
Drehmaschine: Proxxon PD 360 - Div. Modifikationen
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » Mi 14. Aug 2019, 23:08

So, das Durchtauschen der Zimmer ist weitgehend abgeschlossen. Wie üblich hat's natürlich länger gedauert als geplant.
Morgen solltes es klappen, das die letzten Reste an Kleinkram aus dem Zimmer entfernt werden.

Dann wird erstmal das vorhandene und fertig bearbeitete Material in das betreffende Zimmer geschafft.
Auch soll morgen das Konstruktionsholz für die Aufständerung des "Kabinenkrans" geliefert werden. Das muss ich dann auch noch zuschneiden und teilweise per Oberfräse noch anpassen.

Eine andere Baustelle ist das Fahrwerk, mit dem später der Doppel-T-Träger auf der Aufständerung verfahren soll, irgendwie verlaufen mir die Bohrungen beim manuellen Bohren im Doppel-T-Träger ziemlich heftig. Entweder ist der Bohrer oder der Bohrende (also ich) kacke. :-D
Ich denke mal ich nehm den Prügel die Tage mal mit in die Firma und bearbeite den auf der Fräse.

Hab' heute vormittag in der Firma die Achsbolzen gedreht und die Achsbohrungen der Laufwerke gebohrt, lief alles tip top. Hab`gefühlt das erste Mal nur nach Koordinaten auf der Fräse gearbeitet, war echt cool. Einmal eingestellt, läuft.
Damals in der Ausbildung hatten wir sowas noch nicht... Von daher muss ich mich da noch ein bisschen umstellen und umgewöhnen (bin auch tatsächlich ein bisschen eingerostet, im Zerspanungsbereich).

Richtig geil war auch der Bohrer, da ich meine privaten (und verhältnismäßig neuen) nich dabei hatte, hab' ich (mit Erlaubnis) welche der Firma verwendet. Das Ding (immerhin 8mm) war so gut geschliffen, das ich nich ankörnen, vorbohren oder sonstwas musste. Auf Koordinaten eingestellt, gebohrt, kein Auswandern, top. Zuerst hab' ich noch angekörnt, vorgebohrt, etc. aber als ich das Schnitt-/Spanbild des betreffenden Bohrers gesehen hatte, dachte ich, was soll der :scheisse:
Und hab`die übrigen Bohrungen da so durch geschoben. ;-)
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » Sa 24. Aug 2019, 17:23

Moin,

mal was anderes. Da ich die Fräse gerade sowieso demontiert habe, stellt sich mir die Frage ob ich schon ein paar vorbereitende Arbeiten für die Teil-Automatisierung der Maschine machen soll.
Konkret geht es um den Antrieb für die Y-Achse.

Mein erster Gedanke war es eine Bohrung in der Z-Säule machen, um die Y-Spindel von der Rückseite der Maschine anzutreiben.

Wie kritisch wäre es wohl da unten eine ca. 6mm Bohrung einzubringen. Die Verbindung vom Kreuztisch mit der Z-Säule ist bei der Maschine ja eh schon etwas schwachbrüstig und ich möchte nicht kritisch schwächen.

Aber wahrscheinlich wäre es sinniger, der Y-Spindel noch irgendwie ein Loslager zu verpassen und den Antrieb (mit nem Riementrieb oder so) unter der Maschine zu plazieren.
Beim geplanten Unterbau für die Maschine steht die später auf einer Vierkantstahlrohrkonstruktion (60 x 40mm; 5mm Wandstärke), also wäre da dann Platz.

Meinungen, Anregungen?
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » So 17. Nov 2019, 19:31

Moin,

mit ein bisschen Schwein hab' ich den Dezember ziemlich komplett Urlaub. Einen Teil des neuen Fräsmaschinen-Unterbaus hab`ich zum Planfräsen der Maschinenfußfläche zum örtlichen Zerspaner gebracht, ich hoffe das ich das Teil Anfang Dezember wieder abholen und endlich die Fräsmaschine so aufstellen kann wie's geplant war. Dann kann ich nämlich endlich auch den restlichen Kram arrangieren.
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » So 17. Nov 2019, 21:41

Moin,

Btw. kann man hier dei Beiträge nicht editiern oder hab' ich die Funktion nur noch nich gefunden?

in letzter Zeit konnte ich nur ein bisschen an der PC- und SPS-Software rumspielen.
Dabei hab' ich festgestellt, das der Längszug-Glasmassstab an der Drehmaschine rumspinnt. Das Ding hat einen Fehler der mathematisch irgendwie nicht greifbar ist.
Vielleicht hab' ich mir den aber auch selber angeknasckt. Hab' den noch mal umgedreht (wg. der Leitungsführung), danach hat der beim Ausrichten ein bisschen geknirscht...

Den Planzug musste ich auch nochmal umbauen, weil der zuviel Platz gebraucht hat.

Aber zurück zur Software:
-Mittenfinder-Funktion für X- und Y-Achse - Testphase
-Fehler in der Berechnung der Schnittdaten gefunden (Berechnung aus Auswahl des Werkzeugs und des Material über Werkzeug-/Materialdatenbank) Hat' manchmal Mist berechnet. :pfeif:
-Als nächstes Umbau der beiden aktuellen Koordinatensysteme. Aktuell gibts je ein Zähler für Absolut- und Relativkoordinaten. Das möchte ich noch umbauen auf Absolutkoordinaten = Maschinenkoordinatensystem und Relativkoordinaten = Werkstückkoordinaten
Plus einer Koordinatensatzverwaltung mit der Möglichkeit den Koordinatensätzen in der Software Echtnamen zu geben und vielleicht auch noch der Möglichkeit dem Koordinatensystem Gruppen von signifikanten Koordinaten (z. B. von Bohrungen, Kanten, etc.) zuzuordnen. Z. B. als Excel-Import.
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » Di 19. Nov 2019, 22:16

Moin,

so Koordinatensysteme sind soweit umgetrickt und harren der Testphase.
Anwahl, Anlegen, Editieren und Löschen der Datensätze geht auch schon.
Die Zuordnung von Koordinatengruppen zu den einzelnen Koordinatensystemen folgt als eine der nächsten Sachen. Ist aber eher Luxus normalerweise gehen die Werte ja schon aus den Zeichnungen hervor. Aber wenn ich die vorhalte, kann ich die Daten auch bei Bedarf direkt an die Programmteile übergeben, die Positionen anfahren...

Mit der Aufteilung der Koordinatensysteme wird auch der Weg frei für Softwareanschläge und Ähnliches.
Das Nullen der Maschinenkoordinaten werde ich wahrscheinlich noch irgendwie schützen, das man die nich aus versehen überschreiben kann.
Erstmal exemplarisch für die Fräse, für die Drehe werde ich das noch analog ausführen.
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » Mo 2. Dez 2019, 23:31

Moin,
der neue Glassmassstab für den Längszug der Drehe ist angekommen und montiert. Nur leider hat das Ding den gleichen nicht richtig greifbaren Fehler, also liegt der Fehler auf der Auswerteseite, vermutlich kommen die schnellen Zähler der SPS da nicht mit, da kann ich SPS-seitig noch an einer Handvoll Schrauben drehen. Aber um das zu testen, werde ich mir da wahrscheinlich einen Schrittmotor dran basteln um die zugehörige Spindel mit ner definierten Drehzahl (sprich wenige Inkremente pro Sekunde) drehen zu können. Bei nur wenigen Inkrementen pro Sekunde müsste die SPS das eigentlich auf jeden Fall hinkriegen.

Mal rechnen, wenn ich eine Spindelumdrehung (Steigung 1,5mm) pro Sekunde mache sind das 300 (Auflösung 0,005mm) Inkremente pro Sekunde bei Aktualisierungsrate von 0.005s, also 200 Mal in der Sekunde. Da wird wohl ein bisschen was durchrutschen. Ganz zu schweigen, davon das die Zykluszeit der CPU sich bei ca. 10ms bewegt und sich das von daher wieder in die Quere kommt. Ist immer die Krux bei SPS'sen und zeitkrtischen Sachen, da sind die Dinger nich für gedacht (zumindest nich in der Grundausbaustufe). Ich werde nohmal versuchen die Aktualisierungszeit runterzusetzen, aber ich denke das wird nicht funktionieren, das die SPS dann wahrescheinlich gar nichts mehr hinbekommt, da der Aufruf n wahrscheinlich innerhalb des Aufruf n-1 kommt...

Im Zuge der Testereien mit dem Glassmassstab hab ich auch versucht, den mal an einen Wago-Inkrementaldekoder (weil der das Hardware-seitig macht) anzuklemmen, funktioniert auch nicht. Ganz im Gegensatz zu dem magnetischen Aufnehmer des Planzugs, der funktioniert wunderbar.
Nach einem bisschen Studium der Wago-Dokumentation bin ich dann drauf gestossen, das die Wago-Module kein TTL, sondern EIA-422 reden. Was der magnetische Aufnehmer auch tut.

Um erstmal mit der Drehe und den Wegaufnehmern arbeiten zu können, hab' ich mir in China eine Auswerteeinheit bestellt, die angeblich beides kann. Außerdem hat das Teil laut Beschreibung eine RS-232-Schnittstelle zur Anbindung von PC/SPS.
Mal gucken, wenn das so ist und so funktioniert, wie ich mir das erhoffe dann könnte ich zumindest die Glassmassstäbe über diese Auswerteeinheit einlesen und zur Weiterverarbeitung an SPS und/oder PC übergeben.

Alles in allem hat das zumindest das Positive, das zumindest ein Glasmassstab wohl doch nicht kaputt ist, und einer anderen Verwendung zugeführt werden kann.
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