Bremse an Schleifmaschine

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Galaxis
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Bremse an Schleifmaschine

Beitrag von Galaxis » Di 10. Sep 2019, 20:24

Habe an meine Reime RS 150 eine Bremse angebaut um das lästige Auslaufen der Schleifscheibe zu verkürzen.
Der Bremsklotz ist aus Eichenholz.

P9100060.JPG

elmech
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Re: Bremse an Schleifmaschine

Beitrag von elmech » Di 10. Sep 2019, 20:52

Hallo, das Bett und die Scheibe aber nicht! Das Auslaufen gebremst , löst meist die Scheibenverschraubung und da wird dann der Schaden an Mensch und Maschine, samt Material, gross ! Das Schwunggewicht der Schleifscheibe löst bei Abbremsung an der Antriebswelle die Verschraubung! Da die Welle steht und das Restschwungmoment der Scheibe, eben die Verschraubung öffnen kann. Bei Gewinde Befestigungen sicher, aber auch bei anderen Befestigungen mit wenig Spiel , bei hohen Drehzahlen nicht förderlich! Eine stark gebremste Scheibe kann durch die Restenergie auch bersten! Grüsse Andi

1.2510
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Re: Bremse an Schleifmaschine

Beitrag von 1.2510 » Di 10. Sep 2019, 21:32

elmech hat geschrieben:
Di 10. Sep 2019, 20:52
Hallo, das Bett und die Scheibe aber nicht! ...
... Eine stark gebremste Scheibe kann durch die Restenergie auch bersten! Grüsse Andi
Dein Beitrag macht mich irgendwie ratlos ... technisch falsch und lieblos geschrieben!
Zuletzt geändert von 1.2510 am Di 10. Sep 2019, 21:40, insgesamt 1-mal geändert.

Bob
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Re: Bremse an Schleifmaschine

Beitrag von Bob » Di 10. Sep 2019, 21:40

Na ja, Andi weist da schon auf ein mögliches Problem hin: Die Scheiben sind vermutlich wie immer mit einer Mutter oder Schraube befestigt, und zwar so, dass sie beim Anlaufen und Schleifen weiter festgezogen werden. Eine kräfige Bremse wäre da ein Problem, eine dauerhaft ganz leichte eher nicht. Meine Mafell KSP85 Handkreissäge hat die selbe Konstellation, und die schwache Bremse ist kein Problem. Wichtig ist halt, dass die Bremswirkung nicht irgendwann deutlich zunimmt, siehe Wirkung Trommelbremse mit verschlissenem Belag.

Viele Grüße,

Bob

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Galaxis
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Re: Bremse an Schleifmaschine

Beitrag von Galaxis » Do 12. Sep 2019, 08:31

Hallo Andi,

Die Bremse ist für Leute mit Gefühl gebaut, beim Fahrrad bremst man auch nicht so stark, dass man über den Lenker segelt.
Bei starkem Bremsen rutscht der Riemen durch.
Schließlich hat die Maschine Rechts.- und Linkslauf, also bei Start und Betrieb Linkslauf darf sich die Scheibe auch nicht lösen.
Zudem könnte man eine Muttersicherung anbringen. Falls sich die Scheibe je mal lösen sollte, werde ich das tun.

Ansonsten ist die Maschine im Originalzustand, also keine Führungen aus Eichenholz. :muahaha:

Gruß Josef

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Rainer60
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Re: Bremse an Schleifmaschine

Beitrag von Rainer60 » Do 12. Sep 2019, 09:46

Hoi Josef
Hätte mir auch schon eine Bremse an der Flachschleife gewünscht. Beim Feinwuchten auf der Maschine oder wenn ich den Z-Verfahrweg nicht optimal programmiert hatte, nervt die Warterei wenn man in Eile ist. Mal schauen ob und wie ich Deine Idee umzusetzen bringe.
Das Losbrechmoment der Schleifscheibenverschraubung ist ein Thema, vor allem wenn die Aufnahme konisch ist. Bei einer zylindrischen Aufnahme sehe ich es nicht so kritisch. Habe / hatte Schleifmaschinen, welche beidseitige Laufrichtung haben. Das Anlaufmoment ist beträchtlich aber bis jetzt konnte ich noch keine sich lösende Schleifscheiben beklagen.

Wie Du schon berichtet hattest, wird gefühlvoll gebremst und sehe daher kein Problem. Im Sinne von 1000x gutgegangen, sollte doch die Eventualität einer sich lösenden Schleifscheibe Beachtung geschenkt werden. Also Enkel, Ehefrau und Hunde aus dem Gefahrenbereich nehmen ;-)
:thx: für die Anregung :2up:
Der Friede sei mit Euch...
Gruss Rainer
————————————————————————————
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Re: Bremse an Schleifmaschine

Beitrag von Elfenspan » Do 12. Sep 2019, 12:56

Galaxis hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 08:31
...... beim Fahrrad bremst man auch nicht so stark, dass man über den Lenker segelt.

Hätte ich das bloß schon früher gewußt.
A..hoi

Scheiß auf CNC

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Re: Bremse an Schleifmaschine

Beitrag von Galaxis » Do 12. Sep 2019, 19:22

Elfenspan hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 12:56
Hätte ich das bloß schon früher gewußt.

Solche Radunfälle sind gar nicht so selten.

So, habe aus Spaß an der Freude der Spannmutter eine Sicherung verpasst.

Bild 2 ist verschwommen. Der rechte, senkrechte Schlitz ist so tief gefräst, damit das Segment beim Spannen der Inbusschraube federn kann.
Die gegenüber dem Spannsegment liegende Bohrung ist eine Fehlbohrung.

Gruß Josef
P9120063.JPG
P9120064.JPG
P9120065.JPG

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