Robling - Drehmaschinchen braucht Tipps und Infos....

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ahu
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Robling - Drehmaschinchen braucht Tipps und Infos....

Beitrag von ahu » So 15. Jul 2018, 23:35

hallo @lle,

weil der Verkäufer heute Zeit hatte, habe ich also das Bett samt Aufbau und Spindelstock der
gekauften Robling-Drehmaschine (wahrsch. eine 400S) bei ihm abgeholt... ging gerade so zu zweit in den Transporter rein, kräftemäßig, nicht platzmäßig...

Ohne Tipps von euch hier wird das aber wohl nix mit dem Funktionsfähig-Machen: ich MUSS herauskriegen, wie man die Spindel aus dem Stock bekommt, oder wenigstens die Welle, um den Riemen nicht zerschneiden zu müssen!

Dann wäre das Bett ja abnehmbar, aber auch der Spindelstock??? Von oben ins Gehäuse schauend, sehe ich keine Befestigungsteile, die ihn auf dem Prismenbett halten...

Gesehen habe ich von hinten, das im "großen Riemenrad" vier Innbusschrauben dieses fixieren -
aber würde das Lösen etwas bewirken? Beim Futter stelle ich mir vor, das es mit dem (fehlenden) Hakenschlüssel und dem Futterschlüssel zueinandergezogen abkäme... ODER?

Ist eben schon etwas her, das ich mir um Drehmaschinen Gedanken gemacht habe, aber nun, da ich selber eine "richtige" habe, muß ich einiges nachholen!

Es handelt sich also um eine kleine Robling Mechaniker-Drehbank ohne L+Z - ist auch ok für
mich, denn so bleibt die Technik "überschaubar"!

Fehlen tun mir jedoch alle Zubehör-Werkzeuge, es sind allein drei oder vier Größen an Hakenschlüsseln nötig - WO bekommt man sowas noch "in passend"? Hat hier jemand eine Auflistung, was original dabei war (mit genauen Bezeichnungen...), oder gar ein Foto vom WZ?

Auch eine ausführliche Bedienungs- und Wartungsanleitung wäre sehr hilfreich!

Manche Restaurierungsberichte sprechen von "Pulverbeschichtung" und so, aber wie und wo finde ich den richtigen Betrieb, der mit Herz + Hirn + Sorgfalt die optische Restaurierung durchführte? Standort ist jetzt Unterfranken/ Main-Spessart-Kreis.

Dazu kommt noch, das ich den zweiteiligen Schrank-Unterbau aus den beiden Standgestellen links und rechts abmontieren will, der Lack ist innen arg bröselig und das Blech selbst ziemlich
"geknautscht", das ist nicht mehr ansehnlich... stattdessen würde ich vorne und hinten über die
Abstands-Länge (ca 1,20 m) je zwei VA-Stangen verschrauben - ein offener Unterbau also, damit
der Zugang zum Motor, aber auch zum Heizkörper hinter dem Gerät leichter möglich wird... hat
jemand Erfahrung mit sowas? Das Anheben der Motor-Platte mit dem Fußhebel ist ja leider nicht
das Idealste, bei offenem Sockel könnte einfach ein passgefertigter Holzklotz nach Anheben untergeschoben werden...

Wo kriegt man eigentlich vibrationsdämpfende Unterleger für die Standfüße her?

Fragen über Fragen - aber wenn ihr mir hierbei helfen könnt, werde ich euch auch einige schöne Bilder vom "Fortschritt" präsentieren...

Dankeschön schon mal!

ahu

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Wyoming
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Re: Robling - Drehmaschinchen braucht Tipps und Infos....

Beitrag von Wyoming » So 15. Jul 2018, 23:47

Sorry....

Du hast die falsche Robling gekauft... Ohne LZ ist das Spielzeug

in meinen Augen

:hi:
TB Interkrenn
Drehe Robling
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ahu
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Re: Robling - Drehmaschinchen braucht Tipps und Infos....

Beitrag von ahu » So 15. Jul 2018, 23:57

Tja...

bei dem Preis und den Umständen hatte ich aber keine Wahl, fast eine Woche nach dem Inserat...

und der Kerl, der da war, wollte nur das Spannzangen-Set, das recht komplett ist, kaufen, bot 180.- €u... der VK wollte aber lieber alles komplett weghaben, und wollte 280.- €u dafür...

DA MECKERT MAN NICHT... sondern zahlt... ODER???

Wenn ich die ebay-Preise sehe, und wie weit die so allgemein weg sind... ich habe mit zweimal
hin+zurück keine 100 KM gemacht!

Auch, wenn dies evtl. nur ein Einstieg sein sollte... mit irgendwas muss ich ja den drohenden
Stillstand durch den "Wegfall" meines Gönners kompensieren...

ahu

Bob
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Re: Robling - Drehmaschinchen braucht Tipps und Infos....

Beitrag von Bob » Mo 16. Jul 2018, 08:37

Hallo ahu,
bei dem Preis und geringem Umzugsaufwand hast Du sicher nichts verkehrt gemacht, wenn die Maschine grundsätzlich verwendbar ist. Sollte Dir die Maschine irgendwann nicht mehr gefallen, kannst Du sie bequem weiterverkaufen.
Es gibt Riemen, die sich aus lauter kleinen Gliedern zusammensetzen, das wäre evtl. das Richtige hier. Wie wird der Riemen gespannt? Ich würde nach Möglichkeit gar nicht so viel auseinandernehmen, da bringts Du evtl. eine mühevoll hergestellte Ausrichtung durcheinander.

Viele.Grüße,

Bob

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jan_19
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Re: Robling - Drehmaschinchen braucht Tipps und Infos....

Beitrag von jan_19 » Do 2. Aug 2018, 23:34

Moin,

wenn man sich diese Anzeige anschaut: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 77-84-2866
klingt 280 so als hättest Du alles richtig gemacht!
(vielleicht ist der Verkäufer auch so nett und macht Dir eine Kopie der BA ?)

Gliederkeilriemen bekommt man z.b. hier: https://www.keilriemenexpress.de/keilri ... iemen.html. Die sind aber ganz schön teuer finde ich.
Bin mir selbst auch unsicher ob ich besser die Spindel rausbaue oder solche Dinger für teuer Geld kaufe. Meine braucht auch noch zwei...grmlgrml

Gruss

Jan

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jan_19
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Re: Robling - Drehmaschinchen braucht Tipps und Infos....

Beitrag von jan_19 » Do 2. Aug 2018, 23:53

Isolierplatten gibt es z.B. von Bilz: https://www.bilz.ag/produkte/
Wo sich die kaufen lassen als Privatier muss man den zuständigen Vertriebler fragen.
Schätze aber die sind nicht wirklich günstig dafür stinken sie aber auch nicht
nach Weichmacher.
Günstiger sind bestimmt Antirutschmatten aus dem Ladungssicherungsbereich.
Da würde ich aber nicht meine Hand für Ölbeständigkeit und Langzeitstabilität
ins Feuer legen.

Bezüglich der Lakierung würde ich mal mit Bildern zum örtlichen Pulverbeschichter
Betrieb gehen und die befragen.

Bilder werden ja übrigens immer gern genommen...

Gruss

Jan

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