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 Betreff des Beitrags: Welche Endoskopkamera?
BeitragVerfasst: Sa 5. Mär 2016, 11:53 
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Hallo,
nachdem ich ungern unnötigerweise Getriebedeckel abnehme, aber aufgrund des letzten ZX45 Threads nun doch neugierig bin wie mein China-Krempel von innen aussieht... Andere Anwendungen finden sich dann sicher auch noch dafür.

Taugt so eine Edoskopkamera was?
z.B. diese PEAKTECH 5600 für ca 130 EUR.
http://www.reichelt.de/Endoskope-Mikros ... OFFSET=16&
720p Video + 3 MP Foto, (Anzeige aber nur mit 320 x 240)
Endoskop 8.2 mm und 1000 mm lang.

... oder investiert man besser in eine Tube Dichtungsmittel (und ein paar Spiegel für die anderen Anwendungsfälle). Wobei manches nicht so einfach zum Öffnen geht.

Gruß Peter

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:runningdog: China Bandsäge, China Fräse, China Drehbank. Was mach ich nur ...


Zuletzt geändert von Niskie am Sa 5. Mär 2016, 12:02, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Endoskopkamera?
BeitragVerfasst: Sa 5. Mär 2016, 12:00 
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http://www.pollin.de/shop/suchergebnis. ... mmend=true

Etwas preiswerter.

Jochen

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Gruss
Jochen


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Endoskopkamera?
BeitragVerfasst: Sa 5. Mär 2016, 12:07 
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Die von Pollin hat einen Kopfdurchmesser von 14 mm. Da komme ich nicht überall rein. Außerdem geht ohne Schlepptop nichts. Ansonsten eine Überlegung wert.

Hast du die? Erfahrungen damit? Bildqualität?

Gruß Peter

Edit:
Für sowas könnte sie aber gut sein: http://www.youtube.com/watch?v=sFrVdoOhu1Q#t=8m9s

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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Endoskopkamera?
BeitragVerfasst: Sa 5. Mär 2016, 13:25 
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Jochen hat geschrieben:
http://www.pollin.de/shop/suchergebnis.html?S_TEXT=USB+Endoskop-Farbkamera+PremiumBlue+PUK-5M&log=internal&recommend=true

Etwas preiswerter.

Jochen


Für Endoskope, Mikroskope, Kameras usw. sollte man sich keine USB 2.0 - Schnittstelle antun. Zu langsam ... :hi:

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Grüsse, Rob

Kompliziert kann jeder ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Endoskopkamera?
BeitragVerfasst: Sa 5. Mär 2016, 13:35 
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Ich habe diese Kamera mit 5.5mm Kopf: http://www.ebay.de/itm/311520299943

Entscheidend war für mich ein möglichst kleiner Kopf und die Möglichkeit, unabhängig zu arbeiten. Also entweder ein eigenständiges Handgerät oder ein USB-Endoskop, das mit dem Telefon oder Tablet verwenden werden kann. Wenn man auf Laptop oder Desktop angewiesen ist, macht das viele Situationen unnötig umständlich. Die Handgeräte sind logischerweise teurer (ein USB-Kabel mit Kamera ist ja auch nur ein Bruchteil der Technik), bringen aber ein noch schlechteres Bild in der Liveansicht, weil die Displays nur 320x240px auflösen und von schlechter Qualität sind (kleiner Blickwinkel, etc)

Ich habe lange mit etwas hochwertigerem geliebäugelt, aber letztlich ist auch da die Sensorauflösung nur 640x480 oder 1280x720 Pixel. Hochgerechnete Bilder brauche ich nicht, das kann ich selbst besser und bringt trotzdem nix. Zu manchen Geräten findet man im Netz Bilder von Nutzern, das ist durch die Bank ernüchternd, wobei man generell sagen muss: das Livebild sieht immer besser aus als das Standbild (weil das Hirn das Rauschen "wegbügelt"). Wenn die teureren Geräte kein besseres Bild liefern, dann brauche ich die auch nicht.

Es gibt natürlich Geräte mit höher auflösender Kamera, so ist das nicht. Aber die Köpfe sind dann dermaßen groß, dass es für die Nutzung als Endoskop in vielen Bereichen ausscheidet. Fürs Abwasserrohr brauche ich kein HD. Eine Endoskop-Kamera mit einem Kopf von 10mm oder mehr ist ziemlich sinnfrei.

Ich bin mit meinem Endoskop ganz zufrieden. Die Bildqualität ist im Prinzip erbärmlich, aber leider üblich. Es reicht halt. Gut finde ich, dass der Kopf sehr klein ist (5,5mm) und ein Gewinde für die Aufsätze hat. Es ist ziemlich ernüchternd, wenn man im Gerät einen Spiegelaufsatz oder Haken oder Magnet verliert, weil der dickere Aufsatz beim Rausziehen hängen geblieben ist... Der mitgelieferte Spiegel hat ein Gewinde, der Halter für Haken oder Magnet jedoch nicht :wall: , aber wir sind ja Zerspaner. Was mir nicht gefällt, ist aber leider immer so: die Scheibe (Linse kann man dazu nicht sagen) schließt bündig mit dem Gehäuse ab, liegt nicht vertieft. Wenn man das Endoskop einführt und mit dem Rand der Linse irgendwo anstößt, dann bleibt dort Fett oder Öl oder Staub kleben. Das ist zwar "nur" im Bereich der LEDs und eigentlich außerhalb des Sichtfeldes, bei eingeschaltetem Licht (im Gehäuse wohl immer) wird aber das Licht von diesem Schmutz reflektiert und überstrahlt das Bild. Es sieht unscharf aus und auch der Kontrast leidet.

Habe mal schnell ein paar Bilder gemacht:
Dateianhang:
Dateikommentar: Mit Android-Telefon. Leider mit der Linse an Öl gekommen, macht sich sofort bemerkbar.
endoskop_01.jpg
endoskop_01.jpg [ 141.15 KiB | 3820-mal betrachtet ]

Dateianhang:
Dateikommentar: Am Computer mit VLC-Player bei Tageslicht
endoskop_02.jpg
endoskop_02.jpg [ 106.75 KiB | 3820-mal betrachtet ]

Dateianhang:
Dateikommentar: Im Laserdrucker und erstmal Staub eingesammelt. Ich glaube die Linse ist etwas statisch aufgeladen.
endoskop_03.jpg
endoskop_03.jpg [ 139.06 KiB | 3820-mal betrachtet ]

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Grüße | Dominik


Zuletzt geändert von DominikS am Sa 5. Mär 2016, 13:42, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Endoskopkamera?
BeitragVerfasst: Sa 5. Mär 2016, 13:39 
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1.2510 hat geschrieben:
Für Endoskope, Mikroskope, Kameras usw. sollte man sich keine USB 2.0 - Schnittstelle antun. Zu langsam ... :hi:


Sag das bitte nicht meinem 1080p-Recorder, der in Echtzeit über USB 2.0 aufnimmt und meiner FullHD-Webcam scheint es auch egal zu sein, dass sie nur USB 2.0 kann. Wie konnte die Welt nur vor USB 3.0 existieren :wall:

Wenn es mit Kamera und USB 2.0 nicht klappt, dann liegt das wohl weder an der Kamera, noch an der Schnittstelle.

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Grüße | Dominik


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Endoskopkamera?
BeitragVerfasst: Sa 5. Mär 2016, 14:01 
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DominikS hat geschrieben:
Ich habe diese Kamera mit 5.5mm Kopf: http://www.ebay.de/itm/311520299943
Danke für den sehr ausführlichen Bericht! :super: Die 5.5 mm sind auch gut. Was soll man bei dem Preis noch sagen. Kernschrott ist es (hoffentlich) nicht - zumindest bei dir funktioniert sie.
Dann muss ich mir halt doch noch ein Smartphone zulegen :wall: ... oder bei den Kindern ausleihen :P

Bekommt man das Teil mit Linux zum Laufen?

Gruß Peter

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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Endoskopkamera?
BeitragVerfasst: Sa 5. Mär 2016, 14:18 
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Niskie hat geschrieben:
Dann muss ich mir halt doch noch ein Smartphone zulegen


Oder ein altes (mit mindestens Android 4) gebrauchtes nur für diesen Zweck anschaffen. Dürfte kaum was kosten. Oder eben einen Laptop/Desktop verwenden, ein Adapter von Micro-USB auf USB ist dabei.


Niskie hat geschrieben:
Bekommt man das Teil mit Linux zum Laufen?


Das kann ich nicht testen, ich habe keins mehr (mit Display dran). Aber ich habe keine Treiber installiert und verwende für die Anzeige den VLC-Player ("Aufnahmegerät wiedergeben"). Scheint universelle Hardware zu sein, daher würde ich davon ausgehen, dass es mit Linux funtioniert.

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Grüße | Dominik


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Endoskopkamera?
BeitragVerfasst: Sa 5. Mär 2016, 14:33 
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Niskie hat geschrieben:
Hallo,
nachdem ich ungern unnötigerweise Getriebedeckel abnehme, aber aufgrund des letzten ZX45 Threads nun doch neugierig bin wie mein China-Krempel von innen aussieht...
Taugt so eine Edoskopkamera was?
z.B. diese PEAKTECH 5600 für ca 130 EUR.
http://www.reichelt.de/Endoskope-Mikros ... OFFSET=16&
720p Video + 3 MP Foto, (Anzeige aber nur mit 320 x 240)
Endoskop 8.2 mm und 1000 mm lang.


Warum lässt Du nicht einfach das Öl ab, um nach Dreck, Spänen und Fremdkörpern zu schauen. :nixweiss:
@work habe ich ein optisches Endoskop mit Lampenkoffer (800€), zuhause habe ich eine USB-Endoskopkamera von Ebay für 35€ mit 5m Kabel.
Die USB-Kamera kommt weiter, ist flexibler einsetzbar und ich kann die (Laptop)-Bilder ggf speichern.
Das Endoskop ist unhandlich, braucht immer 230V-Anschluss, Muss immer Platz für den Stab und meinen Kopf haben, ... aber es lässt sich einfacher in die Blickrichtung drehen.

Wenn ein Laptop vorhanden ist, würde ich immer eine USB-Endoskopkamera vorziehen, und weil die meist nur rumliegt, braucht sie auch nicht viel kosten.

Hans

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Fräsmaschine VF 45FG (MB4 Clon)
Hobel Gastl RG200 ST-E
StichelSchleifMaschine HBM Typ U3
Bandsäge Flex SBG 4910


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Endoskopkamera?
BeitragVerfasst: Sa 5. Mär 2016, 14:54 
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Ich habe im Prinzuip die identische Kamera wie Dominik, direkt im Chinesischen Shop gekauft: http://www.banggood.com/6-LED-7mm-Lens- ... 01666.html

Insgesamt finde ich das für $9.99 (1,5m) eine geniale Anschaffung.

Allerdings habe ich ziemlich lange rumgefummelt, bis ich es am Laufen hatte. :aufsmaul:

-die mitgelieferte Software bitte direkt entsorgen
-geht auf Android nur per Sideloading und funktiniert nicht richtig, die eine blendet auch noch tonnenweise Werbung ein
-CameraFi funktioniert und das Wasserzeichen der kostenlosen Version stört mich nicht
-an Androiden ist das Teil extrem wählerisch! Das Gerät muss OTG können, das heisst aber noch lange nicht, dass
es funktioniert
-Mein Nexus7 (2013), lief erst und dann nicht mehr, Galaxy Note nicht, Moto G2 auch nicht. Einzig mein Samsung S5 läuft stabil damit (alle Android 5.1 - 6)
-am PC (Windows 7) taucht es als Standard Camera (o.ä.) auf, also keine dubiosen Treiber nötig, sollte daher mit Linux auch gehen
-der Spiegel ist nutzlos, da alles total verschwimmt
-das "Gewinde" auf dem Kopf ist irgendwas komisches
-dem Knopf im Kabel konnte ich keine Funktion zuordnen

Insgesamt definitiv eine Kaufempfehlung!

Gruß
Achim


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