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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat Erfahrung mit dem AS5311
BeitragVerfasst: Mi 8. Mär 2017, 14:35 
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Hi Martin,

ich habe gerade was auseinander gebaut und könnte heute Abend sicher was per Freihand-Verschieben versuchen.

Zumindest mit 4mm Spindelsteigung und Handradantrieb ist mir bisher nicht aufgefallen, dass man dabei irgendwie zu schnell verfahren könnte.

Grüße von
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat Erfahrung mit dem AS5311
BeitragVerfasst: Mi 8. Mär 2017, 22:22 
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Hallo Thomas,
Thomas# hat geschrieben:
Zumindest mit 4mm Spindelsteigung und Handradantrieb ist mir bisher nicht aufgefallen, dass man dabei irgendwie zu schnell verfahren könnte.

Das wäre super.
Manuell würde ich sicherlich in meinem Fall die Schlitten auch nicht schnell genug kurbeln können (2mm Steigung) um Werte zu verlieren, aber jede Achse hat Vorschubmotoren verbaut, die max. 2-3m/min machen und so schon Fehlern führen würde.

Gruß,
Martin

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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat Erfahrung mit dem AS5311
BeitragVerfasst: Mi 8. Mär 2017, 23:45 
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Hi Martin,

also bin mit ausgebautem Sensor (den seitlich aber geführt) verschiedentlich über den eingebauten Magnetstreifen gerutscht.
Aber viel gibt so ein einfacher Versuch nicht her: es fehlen ja die genaue Zeit und eine Weg-Referenz zur Beurteilung.

Ich würde über den Daumen mal sagen, dass ich überschlägig gefühlte 50mm/Sekunde, als sicher auswertbar erlebt habe (je länger der Weg, desto schwerer war mir das Einschätzen der Zeit).
3 Meter die Minute mit Vorschubmotor wäre ja 3.000mm geteilt durch 60 Sekunden also = 50mm/Sekunde.
(Oder mit 2mm Spindelsteigung 1.500U/min).

Werner schrieb ja, beim ihm geht es mit 100mm/Sekunde:
dann müsstest Du bei 2mm Steigung heftige 3.000U/min an der Spindel haben, um 100mm zu machen.
Bzw. noch so viel mehr, dass die Auswertung aussteigt.

Einen genauen Test um die Grenze der Auslesegeschwindigkeit abzuchecken, müsste man vielleicht auf einer CNC machen.
Wo man dann die Verfahr-Geschwindigkeit genauer weis und den zurück gelegten Weg kennt.

Hatte zum Testen noch überlegt, von der andere Achse das Handrad ab, und Akkuschrauber dran.
Aber der Schrauber hat ja einmal eine Rampe.
Also man weis nicht genau, welche Drehzahl im Schnitt verwendet würde.
Und man weis auch nicht, ab die angegebene Max-Drehzahl stimmt.
Also das wäre auch nicht sehr genau gewesen.

Hoffe, vielleicht hilft es trotzdem ein bisschen weiter.

Grüße von
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat Erfahrung mit dem AS5311
BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 07:03 
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Hallo
Kann mir nur denken das es an dem A/B Signal vom Sensor liegt das es nicht schneller geht
einfach einen Belastungswiderstand ca 3,3 K oder einen 10mA Treiber dann mit ca 1K z.B. den 74HCT14 als Schitttigger noch davor, oder gleich gleich A /A B /B auf beiden Seiten

an der Fräse und Drehbank sind bei mir differentiellen Treibern
Glasmessstab Magnetsysteme und Encoder hatten das von Hause aus.
Gruß Werner


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat Erfahrung mit dem AS5311
BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 22:12 
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Hi Martin,

hatte den Sensor wieder fest montiert und dabei ist mir ist noch eingefallen,
wie ich das doch per Akkuschrauber testen kann.

Und zwar muss einmal ein mechanischer Anschlag da sein für die Null-Position (dort Anzeige nullen, klar).
Und von dort aus dann wegfahren.

Auf der Strecke kann man dann über einen weiten Bereich Vollgas geben.
Das man an Anfang und am Ende langsamer verfährt, ist gar nicht wichtig.
Wichtig ist ja nur, dass man überhaupt irgendwo vermeintlich kritisches Vollgas hatte (was über ca. 200mm Strecke dann meist auch möglich war).
Dann zurück zur Nullposition.
Den letzten Millimeter am besten per Hand drehen... :pfeif:
(Idee: oder vielleicht vorher auf niedriges Drehmoment umschalten?).

Der Akkuschrauber hat lt. Aufdruck 450u/min im 1. Gang und 1.600U/min im zweiten Gang (Leerlaufdrehzahlen).
Spindelsteigung 4mm.

Sagen wir mal unter der Belastung waren das dann 400U/min und 1.300U/min.

Das wäre an maximalem Vorschub dann 26,67mm/Sekunde und 86,67mm/Sekunde gewesen.
Zurück am Ausgangspunkt/dem Anschlag wieder angekommen, wurde in beiden Fällen wieder Null ausgewiesen.

Grüße sendet
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat Erfahrung mit dem AS5311
BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 23:41 
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Hallo Thomas,

vielen Dank für deinen Test. Anscheinend funktionieren deine Sensoren da besser.

Ich habe mal ein kurzes Video gemacht, auf der man halbwegs erkennen kann, wie Werte verschluckt werden. Auch hier habe ich keine Geschwindigkeitsmessung gemacht und mit den max. 20mm/s scheine ich mich beim ersten Test auch getäuscht zu haben, aber unter (geschätzen) 50mm/s bleibe ich dennoch:
Der "Empfang" der Sensoren ist ausgesprochen gut. Bei 1mm Abstand messen die Sensoren noch sicher.

https://www.youtube.com/watch?v=Tao4IR_lhJc

Auch wenn ich den Vorschub an der Fräsmaschine etwas reduziere, um knapp unterhalb der kritischen Geschwindigkeit zu bleiben, habe ich ein ungutes Gefühl dabei.

Gruß,
Martin

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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat Erfahrung mit dem AS5311
BeitragVerfasst: Fr 10. Mär 2017, 01:00 
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Hi Martin,

bin mir sicher, die "Fehlstellen" kommen einmal daher,
dass in dem Video der Sensor nicht stets genau parallel zum Magnetband geführt ist.
Und dann eben die Sache, dass man sich auf diese Weise bei der Verfahr-Geschwindigkeit grob verschätzt.

Du solltest noch mal testen.
Und dabei eine Leiste dazu tun, an der der Sensor parallel geführt wäre.

Grüße sendet
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat Erfahrung mit dem AS5311
BeitragVerfasst: Fr 10. Mär 2017, 22:43 
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Hallo Thomas,
Thomas# hat geschrieben:
bin mir sicher, die "Fehlstellen" kommen einmal daher,
dass in dem Video der Sensor nicht stets genau parallel zum Magnetband geführt ist.
Und dann eben die Sache, dass man sich auf diese Weise bei der Verfahr-Geschwindigkeit grob verschätzt.

danke für den Hinweis mit dem Verdrehen des Sensors. Hatte das ganz vergessen, irgendwo habe ich dazu auch einen maximalen Winkelfehler gelesen (nicht im Datenblatt). Habe das heute gleich überprüft und den Sensor an der Schlittenführung der Fräsmaschine montiert (Leseabstand auf ±0,01mm parallel). Leider hatte das keinen Effekt, und die maximale Lesegeschwindigkeit liegt bei ~50mm/s.
Die Zeit konnte ich wieder nur grob schätzen (250mm Verfahrweg mit Stopuhr abgefahren). Ich denke in der Größenordnung ist die präzise Verfahrgeschwindigkeit nicht soo wichtig. Auch wenn ich den Vorschub so einstelle, dass noch sicher gemessen wird, wundert mich die große Diskrepanz zum Datenblattwert (650mm/s). Wäre der Sensor am Bettschlitten einer Drehmaschine montiert, würde man mit Leichtigkeit die Anzeige "auskurbeln" können.

Dateianhang:
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Gruß,
Martin

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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat Erfahrung mit dem AS5311
BeitragVerfasst: Fr 10. Mär 2017, 23:33 
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Hi Martin,

kannst Du den Schlitten so auch mit seiner Spindel verfahren?

Man könnte ja auch eine Drehzahl einstellbare, kabelgebundene Handbohrmaschine als Antrieb nehmen,
die gehen im 2.Gang oft bis über 3.000U/min.

Möchte das selber lieber nicht probieren.
Einmal weis ich nicht, welche Drehzahl die hiesigen Isel KG-Triebe dürfen.
Und das Wellenstück ist nur 8mm, da könnte ich mit einer schweren Bohrmaschine schnell was verbiegen.
Das sind teils spezielle Anfertigungen mit im Spiel, da muss ich vorsichtig mit sein.

Der Motorantrieb hätte den Vorteil, dass er nicht schneller sein kann, die die eingestellte maximale Drehzahl*.
Während bei Verfahren per Hand vielleicht nur 0,1mm zwischendurch zu schnell sein muss, um die Auswertung zu überfordern.
(*Notfalls müsste man die tatsächliche Drehzahl der Bohrmaschine dann mit einem Drehzahlmesser mit messen, wenn die Skalierung des Reglers nichts Genaues her gibt).

Die 650mm/Sekunde sind sicher nur bei anderer Konfiguration zu erreichen.
Wie glaube ich, per "IIS-Beschaltung" (Ecke erwähnte es glaube ich).

Grüße von
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat Erfahrung mit dem AS5311
BeitragVerfasst: Sa 11. Mär 2017, 09:38 
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Hallo
Die CNC wird mit Isel Servo MA120 1000 Encoder angetrieben.,mit 4 fach Auswertung ergibt 4000 Schritten pro Umdrehung .

Netzteil hat um die 57 V der Servomotor MV120 17,8V/1000Umd 57V/17,8V = 3200 Umd/60=53 Umd/sec bei 16x2,5 Spindeln 1x1

Servoendstufe schluckt etwa 15 % der Spannung und etwas Sicherheit gegen Schleppfehler sind immer noch über 100mm/sec
allerdings mit Diff/RS422 und Encoder zusammen mit UHUs.

selbst nach Std hab ich keine Abweichung

Guss Werner


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