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 Betreff des Beitrags: Re: Vorrichtung zum Vier- und Sechsecklöcher bohren
BeitragVerfasst: Sa 12. Aug 2017, 19:58 
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Das ganze beruht auf dem sogenanten Reuleaux-Dreieck auch gleichdick genannt, Das ist ein 3-Eck mit abgerundeten kanten, das jedoch wie ein Zylinder an jedem beliebigen Punkt gemessen denselben Durchmesser hat. Abhängig vom Eckradius fällt auch der Eckradius des 4 bzw 6kants aus.
https://de.wikipedia.org/wiki/Reuleaux-Dreieck
http://mathworld.wolfram.com/ReuleauxTriangle.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorrichtung zum Vier- und Sechsecklöcher bohren
BeitragVerfasst: Sa 12. Aug 2017, 22:02 
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Heliflieger hat geschrieben:
Boah du hast aber auch ein Glück. :2up:

Danke, das Glück ist mit den Tüchtigen... ;-)

Heliflieger hat geschrieben:
Verstehe ich das richtig, das der Bohrer dann immer Kontakt mit der gehärteten Vierkantführung hat?

Jep, so ist es

Heliflieger hat geschrieben:
Verschleißt der dann nicht recht flott?

Dazu kann ich noch nix sagen, bislang hab ich genau die beiden Löcher in den Winkelstahl gemacht sowie das eine Loch ins Holzbrett...
Aber der Fräser "rollt" sich ja sozusagen in der Matrize ab und wird ja auch noch in der Tiefe bewegt. Die Zerspanungsarbeit wird ja in erster Linie von den Stirnschneiden erledigt, die haben aber keinen Kontakt zur Matrize. Von daher denke ich eher, daß die Matrize schneller verschleißt als das Werkzeug.

Heliflieger hat geschrieben:
Läuft die ganze Sache recht geschmeidig oder schüttelt sich die ganze Maschine?

Ich finde es läuft geschmeidig, allerdings ist meine Maschine auch recht stabil. Wenn die Vorrichtung und das Werkstück gut aufgespannt sind, wackelt da nix. Wie es bei einer labileren Maschine aussieht weiß ich allerdings nicht. Auf meiner kleinen Bohrmaschine kann ich das nicht testen, weil die nur eine MK2 Pinole hat, ausserdem hätte ich Angst, daß der Bohrtisch abbricht, wenn ich die Vorrichtung draufwuchte :-D

Heliflieger hat geschrieben:
Könntest du nicht vielleicht mal ein Video machen?

Ich werde mal schauen, ob ich das in den nächsten Tagen mal zustande bringe. Mit dem Video erstellen hab ich's nicht so... :pfeif:

Storch 01 hat geschrieben:
ich finde es toll das Du eine Fräse hast, aber die Nutenschinen an deiner Schiebevorrichtung aus Einzelteilen zusammenschraubst

Das war zum Einen dem vorhandenen Material geschuldet und zum Anderen geht es bedeutend schneller, als auf der Wackelfräse ne T-Nut rauszubeissen. Mir hat das T-Nut-Fräsen in Grauguss (siehe und ) schon gereicht, obwohl ich gerne mit GG arbeite (hatte ich das eigentlich schon mal erwähnt? ;-) ) Zwei T-Nuten dieser Länge in Stahl zu fräsen wäre weder für die Fräse noch für den Fräser gut gewesen... ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorrichtung zum Vier- und Sechsecklöcher bohren
BeitragVerfasst: Sa 12. Aug 2017, 22:46 
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Gratuliere! Soein Ding wollt ich auch schon immer mal haben. Ich bin auch sehr dafür, daß Du ein Video machst in dem man das ganz genau beobachten kann. Auch gern vom Sechseck und was sonst noch so geht...

Viel Spaß weiterhin damit. Und wenn Du mal vor hast, das Gerät wegzuwerfen, kannst Dich gerne bei mir melden ;-)

Grüße,

Miecki


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorrichtung zum Vier- und Sechsecklöcher bohren
BeitragVerfasst: So 13. Aug 2017, 21:32 
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Was den Bedarf an eckigen Löchern angeht: Ich nehme je 20 Stück in 6, 8, 10 und 12mm in viereckig und für den Fall der Fälle je 3 Stück 4, 5, 6, 8 und 10mm in sechseckig.


Spaß beiseite: Was haben manche hier für ein verdammtes Glück, solche Schätzchen so günstig (oder sogar kostenlos) abzuräumen?
Gut meine Maschinen waren auch 'günstig' - nur das Zubehör zieht mir die Unnerbüchs aus...

:hi: Philipp

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorrichtung zum Vier- und Sechsecklöcher bohren
BeitragVerfasst: Di 15. Aug 2017, 19:56 
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Kleines Update...

ich habe die Grundplatte noch um 2 rot markierten Bohrungen/Senkungen für M 10 Schrauben erweitert.
Damit kann ich die Vorrichtung direkt auf den Bohrtisch spannen und muß das nicht erst noch umständlich mit Spannpratzen machen.
Dateianhang:
30.jpg
30.jpg [ 137.39 KiB | 563-mal betrachtet ]


Natürlich kann ich das Ganze auch um 90° verdreht spannen, damit sollten eigentlich alle Möglichkeiten offen sein.
Dateianhang:
31.jpg
31.jpg [ 168.94 KiB | 563-mal betrachtet ]


Hätte ich eigentlich gleich von Anfang an draufkommen können! :schlaumeier:
von euch hat's mir aber auch keiner gesagt...

Das versprochene Video mach ich dann die Tage auch noch irgendwann... ;-)

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