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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Fr 11. Aug 2017, 08:40 
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Verstehe, danke.
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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Fr 11. Aug 2017, 08:57 
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Plexiglas und Makrolon sind die Markennamen für Acrylglas (Evonik) und
Polycarbonat (Bayer). Etwa so wie man von Tesafilm spricht und ein trans-
parentes Klebeband meint.

Die Bearbeitung beider Kunststoffe ist die gleiche. Ich konnte da nie einen
Unterschied feststellen.

Wenn ich Alu oder (Edel-) Stahlflächen mit dem Excenterschleifer mattiere,
nehme ich WD 40 oder dergleichen. Bei Acrylglas und Konsorten eben Paraffin.
Babyöl tut´s auch. Anschließend in die Spülmaschine (40°C), dann sind alle
Rückstände weg.

Gruß
Bollwerk


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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Fr 11. Aug 2017, 10:13 
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Bollwerk hat geschrieben:
Die Bearbeitung beider Kunststoffe ist die gleiche. Ich konnte da nie einen
Unterschied feststellen.


Nur PC läßt sich bei Zimmertemperatur nicht brechen wie PMMA

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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Fr 11. Aug 2017, 20:45 
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Jenau,

Plexiglas strahlen geht wunderbar. Und zuschneiden geht gaaanz einfach mit Cuttermesser und anschließendem brechen.

Ansonsten fräse ich mit enormem Vorschub bei möglichst geringer Drehzahl.

Das Zeug schmilzt sonst am Fräser fest. Bloß nicht mit Drehzahl fräsen wenn man den Vorschub nicht gewährleisten kann.....

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Gruß der Trommelmops

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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Fr 11. Aug 2017, 20:58 
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Eine Mattscheibe sollte schon plan sein, da du darauf mit der Lupe die Schärfe einstellst. Wenn du dann noch Schwenken willst nach Scheinplflug, erst recht. Da sehe ich bei dünnen Kunststoffen rot.

Eine grob mattierte Scheibe gibt dir eine gleichmässigere Ansicht (diffundiert mehr), je feiner die Scheibe, desto mehr musst du dein Kopf bewegen um die einzelnen Bildpartien sehen zu können. Je kürzer die Brennweite umso schlechter ist das Bild von einem Blickwinkel sichtbar. Da hilft eine Fresnellupe, die die Stahlen wieder auf einen Punkt konzentrieren. Die ist aber teuer und in deinem Format wohl kaum zu finden. Bei 30x40 ist wohl alles unter 400mm eine kurze Brennweite, oder?
Je gröber die Mattscheibe, desto schwieriger die Fokussierung.
Hast du schon mal mit einer nicht mattierten Scheibe fotografiert? Hatte ich als ich noch viel 4/5inches fotografiert hatte viel gebraucht. Ich glaub ich hatte die von einem Bilderrahmen. Für die Bildkomposition hatte ich jeweils ein Kalkpapier darauf gelegt, fürs Fokussieren dann mit der Lube auf dem klaren Glas. Super präzise? Ich hatte sonst mit den Mattscheiben von Sinar immer Mühe.
Ich hatte dann aber auch jeweils Poas gemacht zur Kontrolle, bevor ich die Filme belichtet hatte.

Was für Material belichtest du denn?

Diesen Sommer habe ich nach 10 Jahren wiedermal analog mit der Fachkamera für einen Kunde fotografiert. Ist halt schon voll geil, so auf einer grossen Mattscheibe zu arbeiten, ohne immer der Computer.. Aber für Jobs hab ich meist die Eier nicht dazu, und auch nicht die Zeit und das Vertrauen in die (mitlerweilen raren) Labore.

Viel Spass mit der Fachkamera und bitte: stell mall ein Bild von deiner Kamera ein.

LG
Antal

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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Fr 11. Aug 2017, 21:36 
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ich würde da gleich satiniertes Plexiglas nehmen.
https://www.plexiglas-shop.com/DE/de/pl ... 6tlr4.html

Wird doch sicher auch jemand mit einem Laser in Deiner Umgebung sein, der kann Dir das sehr sauber auslasern.

Wenn Du niemanden findest, mache ich das auch für Dich. Ist natürlich etwas komplizierter von wegen hin und her schicken.

Ach, habe ich jetzt erst gesehen, unter 2mm wird dass aber sehr fragil, warum muss das so dünn sein?

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Gruß
Dieter


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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Sa 12. Aug 2017, 09:05 
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depitter hat geschrieben:
ich würde da gleich satiniertes Plexiglas nehmen.



Moin,
warum würdest Du satiniertes Plexiglas nehmen ?
Wie hell/scharf wird mein Abbild dort?


"" unter 2mm wird dass aber sehr fragil, warum muss das so dünn sein?""

Da diese Kameras trotz ihrer Größe sog. Reisekameras waren, wird man damals an Gewicht gespart haben wollen.
Da aber auch Studiokameras keine dickeren Glasscheiben hatten, sage ich mal: das war erprobter Standard.
Daß dickeres Glas mehr Licht schluckt, wird auch eine Rolle spielen.

Entsprechend sind also die Fassungen/Halterungen für die Scheiben gestaltet.

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Bolle grüsst


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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Sa 12. Aug 2017, 09:36 
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yagadub hat geschrieben:
Bei 30x40 ist wohl alles unter 400mm eine kurze Brennweite, oder?


Ja, geht sozusagen noch als "Weitwinkel" durch :-)
Die Bilddiagonale/Normalbrennweite liegt bei 500mm.

Rund um die Mattscheibe, bis hin zu Klarglasfleck und Luftbildfokussierung, hab ich den Durchblick, danke für Deine Tips.
Fresnels muß man mögen - ich mag sie nicht, obwohl sie hilfreich sind.

Bei 30x40cm brauchts keine Lupe mehr :-)
Ich nehme eine Lesebrille zum Fokussieren, und trete für eine Gesamtansicht 1 Meter zurück - das ist schon eine andere Welt als 4x5".

Meine Filme im kleinen Format:
Fuji Provia Dia
Kodak Portra Colornegativ; Farbe und Dia aber eher selten, ist unbezahlbar geworden
Rollei IR 400 (leicht infrarötlich)
Ilford FP 4 plus

Rollei Ortho 25 (ab 5x7")
Röntgenfilm ( meist für 30x40cm)

Hatte ich die Kamera hier nicht schon mal gezeigt?
Egal - hier mal im Einsatz:

Dateianhang:
behinda scene.jpg
behinda scene.jpg [ 207.1 KiB | 126-mal betrachtet ]


Hier das Ergebnis, digital total vergurkt ( aber die Wirkung der orthochromatischen Sensibilisierung des Röntgenfilmes ist sichtbar):

Dateianhang:
Kochbuch.jpg
Kochbuch.jpg [ 252.59 KiB | 126-mal betrachtet ]


Hier ist mir das digitale Abknipsen meiner 30x40cm Kontakte besser gelungen:

Dateianhang:
Aetheria a.jpg
Aetheria a.jpg [ 98.63 KiB | 126-mal betrachtet ]


Und hier noch was in Farbe, ein schneller Kontakt von lange abgelaufenem Kodak Vericolor, 4x5" :

Dateianhang:
Kodak.jpg
Kodak.jpg [ 199.92 KiB | 126-mal betrachtet ]


Und natürlich noch mal der Zerspanungsklassiker, wieder mit der 30x40cm Reisekamera aufgenommen:

Dateianhang:
Repro.jpg
Repro.jpg [ 159.34 KiB | 126-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Sa 12. Aug 2017, 09:44 
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Und noch mal ein Foto von der Draufsicht auf eine Mattscheibe - allerdings steht das Bild dort auf dem Kopf.
Das muß hier so verfuzzt aussehen, das ist ein Weichzeichnerobjektiv (Imagon):

Dateianhang:
View.JPG
View.JPG [ 51.14 KiB | 123-mal betrachtet ]


Und so kanns einem ergehen, wenn man nicht aufpasst - Herrmann Krone, 18nochwas:

Dateianhang:
Herrmann Krone.jpg
Herrmann Krone.jpg [ 90.62 KiB | 123-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Sa 12. Aug 2017, 10:22 
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Wem das immer noch zu klein ist................

http://www.koeln.de/koeln/das-ist-koeln ... 54556.html

Gruß
Bollwerk


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