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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Sa 12. Aug 2017, 11:00 
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Danke für die Bilder von deiner Kamera.
Ja, ich erinnere mich diesen Threat gelesen zu haben und auch an das Bild mit dem Span kann ich mich erinnern.
Die Unschärfe vom Grossformat ist halt schon unübertroffen schön! Das bringst du auch als Photoshopzauberer nie hin.
Das Stilleben mit dem Buch und die Lilie find ich besonders gelungen.

Die Fokussierung ist bei deinen Arbeiten wohl deutlich unkritischer. Ich hatte damals viel Architektur gemacht mit eher kurzen Brennweiten (der Verstellweg ist sehr klein) sowie stark abgeblendet, wodurch scharfe Partien weniger deutlich von unscharfen getrennt waren. Ein minimaler Fehler machte da die ganze Arbeit zunichte. Ausserdem fotografierte ich oft jeweils entfernte Objekte, was den Verstellweg auch verkleinert.
Da du bedingt durch den Abbildungsmassstab eine sehr geringe Tiefenschärfe hast, ist es wohl auch einfacher zu bestimmen wo der Fokus liegt.

Was ich immer noch nicht nachvollziehen kann, ist, warum du eine Kunststoffscheibe willst. Die ist in dem Format einerseits nie recht plan, zerkratzt leicht, und Schläge die eine Glasscheibe zerbrechen könnten solltest du deine Kamera (vorallem die Linse) sowieso nicht aussetzen.
Aber am wichtigsten: Kunststoff passt einfach nicht zu deiner Kamera und deiner Arbeit!

LG
Antal

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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Sa 12. Aug 2017, 11:06 
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Das ist doch bloß ein Bildbetrachter.
Fotografieren in groß geht so:

http://www.raymondboyd.com/?page_id=4322[thread][/thread]

https://www.er2image.com/2013/11/captur ... st-camera/

Ist aber alles nichts, was nicht bereits vor 100 Jahren schon gemacht wurde:

http://phototechmag.com/the-man-who-bui ... st-camera/

Und noch ein sehr interessantes Projekt:
Dank Susanna Kraus und Ihres Engagements hat Ilford die bereits eingestellte Produktion von Direkt-Fotopapier wieder aufgenommen:

http://www.imagocamera.com/#go-contact

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Bolle grüsst


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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Sa 12. Aug 2017, 11:15 
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Das satinierte Plexiglas deswegen, weil Du eine gleichmäßige Mattierung hast, wenn das denn wichtig ist!?

Wunderschöne Fotos machst Du da!!


Leider habe ich nicht annähernd genug Ahnung von der Fotografie (Ich weiss gerade mal, das man eine Mattscheibe zum scharfstellen braucht) um dir Deine Frage zu beantworten, daher habe ich mal zwei Fotos von einem zwanzig Euro Schein gemacht.
Einmal auf einem weissen Blatt Papier und einmal auf meiner Arbeitsplatte.
Ich hatte leider nur ein beidseitig satiniertes Muster da, ich gehe davon aus, das bei einer einseitigen satinierung die Durchsicht besser ist.


Dateianhänge:
Matt2.JPG
Matt2.JPG [ 79.17 KiB | 164-mal betrachtet ]
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Gruß
Dieter
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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Sa 12. Aug 2017, 11:30 
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yagadub hat geschrieben:

Die Fokussierung ist bei deinen Arbeiten wohl deutlich unkritischer.
Da du bedingt durch den Abbildungsmassstab eine sehr geringe Tiefenschärfe hast, ist es wohl auch einfacher zu bestimmen wo der Fokus liegt.
l


Ich sehe das etwas anders, denn eine hauchfeine Schärfeebene will erst mal getroffen werden; da vertuscht man auch nichts mehr mit Abblenden, wobei die offene Blende eh meine Domäne ist, zumindest bei Portrait und Nahaufnahmen.
Versuch mal, bei f/4 an 30x40cm ein Auge scharf zu halten, da lernt man schnell dass ein Auge rund ist und versch. Fokusebenen hat :-)
Und die Probanden einfach nicht stillhalten können, noch schlimmer dies...
Dafür kann ich es mir natürlich erlauben, die Bildecken zu vernachlässigen, die sollen ja meist in Unschärfe versinken.

Noch schlimmer wird die Fokussierung bei einem Weichzeichner, oder vergleichbar schlecht korrigierten Linsen.
Da gibt es gar keinen klaren Fokuspunkt, der streckt sich eher in die Tiefe, ohne jemals die gewphnte Schärfe zu zeigen.
Und wenn man dem gewünschten Schärfeeindruck nahekommt, dann verlängert man wieder ein wenig den Balgenauszug, bis einem die Überstrahlungen, die Stimmung im Bild, zusagen.

Zur Mattscheibe zurück:
30x40cm ist nicht 4x5", und das merkt man in der Handhabung.
10bis 15Kg Kamera auf das Stativ fummeln, bei Ausmaßen von 50x50cm ? Muss man mal gemacht haben :-)
Entsprechend riskanter ist es z.B., die Kamera auf-oder abzubauen, hinsichtlich Glasbruches.

Also probiere ich preiswertes Acryl; wenn das manche Profis in den Staaten für gut befinden, die ständig mit Ihren Riesenteilen durchs Unterholz pirschen, wirds für mich allemal reichen.
Die Option, beim Steve Hopf eine sensationell gute Glasscheibe zu kaufen hab ich immer noch offen, wenn mir die Acrylscheibe zu wabbelig ist, oder zu schnell zerkratzt.
Bei mir steht die Fotografie trotz aller Liebe zum antiken Gerät im Vordergrund, Praxistauglichkeit geht mir vor historical correctness :-)

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Bolle grüsst


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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Sa 12. Aug 2017, 11:52 
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depitter hat geschrieben:
Das satinierte Plexiglas deswegen, weil Du eine gleichmäßige Mattierung hast, wenn das denn wichtig ist!?

Wunderschöne Fotos machst Du da!!



Danke - freut mich wenns gefällt.
Diese Mattscheibe, sie ist ein Werkzeug, wenn nicht sogar eins der Wichtigsten bei solchen Kameras.
Das doofe an den Mattscheiben ist nun, dass man ein brilliantes Bild braucht, um scharfstellen zu können, und um überhaupt die Bildgestaltung, auch die Kontraste, im Auge behalten zu können, und man darf auch nicht zuviel Licht verlieren.

Das hohe Ziel ist es, den Mattscheibeneindruck möglichst im Bild wiedersehen zu können, was aber bei einer nur diffusen Scheibe nicht gelingen wird.
Obwohl ich bloß einen Weichzeichner am Start hatte, kannst Du den Geldschein mal mit meinem Mattscheibenbild vergleichen; trotz widriger Umstände -Abfotografieren, Digitalisieren, weiche Zeichnung meines Objektives - siehst Du deutliche Unterschiede , schon in der Brillianz, aber auch in der Tiefe der Abbildung.
Der Schein kommt einfach nur flapp daher, da kann ich nichts beurteilen.
So wird das wohl auch wirken, wenn man den Schein von der Scheibewegbewegt...

Ich bin mir sicher, dass es eine fertige Mattierung, Satinierung odgl. auf Acry geben wird, die mir dienlich wäre - aber die find erst mal.
Wie Du weiter oben lesen konntest, war Antal sogar mit der serienmäßigen Glasscheibe Seiner professionellen Sinar Fachkamera unzufrieden ( kann ich übrigens bestätigen).
Richtig gute Scheiben kaufte man damals im Zubehör, für teures Geld.

Andererseits hab ich hier noch eine russische Kamera in 30x40cm, die hat eine sensationelle Mattscheibe drin - sicher "nur" selbstgeschliffen. Geht also auch, wenn man weiß wie..
Ich werde also Erfahrungen mit versch. Schliffbildern sammeln wollen, um eine für mich geeignete Körnung zu finden.

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Bolle grüsst


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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Sa 12. Aug 2017, 13:25 
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Leuchtet mir ein! Einen Versuch wars ja wert :-D .

Viel Glück beim schleifen!

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Gruß
Dieter


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 Betreff des Beitrags: Re: Acryl/Plexiglasplatten zuschneiden, wie gehts?
BeitragVerfasst: Sa 12. Aug 2017, 15:44 
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Wenn du, ich schrieb es schon, ein Äquivalent zum Schliffbild von 400er und 600 Korn als Fertigware an der Hand hast, spare ich mir gerne das Schleifen :-)

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Bolle grüsst


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