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 Betreff des Beitrags: Gewinde fräsen wie bei den Holzwürmern?
BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2018, 18:52 
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Hallo zusammen,

in Fritzens Thread zum manuellen Fräsen von Holzgewinden (hier) ist meine Frage vielleicht untergegangen bzw. war auch nicht ganz an der passenden Stelle platziert.

Daher ein eigener Thread: Wird dieses Prinzip auch irgendwo im Metallbereich so praktiziert (habe ich noch nirgends gesehen, von CNC-Maschinen mal abgesehen) und wenn nein, warum nicht? Ungenügende Genauigkeit? Eine Frage der Konstruktion. Zerspankräfte zu groß? Kann ich mir bei einem Gewindefräser nicht vorstellen. Für große Feingewinde könnte die Methode doch praktisch sein.

Daß man die Vorrichtung dafür den Erfordernissen ggf. anpassen müsste, ist klar. Die radiale Lagerung könnte man ja von der Gewindespindel entkoppeln, so daß diese nur noch für die Bewegung in Z-Richtung sorgen muss.

Auf die Art und Weise könnte man jedes noch so krumme Gewinde kopieren, sofern man Mutter und Schraube in ausreichender Länge zur Verfügung hat.

Dem "normalen" Drehen würde ich natürlich i.d.R den Vorzug geben. Aber manchmal geht es halt nicht oder ist problematisch: z.B. keine Leitspindel vorhanden, Steigung mit den vorhandenen Wechselrädern/Getriebe nicht umsetzbar, Drehmoment der Maschine bei großen Durchmessern/niedrigen Drehzahlen zu klein... Oder ist es am Ende doch einfach zu umständlich bzw. unflexibel, weil man immer jeweils eine Spindel und eine Mutter in der passenden Steigung und passenden Genauigkeit benötigt?

Grüße
Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Gewinde fräsen wie bei den Holzwürmern?
BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2018, 21:46 
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Hallo Georg, Für Fritz die ideale Lösung, eine Anforderung, ein weiches Material und eine Steigung. Für jede erweiterte Anforderung zu aufwändig! Für Stahl gar nicht denkbar. Auch die Leitpatronen Systeme, eignen sich nur, für kurze Feingewinde. Freundliche Grüsse Andi


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 Betreff des Beitrags: Re: Gewinde fräsen wie bei den Holzwürmern?
BeitragVerfasst: Mi 28. Mär 2018, 19:40 
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elmech hat geschrieben:
Für Stahl gar nicht denkbar.


Hallo Andi,

das ist mir als Erklärung ein bißchen zu pauschal ;-)

Grüße
Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Gewinde fräsen wie bei den Holzwürmern?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2018, 07:31 
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Moin,
mangels Fachkenntnissen in der heutigen Metallbearbeitung möchte ich
mich nicht in die Debatte zum Thema einmischen.

Aber bei den heutigen Möglichkeiten hätte ich schon längst nach einer
Möglichkeit gesucht, auf einer Metalldrehbank Gewinde zu fräsen. Versuch
macht kluch, wie es so schön heißt. Die Sicherheit im Auge behalten.
keine Höllen-Drehzahlen fahren, und nicht zu viel erwarten.

Wie gesagt, das ist meine Einstellung dazu. Aber wenn ich z.B. ein paar
Außengewinde bräuchte, die es nicht an jeder Ecke gibt, würde ich ver-
suchen, sie zu fräsen.

Ein Muster-(Außen)Gewinde mit Aufspannmuttern, eine Mutter zum Über-
prüfen des fertigen Gewindes, und gut is. Bei den heutigen Maschinenparks,
die in den Metaller-Kellern der Welt vorgehalten werden, sollte es doch Mög-
lichkeiten geben.

Sicher, meine ehrfurchtslose, ketzerische Denke, ist nicht jedermanns
Sache. Aber niemand muß ja diese Einstellung teilen...

Ciao, Fritz (noch immer ohne eMail-Benachrichtigung)

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~~ Was nicht geht, wird gerollt. ~~


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 Betreff des Beitrags: Re: Gewinde fräsen wie bei den Holzwürmern?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2018, 09:25 
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Zu meiner Lehrzeit (d. h. es ist schon fast "ewig lange" her) hat man uns hin und wieder von neuen Technologien erzählt - ich kann mich noch genau an den Begriff Gewindewirbeln erinnern.
Im Net gibt es zu diesem Stichwort viele Ergebnisse z. B ; wobei ich nicht genau weiß , ob es das ist, was hier gesucht wird.
Es entspricht auch nicht genau dem, was ich vor über 40 Jahren erzählt bekommen habe, scheint aber inzwischen üblich zu sein.


Link: http://www.youtube.com/watch?v=eM0muk3VZXU


Link: http://www.youtube.com/watch?v=XhCjFzmd74o
Das darin gezeigte Werkzeug ähnelt mir doch sehr dem, was ich bei Fritz (Post #402474)gesehen hatte.

beschreibt es exakt.

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Meine Meinung: es erst mal versuchen ... und dann verzweifeln?
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 Betreff des Beitrags: Re: Gewinde fräsen wie bei den Holzwürmern?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2018, 11:04 
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Wo ist dnen jetzt der entscheidende Unterschied zwischen Wirbeln und Fräsen?

Hans

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Bauberichte Thread #12691

Bevor ihr euch ärgert über meine Beiträge - freut euch lieber über die vielen die ich nicht geschrieben habe!


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 Betreff des Beitrags: Re: Gewinde fräsen wie bei den Holzwürmern?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2018, 11:51 
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Ich vermute, dass der Unterschied nur im Namen liegt.
Uns hat man es damals (1966 in der DDR) so beschrieben, dass drei (sich ergänzende) Schneid-Profile um eine Achse drehen ("angetriebenes Werkzeug" sagte man da nicht).
Beim Außengewinde-Fräsen könnte man das (im Gegensatz zum "gemütlichen" Gewindedrehen) wohl als Wirbeln ansehen, vielleicht durch Stroboskop-Effekte von Leuchtstofflampen-Licht noch verstärkt ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Gewinde fräsen wie bei den Holzwürmern?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2018, 12:23 
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Fritz hat geschrieben:
Aber bei den heutigen Möglichkeiten hätte ich schon längst nach einer
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Hallo Fritz,

das sehe ich genauso. Da wird ja alles mögliche und unmögliche probiert und getrieben, aber eben genau das hier habe ich noch nirgends gesehen.

Grüße
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 Betreff des Beitrags: Re: Gewinde fräsen wie bei den Holzwürmern?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2018, 12:26 
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HansD hat geschrieben:
Wo ist dnen jetzt der entscheidende Unterschied zwischen Wirbeln und Fräsen?

Hans


Hans, ich würde vermuten: beim Fräsen macht der Fräser alle Bewegungen und beim Wirbeln dreht sich das Werkstück mit? Je nachdem, wohin ich mein Bezugssystem setze macht es zwar keinen Unterschied. Für den aussenstehenden Betrachter ergibt sich jedoch ein anderer Eindruck

Grüße
Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Gewinde fräsen wie bei den Holzwürmern?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2018, 13:35 
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@Georg/HeinzHerbert:
1. Bitte übersetze mir "pfuust"!
2. Mein Kopf ist nicht rund (hab's im Spiegel kontrolliert) - ist das der Grund, warum ich manchmal so "um die Ecke" denke?
3. Richtig, aber genau dagegen verstoße ich jetzt schon wieder - entschuldigt bitte ...

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