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 Betreff des Beitrags: Fräskopf Zentrieren
BeitragVerfasst: So 11. Feb 2018, 18:55 
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Hallo zusammen,

habe eine kleine Frage zu meiner kleinen Konventionellen Fräse.
Ich habe ein Bauteil mit einer 30mm Bohrung und möchte meine Fräskopfachse genau mittig in die Bohrung fahren.
Wie gehe ich da am besten vor? Habe einen Kantentaster oder auch einen 3d Taster von Garant zur verfügung.
Die Frage stellt sich für mich wie ich mit dem toten Gang meiner Spindeln umgehe?

edit: Digitalanzeige ist nicht vorhanden.

Danke für eure Hilfe.

LG Olaf

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 Betreff des Beitrags: Re: Fräskopf Zentrieren
BeitragVerfasst: So 11. Feb 2018, 19:08 
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Ohne Digitalanzeige würde ich mir einen Dorn drehen.
Eine Seite 30mm und die andere so das du sie z.B. in eine Spannzange spannen kannst.
Dann einfach mit den Dorn ausrichten, sollte natürlich je nach gewünschter Genauigkeit wenig Spiel zur Bohrung im Werkstück haben.

MfG Alex

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 Betreff des Beitrags: Re: Fräskopf Zentrieren
BeitragVerfasst: So 11. Feb 2018, 19:09 
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Wenn du die Bohrung wie auf dem folgenden Foto zentriert, brauchst du nur den Tisch zu klemmen, wenn sich der Zeiger der Fühlhebeluhr nicht mehr bewegt.
Das Spiel in den Spindeln kannst du dann ignorieren.

Dateianhang:
ausrichten.jpg
ausrichten.jpg [ 149.61 KiB | 1161-mal betrachtet ]

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Grüsse, Rob

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 Betreff des Beitrags: Re: Fräskopf Zentrieren
BeitragVerfasst: So 11. Feb 2018, 19:20 
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Astradriver hat geschrieben:
Ohne Digitalanzeige würde ich mir einen Dorn drehen.


Das habe ich für kleine Bohrungen bis max. 12mm. Habe mir einen 90 Grad Kegel gedreht und fahre dann die Bohrung an und spanne anschließend das Werkstück. Vorher natürlich die Spindeln in die Richtung fahren in die es weiter gehen soll.

Nur habe ich in letzter Zeit verschieden große Bohrungen und dann jedesmal einen passenden Dorn drehen ist mühsam.

Ich denke ich werde mir eine Fühlhebeluhr zulegen. Stand sowieso schon lang auf der EK-liste. :-D

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 Betreff des Beitrags: Re: Fräskopf Zentrieren
BeitragVerfasst: So 11. Feb 2018, 21:15 
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Ich habe mir auch einige solcher "Zentrierkegel" gedreht. Wenn die Bohrung tief genug ist, bzw genügend Platz nach unten vorhanden ist,
Kann man mit einem Kegel ja schon einen ziemlich großen Bereich abdecken.
Das geht oft schneller und einfacher als mit einem Puppitast

Sind die 180€ China Zentrikatoren eigentlich brauchbar?

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Viele Grüße, Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Fräskopf Zentrieren
BeitragVerfasst: So 11. Feb 2018, 22:31 
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dr.markus hat geschrieben:
Kann man mit einem Kegel ja schon einen ziemlich großen Bereich abdecken.
Das geht oft schneller und einfacher als mit einem Puppitast

Mag sein. Aber auch genauso genau? Mit dem ykegel ist man doch von der planparallelen Ebenheit der Oberfläche abhängig, von der Fase / Grat an der Bohrung.

Den Rundtisch zentriere ich schon mit einem Dorn, aber der steckt oben im Spannzangenfutter und untern im MK.

Hans

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Bauberichte Thread #12691

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 Betreff des Beitrags: Re: Fräskopf Zentrieren
BeitragVerfasst: So 11. Feb 2018, 22:42 
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Ich mach das mit dem 3D-Taster
1. Grob die Mitte der Y-Achse einstellen.
2. Auf die Linke Seite fahren bis der 3D-Taster 0 anzeigt. Auf die rechte Seite fahren bis der 3D-Taster 0 anzeigt. Die Hälfte der Strecke ist die Mitte der X-Achse
3. Auf die Mitte der X-Achse fahren und wie unter 2. die Mitte der Y-Achse suchen
4. Da der 1. Schritt nicht genau war, jetzt nochmal die Mitte der X Achse ermitteln

Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Fräskopf Zentrieren
BeitragVerfasst: Di 13. Feb 2018, 00:17 
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HansD hat geschrieben:
Die Hälfte der Strecke ist die Mitte der X-Achse


Hallo Peter, beim zurückdrehen hast du automatisch die ungenauigkeit des Todenganges der Spindel drin. Oder liege ich da Falsch?

Und ungefähr auf Mitte Y ist nicht exakt Mitte Y......

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 Betreff des Beitrags: Re: Fräskopf Zentrieren
BeitragVerfasst: Di 13. Feb 2018, 01:26 
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 Betreff des Beitrags: Re: Fräskopf Zentrieren
BeitragVerfasst: Di 13. Feb 2018, 08:41 
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Olec hat geschrieben:
Hallo Peter, beim zurückdrehen hast du automatisch die ungenauigkeit des Todenganges der Spindel drin. Oder liege ich da Falsch?

Und ungefähr auf Mitte Y ist nicht exakt Mitte Y......


Du drehst auf dein theoretisches Maß und merkst dir dieses, drehst darüber hinaus und fährst in die selbe Richtung wie beim antasten auf deinen Wert am Skalenring zurück. Dann hast du dein Spiel komplett raus, hoffe ist irgendwie bisschen verständlich
Grüße


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