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 Betreff des Beitrags: Re: Sixis 103, meine Traummaschine :-)
BeitragVerfasst: Di 4. Jul 2017, 14:55 
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Hallo Tom,

Glückwunsch, eine gute Maschine..aber wir hatten es ja schonmal davon ;-).
Ich könnte dir Unterlagen zu Sixis anbieten ( Anleitung 103, ein paar Prospekte zur S1101, S101, S104), aber ich denke du bist schon versorgt?
Zu meiner S104 habe ich auch wenig bis garnichts. Nur einen Stromlaufplan, immerhin.

Bitte weiter berichten :2up:

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 Betreff des Beitrags: Re: Sixis 103, meine Traummaschine :-)
BeitragVerfasst: Do 6. Jul 2017, 08:21 
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Hallo Tom,

Du hast definitiv ein etwas neueres Modell als ich. Verglichen zu Deiner Maschine ist bei meiner die Demontage der X Spindel ein Kinderspiel. Es könnte auch daran liegen, dass meine Maschine nur 300 mm Verfahrweg in X Richtung hat. Wenn Deine so eine mit 400 mm Verfahrweg ist, dann wäre das eine mögliche Erklärung für die nicht durchgehende Nut.

Ich bin gespannt wie es weitergeht, bitte unbedingt berichten!

@groebster: falls Du Originalunterlagen hast von denen ich eine Kopie haben dürfte wäre das galaktisch. Die Unterlagen, die man im Internet zur Sixis 103 herunterladen kann, sind praktisch alle relativ schlechte Kopien des gleichen Originals (man erkennt das daran, dass ein Stück Klebeband immer an der gleichen Stelle mitkopiert wurde :)).

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Grüsse, Gabriel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sixis 103, meine Traummaschine :-)
BeitragVerfasst: Sa 8. Jul 2017, 19:15 
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groebster hat geschrieben:
Glückwunsch, eine gute Maschine..aber wir hatten es ja schonmal davon ;-).
Ich könnte dir Unterlagen zu Sixis anbieten ( Anleitung 103, ein paar Prospekte zur S1101, S101, S104), aber ich denke du bist schon versorgt?

Hallo Groebster! Ja, das Bohrfutter wartet sehnlichst auf seinen Einsatz :-) Mal schauen wie ich mit der SK40 Geschichte weiterkomme! An Unterlagen für die S104 wäre ich auch interessiert, denn für diese grosse Maschine habe ich gar nix. Ich habe nur die Prospekte und Unterlagen wie man sie bei den Franzosen Passion Usingages runterladen kann.

Frown hat geschrieben:
Du hast definitiv ein etwas neueres Modell als ich. Verglichen zu Deiner Maschine ist bei meiner die Demontage der X Spindel ein Kinderspiel. Es könnte auch daran liegen, dass meine Maschine nur 300 mm Verfahrweg in X Richtung hat. Wenn Deine so eine mit 400 mm Verfahrweg ist, dann wäre das eine mögliche Erklärung für die nicht durchgehende Nut.


Hallo Gabriel, das könnte genau der Unterschied sein, meine hat 400mm X-Weg. Es gibt ja noch einige Mysterien bei diesen Sixis 103 zu lösen, denken wir da mal an den Getriebeölstand! Das werde ich hier auch noch posten, mal sehen was dazu rauskommt!



So, weiter geht's: Zurück aus dem sonnigen Verona, kann ich mich wieder dunkel an ein sehr dunkles Kapitel meiner Werkstattgeschichten erinnern...

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Verona 07-2017.jpg [ 188.67 KiB | 455-mal betrachtet ]



Der Plan ist, die Fräsmaschine auf eine Platte mit Rollen zu stellen, durch die Garage ins Treppenhaus zu fahren, von dort die Treppe runter und dann ab in die Werkstatt. Gesagt getan, habe ich mich schwergetan mit der Holzplatte und den Rollen. Anstatt ein bisschen Geld in die Finger zu nehmen, hat mich alles geräut, und ich kaufte zwei billige schwerlast Rollbretter im Baumarkt. Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass mich nicht der Preis einzelner Rollen zu dem billigen Angebot haben greifen lassen, sondern die nicht mehr enden wollenden Anschaffungen, um einzig und allein die Fräsmaschine zu transportieren und in den Keller zu verfrachten: Zuggurten, Palettenhubwagen ausleihe, Miete Anhänger, Habegger Seilzug, Holzklötze usw...
Prinzipiell war das mit den Rollbrettern keine schlechte Idee, denn eine Rolle kann 100kg tragen, also war ich mit den acht Rollen für knapp 70 Euro recht gut bedient. Fatal sollte sich meine Fehlentscheidung auswirken, dass ich die Rollen nun nicht von diesen Brettern demontierte und auf ein Brett schraubte! Ich wollte es schneller haben, denn ganz langsam war ich genervt von all den Vorbereitungen, und aus irgend einem Grund dachte ich auch, dass das clever sei: ich schraubte gleich die Bretter auf das Trägerbrett:

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P1010002.JPG [ 268.31 KiB | 455-mal betrachtet ]


Jetzt soll also diese Fräsmaschine runter von der Palette auf das Brett. Das ist aber eine grössere Übung, da ja der nicht modifizierte Lastkran nicht nahe genug an die Last kommt. Siehe auch hier, das wird ja lustiger weise soeben besprochen ===> Thread #29496 Mein Transportbrett wie auch die Fräsmaschine ist glücklicherweise genau so breit, dass ich mit dem Motorkran gerade noch soweit heranfahren kann, dass ich die Fräsmaschine gut und sicher anheben kann.

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Da ich aber noch den Palettenhubwagen zur Verfügung hatte, konnte ich zuerst die Fräsmaschine von der Palette abheben, die Palette entfernen und dann die Fräsmaschine auf zwei Holzplanken wieder abstellen. Anschliessend die Fräsmaschine mit dem Motorkran anheben und auf das Brett mit den Rollen absenken:

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Im letzten Bild sieht man übrigens auch schön, wie ich die Maschine an den hinteren Gurten befestigt habe: unterhalb der Keilriemenscheiben, gibt es einen relativ breiten Schlitz, in welchen ich rechts und links einen ca. 10cm langen Bolzen geschoben habe, und daran dann die Gurten befestigt hatte. In der Betriebsanleitung der Sixis wird ja empfohlen, die Fräse am Kopf aufzuhängen. Finde ich als Laie ein wenig brutal... Da war Schaublin schon ein wenig cleverer, und von da hatte ich mir das auch abgekupfert:

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Jetzt steht sie endlich auf dem Brett, und los geht die Fahrt! Der gewiefte Leser sieht die Probleme kommen:

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Also noch ganz schnell das Treppenhaus bergmännisch abgestützt, dann ab durch die Garage ins Treppenhaus und für die Schussfahrt bereitgestellt:

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Plan war, dass ich der Maschine einen kleinen Schubs gebe, diese dann die mit Brettern ausgelegte Treppe runter rollt, und meine Frau die Maschine dann unten in Empfang nimmt und ein wenig abbremst, so dass die wertvolle Fräsmaschine nicht in die Wand kracht:

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Zuletzt geändert von moto-x am Sa 8. Jul 2017, 19:23, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sixis 103, meine Traummaschine :-)
BeitragVerfasst: Sa 8. Jul 2017, 19:22 
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Hallo Tom

WTH ? ich hoffe es ist niemand zu schaden gekommen? Warum hast du die Maschine nicht abgeseilt oder willst du uns nur schocken? Das Fenster bietet sich als Wiederlager geradezu an.

Grübel Mike


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 Betreff des Beitrags: Re: Sixis 103, meine Traummaschine :-)
BeitragVerfasst: Sa 8. Jul 2017, 19:28 
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:muahaha: Mike, Du hast 100 Punkte :2up: natürlich machten wir es nicht so :pfeif: Meine Frau denkt mit und war von meinem Plan glücklicherweise nicht begeistert, sonst hätte ich heute weder Frau noch Fräsmaschine!!!
So Scherz beiseite, wie wir es dann gemacht haben, zeige ich natürlich noch, muss jetzt aber weg, wird leider ein wenig später werden mit der Fortsetzung, sorry.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sixis 103, meine Traummaschine :-)
BeitragVerfasst: Sa 8. Jul 2017, 20:16 
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Guten Abend,

tolle Berichterestattung und noch tollere Maschine! Die sieht ja wirklich klasse aus.

moto-x hat geschrieben:
So Scherz beiseite, wie wir es dann gemacht haben, zeige ich natürlich noch, muss jetzt aber weg, wird leider ein wenig später werden mit der Fortsetzung, sorry.


Das finde ich jetzt gemein :popoklatsch: ;-) Cliffhanger ;-)

Viele Grüße

Harald


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 Betreff des Beitrags: Re: Sixis 103, meine Traummaschine :-)
BeitragVerfasst: Sa 8. Jul 2017, 23:05 
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Der Schweizer Humor scheint dem englischen nicht nachzustehen. Schade, hatte grad Bilder im Kopf :-)

Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Sixis 103, meine Traummaschine :-)
BeitragVerfasst: So 9. Jul 2017, 16:23 
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Harald, ich will hier nicht auf Spannung machen, aber Garten, Essen und dann mit dem Hund um den Häuserblock... Da muss man aber wissen, dass so ein Häuserblock für mein Fultenir (Walliser Deutsch für Faultier, abgewandelt von Multenir, das Maultier :-) ) mindestens 30min lang und 15min breit ist, und somit unter 1.5 std nix geht :-) Ist der Häuserblock kleiner, dann sieht das so aus:

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Wie wir das dann wirklich durchzogen, das war ganz Schweizerisch: Wir haben das mit dem Habegger gemacht. Was bei euch Deutschen das Kärchern ist, also das Hockdruckreinigen, ist bei uns Schweizern das Habeggern. Also mit einem Habegger Seilzug eine Last bewegen. Die Dinger sind absolut genial, je nach Grösse des Habeggers kann eine Last mittels dem Stahlseil angehoben und abgesenkt werden. Ich habe mir die mittlere Grösse von 1500kg Zuglast aus der Bucht gefischt. Mehr Informationen zu den Habeggern findet man auf deren Homepage: Habegger Thun

In bewährter Manier habe ich zwei lange Stahlträger in den Boden gerammt und daran den Habegger befestigt:
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Man kann hier sehr schön den grossen Hebel erkennen. Dieser kann auf zwei verschiedene, kurze Hebel am Habegger aufgesetzt werden: einer um die Last zu heben, der andere um die Last abzusenken. Dabei ist es so, dass diese Hebel eine Sollbruchstelle haben. Wird die für den entsprechenden Habbegger spezifizierte Zuglast um Faktor x überschritten, bricht ein Bolzen und der Hebel greift ins Leere. Das Stahlseil aber bleibt geklemmt und die Last verändert seine Position nicht. Die Haltekraft der Seilsperre ist grösser als die Bruchlast des Stahlseils, und somit reisst vorher das Stahlseil, bevor der Habegger aufgibt... Die ganze Sache ist somit Idioten sicher, zumindest fast... Mit einem Hub des grossen Hebels wird das Stahlseil nur ein paar cm eingezogen, also nix für eilige :-)

Also das Ungetüm langsam die Treppe cm um cm abgeseilt. Mein Frau oben am Habegger, ich unten, Habeggervertrauend alles überwacht.
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Wie man in der Seitenansicht schön sieht, ist die Fräsmaschine mit drei Gurten am Haken des Habeggers befestigt. Was man aber auch schön sieht, dass der Schwerpunk der Maschine vor den Rädern liegt. Das gab dann auch massiv Probleme, weil die Maschine par tout nicht über den Absatz rollen wollte :heiss:
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Wenn wir die Maschine weiter runter liessen, dann blockierte die vordere Räderreihe am Rampenabsatz und die Maschine kippte einfach nach vorne. Da realisierte ich das erste Mal, was für einen Blödsinn ich da zusammengebastelt hatte mit den Rollen: die waren viel zu wenig weit aussen montiert, das Ganze ist extrem instabil... doch so richtig wurde mir in meinem Ärger die Tragweiter der Fehlkonstruktion nicht klar. Und hier wird es jetzt richtig kritisch: es ist irgendwie um 22:30, eh schon viel zu spät, alles raufziehen, Übung abbrechen: Nöööö. Und das war komplett falsch. Ich hatte einfach nur unzählige Schutzengel, deshalb kann ich euch die ganze Story hier erzählen :steinigung:

Ich habe also in meinem Ärger das untere schwarze Band gelockert, und dann die Maschine weiter abgelassen. Sie ist dann extrem stark nach vorne abgekippt, die vorderen Räder blockiert an der Rampe, die hintere Räderreihe weit in der Luft. Anschliessend bin ich hinten auf die Maschine gestiegen und habe geschaukelt und gerüttelt, bis die vordere Räderreihe über den Absatz rollte:
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Es ist schwierig zu erklären was passiert ist, aber es gab einen Ruck, und die Maschine stand unten auf der horizontalen Fläche! Ich bin wie ein Käfer auf dem Rücken gelandet und sah schon die Maschine auf mich fallen. Das riesen Glück war, dass ich das untere schwarze Band genau so viel gelockert hatte, dass die Maschine unten nicht mehr weiter ausschwingen konnte, und nicht rückwärts auf mich fallen konnte... Die Maschine ist einfach so dagestanden, alle drei Gurten ideal gespannt, genauso wie es sein sollte....
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Ich bin so auf dem Rücken liegen geblieben, und dachte mir: Tia, Glück muss man haben!!!! Aber unten im Keller ist sie endlich, und jetzt noch schnell schnell in die Werkstatt und ab ins Bett! Aber wie sagt man so schön: Ein Unglück kommt selten allein: Die Fräsmaschine habe ich dann problemlos in die Werkstatt schieben können, aber der Boden ist aufgrund der Bodenheizung nicht wirklich sehr stabil. Also wollte ich die Fräsmaschine noch schnell auf ein Brett rollen, und Feierabend :freu:
Ich legte also vier Holzkeile vor das Holzbrett und wollte die Fräsmaschine auf das Holzbrett raufschieben. Höhendifferenz 28mm, NULLKOMMANULL Chance. Nicht mal 2mm weit konnte ich die Fräsmaschine hochschieben. Also schnell der Frau gerufen, und ausgemacht, dass Sie schiebt, und ich ziehe von vorne mit einem Seil, welches ich unten an der Fräsmaschine festgemacht habe! THE BIG PLAN. Aber einmal mehr, ging NIX. Also mit Schwung!!!
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Das ist Sprite, meine Werkstattkatze, ausserhalb des Hauses auch als Kampfkater bekannt: Normalerweise hat er zusammengekniffene Augen, sooooo grosse Augen hatte ich bei ihm vorher noch nicht gesehen!!! Was ist geschehen: da die Rollen viel zu weit innen angeordnet waren, ist die Fräsmaschine wie schon bei der Treppenaktion einfach angestanden und diesmal umgekippt :wall:
Ich konnte mich noch mit einem eleganten Sprung zur Seite retten und in Zeitlupe mit verfolgen, wie die Maschine auf dem Boden aufschlug :super:

Ich habe die Maschine dann erst mal ein paar Tage so liegen lassen, um mich vom Ärger, Frust und Enttäuschung zu erholen...
Demnächst in diesem Theater: Wie man so ein Trum wieder aufrichtet und was beim Sturz so alles kaputt gegangen ist!

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LG, Tom

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 Betreff des Beitrags: Re: Sixis 103, meine Traummaschine :-)
BeitragVerfasst: So 9. Jul 2017, 16:33 
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RICHTIG GROSSE SCHEISSE !

Bin ich froh, dass Du noch lebst. Aber wir Leute hier haben vermutlich einen richtig guten Kumpel da oben!
Pass auf Dich auf! Und frag vielleicht mal einen Nachbarn um Hilfe. (Ich weiß, das lässt die Mannesehre manchmal nur schwer zu. Aber viel schlimmer wäre, wenn so etwas dazu führen würde, dass auf einmal einer weniger da wäre im Forum).

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Gruß Herwart

Bekennender Schwabe
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.........blöderweise keinen Platz mehr


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 Betreff des Beitrags: Re: Sixis 103, meine Traummaschine :-)
BeitragVerfasst: So 9. Jul 2017, 16:50 
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Hallo Herwart, danke für den Kommentar, wie recht Du hast!
Ich habe mir das ja lange überlegt, das hier alles zu zeigen. Mit Ruhm bekleckere ich mich damit ja nicht wirklich... ich denke aber, dass es wichtig ist, dass man erkennt, wie schnell so eine Maschine kippen kann. Man denk der Schwerpunkt wäre enorm tief unten, da kippt mal gar nix. Ich habe ja sogar noch den Tisch, die Spannbrust und den Y-Schlitten abgebaut!! Damit wurde der Schwerpunkt noch tiefer, aber genutzt hat es mir nix. Meine Frau hatte nur ein bisschen mit Schwung oben an der Säule gestossen, und rums, liegt das Trum auf dem Rücken!!!

Dabei wäre alles vollkommen problemlos und unfallfrei gegangen, wenn ich die Rollen weiter aussen montiert hätte, zB. so wie Rob das hier =====> Post #344888 gezeigt hatte. Es hätte vermutlich auch schon gereicht, wenn ich die acht Rollen direkt auf das grosse Brett am äusseren Rand montiert hätte... aber eben, durch Schaden wird man klug :pfeif:

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