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 Betreff des Beitrags: Meine "Werkstattgeschichten"
BeitragVerfasst: Fr 27. Apr 2018, 19:20 
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Geselle
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Hallo,

in den letzten Jahren haben sich bei mir Unmengen Fotos zu diversen Unternehmungen bzw. Projekten angesammelt.
Da es nun zeitlich wieder leichter geht möchte ich davon einiges zeigen, sofern Interesse besteht.

Eigentlich war der Plan (wie so oft im Leben) anders, ich wollte das was so an Haus und Hof anfällt selber erledigen können und nicht immer auf die Hilfe anderer angewiesen sein.
Mit der Zeit kam es das man sich eher zuerst den Maschinen widmen musste, um danach damit arbeiten zu können.

Als vor fast 10 Jahren die erste "Werkstatt" (eigentlich war es mehr eine große Garage) bezogen wurde hatte ich nur etwas Handwerkzeug.
In meinem Teil der Bude war kein Strom, es wurde provisorisch mit einer langen Kabelrolle welcher vom Nachbarn geholt, das war keine Dauerlösung.
Die Liegenschaft hat eine Eigentumstation, so wurde beizeiten eine 80A Leitung gelegt.

Bei diversen Betriebsauflösungen gabs dann für sehr wenig Flocken die erste Einrichtung: Ein Mig-Mag Gerät das nach der Reinigung sofort funktionierte, ein uralter Schleifbock mit kaputter Elektrik,
ein 320A Schweißumformer und ein 610A Schweißumformer ums mitnehmen, eine verdreckte Teilewaschanlage, ein stark verbastelter Eigenbau 4 Zylinder Kompressor sowie eine große Hartholz Werkbank.

Recht schnell wurden die Teile immer unhandlicher und man wird auch nicht jünger, nach etwas Bedenkzeit wollte ich zuerst schon einen elektrischen Kettenzug kaufen.
In der 1-2t Gewichtsklasse macht das bei 5m Raumhöhe aber nur mit elektrisch angetriebenen Katzfahrwerk Spaß, solche Angebote sind rar und sofort wieder weg oder teuer.
Die Kriegskasse war aber leider nicht sonderlich gut bestückt, so wurde die Lage auf diverse Internetplattformen beobachtet.

Nach etwa 3-4 Monate war es soweit, ein Angebot für einen kompletten 2 Tonnen P-Zug fiel durch wenig Gebote auf.
Für diesen Kran wurde nur ein sehr niedriger dreistelliger Betrag gefordert. Die Gründe: Selbstdemontage im 1.Stock und Elektrik im Fragwürdigen Zustand.

Als Elektrofachkraft sollte das zweite Problem machbar sein, das erste lasse ich auf mich zukommen.
Damit begann die erste größere Baustelle neben der Bude selbst.


Das Bild vom Inserat:

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Sehr hoch hing er nicht aber hoch genug das es lästig werden sollte. Mal vorsichtshalber genug Werkzeug und 2 motivierte Kollegen eingepackt.

Der Kran war bei unserer Ankunft bereits spannungsfrei, da aber Unklarheit über die Verschaltung herrschte wurden die internen Kabel erstmal drangelassen.
Nachdem der Sicherungskeil aus dem Seilschloss getrieben war, wurde das Seil ausgezogen und die Unterflasche entfernt. Die Schleppleitung habe ich mit den Kabelwagen ausgezogen und die Führungsschiene abgeschraubt.
Die Winde hält mit vier Schrauben am Fahrwerk, die unteren waren leicht herauszubekommen die oben aber sehr nervig, kein Platz da die Maschine nur knapp unter der Decke fuhr.

Provisorium mit 2 Baustehern: So wurde die Winde herabgelassen, ich würde das Teil so auf 80Kg einschätzen.

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Nach dem der Ballastkasten ausgeräumt und abgeschraubt war wurden die Kronenmuttern gelöst und das Fahrwerk zerfiel in handliche Teile, so war es recht einfach die Sachen dann vom ersten Stock in den Transporter runter auf die Strasse zu kriegen.
Der Transport verlief problemlos, die Teile wurden auf einer Palette zwischengelagert.

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Der Träger war schon schwieriger, er musste in der Mitte zersägt werden, sonst hätten wir ihn nicht die Stiege runter bekommen.

(Leider viele Personen auf dem Foto)

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In der Garage war zwischenzeitlich einfach kein Platz mehr, so habe ich nach und nach habe die Teile zu mir Heim genommen, so konnte ich am Abend in der Abstellkammer mit Null Platz immer wieder daran arbeiten.
Die Winde habe ich in der Garage stehend auf der Palette zerlegt, ein Kardinalfehler, das gesamte Öl lief aus dem Getriebe in die Trommel der Winde und den Motor.
Diese Schweinerei wieder sauber zukriegen war ordentlich Arbeit, die Teilewaschanlage leistete wertvolle Mithilfe.

Mechanisch kaputt war nichts, die alten Wellendichtringe wurden trotzdem getauscht und die Schmierstellen neu versorgt.

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Der zerschnittene Träger wird mangels Ersatz weiterverwendet, zwei Montageplatten werden an die Enden geschweißt, in der Mitte gibt es eine Flickstelle.
Schweißapparat ist vorhanden, Kenntnisse eher weniger, der steinalte Schweißgenerator wurde gereinigt und für betriebsbereit befunden.

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Auf Schrottresten wurden Schweißversuche gemacht um ein Gefühl für das Gerät zu kriegen, als das soweit klappte wurden die Platten mit 6mm Elektroden an den Träger gebraten.

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Getreu dem Motto: "viel hilft viel" war der eingestellte Strom viel zu hoch, die 15mm Platte glühte eine Minute danach immer noch tiefrot.
Die Flickstelle wurde mit einem 10mm Blech verstärkt. Nachdem der Träger gestrichen war konnte die Montage erfolgen.

Ein "altes Problem": man benötigt einen Kran um einen anderen Kran montieren zu können...
Es wurde ein Tirak (Motorseilzug) gekauft der gerade zufällig und sehr günstig in den Kleinanzeigen angeboten wurde, wieder mal mit kaputter Elektrik. :pfeif:
Nachdem das behoben war habe ich einfach durch die Betondecke gebohrt, ein Seil durchgefädelt und den Tirak am Dach aufgestellt, so wurde der Träger hochgezogen.

(Detail am Rande: der Motorseilzug kann "am Seil fahren" dadurch kommt er aus eigener Kraft aufs Dach hoch und wieder runter.)

Die "Kleinteile" kamen dann per Leiter wieder hoch. Die Winde habe ich oben zusammengebaut, das war zwar immer noch fummelig aber schon besser als bei der Demontage.


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Am Ballastkasten habe ich ein Winkeleisen für die Abzweigbox und eine Zugentlastung für die Handsteuerung angebracht.
Der Kran soll wieder über ein Schleppkabel versorgt werden, für die Kabelwagen wurde ein passendes Rundeisen angeschweißt.

Die Elektrik wurde so wie sie war in den Schrott geworfen, mit den bockharten/spröden Kabeln und den antiken Hängetastern wollte ich mich nicht aufhalten.
Bei diesem Model löst der Hersteller die Schaltaufgaben komplett über die Handtaster und den Endschalterblock, keine zusätzlichen Bauteile werden benötigt.
Das macht zwar Sinn hat mir aber nicht zugesagt, es wurde eine Schützschaltung aus gebrauchten Teilen zusammengestrickt:

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Eine Flachgummileitung (Schleppkabel) war einfach über den Fachhandel zu bestellen, die 2-3m Ölflexleitung habe ich aus der Kabelrestebox.
Die Steuerflasche mit neuem Hängekabel habe ich aus der Bucht gefischt, die teuerste Investition in diesem Projekt.

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Ich hatte das Drahtseil und die Führung ausgebaut um alles zu reinigen, das Seil ist noch in Ordnung es wird wiederverwendet, die meiste Zeit ging drauf den Seilführungsmechnismus wieder zusammenzubringen.
Nachdem die Endschalter eingestellt waren habe ich Zu guter letzt eine Dose "Azurblau" gekauft um die Kratzer und blanken Stellen aufzuhübschen.

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Ich habe versucht den Aufwand gering zu halten da während der Montage sich schon das Ende dieser Garage abzeichnete.
Die Kiste lief dann gut 3 Jahre, ohne Probleme.
Wie bei vielen anderen Sachen auch: hätte ich den Aufwand vorher gewusst hätte ich die Finger davon gelassen. :pfeif:

Dennoch ein erstklassiges Hubwerk das ich bei meinen Projekten nicht missen möchte.

Grüße

manni


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine "Werkstattgeschichten"
BeitragVerfasst: Fr 27. Apr 2018, 19:37 
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wenn immer wir nachher darüber nachdenken .... hätten wir es nicht so aber doch so in der Art ganz anders gemacht ... :pfeif:

Ich danke dir für deinen Beitrag - hat echt "a Freud" gemacht den zu lesen - könnte direkt von mir sein 8-) nicht dass ich dir die Worte und Bilder stehlen wollte, nur auch ich hätte es so in der Art gemacht .... wie auch anders, da kannst ja nicht aus, mit dem Virus im Blut ...... :-D

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Pfiat di, da Gotti
Für mi muss 's passen, ob es den aundan ah so passt? Mir wurscht.

https://gottisdingens.jimdo.com//


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine "Werkstattgeschichten"
BeitragVerfasst: So 29. Apr 2018, 20:19 
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Hallo Gotti,

freut mich wenn es dir gefällt, das motiviert zum weiterschreiben.



Leider kam das Ende der Garage schneller als gedacht, die Zustände und das "Drum herum" wurde einfach zuviel, so gab es nach insgesamt viereinhalb Jahren einen Schlussstrich.

Die Kiste muss nun wieder runter, :x den Träger habe ich oben gelassen, kann sich der Schrotti holen. Nach diversen Streitigkeiten wurde der Strom abgeschaltet,
für die neuerliche Demontage habe ich einfachhalber einen Handettenzug organisiert.

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Nach dem abbauen wurde die Kiste in der neuen Werkstatt erstmal eingelagert, Zeit für ein paar Gedanken.


Es war schon eine mords erleichterung um z.B. schwere Teile vom Boden auf die Werkbank zu heben, als Montagehilfe aber war der Kran eher nicht zu gebrauchen da die Bewegungen grob sind.
Solche "Kleinigkeiten" entdeckt man erst mit der Zeit, sehr hilfreich war aber auch eine Zufallsbekanntschaft, (pensionierter Tulipan Monteur) der mir nach einigen Lobeshymnen über das P-Hubwerk, das Demag Baukastensystem erklärte.
Ich hätte mit 4-strängigen P-150 schon den richtigen Kauf gemacht, da er bereits im Haupthub recht langsam (5m/min) ist, ein Feinhubmotor (welcher bei diesem System immer in Abhängigkeit mit dem vorhandenen Getriebe arbeitet) mit Planetengetriebe ließe sich recht einfach nachrüsten.
Es gäbe auch einen zweistufigen Katzfahrmotor die sind aber sehr selten.

Die Suche beginnt, zwischenzeitlich hätte ich von einem Ersatzteilhändler das gesuchte Teil um eine hohe dreistellige Summe bekommen können, da er außerdem keine Ausage zur Funktion des Motors treffen konnte habe ich abgelehnt.
Die Katze im Sack hatte ich schon öfters, also weitersuchen, erst nach über einem Jahr stieß ich in der Bucht auf dieses Foto.

P-15 für 1500Kg

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Leiche 1.JPG [ 160.58 KiB | 2824-mal betrachtet ]



Das benötigte Teil sticht mit seiner helleren Farbe richtig heraus, sofort den Verkäufer kontaktiert, die Flanschgröße stimmt.
Am Foto sieht man auch das sich der Kran mal einen "Umfaller" geleistet hat, gelandet ist er dann am Schaltkasten.

Nach erfolgreichen Abschluss des Gebotes die gut 500km hingefahren. Das Hubwerk ist viel größer und schwerer als er in der Anzeige ersichtlich, ob das passen wird muss sich noch herausstellen.
Irgendwie haben alle Maschinen die ich so an Land ziehe nur noch einen Drahtverhau dran ?
Egal, das ist das billigste am ganzen Kran, zerlegt, eingepackt und heimgefahren.

Jetzt habe ich noch einen ganzen Kran obwohl ich nur einen Feinhubmotor wollte, aber der Preis für die ganze Kiste war die Hälfte wie der Ersatzteilhändler nur für den Motor wollte.

Dieses Hubwerk zieht mit seinen 8m/min fast doppelt so schnell wie mein erster, wie am Typenschild ersichtlich ist wurde auch er ohne Feinhub ausgeliefert, da erklärt die verschiedenen Farben der Gehäuse.
Vergleich:

P-150

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P-15

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Die Ankunft:

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Erster Schritt: den Drahtverhau auftrennen, die noch guten Schütze kommen ins Lager der Rest zum Kabelschrott.

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Abschrauben des Feinhubmotors, ich muss jetzt wissen ob er auch passt, dranhalten: das sieht gut aus. Abwaschen und es kann los gehn.

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097.JPG [ 132.1 KiB | 2824-mal betrachtet ]



Komplett zerlegt und gereinigt, das Öl hatte jemand schon abgelassen, in das hintere Motorlager ist Dreck eingedrungen, es wurde durch ein abgedichtetes Ausgetauscht.

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Planetentrieb:

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Zusammengebaut, Industriegetriebeöl eingefüllt und Probelauf, die Bremse quietscht etwas greift aber sehr gut.

Jetzt wird es ernst, Bremsplatte vom 150er abschrauben.

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PASST!

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Durch die beiden Schlitze an den Seiten wird das Bremsspiel eingestellt, der Kegel muss im Betrieb vollständig ausrücken.
Der Feinhub wird hinter dem Hauptmotor montiert und treibt einfach dessen Bremskegel an. Der Feinhubmotor läuft gleich schnell wie der Hauptmotor, aber durch die Planetenstufe dazwischen ergibt sich 10:1
In meinem Fall sind das dann: 5m/min Haupt und 0.5m/min Fein.

Leider war das nur der erste Schritt, das meine zusammengestricke Schaltung da nicht mitkann war schon klar, aber die Steuerflasche hat die falschen Taster drin.

Glück im Unglück, in den Kleinanzeigen verkauft gerade jemand einen 2-stufigen Tasterblock für fast nichts.

So sähe die Originalschaltung ohne Schütze aus.

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181.JPG [ 144.49 KiB | 2824-mal betrachtet ]


Das Hängerkabel ist bereits 10-polig und hat genug Reservedrähte, nach dem Austausch der Taster war hier fertig.

In mein E-Lager gegangen und gewühlt, alles da.

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Diese Steuerschütze verarbeite ich gerne, sie lassen sich leicht zerlegen und die Kontakte so bestücken wie benötigt.


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Hauptstromkreis:

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Hier in der "neuen" Werstatt kann ich einen Träger der Gebäudekonstruktion mitbenutzen, der ist mit 400mm ordentlich überdimensioniert. Der hinzugezogene Sachverständige meinte auch das 2t Zusatzlast absolut kein Problem darstellen würden,
da jedoch der Träger über 20m Spannweite hat und das Dach nur eine Leichtkonstruktion ist sollten wir Vorkehrungen gegen Aufschwingen treffen, ein paar Bausteher, (nicht schön aber zweckmässig) habens gerichtet.

Vom Werk her lässt sich mit Scheiben von 100-150mm die Spur des Hubwerks einstellen, ich muss jetzt auf über 400mm kommen da muss was umgebaut werden.

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Ein Kollege dreht mir die Teile, da vestehe ich noch zu wenig davon.

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gleich Teil 2..


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine "Werkstattgeschichten"
BeitragVerfasst: So 29. Apr 2018, 20:39 
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Geselle
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Schwieriger ist schon die Keilwelle des Fahrwerks, ich habe einen alten Freund damit beauftragt, aber auch der musste sich geschlagen geben, so hat er die Welle zersägt und verlängert.

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213.JPG [ 131.38 KiB | 2798-mal betrachtet ]


Rauf gehts hier bedeutend einfacher, der Eigentümer hat einen 3t E-Stapler.

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Für den Schaltkasten gibt es kein Gehäuse von der Stange, also ein bisschen gebastelt, das ich die Blechbearbeitungsmaschinen hier in der Werkstatt nutzen kann ist super.

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Da ich mittlerweile schon weis wies geht wird man immer schneller, im Hintergrund sieht man die beiden Bausteher.

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Alu Rohr gebördelt

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Verkabeln.

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Mit dem Pinsel die Runde gegangen, bis auf die Rohrabstandschellen ist er fertig.

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259.JPG [ 146.19 KiB | 2798-mal betrachtet ]


Probelauf, so wollte ich das haben, es wurde darauf geachtet das er über die Werkbank fahren kann, das ist nach wie vor das Haupteinsatzgebiet.

Die Schellen waren noch fast ein Problem aber sind mittlerweile gekommen.

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260.JPG [ 138.01 KiB | 2798-mal betrachtet ]


Die Parkposition wurde recht schnell auf die Gegenseite verlegt, da ich bei der Werkbank keinen Platz für die Steuerflasche habe.
Der Raum ist schon fast zu niedrig, ich habe noch ein kurzes Gehänge und einige Hubschleifen gekauft.

Damit ist das Projekt Demag P-150 soweit abgeschlossen, das Hubwerk läuft in diesem Zustand bis zum heutigen Tage, hin und wieder steige ich hoch und wische den Dreck ab, in der nicht abgeteilten Nachbarhalle arbeiten noch einige Schlosser, der Staubanfall beim schleifen ist enorm.

Grüsse

manni


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine "Werkstattgeschichten"
BeitragVerfasst: So 6. Mai 2018, 21:59 
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Hallo,

von der Demag Baustelle sind noch ein Haufen Teile übrig, ich wollte das Zeug jetzt einfach bei den Kleinanzeigen reinwerfen und weg damit.
Das hat irgendwie nicht funktioniert, den so nebenbei wurde begonnen die Sachen Aufzuarbeiten. :pfeif:


Katzfahrmotor:

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007.JPG [ 107.13 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Im Vergleich zum P-150 sind die Teile schon viel stärker verdreckt, der ist sicher in einem Metallverarbeitenden Betrieb gelaufen.

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020.JPG [ 125.65 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Am Motor selbst gibt nach dem Waschgang nichts zu beanstanden, die Bremse ist aber total verschmiert, einen neuen Reibring habe ich bestellt, der Rest wurde derweilen zusammengebaut.

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047.JPG [ 109.18 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Ring Alt/Neu

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093.JPG [ 110.71 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Wieder zusammen.

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097.JPG [ 113.29 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Das Seil der Winde hat es hinter sich, da brauche ich mir keine Illusionen mehr machen, nach dem ausziehen wird die Führung demontiert.

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Total verklebt aber nichts verschlissen.

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059.JPG [ 140.81 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Motor mit Trommel ausgebaut

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071.JPG [ 127.93 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Am Fett wurde nicht gespart.

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075.JPG [ 126.63 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Nach abnachme des Getriebes wird das Öl Ablassen.

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079.JPG [ 110.32 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Das ist schon sehr dunkel,(und stinkt auch) vermutlich noch die Werksfüllung.

Getriebe geöffnet und auf der Waschanlage sauber gemacht.

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098.JPG [ 98.27 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Die Kostruktion ist praktisch ident mit dem P-150 wobei hier alles schrägverzahnt ist.

Die Wellendichtringe sind schon hart und wurden mitgetauscht.

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131.JPG [ 106.45 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Den Hubmotor zerlegt, im Lagerschild ist der Wellendichtring kaputt.

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117.JPG [ 109.38 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Der Neue ist etwas höher aber es geht sich aus.

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127.JPG [ 109.88 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Das Lager der Trommel ist voll mit Dreck, warum man hier kein geschlossenes verwendet hat?

Nach dem Waschen sieht es gar nicht mal so schlecht aus, ich habe dennoch ein neues mit Deckel besorgt.

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123.JPG [ 106.75 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Zusammenbau der gereinigten Teile.

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141.JPG [ 116.05 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Provisorisch angeschlossen und Bremse eingestellt.

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145.JPG [ 127.94 KiB | 2290-mal betrachtet ]


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144.JPG [ 101.77 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Unterflasche zerlegt, gewaschen und abgeschmiert.

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149.JPG [ 129.11 KiB | 2290-mal betrachtet ]


Das "1500Kg" Schild fehlt, mal sehen ob ich das noch auftreiben kann.

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168.JPG [ 113 KiB | 2290-mal betrachtet ]


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine "Werkstattgeschichten"
BeitragVerfasst: So 6. Mai 2018, 22:15 
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Kleinteile bürsten, die grünen Teile oben habe nichts mit dem Kran zu tun.

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171.JPG [ 146.5 KiB | 2271-mal betrachtet ]


Das Fahrwerk besteht bei diesem Modell aus zwei Guss Stehwänden, außer reinigen und neues Fett für die Lager ist nichts zu tun.

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172.JPG [ 111.2 KiB | 2271-mal betrachtet ]


Im Ballastkasten sind gefühlte 100 Löcher, die wurden nach dem anschleifen zugeschweißt.

Mit der Farbe bin ich auf Kriegsfuß, aber die Sachen jedesmal wegzubringen ist auch keine Lösung.

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201.JPG [ 109.19 KiB | 2271-mal betrachtet ]


Gekauft habe ich sie vom Baumarkt, es braucht fast 2 Wochen bis die Teile nicht mehr kleben, in der zwischenzeit gehts mit der Elektrik los.
Dieses Hubwerk hat 7m Hakenweg d.h. es ist für große Hallen gedacht, ich habe 10m Hängerkabel gekauft das solte reichen.

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207.JPG [ 55.67 KiB | 2271-mal betrachtet ]


Ein DST 6 Leergehäuse mit den passenden Symbolen aus der Buchst gefischt, die Teile die noch übrig waren reingeschraubt, Kabel angeschlossen.

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210.JPG [ 98.42 KiB | 2271-mal betrachtet ]


Fahrwerk zusammenbau, Teile die zur Montage wieder geöffnet werden müssen werden nicht Lackiert.

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221.JPG [ 100.44 KiB | 2271-mal betrachtet ]


Kabelverschraubungen sind auch gekommen, Messing vernickelt ist zwar teuer aber hochwertig.

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232.JPG [ 70.53 KiB | 2271-mal betrachtet ]


Weiterer Zusammenbau.

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242.JPG [ 111.31 KiB | 2271-mal betrachtet ]


Ich habe noch den Steuerkasten des anderen Kranes übrig, der findet jetzt sinnvoll Verwendung.
Ein Flacheisen und ein paar Teile aus der Restekiste wurden für die Halterung zusammengebrutzelt.

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Zwischenzeitlich die alte Drehe reaktiviert, anfertigen einer Zugentlastung für die Steuerflasche.

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Das Rohr habe ich mit der Kaltsäge zerteilt, aus einem Flacheisen habe ich 4 "Ohren" gefeilt und angeschweißt.

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Verschrauben der Zugentlastung mit Winkel am Ballastkasten.

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Verkabelung, die Schellen wurden am Schraubstock gedengelt, nicht schön aber hält.

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Anschluss Steuerkasten.

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Neues Drahtseil

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Seil aufziehen, dazu die Steuerung provisorisch angeschlossen. Die Seilführung einzubauen ist immer ein fummeliger Arbeitsschritt.

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Die Schilder waren nicht mehr aufzutreiben, habe einige Zeit am Telefon verbracht, Ergebnis 0
Ich erzähle meinem Vater davon, der meint im Lager stehe doch noch eine Graviermaschine, das könnte eine Lösung sein.

Nach viel rumprobiere hat das sogar funktioniert.

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Löcher gebohrt, Kanten gerundet.

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Sieht gut aus, Mit Kerbnägeln befestigt.

Unterflasche ist damit wieder am Platz, der P-15 ist einsatzbereit, ich brauche ihn zwar nicht aber wer weiß was noch kommt, und wenn nicht gibts ja immer noch die Kleinanzeigen. ;-)

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Grüße

manni


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BeitragVerfasst: Di 8. Mai 2018, 08:25 
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Ich bewundere ja Deine Ausdauer und Gründlichkeit. :super:

Aber was macht man mit einem Kran, der nur in einer Ebene fahren kann...?

Gruß,
Lui


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine "Werkstattgeschichten"
BeitragVerfasst: Di 8. Mai 2018, 12:47 
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Hallo Lui,

sicher wäre die "Dritte Achse" schön, aber die ist "unbezahlbar". :-(

So kann ich zwar nur 6m links/rechts fahren aber es hat sich für meine Anwendungen als ausreichend herausgestellt.

Oftmals benutze ich den Kran auch nur als dritte Hand.


Ein paar Beispiele:

Drehen eines Maschinengehäuses.

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Demontage der Schwungmasse vom Kompressor.

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Hackrotor von Fahrgestell heben (400kg)

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Getriebe vom Einachser/Transporter auf die Werkbank heben.

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Da hätte zwar nur 60 Kilo aber so geht es wesentlich komfortabler.


Grüße

manni


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine "Werkstattgeschichten"
BeitragVerfasst: Di 8. Mai 2018, 12:59 
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Hallo Manni,
kann es sein dass du MDM5 von MAN-Traktor bist, der gerade mit extremer Detailliebe seinen AS 440A restauriert?
Denn bei dem Bild mit der Kranbahn in der Garage dachte ich mir doch, dass ich das von irgendwoher kenne :-D
Hier der Link zu seinem Restaurierungsbericht (auch aus Zerspanender Sicht sehr sehenswert wie ich finde, falls nicht erwünscht bitte löschen..) :
http://www.forum.man-traktor.de/restaur ... e/as-440a/

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine "Werkstattgeschichten"
BeitragVerfasst: Di 8. Mai 2018, 22:22 
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Hallo Markus,

ja das stimmt, habe mir schon gedacht das diese Frage kommen wird. :-D
Bei vielen Bildern sind ja im Hintergrund Traktorteile zu sehen.

Der Schlepper ist mein Haupt Projekt, das schon ziemlich lange läuft (Sommer 2011) allerdings immer wieder unterbrochen, teils aus technischen Problemen, teils aus Motivationsverlust,
das jetzt bitte nicht falsch verstehen, wenn ich zu lange an der selben Sache arbeite dann muss ich irgendwann Abstand nehmen um wieder einen Überblick zu bekommen.

Es gibt da ein anderes Projekt das noch länger geht (und bis zum heutigen Tage nicht abgeschlossen ist): einen großen Doppelschleifbock. Manch einer wird jetzt anfangen den Kopf zu schütteln, "was soll da schon solange dauern".
Die Kiste durch die vielen "Auf und Abs" bzw. Rückschläge zu kriegen hat viel Zeit benötigt.

Diese "Bildergeschichte" möchte ich als nächstes zeigen, doch vorweg ein paar Infos dazu.

Ich war auf der Suche nach einem Mig-Mag Gerät, und wie ich so beim Abholen bin stehen da noch einige Maschinen zum Verkauf. Nach einigen Verhandlen wurde ein komplett verbastelter Kompressor und eben dieser Schleifbock zu sehr fairen Kurs mitgenommen.

Der Verkäufer hat mir gleich gesagt das er die Geräte aufgrund des Zustandes als defekt anbietet, in meiner Garage angekommen hatte man auch sofort gesehen warum.
Der Schleifbock brummt nur beim einschalten, 2-3 Schläge mit Gummihammer auf den Schalter, ah jetzt läuft er an.
Er läuft total unrund und vibriert trotz des enormen Gewichtes stark, so wurde das Teil mal ins Eck gestellt.

Als etwas mehr Zeit war wurde in einer Ho-Ruck-Aktion versucht zu den Lagern zu kommen. Dabei wurde ohne passendes Werkzeug und brachial vorgegangen.
Ergebnis: Abgerissene Schrauben, eine geplatzer Lagerdeckel, Dellen und Grate überall.
Dokumentation wo was hingehörte 0,0 alle Teile zum Schluss in einem Mörteltrog versenkt.

Damit noch nicht genug, der Schalter mit vermeintlichen Wackelkontakt wurde ausgebaut und in Folge von totalen Leichtsinn einfach Zerlegt.
Ich habe zwar gesehen wo das Problem liegt (abgenutzte Kontakte) aber konnte/wollte nichts dagegen machen, die Teile in einen Schuhkarton geworfen und ab in die Abstellkammer.

Jetzt ist der absolute Tiefpunkt erreicht, keiner wusste mehr wo welches Teil hingehört, interessiert hats auch keinen mehr, allgemeiner Tenor: das Ding kommt auf den Schrott.

Mehr dazu das nächste Mal.

Grüße

manni


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