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 Betreff des Beitrags: Re: Budapest Drehbank
BeitragVerfasst: Sa 6. Jan 2018, 19:22 
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Für mich sieht es nach 2 Dingen aus:

Sieht enorm nach Baustahl aus. Aber das kann täuschen. Spitzenhöhe?

Der Meißel wirkt ohne es zu sehen stumpf. Das Lagerspiel schließe ich aus, das habe ich ebenfalls.

Das macht nicht viel aus, aber der Meißel und die Drehgeschwindigkeit müssen passen.

Der Tomatenstahl sieht so komisch aus an der Oberfläche. So löchrig? Das soll Tomatenstahl sein?

Da wundert sich der trommelmops :|

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 Betreff des Beitrags: Re: Budapest Drehbank
BeitragVerfasst: So 7. Jan 2018, 16:01 
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Also angeblich Automatenstahl.
Spitze liegt genau auf höhe des Zentrums. 1000 u min glaub ich. Nortongetriebe auf 1, B. 120-80 Zahnräder. Also langsamer gehts nimmer glaub ich.

Heute am Flohmarkt gleich Drehling gekauft und geschliffen. (1ster Versuch) und es sieht gleich viel besser aus. Aber immer noch nicht Spiegelblank. Aber es wird ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Budapest Drehbank
BeitragVerfasst: So 7. Jan 2018, 16:42 
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Es wird doch, aber spiegelblank geht nicht.

Sowas bekommt man mit Tomatenstahl nicht leicht hin, der ist zu weich.

Was meinst du mit 120-80?

Gruppe 1 ist klar, hast du den Zugspindelvorschub genutzt? Nortongetriebe Stellung B?

C ist am langsamsten und ergibt die geringste Vorschubgeschwindigkeit. Aber manchmal muss der Vorschub auch höher ausfallen.

Dann muss man auch richtig was zustellen, also so 1mm und dann sieht die Oberfläche auch besser aus. Wenn der Meißel nur drüberrutscht, ist das Ergebnis oft

um ein Vielfaches schlechter. Üben üben und üben, das packst du...... ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Budapest Drehbank
BeitragVerfasst: So 7. Jan 2018, 18:44 
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Linus89 hat geschrieben:

Heute am Flohmarkt gleich Drehling gekauft und geschliffen. (1ster Versuch) und es sieht gleich viel besser aus. Aber immer noch nicht Spiegelblank.


Ohne vernünftigem Spanwinkel am Drehmesser wird das nix :pfeif:

In welche Richtung soll denn der Stahl überhaupt schneiden? :|

Schleif da mal so frei Auge 15 -20° an damit der Span ablaufen kann, der angeschliffene Freiwinkel mit ca. 8° könnte schon halbwegs passen. :-)

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Grüße
Franz


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 Betreff des Beitrags: Re: Budapest Drehbank
BeitragVerfasst: So 7. Jan 2018, 21:39 
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Die Wechselräder 80 auf 120 zähne hab ich benutzt. (Oberes 80)
Ich meinte eh Schalter auf C. Hab mich vertan. Wirf ja von links nach rechts A,C,B geschaltet.

Hab zum Schluss noch eine zähe Aluwelle probiert mit größerem Außendurchmesser und siehe da, sehr schönes Finish :-)

Motor64, da hast du recht! Ich muss einen größeren Winkel reinschleifen. War etwas zu voreilig weil ich es nicht erwarten konnte mit dem HSS zu drehen gg


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 Betreff des Beitrags: Re: Budapest Drehbank
BeitragVerfasst: So 7. Jan 2018, 22:00 
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Naja wird doch.

HSS nehme ich nur sehr selten noch.

Habe am Anfang auch nur HSS genutzt.

Nun sind es Wendeplattenhalter mit Wendeplatten.

Zu 90%. ABER ganz ohne geht es eben doch nicht :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Budapest Drehbank
BeitragVerfasst: Mi 10. Jan 2018, 21:14 
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Zum Ausrichten kam ich leider immer noch nicht. Habe heute den Reitstock wieder repariert und die Verkleidungen angebaut. Weiters hab ich Ein paar 4 und 4,5cm Rundstähle besorgt. Ein 50cm langer 4cm dicker Rundstahl aus St37 war auch dabei den ich mal längs abdrehen wollte. Leider bekam ich auf der rechten Hälfte des Werkstücks starke Rattermarken. Egal welcher Meissel, und wieviel Vorschub. Je weniger Zustellung desto besser. Ich muss glaub ich mit der Drehzahl runter. War bei 1000 u/min jetzt.

Bei einem kleinen Stück Alu habe ich auch ein bisschen herum getestet. Das ging Einwandfrei! :-)

Jetzt muss ich mir mal einen ordentlichen Satz Meißeln für Wendeplatten besorgen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Budapest Drehbank
BeitragVerfasst: Do 11. Jan 2018, 18:58 
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Hast du wirklich 50cm lang mit Abstützung einer mitlaufenden Spitze im Reitstock gedreht? 45mm Durchmesser? Das ist ne Ansage.

Dass das Material in Schwingung gerät ist doch normal, Rattermarken können entstehen. 1000 Umdrehungen sind echt zu viel. Du musst dir mal vorstellen, welche Masse in Rotation gebracht wird, und diese wird zudem zum Schwingen angeregt. Dieses Verhalten ist zwar in den Griff zu bekommen, doch es gibt einige Punkte die geklärt werden müssen. Wie tief ist die Zentrierbohrung? Ist der Reitstock geklemmt gewesen? Also die Spitze? Wichtig die Zustelltiefe?....Vorschub Zugspindel? Ne Menge was zu klären ist. Wurde ein Schneidmittel verwendet? Bei Baustahl unbedingt.

Ich persönlich würde mit mitlaufender Lünette drehen, das verringert das Entstehen von Rattermarken. Drehzahl definitiv runter und etwas mehr Zustelltiefe. ST37 ist ein wirklich widerliches Zeug.
Dieses Material abzudrehen erfordert schon etwas an Erfahrung, um die Oberfläche einigermaßen eben zu bekommen. Das ist nicht ganz so einfach. Eigentlich ist es immer so, dass durch das weit ausladende Werkstück ungünstige Bedingungen entstehen.

Erklärungen sind nicht weiter nötig denke ich. Es kann an sehr vielen Faktoren zur gleichen Zeit liegen. Wie gut ist die Qualität der mitlaufenden Spitze?
Gibt es im Planschlitten Spiel? Ich glaube du merkst allein, dass eine Vielzahl an Bedingungen erfüllt werden müssen, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Da bleibt mir nur zu sagen: Übung macht den Meister, Theorie allein ist nur einen Bruchteil wert. Also ich drücke dir die Daumen ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Budapest Drehbank
BeitragVerfasst: Fr 12. Jan 2018, 00:58 
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Trommelmops hat geschrieben:
Hast du wirklich 50cm lang mit Abstützung einer mitlaufenden Spitze im Reitstock gedreht? 45mm Durchmesser? Das ist ne Ansage.


Ist das schlimm? Dachte die Maschine ist für das gebaut :-D
Aber das stimmt schon, eine Lünette wär schon noch nicht schlecht für sowas, auch wenn ichs sonst nie brauchen werde glaub ich.
Am Anfang des Threads hat jemand gesagt, dass es nicht schlimm ist, das selbe nochmal für Werkzeug auszugeben vom Maschinenpreis...da hatte er recht. Hab heut ein bisschen geshopt und warte auf die Pakete ;-)

Wie gut der mitlaufende Rollkörner ist weiß ich leider nicht, aber du hast recht. Jetzt heißts mal viel probieren und testen wie du sagtest. Beim WIG schweißen wars ja genau so.

Der Planschlitten hat leider Spiel um die Längsachse. Ich denke das ist in kleinen Mengen normal aufgrund des Gewindes, mal nachmessen wieviel.
Morgen werde ich mal mit der Drehzahl auf 4-500 runtergehen und berichten :-)
Ich muss echt sagen, das ganze Hobby mit Heimwerken macht echt viel Spaß und ist eine willkommende Abwechslung zu meiner anderen Arbeit mit der ich das überhaupt finanzieren kann haha


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 Betreff des Beitrags: Re: Budapest Drehbank
BeitragVerfasst: Fr 12. Jan 2018, 10:00 
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Moin Linus,

ja die Maschine kann das problemlos bewältigen. Ungünstige Bedingungen entstehen ja oft. Das Kompensieren dieser Effekte

das ist ja meiner Meinung nach das A und O....Und nur durch das eigene Erfahren lernt man. Natürlich ist es ein Hobby und das ist auch der

entscheidende Punkt. Spaß haben und tolle Ergebnisse erzielen, das bezeichne ich als eine ausgefüllte und nicht zuletzt erfüllende Freizeit :-)

Dass der Planschlitten etwas Spiel aufweist in die Verfahrrichtung ist ja normal. Und das ist nicht weiter tragisch. Das ist fast egal.

Um die Querrichtung wäre weniger günstig. In diesem Fall sollte man vielleicht die Druckleisten etwas nachstellen. Ein lang ausgespannter

Drehmeissel aus HSS wie auf deinem Bild beginnt ebenfalls zu schwingen. Wenn du es kannst, dann spanne diesen so kurz es möglich ist.

Ansonsten experimentieren. Wendeplatte ist eine recht gute Wahl. Aber so viel Geld muss man meiner Meinung nach für die Werkzeuge nicht ausgeben.

Ich habe einen Satz Wendeplattenhalter mit verschiedenen Platten und brauche selten etwas spezielles. Aber ich bin sicher du hast schon was geeignetes

gekauft. Nun bleibt mir nur zu sagen: :andiearbeit:

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