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 Betreff des Beitrags: Re: Schmierung einer Weiler LZ280GW
BeitragVerfasst: Sa 30. Sep 2017, 08:50 
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Zitat:
.........
@tom: das schaut gut aus. hast du zufällig mehr Dokumente zur ld 280? Evtl passt dann auch mehr?
...............
Viele Grüße
Stefan


Du meinst wohl LD 250 :?
Nein, von dieser Maschine habe ich keine weiteren Unterlagen.
Ich denke aber, der Spindelstock der LD 250 ist die einzige Baugruppe, die zu Deiner LZ 280 annähernd passt.
"Der Rest" unterscheidet sich doch sehr........
http://www.lathes.co.uk/weiler-220-280/

Grüße aus der Pfalz
Tom

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 Betreff des Beitrags: Re: Schmierung einer Weiler LZ280GW
BeitragVerfasst: Sa 30. Sep 2017, 15:32 
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Hallo Stefan

Ich bin ja auch kein Freund vom Nachschmieren von Wälzlagern.
Daher auch von mir die Empfehlung, auswaschen oder neue einbauen (SKF Explorer) und eine Füllung mit einem Langzeitfett.
Da hast du bei Hobbynutzung die nächsten Jahre ruhe.
Vielleicht gibt dir jemand ein paar gramm NBU15 ab.

Gruß Martin

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 Betreff des Beitrags: Re: Schmierung einer Weiler LZ280GW
BeitragVerfasst: Sa 30. Sep 2017, 21:26 
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Guten Abend euch allen :)

also ich bin jetzt wieder etwas weiter.

Als erstes der Grund warum ich die Spindel so schwer rausbekommen habe (Achtung das tut weh):
Dateianhang:
IMAG0293.jpg
IMAG0293.jpg [ 99.61 KiB | 371-mal betrachtet ]

Irgendwer hat das Ding wohl ohne ausreichender Schmierung angeworfer :cry: dadurch ist es auch ein bisschen eingelaufen. Aber naja, was will ich machen.

So jetzt tut es richtig weh:
Dateianhang:
IMAG0305.jpg
IMAG0305.jpg [ 132.53 KiB | 371-mal betrachtet ]


und so nach dem Polieren:
Dateianhang:
IMAG0308.jpg
IMAG0308.jpg [ 73.92 KiB | 371-mal betrachtet ]


Aber ich kann die Zahnräder jetzt wieder per Hand aufschieben und ich gehe davon aus das ich damit jetzt mehr Schäden vermeide
wie entstanden sind da die Maschine zum entfernen schon ziemliche Schläge einstecken musste.

Hier noch ein Bild des Vorgeleges mit Wendeherz (Rechts unten sieht man schon Schäden durch die schwere Rausklopfen der Spindel, es hat mich eine 24ger Nuss gekostet...):
Dateianhang:
IMAG0295.jpg
IMAG0295.jpg [ 166.54 KiB | 371-mal betrachtet ]


So zur Schmierung. Ich muss gucken das ich eine Führung noch der Welle bekommen. Die ist wohl etwas fest/verkantet. Dann baue ich das auseinander und
werds reinigen. Ich habe mir jetzt ein Fett besorgen lassen. Ich sag euch dann welches und mei, wenn ich das Ding einmal im Jahr oder alle 2 neu schmiere ist das OK.

Kann ich evtl den Klappöler tauschen? Macht das Sinn?

@Tom: ja ich mein die 250, Ich war grad beim Frisör und habs mitm Handy geschrieben (Stimmt, unterscheidet sich sehr :), Ich sammel schon fleissig Bilder und werd das dann zusammenschreiben
wenn ich fertig bin).

Des NBU15 bekommt man ja "relativ" günstig die Tube. Ich werd da mal die Augen offen halten und mir mal so ne Tube hertun.

Viele Grüße
Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Schmierung einer Weiler LZ280GW
BeitragVerfasst: Mo 2. Okt 2017, 18:24 
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Guten Abend :)

ich habe als Fett eines bekommen mit folgenden Werten:

Wälz- und Gleitlagerschmierung bei Temperaturen von -30 bis
140°C. Kurzzeitig sind Temperaturen bis zu 150°C zulässig.

Gut alterungsbeständig, dadurch Langzeit-Anwendung bis zur Lebensdauerschmierung möglich.

Tropfpunkt >260°C
Grundölviskosität bei 40°C 200 mm²/s

Ich hatte es zwar schon mal gefragt aber mir erschliesst sich das mit dem Tropfpunkt nicht. Kann ich das Fett
für die Hobbymäßige verwendung nehmen? Es soll quasi eine Langzeitschmierung werden. Oder ist es zu Zäh?

Viele Grüße
Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Schmierung einer Weiler LZ280GW
BeitragVerfasst: Di 3. Okt 2017, 11:35 
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Gute Morgen,

Ihr seid ganz schon ruig :)

Also das Fett wird wohl nichts, da ist die Viskoität zu hoch. Leider finde ich keine Formel im Internet um von der Grundölviskosität auf den
Drehzahlkennwert zu kommen. Habt Ihr das was?. Je nach Tabelle (Multiplikator) komme ich beim Lager auf 110.000 - 440.000.
Hier kommt es bei Wälzlagern wohl darauf an wie die Radiale und Axiale Kraft verteilt wird. Bei Radial wird wohl ein Multiplikator von 1, bei Axialer von 3-4 genommen.

kf · n · dM = 1(4)f * 2000u/min * (45mm+65mm):2 = 110.000 - 440.000 Drehzalkennwert mm/min

Ich hab mal bei Klüber geguggt was die noch so haben da des NBU15 einen Drehzahlkennwert von 1.000.000 hat und mir das zu hoch vorkommt, da
ja die Druckfestigkeit entsprechend sinkt.

Ich habe jetzt das STABURAGS NBU 8 EP gefunden welches ganz gut gehen dürfte. Ist auch etwas günstiger wie das NBU15. Hier liegt der Drehzahlkennwert bei 500.000

Was mein Ihr dazu? Warum wird eigentlich das Bett geölt und ich nicht gefettet?

Macht das einen Unterschied ob da Lithium oder Barium drinnen ist? Ich finde nicht wirklich etwas.

Viele Grüße
Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Schmierung einer Weiler LZ280GW
BeitragVerfasst: Di 3. Okt 2017, 13:50 
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4styler hat geschrieben:
Was mein Ihr dazu? Warum wird eigentlich das Bett geölt und ich nicht gefettet?

Macht das einen Unterschied ob da Lithium oder Barium drinnen ist? Ich finde nicht wirklich etwas.

Viele Grüße
Stefan


Hallo Stefan

Mach dir das nicht so kompliziert.
Der Bettschlitten läuft ja auf dem geschliffenen Bett und hat oder hatte an seiner Unterseite eine paar Öltschen eingeschabt.
Die sind aber nur etwa 0,01mm tief, da hätte Fett gar keinen Platz und der Schlitten wprde quasi festkleben.
Ausserdem blebt da sämtlicher Schmutz drin hängen.

Grundsätzlich tut es für die Kegelrollenlager jedesNLGI2 Fett.
Das mit dem Klüber war nur eine Idee für eine "Lebensdauerschmierung"bei neuen Lagern.
Wenn du eh die alten Lager behälst, auswaschen mit deinem Fett zu 1/3 füllen und gut.
Wenn sie irgendwann mal kaputt sind gibts halt neue.

Wärs ne Deckel FP1 oder eine Drehbank mit einem z.B. NN30xx K-SP Spindellager wär ich vorsichtiger.

Gruß Martin

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 Betreff des Beitrags: Re: Schmierung einer Weiler LZ280GW
BeitragVerfasst: Mi 4. Okt 2017, 08:01 
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Guten Morgen,

danke für die Antwort. Ich denke das Fett wird nicht schaden, aber ich werde es mir merken.
Kann ich das andere Fett für die Kugellager im Nortonkasten nutzen? GGf. auch im Schlosskasten?

Da kommt ja kaum Drehzahl drauf. Sollte also passen, denke ich.

Grundsatzfrage: Kann man eigentlich Fett mit Öl nach?-fetten-ölen? Weil ich die Klappöler bei meinem Spindellager nicht verstehe.
Vor allem ist vorne auch Öl runtergelaufen. Im Lager war aber definitiv Fett. Also hat jemand Öl mit reingekippt. Macht das Sinn? Geht das überhaupt?

Die Lager vorne sind SKF 30207. Die gibt es aber in verschiedenen Stärken. Muss da mal nachmessen. Die gehen von 4€ bis 30€ das Stück.
Das ist echt nicht teuer.

Könnte ich eigentlich das Gleitlager (hintere Seite) gegen ein Nadellager oder so tauschen? Gibt es so "dünne" Lager überhaupt?
Die Welle läuft auch konisch? zu.

Viele Grüße
Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Schmierung einer Weiler LZ280GW
BeitragVerfasst: Mi 4. Okt 2017, 12:44 
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Zitat:
Grundsatzfrage: Kann man eigentlich Fett mit Öl nach?-fetten-ölen? Weil ich die Klappöler bei meinem Spindellager nicht verstehe.

Versteh ich auch nicht, da gehört ein Schmiernippel für Fett hin, wobei bei der Schnellaufspindel von Aciera soll das so gemacht werden.
Die ist gefettet und wird zum Nachschmieren geölt.
Würde ich aber in beiden fällen nicht machen, einmal mit fett füllen und gut.

Zitat:
Die Lager vorne sind SKF 30207. Die gibt es aber in verschiedenen Stärken. Muss da mal nachmessen. Die gehen von 4€ bis 30€ das Stück.
Das ist echt nicht teuer.

Welche für 4€ würd ich nicht einbauen, SKF Explorer wären gut, die haben grundsätzlich besseren Rundlauf.

Gruß Martin

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 Betreff des Beitrags: Re: Schmierung einer Weiler LZ280GW
BeitragVerfasst: Mi 4. Okt 2017, 20:29 
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Guten Abend,

das mit den 4 Eus war ein Beispiel. Das das jetzt nicht unbedingt die gewünschte Qualität hat ist klar ;).

Aber eine andere Frage. Ich habe mich gerade über den Schlosskasten hergemacht. Anscheinend sind da Zahnräder mehr oder weniger fest.
Jetzt wollte ich das Ganze zerlegen und bekomme ein Zahnrad nicht runter:
Dateianhang:
IMAG0313.jpg
IMAG0313.jpg [ 140.71 KiB | 188-mal betrachtet ]

Das Große aus Messing in der Mitte. Ich glaube das das kleine oben links für den Plan-Antrieb fest ist (Gut das dass Ding keiner angeworfen hat). Aber dazu muss ich es erst demontieren....

Könnt Ihr mir bitte einen Tipp geben, wie ich das am besten abbekomme?

Viele Grüße
Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Schmierung einer Weiler LZ280GW
BeitragVerfasst: Mi 4. Okt 2017, 21:06 
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Um mal ganz genau zu sein: Das in der Mitte ist ein Schneckenrad.

Warmmachen, so dass sich das Rad ausdehnen kann und die Passung lockerer wird. Bronze (das ist warscheinlich kein Messing) dehnt sich bei Erwärmung um etwa 1/3 stärker aus als Stahl.

Alternativ: Zwei- oder Dreiarm-Abzieher.

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