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 Betreff des Beitrags: Re: Womit grundiert, spachtelt und lackiert ihr eure Maschin
BeitragVerfasst: Fr 13. Apr 2018, 09:30 
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Tech-Nik hat geschrieben:
Noch zwei Anmerkungen von mir:
1. Bei mir hat sich noch nie eine Schaumstoff Lackwalze bei 2K Lack aufgelöst. Ich kaufe sowas aber auch nicht im Baumarkt...


Hallo Dominik

Ich habe schon verschiedenste ausprobiert, auch die vom Fachhandel.
Kannst du mir einen Link oder eine Produktbeschreibung deiner Rollen/Walzen schicken?
Ich würde die sehr gerne testen.

Gruss Juergen


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 Betreff des Beitrags: Re: Womit grundiert, spachtelt und lackiert ihr eure Maschin
BeitragVerfasst: Fr 13. Apr 2018, 11:55 
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Hallo "Schruppgang", die Cazeneuve sieht aber sehr gut aus! Tolle Arbeit Gratuliere Dir dafür! Freundliche Grüsse Andi


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 Betreff des Beitrags: Re: Womit grundiert, spachtelt und lackiert ihr eure Maschin
BeitragVerfasst: Fr 13. Apr 2018, 15:02 
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Tech-Nik hat geschrieben:
Noch zwei Anmerkungen von mir:
1. Bei mir hat sich noch nie eine Schaumstoff Lackwalze bei 2K Lack aufgelöst. Ich kaufe sowas aber auch nicht im Baumarkt...
Gruß Dominik


Ich habe auch schon viele Schaumrollen ausprobiert, auch vom Fachhandel. Die roten Rollen gehen, lösen sich nicht auf, werden aber immer länger. Ich nehme keine Schaumrollen mehr sondern die: https://www.obi.de/farbwalzen/lux-felt- ... /p/5622451 oder sehr ähnliche mit sehr feiner "Wolle". Das Ergebnis ist sehr gut. Aber 10-15% Verdünnung sollten dran, damit es besser verläuft. (bei Mipa Lacken)

Lacke kaufe ich hier: https://colorbase.de/Lackieren-Ausbessern_1

Gruß Flitzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Womit grundiert, spachtelt und lackiert ihr eure Maschin
BeitragVerfasst: Fr 13. Apr 2018, 16:56 
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Ich kaufe immer diese Walzen beim Farbenhandel vor Ort:
http://www.schuller.eu/de/Produkte/Farbwalzen/SOFT-Serie/381-SOFT-PRO-HK-1R
Ich habe damit schon verschiedenste 2K-Lacke von verschiedenen Herstellern verarbeitet, ohne die geringsten Probleme.

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 Betreff des Beitrags: Re: Womit grundiert, spachtelt und lackiert ihr eure Maschin
BeitragVerfasst: Fr 13. Apr 2018, 23:27 
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Hallo,
als erstes eine Frage.
Ich habe gerade einen Text geschrieben und habe dann auf "Entwurf speichern" geklickt. Dann sollte ich mich neu anmelden. Der Entwurf ist leider weg.
Ich schreibe hier ziemlich selten und bin deshalb nicht so geübt. Was ist falsch gelaufen?

So nun zum Thema.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier jetzt von einigen gesteinigt, geteert und gefedert werde. Wer Hat schon mal mit Acryllack auf Wasserbasis gearbeitet?
Ich habe schon sehr viel lackiert. Bis jetzt ausschließlich mit Kunstharzlack (Herbol). Mit der Lackierpstole will ich eigentlich nicht mehr arbeiten. Der Farbnebel erfordert einen gesonderten Raum und die Reinigung der Pistole ist sehr aufwendig.
Vor über zehn Jahren habe ich Teile aus Polymerbeton mit Acrylfarbe auf Wasserbasis mit einer Velourwalze gerollt. Das Ergebnis war super. Es handelte sich um Fertigteile die teilweise auch im Aussenbereich liegen. Nur auf den direkt bewitterten Flächen ist eine minimale Verschlechterung der Oberfläche wahrnembar. Der Rest macht den Eindruck, als wenn die Rollierung eben erst erfolgt wäre.
Was spricht dagegen, Maschinenteile mit solchen Farben zu lackieren?
Wirklich heisse Späne brennen sich auch in 2K-Lack ein. Öl und Kühlmittel dürften den völlig ausgehärteten "Wasserlacken" nichts ausmachen.
Bin gespannt auf die Reaktionen.

Viele Grüsse
Gerald


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 Betreff des Beitrags: Re: Womit grundiert, spachtelt und lackiert ihr eure Maschin
BeitragVerfasst: Sa 14. Apr 2018, 06:29 
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Hallo Gerald.

An sich spricht, verglichen mit anderen 1K-Decklacken, nichts gegen wasserbasierten Acryllack, sofern die Untergrundvorbereitung ordentlich ausgeführt wurden.
Sind blanke Stahlteile nicht anständig grundiert fangen sie ruck-zuck das Rosten an.

Was für mich persönlich jedoch gegen 1K-Decklacke an Maschinen spricht ist die geringere mechanische und chemisch Belastbarkeit.
Da muss aber jeder für sich abwägen ob in seinem Anwendungsfall 1K ausreicht oder nicht.

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Gruß, Max.


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 Betreff des Beitrags: Re: Womit grundiert, spachtelt und lackiert ihr eure Maschin
BeitragVerfasst: Sa 14. Apr 2018, 08:56 
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Auch wenn ich nichts konstruktiv zum Thema beitrage möchte ich das Lackieren generell in Frage stellen.
Wenn eine alte Maschine viel getan hat kann man es ihr ruhig ansehen, finde ich. Und wenn das gute Stück nachlackiert wurde und dann in die Jahre gekommen ist schaut es einfach nur grausig aus. Habe eine Stihl 051 Motorsäge die locker dreißig Jahre auf dem Buckel hat, natürlich im Originalzustand. Hier und da ist der Lack ab, na und! Wenn ich sie lacktechnisch behandelt hätte wie schaut sie dann in weiteren 30 Jahren aus? Über den Originallack geht eh nichts was Öl/Benzinbeständigkeit anbelangt was bei Werkzeugmaschinen nicht anders sein sollte. Diese Qualität ist mit Heimmitteln nur schwer zu erreichen. Bei einem rostigen Oldtimer muss natürlich etwas gegen die Korrosion getan werden, ist ein anderes Thema. Motorräder erzielen nur im Originalzustand die besten Preise, etwas Rost macht dort überhaupt nichts.

Gruß, Matthias


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 Betreff des Beitrags: Re: Womit grundiert, spachtelt und lackiert ihr eure Maschin
BeitragVerfasst: Sa 14. Apr 2018, 10:08 
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Wenn meine Maschine im Originalen Lackzustand wäre würde ich sie vermutlich auch so lassen.
Da sie original BlauGrau lackiert ist, aber mal kräftig grün übertüncht wurde will ich sie gerne wieder im originalen Farbton haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Womit grundiert, spachtelt und lackiert ihr eure Maschin
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2018, 13:59 
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Hallo Max,
wie schon vorher geschrieben ist natürlich eine ordenentliche Vorbereitung der zu lackierenden Flächen eine Grundvoraussetzung für ein gutes und haltbares Lackierergebnis.
Es steht eigentlich auf allen Farbgebinden, dass der Untergrund staub-, öl-und fettfrei sein muß, um eine optimale Haftung zu erzielen.
Ich habe bisher eine ganz normale Rostschutzgrundierung in grau oder rotbraun aufgepinselt. Danach mit 1K-Nitrospachtel, oder bei größeren Vertiefungen mit 2K-Polyesterspachtel aus dem Autozubehör, den abgeplatzten Originalspachtel ausgebessert.
Als nächsten Schritt das Ganze nochmals mit ca. 320-er Schleifpapier, am besten nass, überschliffen, um anschliessend den Decklack aus 1K-Kunstharzlack mit der Lackierpistole aufzubringen.
Den letzten Schritt will ich eben in Zukunft mit dem Acryllack auf Wasserbasis machen. Es geht mir nur um die einfache Verarbeitung dieser Lacke, weil man mit Velourrollen gute Ergebnisse erzielt, keinen Sprühnebel hat und somit die Abklebearbeiten auf ein Minimum reduzieren kann. Auch die Rollen kann man dadurch ziemlich lange nutzen. Ich wollte eigentlich nur mal wissen, ob jemand hier im Forum schon mal mit solchen Wasserlacken gearbeitet hat, und wenn ja, wie sich diese bewährt haben.
Lösungsmittelresistent sind Wasserlacke natürlich nicht, 1K-Kunstharzlacke aber auch nicht und das müssen sie bei Werkzeugmaschinen auch nicht sein. Außerdem kenne ich keinen Lack der wirklich gegen mechanische Einflüsse (kratzfest) resistent ist, man denke nur mal an den hochempfindlichen Lack unserer Autos.

Gruß Gerald


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 Betreff des Beitrags: Re: Womit grundiert, spachtelt und lackiert ihr eure Maschin
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2018, 14:34 
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Hallo Matthias,
halte mich jetzt bitte nicht für einen Oberlehrer, aber die Frage des Threadstellers "Jagdflex" lautet eindeutig womit ihr euere Maschinen lackiert und nicht ob ihr sie lackiert.
Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen in welchem Zustand man seine Schätzchen einsetzt. Eine einwandfreie Funktion steht allemal über der Optik. Macht ja auch wenig Sinn eine total verschlissene Maschine einer Neulackierung zu unterziehen.
Ich finde es eben angenehmer an einer Maschine zu arbeiten, die vom Lack her noch gut in Schuss ist. Vielleicht liegts auch daran, dass ich viele Jahre beruflich an einer Uralt-Fp1 aus dem Baujahr 1942!!! arbeiten musste. Besitzer einer solchen Maschine mögen mir hoffentlich verzeihen, aber ich habe dieses Teil regelrecht gehasst. Zum änderen des Vorschubs hatte man die Ehre Wechselräder zu tauschen, wie umständlich. Für die damalige Zeit war sie sicherlich eine Top-Maschine. Man hat ihr die Jahre, die sie auf dem Buckel hatte, deutlich angesehen. Das hat mir aber auch nichts gebracht und ich bin froh, dass ich mit diesem Stück nie wieder arbeiten muß.
Nix für ungut,
Gruß Gerald


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