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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Hobler HB/1, -das häßliche Entlein
BeitragVerfasst: Di 10. Jan 2017, 23:00 
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Hallo Arnd,
Ich kann dir von meiner Schwinge (Klopp 250) gerne ein Foto machen und sie abmessen, evtl. kannst du da Rückschlüsse auf deine Maschine ziehen, meine dürfte ja nicht viel grösser sein.
Da ich sie gerade aufbereite ist sie eh zerlegt.....
Grüße
Bob


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Hobler HB/1, -das häßliche Entlein
BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2017, 08:05 
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@ Bob >erpel<
Fotos gerne, bin für jede Anregung dankbar. Deinen Beitrag lese ich natürlich mit! :-)
Mein Hobel ist allerdings wesentlich kleiner. Legst Du bitte beim Fotographieren einen Gliedermaßstab daneben?

Arnd


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Hobler HB/1, -das häßliche Entlein
BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2017, 09:02 
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@ Jürgen >Bonsai<
Höhe: 600mm
Tiefe: 900mm
Breite: 500mm
Geschätzter Hub: 200mm
Die Maschine könnte ich auf eine Werkbank stellen; Gewicht 150 -200kg
Alle Maße "über alles" großzügig gemessen...

Arnd


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Hobler HB/1, -das häßliche Entlein
BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2017, 09:49 
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Würde sagen typische Gastl RG 200 Dimensionen. zumindest Hub und Gewicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Hobler HB/1, -das häßliche Entlein
BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2017, 10:40 
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Hallo Arndt,
die Holme der Schwinge werden im Betrieb auf seitliche Biegung belastet. Die Höhe der Struktur (hier 8mm)geht im Quadrat in das Widerstandsmoment ein, die Breite nur linear. Damit das Ding nicht bei jedem Hub die Form eines Flitzebogens einnimmt, brauchst Du da mehr Höhe oder einen hohen Steg. Diese zusammengeschraubte Konstruktion sollte aber funktionieren. Vielleicht kann ein Gastl- Besitzer seine Schwinge mal vermessen. Das kannst Du dann direkt übernehmen.

Viele Grüße,

Bob


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Hobler HB/1, -das häßliche Entlein
BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2017, 12:05 
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Hey Arndt,

dein Hobel ist ja nur unwesentlich größer als meiner.

Wenn du maße oder ähnliches von der Schwinge brauchst sag gerade bescheid. Momentan ist alles zerlegt.
Allerdings kann ich dir nichts über die Stabilität der Schwinge sagen da er bei mir bisher nur per Hand bewegt wurde.

Grüße David


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Hobler HB/1, -das häßliche Entlein
BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2017, 12:18 
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Hier:

https://forum.zerspanungsbude.net/viewtopic.php?f=13&t=17998&start=80

gibt es die Schwingen von zwei verschiedenen Zwerg-Hobeln zu sehen. Die Konstruktion der Gack-Schwinge scheint mir dabei deutlich gekonnter zu sein. Wenn man die Erfahrungsberichte verschiedenen Besitzer liest, ist Verschleiß oder Lagerspiel an Schwinge und Kulissenstein oft ein Problem. Das deutet darauf hin, dass man es hier mit einer hochbelasteten Baugruppe zu tun hat, und man eher etwas mehr Aufwand betreiben sollte. Bedenken sollte man bei der Konstruktion auch, wie man auf einfach bedienbare Weise eine satte Ölversorgung sicherstellen kann, ohne dass Späne in die Lagerstellen fallen können.

Diese kleinen Hobel werden sich in Preis und Nachfrage sicherlich nach oben bewegen, so dass es sich halbwegs lohnt, da Arbeit und Geld reinzustecken.
Ich benutze meine Wotan & Zimmermann STW 315 Stoßmaschine (400 kg Gewicht) oft und gerne und schätze sie sehr, obwohl ich inzwischen auch eine ordentliche Fräse habe.

Viele Grüße,

Bob


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Hobler HB/1, -das häßliche Entlein
BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2017, 13:08 
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@David:
Die Maße der Schwinge würden mich schon interessieren!

@Bob:
Die beiden Schwingen kannte ich schon; ich lese alle diesbezüglichen Beiträge mit.
Die Schwinge von Larry´s Hobel ist komplett aus Bronze. Das wird bei meinem Hobel vermutlich ebenso gewesen sein. Und nach der Außerdienststellung wurde die Schwinge ausgebaut und beim Schrotti verscherbelt. An eine erneute Nutzung nach Jahrzehnten hat da sicher keiner gedacht.
Die notwendige Ölversorgung: Da wollte ich eigentlich wartungsfreie Komponenten einsetzen: Kulissenstein aus Teflon-Bronze und oben an der Ramme den bereits zitierten Gabelkopf von Mädler, auch wartungsfrei
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Eine Sache ist mir nicht geheuer: Der Maschinentisch ist trotz seines Alters glatt und makellos wie ein Kinderpopo! Überall scharfkantig und ohne Abstoßungen. Vielleicht wurde er überfräst/überschliffen? Wenn der Flugrost ab ist muß ich da mit der Meßuhr ran.
Gegebenenfalls ganz fein überhobeln?? Aber erst muß alles Andere fertig sein; eigentlich wollte ich die Maschine nicht zerlegen, nun mache ich es wohl doch.
Übrigens liegt die Motorleistung (500W) in der Größenordnung Gastl RG 200 und vergleichbaren Hobler.
Falls der Preis noch interessiert: 100 EUR habe ich hingeblättert

Arnd


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Hobler HB/1, -das häßliche Entlein
BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2017, 13:33 
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Hallo Arnd,

die Maße kann ich hier rein stellen. Wird aber sicher ende dieser Woche sein.

Bitte beschreib genau wie du die Schwinge herstellst und wie deine erfahrungen sind. Ich weiß noch nicht ob ich meine einfach überarbeite oder auch neu "besser" mache.


Grüße David


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Hobler HB/1, -das häßliche Entlein
BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2017, 14:16 
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Hallo Arndt,

ich würde nicht ausschließen, dass die technische Entwicklung heute eine wartungsfreie Ausführung möglich macht, aber ich wüsste nicht, wie ich das sicher im Voraus feststellen könnte. Von daher würde ich mich so aufstellen, dass ich die Schwinge so mache, dass sie ggfs. auch zu einem geölten Rotguss-Kulissenstein passen würde. So richtig super waren die originalen Konstruktionen ja auch nicht, denn sonst wären nicht so viele Maschinen hier stark verschlissen.

Zur Geometrie und Tischoberfläche: Stoßmaschinen werden meist hauptsächlich in einem immer gleichen Teilbereich des Tisch-Wegs und Stößel-Wegs benutzt und laufen so ungleichmäßig ein. Hobelt man dann den Tisch ab, verschafft man sich nur ein Abbild dieser Ungleichmäßigkeiten. Wurde der Tisch abgehobelt, als die Maschine schon gut gearbeitet hatte, würdest Du das mit einem Haarlineal sehen können. Auf so einem Bananen-Tisch spannt es sich schlecht, ich würde das also nicht machen. Mit dem Verschleiß der Maschine kann man sich arrangieren, wenn man ihn kennt. Im Neuzustand hatte so eine Maschine so 0,02mm Abweichung über den ganzen Querweg des Tischs und den Hub des Stößels. Auch wenn daraus 0,2mm geworden sind, sind es nur 0,04mm auf einem Teilweg, und da kann man mit gewissen Einschränkungen mit Leben.


Viele Grüße,

Bob


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