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 Betreff des Beitrags: Ruhla 58 sie lebt noch/ Ölsteinprobleme
BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2016, 01:04 
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Hallo

Ich habe mich hier im Forum als BERBEC angemeldet weil es anscheinend ne gemütliche Ecke ist, und ich en neues Haustier habe was hier denke ich gut reinpasst...
Eine Thiele Duplex Ruhla 58
Sie hatte es im Leben nicht leicht und wurde scheinbar schon aufgegeben und Beerdigt ...
Und jetzt habe ich sie :-D Muss nur die ganze Erde überall auskratzen... später mehr...

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CIMG0413.JPG [ 165.8 KiB | 2137-mal betrachtet ]


Ich bin gelernter Elektriker und habe Metallverarbeitung als Hobby...
Und ne Fräse stand schon seit der Kindheit ganz oben auf der Wunschliste...
Und eines Sonntags hat dann alles gepasst und ich konnte sie kaufen und zu mir in den Keller schaffen :-D
Ganz schöner Broken mit ihren 800+ Kg...

Ich habe nicht al zu viel erwarte habe sie Probelaufen lassen funktionierte erstaunlicher weise alles...
Habe den Tisch von Anschlag zu Anschlag durchgekurbelt und fühlte sich gleichmäßig an.
Die Führungen sahen auch nicht so schlecht aus...
Zustand zugesifft mit Kunstoffstaub...
Aber nicht viel Rost...
Also zugeschlagen, billiger bekomme ich keine Fräse, ok unterste Chinaklasse...
Ist schwer was über sie raus zu finden, und beim Kauf habe ich schon mehr über sie gewusst als der Verkäufer...
Sie wurde wohl von Firma zu Firma gereicht dann in der Lehrwerkstatt und zuletzt Privat...
Ich muss sagen sie wurde ganz schön vergewaltigt...
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CIMG0415.JPG [ 184.87 KiB | 2137-mal betrachtet ]

Seriennummer 6787

Ich habe dann mal angefangen zu Putzen und zu Putzen da war ein Dreck drauf Sage ich euch... Als hätte man sie Vergraben und Jahrzehnte lang schlummern lassen...
Muss aber wohl Ölkohle/stein oder so sein geht mit Wd40 und rubbeln aber zum Glück ab ...
Den Tisch habe ich mal locker abgenommen und in die Ecke Gelegt, da liegt er jetzt fragt mich nicht wie ich das gemacht habe den bekommt man zu zweit kaum hoch...


Dann mal weiter inspiziert:
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hat da wer angehoben?
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Scherstift gebrochen ,kein Problem
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da hats gefressen
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Was schleift denn da?

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lager hat so 5mm Spiel
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Wer hat die Kühlmittelpumpe geklaut?

Schon seit langem wurde ihr wohl jeglicher Schmierstoff vorenthalten und ich will gar nicht drüber nachdenken warum alle Öle so vergewaltigt aussehen...
Erstmal über all geölt hälfte geht schon wieder leicht...
andere hälfte nimmt kein öl an :hae:
Verstopft und zwar richtig, so richtig richtig...
Diese Ölsteinverstopfungen zu entfernen bin ich momentan dabei...

Aber ich muss sagen im vergleich zu der Standbohrmaschiene die man im Hintergrund sieht was bis jetzt die komplizierteste Maschine war,
ist die 58 so ziemlich der overkill an kompliziert...
Ich hatte neulich die Kupplung vom X Vorschub raus :pfeif: Da fällt einem ja das Kinn Runter, was sich da alles in was wohin dreht, und vor allem wie sich da öl durchschlängeln soll...

Der technische Zustand ist wohl nicht zu schlecht die Führungen sind ein bisschen eingelaufen und haben Frasspuren
die X Achsen Führung hat irgend einen Geometriefehler wo ich noch nicht hinter gestiegen bin...

Was mich erstaunt hat ist das wohl jemand mal richtig Geld investiert hat und alle Gewindespindeln mit Muttern getauscht hat,
Das Umkehrspiel ist recht gering und an allen Achsen gleich auch glänzen die Spindelnmuttern recht neu...

Auch wurde die Z Achse anscheinend schon mal überschliefen, normal müsste die doch geschabt sein,
weil man sieht eindeutige die Spuren von ner Topfschleifmaschine wenn ich das so deuten würde...

So ich denke ich Poste dann immer mal so wenn ich was mache und en Paar Bilder habe:)
Was ich gern wissen würde:
Was muss wo welches Öl rein,
Also Horizontalspindel hat zwei Kugelöler anscheinend Verlustschmierung
Hauptgetriebe Ölbad
Vorschubgetriebe Ölbad
Vertikalkopf momentan voll mit Fett aber ich wette da gehört auch Öl rein...
Führungen Bettbahnöl 220
Nadellager was brauchen die?
Was macht man auf die Rollkette?
Was kann die Maschine an Fräser belastung zumuten also Messerkopfmäßig...
Hat jemand den Gegenhalter wenn man Fräsdorne einsetzt in der Horizintalspindel und kann mal en Bild Posten,
hab zwar alle original Fräsdorne aber keinen Gegenhalter :(

Entschuldigt ich bekomme sie momentan nicht ganz auf das Foto die Kamera steckt im maximal Zoom fest und der Raum ist nur 2x2,5m...


Viele Grüße BERBEC


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 Betreff des Beitrags: Re: Ruhla 58 sie lebt noch/ Ölsteinprobleme
BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2016, 01:31 
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Zerlegung Getriebe Horizontalspindel auf Vertikalspindel:

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Hmm lecker Bitumen...
Kann so nicht bleiben also raus...
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Erstmal oben weggeschoben...
Und angefangen zu demontieren ...
alls erstes muss die Zugschaltwelle in der Mitte raus.
Geht nur nicht raus :nixweiss:
Also oben probiert
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Oh ein Nadellager...
bringt mich auch nicht weiter...
Weiter probiert irgendwann habe ich dann begriffen wo es klemmt, Ölstein...
Der Dreck verhindert das sich die Welle weiter rauszieht, normal stößt sie am Deckel an als Anschlag...
WD40 und irgendwann Plopp und ich hatte sie draußen...
Muss ich erwähnen das sich natürlich vorher das eine Nadellager im Raum verteilt hatte :unknown:

Also reinigen
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CIMG0457.JPG [ 121.44 KiB | 2119-mal betrachtet ]

Oben sieht man die Bohrung wo das Nadellager sitzt, unten die Bohrung für die Zugschaltwelle,
diese ist hohl und hat am Ende einen Kugelöler, da pumpt man Öl rein soll dan aus einer Bohrung austreten und am Ende oben im Nadellager ankommen...
Nur war das komplett zu, man sieht die Würste die ich dort rausgestochert habe...
Und die komplette Welle war auch dicht mit altem Öl Fett sonstwas...
Ich weis nicht wie lange das Nadellager schon Trocken lief ...
alles Entgubbelt
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Das ist die Pest hart und trocken wenn mans abschabt bröselt es wie stein...
und das war überall auf jeder Oberfläche und jedem Ölkanal...
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aber habe alles gereinigt
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Jetzt ists wieder sauber und öl fließt...

Mein Verstand sagt mir es ist scheisse die Maschine anzufahren wenn alle Lager trocken sind...
Das gleiche ist auch im Vertikalkopf, da habe ich wohl das Bitumen als Fett betrachtet un die Füllung mal schnell erneuert.
Aber nun läst er sich sehr schwer drehen.
Ein Öler füllt auch über ne Achterbahn das Gehäuse.
Ich vermute das es auch ne Ölschmierung sein muss...
nächste Baustelle

Viele Grüße BERBEC


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 Betreff des Beitrags: Re: Ruhla 58 sie lebt noch/ Ölsteinprobleme
BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2016, 07:23 
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Hallo Berbec?

Dein richtiger Name wäre in der Signatur nicht schlecht.
Ich habe den Vorgänger Deiner Fräse von 1935 und bin immer noch begeistert von deren Möglichkeiten.
Die Aufarbeitung lässt sich bewältigen. Motor , Getriebe ist schnell abgebaut und neu mit Normteilen gelagert.
Der Kopf etwas komplizierter, aber auch keine Raketentechnik.
Eventuelle Teileversorgung hier im Forum, da liegt evtl noch das Eine oder Andere im Keller.
Es ist Arbeit, aber am Ende hast du für kleines Geld eine super Fräse im Keller.
Die FP1 Fraktion kann mit ihren Maschine wohl kaum etwas besser arbeiten, aber zahlt für 2 gebrauchte Handräder schon fast so viel, wie man ab und an eine Ruhla bekommt. und die anderen Fräsen standen auch nicht nur zum Anschauen im Foyer.

Also schön machen und immer hier Bilder zeigen ;-)

Viel Erfolg
Gruss Micha

_________________
Drehmaschine 2x South Bend Heavy 10L, Einhell BT-ML 300
Fräsmaschine Einhell BT-MF 550, Thiel Duplex 58,
Klopp Hobel 300
WZ Schleifmaschine Elite Gema 5
Flott SB15 mit PIV
Bügelsäge Kläger
200A AC/DC WIG, Oerlikon 501 Cito MIG,MAG, WIG


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 Betreff des Beitrags: Re: Ruhla 58 sie lebt noch/ Ölsteinprobleme
BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2016, 09:49 
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Hallo Berbec,

ich hatte beim betrachten Deiner Bilder gerade ein Déjà-vu :pfeif:
aber die hätte ich auch gekauft, 90% der Probleme waren bei mir auch genauso

kann ich nur empfehlen: http://www.ebay.de/itm/Bedienungsanleit ... SwXeJYItfJ
anhand der Ersatzteilzeichnungen macht sich das Zerlegen und vor allem der spätere Zusammenbau viel einfacher
auf jeden Fall solltest Du weiter Fotos beim zerlegen machen Du wirst sie später beim montieren gebrauchen können,
ich habe in der Werkstatt auch immer wieder die Bilder vom Zerlegen angeschaut und mit schmierigen Fingern die Maus bedient
BERBEC hat geschrieben:
...Was ich gern wissen würde:...

in der o.g. Anleitung ist auch ein Schmierplan (aber nicht besonders eindeutig)
meine Schmiermittel:
die beiden Nadellager sind laut Plan auf jeden Fall fettgeschmiert (ich habe sauteures Klüber NBU15 genommen)
Haupt und Vorschubgetriebe und Kegelräder im V-Kopf: Getriebeöl SAE80
Lager im V-Kopf: Wälzlagerfett (bzw. geschlossene 2RS Lager)
horizontale Führungen und Gleitlager der Gewindespindeln und deren Antriebe: 68er Bettbahnöl
vertikale Führungen: 220er Bettbahnöl
Kegelräder und Schnecken der Achsantriebe: Langzeitfett + MoS2 (LM47)
Ketten: Kettenspray
Messerkopf: hab ich keine Erfahrungen wollte mir aber mal einen mit höchstens 60mmØ besorgen
Gegenhalter: hab ich auch nicht, hab aber auch nur zwei lange Fräsdorne


Gruß
Roland


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 Betreff des Beitrags: Re: Ruhla 58 sie lebt noch/ Ölsteinprobleme
BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2016, 11:04 
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Hallo Berbec,

herzlich willkommen im Ruhla Fanclub.
Ich habe mal 3 Fotos vom Gegenhalter gemacht.
Aus meiner Erfahrung braucht man den aber eher selten bis gar nicht.
Zum Thema Messerkopf kann ich folgendes berichten.
40 mm Eckmesserkopf geht ganz gut in der Vertikalspindel.
Allerdings dann mit Handvorschub da die maximalen 58mm/min bei weitem zu langsam sind.
Der 63mm Messerkopf mit 45° ist allerdings schon grenzwertig.

Grüße Michael


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Der Weg ist das Ziel.

Ruhla FUW 260 x 720
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 Betreff des Beitrags: Re: Ruhla 58 sie lebt noch/ Ölsteinprobleme
BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2016, 13:26 
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Hallo BERBEC,

herzlichen Glückwunsch zur Ruhla.
Ich habe die verwandte 315x800 Maschine von WMW, welche fast genauso aussah als sie mir zulief. Ich habe damals 3 tage geputzt bis sie wieder schön grün war.
Schau mal in den Link, der mir auch sehr geholfen hat.
http://www.krohnewerk2.de/restaurations ... eil-1.html

Der Bericht ist sehr interessant und hift bestimmt ein bisschen weiter.

Grüße Bernd


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 Betreff des Beitrags: Re: Ruhla 58 sie lebt noch/ Ölsteinprobleme
BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2016, 13:41 
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Hallo

BERBEC hat geschrieben:
Hallo


Was ich gern wissen würde:
Was muss wo welches Öl rein,
Also Horizontalspindel hat zwei Kugelöler anscheinend Verlustschmierung
Hauptgetriebe Ölbad
Vorschubgetriebe Ölbad
Vertikalkopf momentan voll mit Fett aber ich wette da gehört auch Öl rein...
Führungen Bettbahnöl 220
Nadellager was brauchen die?
Was macht man auf die Rollkette?

Viele Grüße BERBEC


Es gab die Maschine anscheinend auch mit Gleitlager in der Horizontalspindel.
Die bekommt dann ein VG 10 Spindelöl.
Der Rest der Maschine incl. Getriebe ein 68er Maschinenöl (CL68 HLP68), da bietet sich ein Gleitbahnöl an das auch für Getriebe geeignet ist.
Da kommt man für die gesamte Maschine mit einer Sorte aus.
SAE 80 passt da zwar von der Viskosität, aber wenn Bronzeteile verbaut sind könnte es Probleme mit der Verträglichkeit geben.

Ansonsten Glückwunsch zur Maschine.

Gruß Oliver

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 Betreff des Beitrags: Re: Ruhla 58 sie lebt noch/ Ölsteinprobleme
BeitragVerfasst: Do 29. Dez 2016, 22:39 
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Hallo

Danke
Der Gegenhalter sieht so aus wie ich ihn mal auf nem Prospektfoto gehen habe, um ihn zu montieren muss man den Vertikalkopf abnehmen oder?
Da kann man doch vorne dann einfach ne Platte mit nem Lager anschrauben und fertig oder rückseitig am überstehendem Teil vom Vertikalkopf dann kann er dran bleiben... mal schauen...
Ok das in die Nadellager Fett rein soll kann ich mir Vorstellen aber dünnes nicht diese Spachtelmasse...
40mm Eckmesserkopf hört sich schon richtig gut an:)
Wie war da die Aufnahme vom Messerkopf zur Spindel...
Ich habe schon en 20l Kanister vom 220 CGLP werde ich mir noch mal en 68 cglp bestellen, das Fäden ziehen dürfte im Getriebe ja nicht stören oder?

Viele Grüße BERBEC
PS richtiger Name gern per PN, wir sind hier öffentlich da ist Vorsicht gut...


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 Betreff des Beitrags: Re: Ruhla 58 sie lebt noch/ Ölsteinprobleme
BeitragVerfasst: Do 29. Dez 2016, 22:52 
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richtiger Name gern per PN, wir sind hier öffentlich da ist Vorsicht gut...

Vorsicht ist gut - aber bei einem Vornamen?

Hans

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Bauberichte Thread #12691
Einfach ist einfach einfacher!
Ich mache mit meinen Maschinen Teile für meine Maschinen die ich ohne die Maschinen weder machen könnte noch brauchen würde!
Theoretisch kann ich praktisch alles!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ruhla 58 sie lebt noch/ Ölsteinprobleme
BeitragVerfasst: Do 29. Dez 2016, 23:16 
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Hallo
Abschnitt Vertikalkopf:
Dateianhang:
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CIMG0464.JPG [ 160.38 KiB | 1620-mal betrachtet ]

Da liegt er...
Zerlegung ist soweit einfach bis auf den Flansch der das kleine Kegelrad hält, der sitzt fest...
Und nichts da um ihn raus zu drücken...
Ich habe dann mit der Lötlampe angewärmt das Kegelrad von der Welle gelöst
en Imbusschlüssel zwischen Kegelrad und Pinolwandung gesteckt und konnte dann vom Kegelrdrand
zum Flansch innen mit nem Schraubendreher Hebeln...

Dateianhang:
CIMG0467.JPG
CIMG0467.JPG [ 190.06 KiB | 1620-mal betrachtet ]

2 Stunden hats gedauert bis das Ding Endlich drausen war...
Dann weiter zerlegt....
Die Pinole wollte ich eigentlich erstmal lassen...
Mit der Hand durchgedreht, hackt sie ab und zu :hae:
Also doch auseinander, ging mit Wärme dann auch einigermassen...
Hmm Braune Masse und ein wenig Rost am Lagersitz muss wohl feucht geworden sein.
Haupt Radiallager Schrott...
Der Konus für die Spannzangen hat auch den ein oder anderen Rost Dübbel...
Das obere Axiallager:
Dateianhang:
CIMG0468.JPG
CIMG0468.JPG [ 127.86 KiB | 1620-mal betrachtet ]

Wie zur Hölle wird das zum Spiegel?

Naja, dann das grose entfetten und Putzen...
Dateianhang:
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CIMG0470.JPG [ 181.64 KiB | 1620-mal betrachtet ]

Und danach Abbeizer
Dateianhang:
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CIMG0471.JPG [ 209.95 KiB | 1620-mal betrachtet ]

funktioniert sogar recht gut...
Dateianhang:
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CIMG0473.JPG [ 170.93 KiB | 1620-mal betrachtet ]

Danach sauber gemacht und in ner Plastikwanne mit Aceton gestellt damit sich das restliche Fett schon mal löst...
Dateianhang:
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CIMG0472.JPG [ 151.44 KiB | 1620-mal betrachtet ]

Teile der Pinole
Dateianhang:
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CIMG0474.JPG [ 150.53 KiB | 1620-mal betrachtet ]

Teile vom Kegelradgetriebe
Dateianhang:
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CIMG0475.JPG [ 135.46 KiB | 1620-mal betrachtet ]

Kleinkram

So wird dann mal neu lackiert und die Lager getauscht...
apropo Lager da sind nur Rillenkugellager verbaut ich hätte jetzt mit Schrägkugellager gerechnet,
die Tellerräder erzeugen doch auch Axiallast ...
Und in der Pinole gibt es zwei Axiallager die gegeneinander vorgespannt werden und ein Rillenkugellager was unten sitzt.
Das heißt die obere Radiallagerung macht das Kegelrad?
Auch gibt es keine Möglichkeit die Position der Kegelräder zueinander zu beeinflussen um das Zahnspiel und Tragbild zu beeinflussen...
Im Moment sieht man die Abnutzung nicht über den Zahnrand hinauslaufen ist also ok...
Ich schau mal ob ich Morgen die Lager beim örtlichen SKF Händler bekomme...
Wenn ich oben die zwei großen Lager fürs Kegelrad in geschlossen mit Lebensdauerschmierung nehme,
muss man dann sonst noch etwas ändern?

Viele Grüße BEREC


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