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 Betreff des Beitrags: Re: Neuzugang Gastl RG200
BeitragVerfasst: Sa 31. Dez 2016, 08:31 
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Hallo
Metaller hat geschrieben:
Rotguss für beide Lager ist bestellt. 20mm H7 V2A für die Welle ist vorhanden. Da müssen nur die Passfedernut und einige Bohrungne gesetzt werden.

VA halte ich hier nicht unbedingt für eine gut Wahl. Es neigt zum Schmieren, ist nicht sonderlich gut bearbeitbar und halt nur ziemlich zäh. Etwas vorvergütetes mit mehr Festigkeit wäre hier m.E. angebrachter.
Gruß
Georg

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Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande. Johann Wolfgang von Goethe


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuzugang Gastl RG200
BeitragVerfasst: Sa 31. Dez 2016, 10:08 
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Hallo,

was ich für ein Material genommen habe, kann ich nicht genau sagen. Ist ja auch schon einige Zeit her. Edelstahl war es aber definitiv nicht. Kann sein, daß ich C45 benutzt habe??? Ich meine mich zu erinnern, daß ich damals das erste Mal mit diesem Vergütungsstahl zu tun und mich über die gute Zerspanbarkeit gewundert hatte.

Mit einem freundlichen Gruß
Carsten

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuzugang Gastl RG200
BeitragVerfasst: Sa 31. Dez 2016, 11:02 
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Hallo Carsten.

Ja das mit dem V2A war nur die erste Näherung. Ich habe gestern bereits 115 Cr V3 bei mir gefunden. Der ist auch H7 gezogen und den kann ich einfach härten und anlassen. Sehr gut für mein Vorhaben geeignet.

Nur den Rotguss haben ich nicht in <30mm hier liegen. Die Bohrungen werde ich mit an den alten Lagern als Schablone abnehmen. Wie hast du denn die Ölkanäle innen eingeracht?

Egal. Strom kommt eh erst im neuen Jahr also habe ich noch etwas Zeit.

Weiss einer wie ich die Welle mit den beiden Zahnrädern aus dem Hobel bekomme, wenn möglich ohne das grosse Zahnrad mit der Gleitkulisse zu demontieren?

Lieben Gruß,
Udo

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuzugang Gastl RG200
BeitragVerfasst: Sa 31. Dez 2016, 11:43 
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ostwestfale hat geschrieben:
Diese Hülse must du wieder einbringen sonst läuft das Öl nicht zum Lager sondern
in den Zwischenraum Gehäuse - Lagerdeckel.
Ich mache gleich mal ein paar Bilder, da ich im Augenblick meinen Gastl zerlegt habe,
um ein Zahnrad zu tauschen.


Hallo Hans.

Das wäre echt nett mit dem Bild!. Der Öler muss ja neu her denn der ist wohl hin oder?

Lieben Gruß,
Udo

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuzugang Gastl RG200
BeitragVerfasst: Sa 31. Dez 2016, 12:31 
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Hier erstmal die versprochenen Bilder meines Lagerflansches
Dateianhang:
lagerplatte_1.JPG
lagerplatte_1.JPG [ 187.44 KiB | 791-mal betrachtet ]
Ich habe an den Klappöler eine Verlängerung angebracht,
um den Spalt zwischen Gehäuse und Lagerflansch zu überbrücken. Da gehört das Öl auch hin.
Um den Flansch zu demontieren muss man den Öler natürlich erst rausziehen, fällt mir aber auch erst ein wenn's nicht weitergeht.
Ich habe die Spannhülsen durch Messingpassstifte mit Zugbohrung ersetzt, das rausschlagen der Spannstifte war mir zu nervig.
Dateianhang:
lagerplatte_2.JPG
lagerplatte_2.JPG [ 183.06 KiB | 791-mal betrachtet ]
Hier sieht man das Lager mit Wellendichtring.
Das Lager wird durch die eben angesprochene Ölbohrung mit versorgt.
Da ich wie schon gesagt mein Getriebe gerade überhole, kann ich dir ein paar Tipps geben, wie man die Wellen ausbaut.
Dateianhang:
PC310326.JPG
PC310326.JPG [ 158.02 KiB | 791-mal betrachtet ]
Vorschubverstellscheibe must du abbauen, Lagerplatte enfernen
Dateianhang:
PC310327.JPG
PC310327.JPG [ 156 KiB | 791-mal betrachtet ]
Zwischenwelle aus dem festen Lager schieben und schräg ins Gehäuse legen
Dateianhang:
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PC310329.JPG [ 167.56 KiB | 791-mal betrachtet ]
Kulissenrad zurückziehen bis das Zahnrad der Zwischenwelle daneben passt
Dateianhang:
PC310330.JPG
PC310330.JPG [ 154.61 KiB | 791-mal betrachtet ]
Jetzt kannst du die Welle rausnehmen, hier siehst man auch mein neues Zahnrad aus POM,
auf einer neuen Messingbuchse mit Passfedernut
Ich habe übrigens fast alle verbauten Hohlspannstifte durch Kegelstifte ersetzt, erleichtert eine öfteres Zerlegen
Ich hoffe, das hilft !

Gruß aus Bielefeld
Hans


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuzugang Gastl RG200
BeitragVerfasst: Sa 31. Dez 2016, 14:17 
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Verdummmichnocheins!

Die Geschichte hat mir keine Ruhe gelassen; also eben kurz in die Werkstatt gegangen und den Öler rausgedreht! Was soll ich sagen: Dahinter ist Luft und sonst nichts!

Da habe ich mich immer gewundert, wo das ganze Öl hinläuft und bin nicht drauf gekommen, das bei meiner Maschine dieses Röhrchen fehlt und auch schon beim Kauf gefehlt haben muß! Die Lager haben somit immer nur einen Bruchteil des reingepumpten Öls abbekommen (aber zum Glück überlebt!)! Hat sich das Forum mal wieder gelohnt; einen Dank an Euch! Zur schnellen Abhilfe habe ich dann kurz ein passendes Röhrchen zugesägt (Aussendurchmesser 8mm, Länge 27mm passt bei mir gut) und eingebaut. Jetzt geht das Öl auch den gewünschten Weg!

Udo hatte nach den Nuten gefragt: Die habe ich reingedremelt/reingeproxxont. Dafür habe ich mal vor langer Zeit einen Halter für die Drehbank gebastelt. Das Teil nimmt den Schleifmotor mit Kugelfräser auf und wird leicht geneigt in den Stahlhalter eingesetzt. Die Nuten liessen sich so problemlos in den Rotguss einbringen.

Hans hatte ja schon den elegenten Weg beschrieben, wie Du die Getriebewelle ausgebaut bekommst. Bei meiner Maschine sind die Zahnräder durch Madenschrauben auf der Welle fixiert. Wenn Du die Made vom grossen Zahnrad löst, kannst Du probieren, die Welle rauszuziehen, ohne das Rad mit dem Schieber ausbauen zu müssen. Das ist zwar Fummelei, aber eine, wenn auch Quick&Dirty, Alternative.

Mit einem freundlichen Gruß
Carsten


Dateianhänge:
Dremelhalter1.jpg
Dremelhalter1.jpg [ 56.21 KiB | 769-mal betrachtet ]
Dremelhalter2.jpg
Dremelhalter2.jpg [ 28.08 KiB | 769-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuzugang Gastl RG200
BeitragVerfasst: Sa 31. Dez 2016, 14:52 
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Vielen Dank für die Hinweise.

Ich werde die beiden Federstifte so lassten die haben beim abnehmen der Getriebedeckels nicht gestört sondern das geschmolzene Alu. Hat nicht viel gefehlt und der Deckel wäre nicht raugekommen wegen dem Buckel. Den Kugelöler werde ich austreiben und gegen einen passenden Klappöler tauschen. Den mach ich aber selber.

Die Welle mit den zwei Zahnrädern und die Zahnräder sind alle noch top in schuss. Das bleibt so. Ich mache nur die Antriebswelle und die beiden Lager neu.

@Hans
Ich sehe du hast da ein Kugellager auf der Antriebswelle. Wie bekommt denn das Lager der Welle mit den beiden Zahnrädern das Öl ab? Das geht bei mir von dem Lager der Antriebswelle durch einen Kanal am Ende durch eine 2. Bohrung und durch eine Bohrung im Deckel und dann auch das Lager der "Kupplungswelle".

Oder hast du da eine separate Bohrung? Ist konstruktiv ein wenig anders dein Getriebedeckel.

Ich bekomm das nun dank der Infos hin denke ich. Ich mach auch gerne fleissig Bilder. Nun warte ich erstmal auf den Rotguss.

Lieben Gruß und guten Rutsch an alle hier im Forum und deren Familien!

Udo

PS: Ich werde nun den ZD2 Schraubstock auf vordermann bringen. Der hats nötig. Mal sehen was ich mit den Löchern in den Führungen mache.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuzugang Gastl RG200
BeitragVerfasst: Sa 31. Dez 2016, 15:17 
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Hallo

Nach meiner Meinung sollte eine Welle die in einem Rotgußlager läuft, gehärtet und geschliffen sein.
Sonst hält das nicht lange.
Randschichtgehärtete geschliffene Wellen gibt es ja fertig zu kaufen, die lassen sich auch noch recht gut bearbeiten.

Gruß Oliver

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuzugang Gastl RG200
BeitragVerfasst: Sa 31. Dez 2016, 15:23 
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Carsten hat geschrieben:
Bei meiner Maschine sind die Zahnräder durch Madenschrauben auf der Welle fixiert
Die Zahnräder können fest auf der Welle bleiben, die Welle geht so wie ich es beschrieben habe, raus
Udo hat geschrieben:
Wie bekommt denn das Lager der Welle mit den beiden Zahnrädern das Öl ab

Dateianhang:
lagerplatte_3.JPG
lagerplatte_3.JPG [ 164.78 KiB | 741-mal betrachtet ]
Es ist ein offenes Kugellager, fließt durch den Lagerverbund und unten weiter über einen Ölkanal zum unteren Gleitlager. Austritt von Öl zu den Seiten abgedichtet durch Wellendichtringe. Wie ihr seht sind meine Lagerbuchsen aus Grauguss.
Auch nicht mehr taufrisch, werde ich irgendwann mal ersetzen, im Augenblick verwende ich etwas dickeres Öl.

Gruß aus Bielefeld
Hans


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuzugang Gastl RG200
BeitragVerfasst: Sa 31. Dez 2016, 15:49 
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Oliver M hat geschrieben:
Nach meiner Meinung sollte eine Welle die in einem Rotgußlager läuft, gehärtet und geschliffen sein.


Hat auch keiner was anderes behauptet. 115CrV3 in 20mm Durchmesser lässt sich mit Hausmitteln härten (750-800°C Gasbrenner + Borax) und anlassen (Backofen 250°C 2h). Verzug ist zu vernachlässigen. Das ganze hat dann ca. 60-62 HRC. Geliefert wird der in läppschen 220 HB.

Das Thema Welle sollte hier nicht ausarten. Ist ja kein Marsroboter der RG200.

Lieben Gruß,
Udo

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