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 Betreff des Beitrags: Wie einen Riss oder Körnung genau anfahren?
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 07:59 
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Eine Bohrung oder Kanten lassen sich auf der Fräsmaschine mit diversen Tastern perfekt anfahren.
Wie aber schafft man es, die Maschine genau zu einem Kreuzriss oder einem kleinen Körner auszurichten?

Ein Zentriermikroskop ist sicherlich die beste Methode, aber wer hat das schon.
Ich behelfe mir derzeit mit einer Spitze die ich nach Augenmaß positioniere.
Gibt es da nicht einen alten Werkstatt-Trick um die Aufgabe perfekt zu lösen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie einen Riss oder Körnung genau anfahren?
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 08:05 
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wenn du sowiso nur einen Anriss hast kommt es auf das letzte hundertstel nicht an.
Da ist deine Spitze und eine Lupe schon ganz i.O.

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Gruß Michael
der zu wenig Zeit hat.
Drehbank : Bernado 150 TOP
Fräsmaschine : Optimum BF20 Vario L bald CNC
Bandsäge: Chinaklon aber sägt geil
2. Fräse HBM F45 400V SK 30 DRO
Ohne China keine Werkstatt


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie einen Riss oder Körnung genau anfahren?
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 08:32 
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Wenn möglich, Spitze in Körnerschlag/Bohrung drücken und dann erst das Werkstück auf den Tisch spannen ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie einen Riss oder Körnung genau anfahren?
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 09:12 
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Das beantwortet deine Frage zwar nicht - aber wenn ich einen Kantentaster habe wozu dann noch anreissen und körnen?

Hans, der nur mir Kantentaster arbeitet

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Bauberichte Thread #12691

Bevor ihr euch ärgert über meine Beiträge - freut euch lieber über die vielen die ich nicht geschrieben habe!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie einen Riss oder Körnung genau anfahren?
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 09:39 
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Ein Praktikant hat bei uns aus einem Billig-USB-Mikroskop und einem selbstgedrehten Aufnahmedorn ein Zentriermikroskop gebaut. Leider hat er seine Pläne und seine Projektarbeit mitgenommen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie einen Riss oder Körnung genau anfahren?
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 09:49 
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HansD hat geschrieben:
Das beantwortet deine Frage zwar nicht - aber wenn ich einen Kantentaster habe wozu dann noch anreissen und körnen?

Hans, der nur mir Kantentaster arbeitet


Jopp. Vor allem ist doch die Frage, wie die Risslinie dort gelandet ist, wo sie ist. Doch höchstwahrscheinlich eh von einer Kante aus gemessen.

_________________
Liebe Grüße / Christoph


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie einen Riss oder Körnung genau anfahren?
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 10:08 
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Die kann genauso gut von einer Schablone übertragen sein. Darum ging es aber gar nicht. Frage lesen, verstehen und beantworten. Nicht am Thema vorbei drumherum seiern ;-)

Ein USB-Mikroskop ist in der Tat eine günstige Möglichkeit, sich ein Zentriermikroskop selbst zu bauen:
viewtopic.php?f=11&t=20221

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Grüße | Dominik


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie einen Riss oder Körnung genau anfahren?
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 10:53 
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Hallo Dominik, in alten Anleitungen sah ich ich immer mal ein "Nadelgehäuse" . Wurde mit Schaft in die Spinde gespannt hatte zwei Fenster und eine Nadel unten die aus dem Gehäuse ragt , oben im Gehäuse war die Gegennadel und man konnte so durch die Verbiegung die beiden Spitzen im Fenster ziemlich genau auf O richten . Müsste wohl gehärtete Nadeln sein? Wurde vor allem beim Stempel fräsen benutzt. Vielleicht ist das eine Idee ? Freundliche Grüsse Andi


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie einen Riss oder Körnung genau anfahren?
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 11:04 
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Tief körnen und mit dem Zentrikator zentrieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie einen Riss oder Körnung genau anfahren?
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 11:19 
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Hallo Mikromeister,
das Problem kenne ich nur zu gut.
Nach dem Anreissen bringe ich mit Kopflupe und gehärteter Nadel kleine Körnerpunkte ein. Diese werden per Augenmass auf den Kreuzungspunkten zentriert und nötigenfalls durch einen schräg gestellten Körner noch in die richtige Position geklopft. Stimmt die Position, vertiefe ich die Punkte durch einen kräftigeren Schlag. Dann spanne ich einen Bohrer, der nur wenig dicker ist als das vom Körner aufgeworfene Material (1mm), und schiebe das Werkstück darunter. Der Bohrer ist so dünn, daß er sich im Körnerpunkt gut selbst zentriert. Damit bohre ich nur gerade so das vom Körner aufgeworfene Material weg. Das Werkstück spanne ich dann auf dem Kreuztisch fest. In den entstandenen Löchern zentriere ich anschließend einen 3mm Bohrer: bei stehender Maschine senke ich den Bohrer mit zur Blickachse senkrecht/quer stehenden Bohrerschneiden ins Loch. Ist der Bohrer noch nicht zentriert, kann man dessen seitliche Bewegung (Verbiegung) sehr gut erkennen und den Tisch entsprechend nachjustieren. Das ganze mache ich dann um 90° versetzt noch einmal.
Wenn immer möglich, ziehe ich Koordinaten vor, aber manchmal hat man die einfach nicht.

Gruß,
Jochen


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