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 Betreff des Beitrags: Re: Bau der Stuart James Coombes Dampfmaschine
BeitragVerfasst: Di 26. Jul 2016, 15:59 
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Viel Erfolg beim Bau der Dampfmaschine.
Es macht doch gerade den Modelbau aus event. Unzulänglichkeiten durch innovative Umsetzungen zu gestalten. :super:

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Gruß Michael
der zu wenig Zeit hat.
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 Betreff des Beitrags: Re: Bau der Stuart James Coombes Dampfmaschine
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 12:34 
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MiRo hat geschrieben:
Es macht doch gerade den Modelbau aus event. Unzulänglichkeiten durch innovative Umsetzungen zu gestalten. :super:

Das dachte ich mir auch. Man nennt sich ja schließlich Modellbauer und nicht Modellkaufer. :P

Heute mal ein wenig Theorie:

Ich habe mich nun dafür entschieden, die Schlitze in der Schieberfläche auszufräsen und einen neuen Schieber daran anzupassen.
Meine Vorgabe ist jedoch, nicht einfach einen neuen Schieber zu basteln, sondern die Steuerzeiten der Maschine so gut es geht beizubehalten (Einlass, Expansion, Auslass...).
Dafür habe ich mir zunächst die original Stuart Steuerung vergrößert aufgezeichnet. Wie man Steuerzeiten-Diagramme erstellt habe ich dem Buch "Zuiger-Stoommachines" (zu deutsch "Kolben-Dampfmaschinen") von 1927 entnommen.
Es ist ein Querschnitt durch Schieberfläche und Schieber dargestellt, die Umrisse des Schiebers in blau (Mittelstellung) bzw. rot (größte Auslenkung).
Dateianhang:
P1090233.JPG
P1090233.JPG [ 255.05 KiB | 1644-mal betrachtet ]

Das linke Diagramm beschreibt den Einlass, das rechte den Auslass für jeweils ein Zylinderende. Für das andere Zylinderende wären die Diagramme gespiegelt.
unten ist meine neue Steuerung skizziert. Die Maße der Überlappungen von Schieber und Kanälen wurden beibehalten und somit auch die Steuerzeiten (ich hoffe ihr versteht, was ich meine, wenn nicht einfach nachfragen).

Aus dem Einlass und Auslass-Diagramm lässt sich schließlich ein gesamtes erstellen:
Dateianhang:
P1090234.JPG
P1090234.JPG [ 106.23 KiB | 1644-mal betrachtet ]

(das obere Expansions-Tortenstück nach dem Auslass ist weg zu denken. :steinigung: )

Sollte doch so funktionieren?
Wenn alles totaler Unsinn ist, bitte melden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bau der Stuart James Coombes Dampfmaschine
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 16:32 
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Zylinder Bearbeitung Teil 1:
Zuerst wurden die Gussnähte verschliffen, um das Gussteil sauber im 4B-Futter spannen und ausrichten zu können. Gar nicht so einfach mit der aufwendigen Formgestaltung.
Dateianhang:
P1090225.JPG
P1090225.JPG [ 76.67 KiB | 1619-mal betrachtet ]

Die Bohrung wurde dann in der gleichen Einspannung, wie die Fläche zum oberen Zylinderdeckel ausgedreht. So ist sicher gestellt, dass sie genau rechtwinklig zu einander stehen. Ich bin jedoch beim Durchmesser der Bohrung vom Zeichnungsmaß 1" auf 23mm abgewichen um den Dampfverbrauch etwas zu senken. Den mitgelieferten zölligen o-Ring hätte ich sowieso nicht verwendet.
Dateianhang:
P1090227.JPG
P1090227.JPG [ 78.67 KiB | 1619-mal betrachtet ]

Da am anderen Ende des Zylinders nicht wie so oft ein geometrisch nicht relevanter Deckel, sondern die Tischplatte angeschraubt wird, mussten auch beide Stirnseiten parallel sein.
Also wurde der Zylinder an der Aufspannscheibe befestigt.
Dateianhang:
P1090228.JPG
P1090228.JPG [ 83.38 KiB | 1619-mal betrachtet ]

Die Schieberfläche wurde nicht wie so oft plan gefräst, sondern meinen Möglichkeiten entsprechend im 4B-Futter plangedreht.
Dateianhang:
P1090230.JPG
P1090230.JPG [ 88.73 KiB | 1619-mal betrachtet ]

Weiter geht es bald mit den Schieberkanälen.

Bei anderen Modellbau-Themen hagelt es Kommentare und hier .... wie so oft fast ein Monolog. Laut eines Beitrags im 2-Takter Thema, sind meine Beiträge nicht zu langweilig, aber Jungs, was mach ich bloß falsch?...
:cry:

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 Betreff des Beitrags: Re: Bau der Stuart James Coombes Dampfmaschine
BeitragVerfasst: So 31. Jul 2016, 05:18 
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Hallo!

Du machst garnichts falsch. Ich schaue jedes mal deinen hoch interessanten Beitrag an.

Ich finde es aber überflüssig etwas dazu zu schreiben, wenn es dazu nicht von meiner Seite aus zu schreiben gibt und alles I.O. ist.

MfG Torsten

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Wenn Du dir was vornimmst, versuche es zu machen, Jahre später ärgerst du dich, das du es nicht versucht hast, es zu machen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Bau der Stuart James Coombes Dampfmaschine
BeitragVerfasst: So 31. Jul 2016, 07:30 
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Ich kann mich Torsten nur anschließen,
es könnte auch daran liegen das Du hier nicht in einem Dampfforum bist und sich hier die wenigsten mit Dampfmaschinen auskennen. Aber Deine Vorgehensweisen ohne Fräse sind sehr interessant und ich schaue Dir auch immer wieder gerne über die Schulter. :super:

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LG. Andreas

Versuch und Irrtum hat den höchsten Lernerfolg!!!
Leider ist diese Methode nicht immer die kostengünstigste.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau der Stuart James Coombes Dampfmaschine
BeitragVerfasst: So 31. Jul 2016, 07:57 
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Moin,

Meistertruck hat geschrieben:
es könnte auch daran liegen das Du hier nicht in einem Dampfforum bist und sich hier die wenigsten mit Dampfmaschinen auskennen.

Ein wenig kenne ich mich da aus........

Bedauerlicherweise bin ich erst heute auf diesen Beitrag von Technikfreak gestoßen.
Wenn der Bearbeitungsstand des Zylinderes/Steuerschlitze noch nicht weiter als im Bericht beschrieben ist, würde ich die Kanäle vor dem Bohren der Dampfkanäle zu den Zylinderflanschen mit Hartlot verschließen und neu fräsen.
Aber deinen Idee ein Platte einzusetzen ist auch nicht schlecht, dem Dampf bzw. der Druckluft ist es egal wie es darunter aussieht. Problem ist es nur bei den ungenauen Schlitzen die schräge Bohrung der Dampfkanäle richtig zu platzieren, zumal die Gussränder meist recht hart sind, da kann der 1,5 mm Bohrer schnell verlaufen oder abbrechen.

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Gruß Harald

Du kannst nur das nicht was du nicht versucht hast


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau der Stuart James Coombes Dampfmaschine
BeitragVerfasst: Di 2. Aug 2016, 19:15 
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:thx: für die positive Rückmeldung.
Meistertruck hat geschrieben:
...es könnte auch daran liegen das Du hier nicht in einem Dampfforum bist und sich hier die wenigsten mit Dampfmaschinen auskennen. ...

Ja, das ist so. Ich stelle die Bauprojekte jedoch gern hier vor, da ich in bearbeitungstechnisch schwierigen Situationen auf mehr fachkundige Hilfe hoffe, als in einem reinen Dampfforum.
Duck und weg... :runningdog:

harzdampf hat geschrieben:
Wenn der Bearbeitungsstand des Zylinderes/Steuerschlitze noch nicht weiter als im Bericht beschrieben ist, würde ich die Kanäle vor dem Bohren der Dampfkanäle zu den Zylinderflanschen mit Hartlot verschließen und neu fräsen.

Das hätte ich auch so gemacht, nur habe ich leider keine Möglichkeit zum Hartlöten. Das Bohren der Kanäle vom Zylinder zu den Schlitzen entfällt bei diesen Stuart Zylindern (wie sie auch an der Victoria, Twin Victoria, Real, Beam Engine und Half Beam Engine Verwendung finden), da sie bereits mit den Schieber-Schlitzen eingegossen sind.

Zylinderbearbeitung Teil 2:
Die Schlitze mussten, da ich kein Material durch Löten aufbringen konnte etwas größer gefräst werden. Die Maße auf die ich zu gearbeitet habe, haben sich aus den Skizzen, 4 Beiträge eher ergeben. Da ich mit dem 3mm Fräser nicht überall in die Ecken fräsen musste, sehen die Schlitze leider etwas ungleichmäßig aus.
Dateianhang:
P1090242.JPG
P1090242.JPG [ 475.34 KiB | 1484-mal betrachtet ]

Anschließend wurde der Flansch des Auslasskanals plangefräst und der Kanal gebohrt. Dazu wurde das Zylindergussteil wieder mit einer Gewindestange gegen den Frässupport gespannt.
Dateianhang:
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P1090243.JPG [ 452.89 KiB | 1484-mal betrachtet ]


Nun der neue Schieber:
Als erstes an einem Stück Flachmessing auf Länge gefräst und die Tasche für die Auslassteuerung eingebracht.
Dateianhang:
P1090244.JPG
P1090244.JPG [ 274.26 KiB | 1484-mal betrachtet ]

Danach umgedreht und das Kreuz für die Schieberstange und den Mitnehmer ausgefräst.
Dateianhang:
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P1090245.JPG [ 408.1 KiB | 1484-mal betrachtet ]


Der fast fertige Zylinder und der fertige Schieber:
Dateianhang:
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P1090250.JPG [ 319.31 KiB | 1484-mal betrachtet ]

Noch ein Detail mit der Modifizierung:
Dateianhang:
P1090252.JPG
P1090252.JPG [ 366.2 KiB | 1484-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Bau der Stuart James Coombes Dampfmaschine
BeitragVerfasst: Di 2. Aug 2016, 19:42 
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Das hast du gut hin bekommen.
Ich habe nicht gewusst, dass bei den Stuartteilen die Dampfkanäle eingelassen sind.
Ich habe mich heute den ganzen Tag mit meinem ODA-Steuerschieber beschäftigt. Vor der Lackierung lief sie gut, nach dem Zusammenbau war die Freude dahin. Dazu muss ich erwähnen, dass ich den Probelauf ohne Dichtung durchgeführt hatte. Heute nun habe ich 0,2 mm Abil-Dichtungen zwischen Spiegel und Schieberkasten gepackt. Ursache: Wegen der beigelegten Dichtung hat der Steuerschieber nicht mehr auf der Spiegelfläche abgedichtet, weil um diese 0,2 mm der gesamte Schieberkasten höher kam. Die Lösung war ein neuer Mitnehmer mit, um diesen Betrag geänderter Bohrung für die Schieberstange.
Ich will damit nur sagen, kleine Ursache, große Auswirkung. Lehrgeld eben. ;-)
Ich wünsche dir viel Erfolg und einen störungsfreien 1. Probelauf.

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Gruß Harald

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 Betreff des Beitrags: Re: Bau der Stuart James Coombes Dampfmaschine
BeitragVerfasst: Do 4. Aug 2016, 19:52 
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harzdampf hat geschrieben:
Ich habe nicht gewusst, dass bei den Stuartteilen die Dampfkanäle eingelassen sind.

Das ist auch nicht bei allen so. Bei denen für die S50, die 10V und 10H sind nur die Schlitze eingegossen, die Kanäle zur Bohrung müssen noch gebohrt werden. Bei noch anderen sind gar keine eingegossen.

harzdampf hat geschrieben:
... Wegen der beigelegten Dichtung hat der Steuerschieber nicht mehr auf der Spiegelfläche abgedichtet, weil um diese 0,2 mm der gesamte Schieberkasten höher kam. ...

Wenn der Mitnehmer im Schieber etwas Spiel hat, hilft es den Regler kurz weit zu öffnen, damit durch den plötzlichen Druck der Schieber wieder auf die Schieberfläche gedrückt wird.

Und danke für die guten Wünsche.

Es geht weiter mit dem Schieberkasten.
Das Gussteil wurde im 4B-Futter ausgerichtet und auf beiden Seiten plangedreht.
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P1090246.JPG [ 448.84 KiB | 1368-mal betrachtet ]

Nach dem Umspannen wurde die Bohrung für die Schieberstange und Stopfbuchse eingebracht und die Stirnseite der Stopfbuchse plangedreht. Um auch den kleinen Dom auf der Unterseite ausbohren zu können, musste der kleine Bohrer reichlich weit ausgespannt werden.
Dateianhang:
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P1090247.JPG [ 472.31 KiB | 1368-mal betrachtet ]

Die restliche Bearbeitung der Außenflächen erfolgte durch feilen. Wie heißt es doch so schön "Gut Ding will Feile haben." :-)

Der Deckel wurde mangels geeigneter Spannmöglichkeit auf ein geplantes Stück Alu geklebt. Mit vorsichtiger Zustellung hat es gut funktioniert.
Dateianhang:
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P1090249.JPG [ 389.84 KiB | 1368-mal betrachtet ]


Die Stopfbuchsenbrille und der Anschlussflansch wurden aus dem elliptischen Messingprofil hergestellt:
Zuerst den Durchmesser erstellt und die Bohrung für die Schieberstange, bzw. das Gewinde für die Dampfzuleitung eingebracht, danach abgestochen und zum Schluss die beiden 2,5mm Bohrungen gebohrt, fertig.

Beim Bohren für die 6 Stehbolzen diente der Deckel als Bohrschablone. Die Positionen wurden nach und nach auf Schieberkasten und Zylinder übertragen.
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Die bisherige Arbeit an der Zylinder-Baugruppe:
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P1090264.JPG [ 315.67 KiB | 1368-mal betrachtet ]


Bald sollen, nachdem der (einzige) obere Zylinderdeckel fertig ist, die je 6 Gewinde zur Verbindung von Tischplatte, Zylinder und Zylinderdeckel Eingebracht werden.
Mit einer Bohrschablone stellen die Bohrungen oben kein Problem dar. Aber wie sollte ich die Schablone am sinnvollsten auf der Tischplatte zentrieren? Die Möglichkeit der Teilkreisberechnung per Digitalanzeige scheidet bei mir ja aus. Wäre es sinnvoll, in die Mitte der Platte eine kleine Bohrung (nicht durchgehend) zu setzen, in die ein kleiner Zentrierzapfen der Bohrschablone passt?

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 Betreff des Beitrags: Re: Bau der Stuart James Coombes Dampfmaschine
BeitragVerfasst: Sa 20. Aug 2016, 16:59 
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Hallo,
nach ein wenig Pause geht es hier wieder weiter.

Es geht weiter mit dem Zylinderdeckel. An ihm müssen bis auf den elliptischen Teil an der Stopfbuchse alle Flächen bearbeitet werden.
Zuerst die Unterseite zum Zylinder: Das Gussteil wurde im 4B-Futter gespannt und hat seine Zentrierung und Bohrung erhalten.
Dateianhang:
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P1090256.JPG [ 440.49 KiB | 1245-mal betrachtet ]

Anschließend auf eine Spannvorrichtung geklebt und die Oberseite geplant. in dieser Aufspannung hat auch die Stopfbuchse ihre 8mm Bohrung erhalten
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P1090257.JPG [ 418.19 KiB | 1245-mal betrachtet ]

Nun konnten die 4 Seitenflächen des Deckels auf Maß gefräst werden. Diese Aufspannung würde auch gut in das "Abenteuerliche Aufspannungen" Thema passen...
Dateianhang:
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P1090265.JPG [ 386.46 KiB | 1245-mal betrachtet ]

Aus der zuvor verwendeten Spannvorrichtung wurde eine Bohrschablone gebastelt, mit der die Bohrungen auf Zylinder und Deckel übertragen werden können.
Dateianhang:
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P1090267.JPG [ 357.83 KiB | 1245-mal betrachtet ]

Mithilfe der Wechselräder wurde die Spindelumdrehung in 6 gleiche Teile geteilt, um die Bohrungen präzise körnen zu können.
Nachdem Zylinder und Deckel zueinander ausgerichtet waren, war das Bohren kein Hexenwerk.

Die Stopfbuchsenbrille wurde wie im letzten Beitrag beschrieben hergestellt.
Die fast fertige Zylindereinheit:
Dateianhang:
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P1090276.JPG [ 454.74 KiB | 1245-mal betrachtet ]

Die gesamte bisherige Arbeit:
Dateianhang:
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P1090742.JPG [ 319.93 KiB | 1245-mal betrachtet ]

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