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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Mi 21. Sep 2016, 09:02 
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eXact Modellbau hat geschrieben:
Die Negative waren ja ca. A5. So eine Auflösung schafft die beste Digitalkamera nicht.

Das Material dürfte auch wenig lichtempfindlich und dafür sehr feinkörnig gewesen sein. Ausserdem gabs ja nur eine einzige Farbschicht.
Gibts eigentlich Zahlen zur damaligen Auflösung?

Hans

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Bauberichte Thread #12691
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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Mi 21. Sep 2016, 10:44 
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Hallo,

vielleicht hilft diese Seite zum Vergleich:

http://www.spuer-sinn.net/bildqualitaet ... ergruende/

Liebe Grüße,
Thomas

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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 09:59 
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Die Hochleistungsfilme mit extrem vielen Linien pro Millimeter kamen, erst in den späteren Jahren auf dem Markt. 1892 gab es noch nicht diese extrem hochauflösenden Filme.
Die extrem Hochauflösenden Filme haben oft auf Emfindlichkeitswerte von ISO25. Zum Vergleich heutige dSLR beginnen in der Regel erst bei ISO100 bzw. ISO200.
Um die Auflösung zu verbessern, kann man zu einem das Korn verkleinern oder mehr Pixel auf einen Sensor packen. Beides hat Nachteile, entweder geht die Emfindlichkeit immer weiter runter, oder das Bild verrauscht weil die Signalverstärkung ernorm erhöht werden muss.
Alterantiv kann man auch den die Sensorfläche vergrößern, dass ist Bekannt als Vollformatkameras bzw. Groß/Mittelformatkameras. Auch das hat Nachteile, nicht nur dass die Kamera größer wird. Für den gleichen BIldwinkel muss man dann größere Brennweiten verwenden, was wiederherum zur Folge hat, dass die Schärfeebene (auch Tiefenschärfe genannt) kleiner wird, und man mehr abblenden muss, um einen äquivalenten Schärfebereich zu erhalten.
Eigentlich könnte man hierdrüber ne kleine Abhandlung schreiben.

Wichtig für eine gute Bildqualität ist auch eine gute Kontrastreiche Beleuchtung.

Meine persönliche Meinung zum Hintergrund der Bildqualität.
Ein Fähiger Fotograf hat mit einer guten Kamera, mit einem guten Objektiv und einem guten Film, ein schönes Motiv mit viel Erfahrung eingefangen. Und der Typ konnte lange genug Stillstehen :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 11:04 
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HansD hat geschrieben:
eXact Modellbau hat geschrieben:
Die Negative waren ja ca. A5. So eine Auflösung schafft die beste Digitalkamera nicht.

Das Material dürfte auch wenig lichtempfindlich und dafür sehr feinkörnig gewesen sein. Ausserdem gabs ja nur eine einzige Farbschicht.
Gibts eigentlich Zahlen zur damaligen Auflösung?

Hans



Hans, da kann ich bei Bedarf ne Menge zu sagen, das wird aber ganz schön OT, also vielleicht und sehr gerne beim nächsten Treffen.

Wobei Auflösung dann doch ein Begriff der Neuzeit ist, damals sprach man bestenfalls "von der neuerlichen Fähigkeit, der räumlichen Tiefe eine Präsenz zu verleihen, wie es sonst nur das Instrument des Sehens - unser Auge - zu schaffen vermag, und darüberhinaus nun endlich dem Detailreichtum des Originales weitestgehende Rechnung zu tragen, ohne dieses zuvor genannte Auge zu beleidigen..." oder so ähnlich :-)

Mein Vorredner hat in weiten Punkten Recht - damals gab es weder feines Korn, noch "hohe Auflösung".
Der Beguss der damals üblichen Glasplatten dürfte tendentiell dick und noch ziemlich ungleichmässig gewesen sein, ich müsste nachlesen, wann die Brüder Lumiere überhaupt mit der ersten richtigen Produktion starteten. Doch, die lief wohl schon an..

Die Objektive fingen gerade an, scharf und von prinzipbedingten Fehlern befreit zu werden, also alles noch ziemlich ungünstig für eine hohe Qualität nach heutigen Masstäben.

Die Aufnahmeformate waren aber gross ( A5 war eher später dem Massenmarkt zugänglich, A4 und grösser triffts schon eher ), und von dort wurde dann direkt ein Kontaktabzug genommen.
Von A bis Z akurat gearbeitet, und ordentlich abgeblendet, konnten sehr wohl erstaunliche Qualitäten erreicht werden, und tatsächliche Unzulänglichkeiten wurden durch das Kontakten nicht mitvergrössert (verschlimmert).

Wissen und handwerkliche Leistung waren bei einstigen Fotografen sensationell, das nachträgliche Eliminieren von nicht Erwünschtem (Retusche in sehr grossem Stil) gehörte zum umfangreichen Wissen dazu - und der Fortschritt seit der Geburtsstunde der Fotografie verlief bis um die vorletzte Jahrhundertwende regelrecht rasend.
Danach tat sich dann verhältnismässig wenig, weil eigentlich fast alles bereits getan war.
Selbst Dia-Glasplatten gab es schom 1897, oder 99, jetzt brauchte man also "nur noch" zu verbessern.

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Bolle grüsst


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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 21:51 
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""Hans, da kann ich bei Bedarf ne Menge zu sagen, das wird aber ganz schön OT, also vielleicht und sehr gerne beim nächsten Treffen.""

Ok, ich erzähls einfach dem anderen Hans :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Mo 19. Jun 2017, 08:49 
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Harald, Glückwunsch zu dem Beitrag in der MiM! Ich finde den Beitrag sehr gut gelungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Mo 19. Jun 2017, 12:56 
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Was bitte ist MiM ??

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Gruß Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Mo 19. Jun 2017, 13:38 
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Hallo Jürgen,
die MiM ist die Fachzeitschrift Maschinen im Modellbau von Verlag Technik und Handwerk.
Dateianhang:
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Titelbild.jpg [ 203.71 KiB | 191-mal betrachtet ]


Ich bin von der Redaktion vor einigen Monaten darum gebeten worden über den in Bau der Miniaturwerkstatt in einigen Ausgaben zu berichten.
Der Redakteur hat meine Baubericht in einem Forum entdeckt.
Gruß
Harald

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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Mo 19. Jun 2017, 13:40 
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