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 Betreff des Beitrags: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Sa 10. Jan 2015, 12:40 
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Nach meiner kurzen Vorstellung im Forum will ich, in der Hoffung hier mit meinem Thema richtig eingeordnet zu sein beginnen.
Angefangen hat es damit, dass ich mal aus einer Laune herhaus und mangels Material meinen Schraubstock im M 1:12 nachgebaut habe.
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Werkbank 3 fertig.JPG
Werkbank 3 fertig.JPG [ 80.98 KiB | 10164-mal betrachtet ]
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Schraub 4.JPG
Schraub 4.JPG [ 113.54 KiB | 10164-mal betrachtet ]


In einem anderen Forum bin ich dann auf die Idee gestossen so eine Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik zu bauen.
Als Vorlage dienten mir damal Baupläne von Hr. Bayreuther und alte Maschinenbaubücher wie die "Werkzeugmaschinen" von Prof. Hülle, Ausgabe 1908
Sie waren auf der Grundlage von Alugussteilen erstellt und daher weniger detailiert.
So folgte dann der Bau eines Doppelschleifbockes.
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fertig 3.JPG
fertig 3.JPG [ 65.6 KiB | 10164-mal betrachtet ]
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Fortsetzung folgt.

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Gruß Harald

Du kannst nur das nicht was du nicht versucht hast


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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Sa 10. Jan 2015, 14:33 
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Wie man dreht und fräst brauche ich hier bestimmt nicht erläutern.
Für die Schutzbleche habe ich mir eine Bördelform hergestellt, dass 1,2 mm MS-Blech weichgeglüht und dann mit einen Kunststoffhammer umgebördelt.
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Bördelform 4.JPG
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Bördelform 1.JPG
Bördelform 1.JPG [ 109.74 KiB | 10047-mal betrachtet ]
Anschließen in einer Stufenspannzange meiner uralten Drehmaschine überdreht, gebaut vom Großvater,
er und auch mein Vater waren Maschinenschlosser.
Dateianhang:
Werk 2.JPG
Werk 2.JPG [ 93.5 KiB | 10047-mal betrachtet ]


Auch mit diesen Maschinen kann man noch präzise arbeiten.
CNC und CAD habe ich nie gelernt, besitze diese Dinge auch nicht.
Ob ich das für die Anfertigung von Einzelteilen brauche weiss ich nicht zu beurteilen, ich danke aber wenn man Oldtimer nachbaut sollte man auch eine entsprechende Ausrüstung verwenden um ein entsprechendes optisches Aussehen zu erlangen. Ich stelle nicht in Frage, dass das mit CNC nicht auch geht. Statt zu programieren muss man eben mehr über die einzelnen Fertigungsschritte nachdenken.
Aber ich besitze auch modernere Maschinen , leider nur in Grün und Rot.

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Gruß Harald

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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Sa 10. Jan 2015, 15:11 
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Hi, Wunderschön deine Minis.
Warum hast du 1/12 gewählt?
Ich hätte mich wohl für 1/18 entschieden, da das ja ein Gängiger Maßstab für Modelle ist.
Ich wollte mir auch schon immer eine Werkstatt mit Autor bauen, mit Drehbank Bühne Handwerkzeugen.
Ich habe ja ein Auto selbst gebaut und es dann auch als Modell erstellt das müsste da natürlich rein.

Was baust du als Nächstes?
Baust du dann auch die Halle?
Vernietete Stahlträger Bachsteinwände und ev Natursteinboden und Schicke Tore und Kranbahnen.
Ich hab eine Zeichnung geerbt die in den 70ern entstand die eine der Werkhallen im Betrieb zeigt. in der ich 1980 gelernt habe.

_________________
LG Gerald

Maschinen:
Drehbank: Meuser MI
Fräsen: Deckel KF1, Deckel G1, Union FUA 4A, Eigenbau CNC Fräse auf G1L Basis
Hobel: Klopp 550
WSM: Traub


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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Sa 10. Jan 2015, 15:54 
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Hallo Gerald,

bei einem Massstab < 1:12 gibt es dann schon Probleme mit Muttern und Schrauben. Um einigermassen massstabsgetreu zu bauen sollten die Schlüsselweiten nicht größer als 4 mm sein, das bedeutet M1,4 bis max M 2,5. Dafür gibt es Modellbauschrauben (nicht DIN gerecht) zu kaufen. Aber wer kauft gibt auf, deshalb stelle ich alle benötigten Schrauben und Muttern ab M 1 selbst her. Für Gewindebohrungen müssen dann ja auch Durchmesser ab 0,8 mm eingebracht werden.
Zum Schleifen solcher kleinen Bohrer von 0,8-2,5 mm habe ich mir eine Bohrerschleifmaschine gebaut.
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BS 4.JPG [ 88.24 KiB | 9966-mal betrachtet ]

Für den Größenvergleich habe ich eine "Jungspuppe" im M 1:12, die entspricht ca. 1,65 m in Natura.
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005 (2).JPG
005 (2).JPG [ 88.83 KiB | 9966-mal betrachtet ]

Mit Max Mustermann, so heißt der Kollege, prüfe ich die Ergonomie, d.h. die Erreichbarkeit aller Bedienelemente.

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Gruß Harald

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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Sa 10. Jan 2015, 15:58 
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Oh Gott, Stefan hat ´nen Bruder ! :o


Saubere Arbeit :hi:


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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Sa 10. Jan 2015, 16:32 
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Hallo,

echt klasse Arbeit. Gefällt mir sehr gut.
Jetzt musst du die Maschinen nur noch antreiben :-D

Gruß
FLo


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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Sa 10. Jan 2015, 16:43 
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Hallo Friesenspan,
FriesenSpan hat geschrieben:
Oh Gott, Stefan hat ´nen Bruder ! :o
,
das verstehe ich nicht? Bin neu hier und kenne die verwandtschaflichen Verhältnisse nicht :|

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Zuletzt geändert von harzdampf am Sa 10. Jan 2015, 17:24, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Sa 10. Jan 2015, 17:21 
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harzdampf hat geschrieben:
Hallo Friesenspan,
FriesenSpan hat geschrieben:
Oh Gott, Stefan hat ´nen Bruder ! :o
,
das verstehe ich nicht? Bin neu hier und kenne die verwandtschaflichen Verhälnisse nicht :|

Stefan baut fitzeliges Kleinzeug, allerdings M1:3, also eigentlich gross in Deinem Verhältnis. Nur ist sein Original halt nur faustgross.

Hans

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Bauberichte Thread #12691
Einfach ist einfach einfacher!
Ich mache mit meinen Maschinen Teile für meine Maschinen die ich ohne die Maschinen weder machen könnte noch brauchen würde!
Theoretisch kann ich praktisch alles!


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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Sa 10. Jan 2015, 17:28 
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Oh ne kleine Stossmaschine im Hintergrund :2up:

Haste da mal ein eigenes Bild von?


Und zu deiner Arbeit..... :flehan:


Gruß
Kalle

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Fräse: Sieg Super X3 mit SK30; Drehbank: RC-Maschine RC6125WLPx750; Stossmaschine: Gack HE20; Schweissgeräte: Stahlwerk WIG TIG AC/DC 200 PULS


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 Betreff des Beitrags: Re: Miniaturwerkzeugmaschinenfabrik um 1900
BeitragVerfasst: Sa 10. Jan 2015, 18:01 
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schleibi hat geschrieben:
Oh ne kleine Stossmaschine im Hintergrund :2up:

Haste da mal ein eigenes Bild von?


Ja habe ich, nachdem der Schleifbock vorgestellt ist wollte ich eigentlich in chronlogischer Reihenfolge der Herstellung weitermachen, da wäre dann die Säulenbohrmaschine dran gewesen.
Aber was solls, mache ich mit der Shaping weiter.
Auch diese Maschine ist auf der Grundlage der Baupläne von Hr. Bayreuther und Originalfotos entstanden.
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Fertig 6 und Schluß.JPG
Fertig 6 und Schluß.JPG [ 110.04 KiB | 9769-mal betrachtet ]

Dazu ein Foto eines Originals im Besitz eines Modellbaufreundes,
Dateianhang:
klopp 1.jpg
klopp 1.jpg [ 37.55 KiB | 9769-mal betrachtet ]
da aber bereits mit elektromotorischem Antrieb.

Ein paar Bilder vom Bau folgen.

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