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 Betreff des Beitrags: Re: Blech von 4 mm Dicke schneiden (Heizungstank)
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 15:38 
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Unser "lieber" Vermieter hat den kellergeschweißten Heizöltank aus 4mm-Blech erst mit der Säbelsäge zu zerlegen probiert, aber recht schnell aufgegeben. 4mm ist einfach zu viel für vernünftiges Arbeiten, obwohl er ein fettes Profigerät hatte.
Dann hat er den Plasmaschneider genommen. Wichtig ist da nur, dass man entweder seinen Anzug druckbelüftet und die Türen zu macht, oder sehr gut absaugt. Die Sauerei aus Stahlstaub war im gesamten Haus bis hinauf in den Speicher verteilt, und hat für Kurzschlüsse u.A. im Antennenverteiler gesorgt....
Mit dem Ding war das allerdings ziemlich schnell erledigt.

Gruß
Hans


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 Betreff des Beitrags: Re: Blech von 4 mm Dicke schneiden (Heizungstank)
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 15:48 
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Mit dem richtigen Werkzeug ist das überhaupt kein Problem. Es gibt Hand geführte Nibbler die fressen auch 10 mm Bleche.
z.Bsp Trumpf TruTool N 1000.

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Gruß Stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: Blech von 4 mm Dicke schneiden (Heizungstank)
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 15:58 
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wink hat geschrieben:
Den Tank gründlichst mit Bremsenreiniger gereinigt (war ohne Kunststoffblase), zwei Tage ausgeübten U d dann in handlihe Teile geschnitten.
Da wir während des schneidens den kompletten Raum mittels Hochdrucklüfter zwangsbelüftet haben waren wir in Sachen Explosion immer unter der Explosionsgrenze.


Schön, dass Du noch hier schreibst :pfeif: Einen Laien würde ich das nicht nachmachen lassen!

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Das Gefährlichste ist das Leben als solches - und immer mit Todesfolge!


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 Betreff des Beitrags: Re: Blech von 4 mm Dicke schneiden (Heizungstank)
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 19:12 
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Weil? Solange du nicht direkt danach mit dem Plasmaschneider rangehst sehe ich da jetzt kein Problem.

Edit: sehe im Zitat gerade, dass die Autokorrektur Mal wieder ein Eigenleben entwickelt hat.
Da sollte stehen dass wir nach dem Reinigen zwei Tage ausgelüftet haben

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MfG
Christoph

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 Betreff des Beitrags: Re: Blech von 4 mm Dicke schneiden (Heizungstank)
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 19:31 
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Vor vielen Jahren hat man alte Öltanks einfach zerteilt und Ausgebrannt.
Aber heute verbietet das sicher irgendein Paragraph.

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Schleifbock: Loch D200
Kaltkreissäge: BROWN 250
Bandsäge: RC125GBS
Schweißgerät: Lorch Export 2000 + Lorch CL 4P-F Spezial


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 Betreff des Beitrags: Re: Blech von 4 mm Dicke schneiden (Heizungstank)
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 21:00 
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Moin,

hab bislang fünf Tanks zerlegt. Einen mittels Plasmaschneider, die anderen vier mit der Schlauchsäge (steht bei uns zusammen mit "Griesheimer Schlüssel" umgangssprachlich für Schneidbrenner :-) ). War mit der Schlauchsäge kein Hexenwerk, allerdings empfehle ich eine "erwachsene" Sauerstoffflasche - mit einer 10l-Buddel braucht man da nicht ankommen.
Wenn du selbst keine Ausstattung und keine Möglichkeit zum Leihen hast schiess dir um ein paar Euro einen Schrottbrenner bei Ebay, dazu zwei Druckminderer und ein Schlauchpaket. Die Drumis kosten ein bisschen was, dafür ist ein ordentliches Zwillingsschlauchpaket von den Kosten her vernachlässigbar (hab gerade noch ein 10m-Paket von Semperit gekauft, das lag glaub ich bei ca. 35€). Flaschen kannst du als Mietflaschen holen und nach der Aktion wieder zurückgeben, ich werf da als Ansprechpartner mal völlig wertfrei die Gas&More-Filialen von Linde ins Rennen.
Brenner und Zubehör kannst du entweder behalten oder wieder verticken (ich plädier für behalten, wenn man es einmal hat und auf den Geschmack gekommen ist findet sich immer was das man mit der Ausstattung machen kann).

Oder ganz einfach und unspektakulär: Frag mal beim nächstgelegenen THW-Ortsverband an ob die Kollegen Lust auf eine Ausbildungsmöglichkeit zum thermischen Trennen haben ;-)


Gruß Tobi

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Wo des Dübels Kunst versagt wird erst mal Allcon10 hineingejagt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Blech von 4 mm Dicke schneiden (Heizungstank)
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 21:56 
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Hallo

Geronimo69 hat geschrieben:
Mit dem richtigen Werkzeug ist das überhaupt kein Problem. Es gibt Hand geführte Nibbler die fressen auch 10 mm Bleche.
z.Bsp Trumpf TruTool N 1000.


stimmt, wir haben den 700er und den 1000er. Wobei der letztere schon was für Jungs mit dicken Oberarmen ist....... 8-) .

Gruß

Georg

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Wir leben in einer Welt, in welcher jeder den Preis der Dinge kennt, aber niemand ihren Wert.
(Oscar Wilde)


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 Betreff des Beitrags: Re: Blech von 4 mm Dicke schneiden (Heizungstank)
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 22:26 
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Ein Bekannter hat mich letztens gerade gefragt ob ich Interesse an einem Knabber habe.
Ich glaube 5mm von Fein.
Die hatten den extra angeschafft, um Ihren Öltank zu zerlegen :-D

Soll ich mal fragen ob er noch zu haben ist?

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Viele Grüße, Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Blech von 4 mm Dicke schneiden (Heizungstank)
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 23:24 
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Ich habe letztes Jahr den Wasserspeicher unserer alten Heizung im Keller zerlegt. Das war ein durckfester 6m³-Tank aus 6mm-Blech. Um Nachzusehen, ob innen eine Beschichtung oder andere Gefahren vorhanden sind, habe ich als schonende Variante mit der Tigersäge begonnen. Für ein Fenster von 30cm x 50cm brauchte ich eine gefühlte Ewigkeit und einige Sägeblätter. Die Hitachi schüttelt einem dabei zu Tode. Als man durch das Fenster sah, dass der Stahl innen blank ist, habe ich zur Trennscheibe gewechselt. Ich habe den Raum mit Planen so gut wie möglich luftdicht abgetrennt und mit einer Späneabsauganlage aus der Holzwerkstatt einen Unterdruck erzeugt und die Abluft nach draussen geblasen. Das Haus blieb so vom Geruch und Staub verschont. 50 Trennscheiben und etliche Stunden später waren die 1.5t Stahl in tragbare Stücke zerlegt.

Die angefragten Schrotthändler wollten mit dem Plasmaschneider ans Werk.

Gruss Rafael


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 Betreff des Beitrags: Re: Blech von 4 mm Dicke schneiden (Heizungstank)
BeitragVerfasst: Do 8. Feb 2018, 00:33 
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Hallo,
wink hat geschrieben:
Plasmaschneider...

genau dasselbe habe ich vor zwei Jahren im Sommerurlaub bei mir im Haus mit einem kellergeschweissten 10.000l-Tank erledigt.

Den Tank habe ich zunächst von einer Fachfirma reinigen lassen, die mit zwei Mitarbeitern angerückt sind. Kostenpunkt dafür ca. 450,-€, ich hatte mir zuvor verschiedene Angebote eingeholt.

Die haben zunächst einen Saugschlauch in das Mannloch geschmissen und das übrige alte Öl abgesaugt. Dann ist einer von denen in den Tank geklettert und hat das Öl aus den Ecken mittels Abzieher zum Saugschlauch befördert. Als letzten Schritt haben die mit einem Öl-Bindemittel (ca. 1x 10l Eimer, ähnlich Katzenstreu) den Tank ausgekehrt und mit Putzlappen trockengerieben.
Unser Tank hatte keine Innenhülle sondern nur den ursprünglichen Schutzanstrich. Nach 90min Arbeit waren die Arbeiter schon wieder zum nächsten Auftraggeber unterwegs.

Danach habe ich selbst den Tank mittels Plasmaschneider kleingeschnitten und folgende Sicherheitsvorkehrungen getroffen:
    - alle Fenster des Kellers komplett geöffnet
    - zwei Wasserschläuche griffbereit
    - Hilfsperson in Rufbereitschaft
Zum Eigenschutz habe ich im Raum ständig einen Schweißhelm mit Frischluft-Gebläsefilter (3M AdFlo) getragen.

Nach drei Tagen Urlaubs-„Arbeit“ sah die Rechnung für die Zerlegung unterm Strich wie folgt aus (nur Verbrauchsmaterialien):
    - 4 Satz Plasmaschneider-Aufsätze (Düse, Elektrode und Schutzschild/Deflektor), ca. 70,-€
    - 7 Satz Luftfilter für den Gebläsefilter, ca. 150,- €, da ich die letzten drei teuer beim Schweißtechnikhändler kaufen musste
    - Stahlschrott ca. 1,4t, dafür gab es ca. 120,-€ beim Schrotthändler
Die Fachleute wollten - neben der Reinigung - rund 500,-€ für die Zerlegung und hätten den Schrott mitgenommen + auf eigene Rechnung verwertet. Die größeren Betriebe hätten mit einer Säbelsäge die Ecken gekappt und dann von dort aus mit einem Nibbler die Platten kleingeschnitten. Kleinere Betriebe hätten mittels Schneidbrenner zerlegt. Zeitbedarf jeweils ca. ein Tag.

Alles in allem war das ne Menge Arbeit und in meinem Fall „nur“ 400,-€ Ersparnis. Die ganzen Geräte (Kompressor, Plasmaschneider, Schweißhelm mit Lüfter) hatte ich mir vorher schon gekauft, aber da stecken ja auch schon locker 1000 bis 1500 € drin.
Ich für meinen Fall würde den Ausbau nicht noch einmal selbst erledigen.

Viele Grüße
Matthias


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