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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Fr 1. Dez 2017, 12:31 
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das ist genau die Anwendung für eine Reibahle, genau gesagt eine Maschinenreibahle.

Die im Link würde ich sofort bestellen, kostet einen Spott und das Loch ist perfekt gerade und auf Maß-> deine Buchse hält dann auch :super:


Gruß Alex


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Fr 1. Dez 2017, 19:02 
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Nur der Vollständigkeit halber (ich würde auch die vom Heliflieger vorgeschlagene Reibahle vorziehen):
1.2510 hat geschrieben:
Kanonenbohrer

Soweit mir bekannt ist, benötigen Kanonenbohrer/Einlippenbohrer/Tieflochbohrer eine entsprechende Pilotbohrung (Tiefe mindestens 1xD). Und bei der Frage, womit die Pilotbohrung geschaffen wird, wären wir dann wieder bei der Ursprungsfrage des TS angelangt.

Gruß,
Martin

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Narnia vernichten - Eternia neu erschaffen B&B


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: So 3. Dez 2017, 09:48 
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Guten Morgen,

Reibahle :o

Jetzt kommt mir das erst :kopfkratz:

Ich habe schon an eine Reibahle gedacht nur habe ich das Bauteil schon auf den Tisch aufgespannt (extra Pratzen gebaut, Tod&Teufel) und so wie es jetzt gespannt ist wäre die Reibahle zu kurz bzw die Pinole zu groß ich Durchmesser um ranzukommen. Nur das ich das Bauteil auch umdrehen kann um diese Durchgangsbohrung von der anderen Seiten anzugehen .... darauf bin ich Vollpfosten in meinem Bauwahn gar nicht mehr gekommen. :irre:

Tja, hmmm, oh Mann

Vielen Dank
Gut das wir geredet haben
Tommel ... der sich jetzt in die Ecke stellt


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 00:07 
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Die Reibahle, bzw Deine Spindel hat einen MK?
Dafür gibts Verlängerungen.

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Viele Grüße, Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 06:57 
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Tommel hat geschrieben:
... ich muss eine kaum erreichbare vermukste Bohrung ( IST: 14,9 - 15,1mm mit Grat) in Aluminiumguss bereinigen.
Das Endmaß soll nur so groß sein wie absolut notwendig denn danach drehe ich eine Buchse um diese dort einzupressen. Ich kann nicht endlos aufbohren (zB 16,00mm) da nur sehr wenig "Fleisch" vorhanden ist

Wenig "Fleisch"/dünnwandig und Einpressen, und dann noch Aluguss vertragen sich imho nur mässig.

Warst du trotzdem erfolgreich?

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Grüsse, Rob

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DECKEL FP1 / SCHAUBLIN 102 / Zentrierbohrer Form R


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 11:54 
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Sowas Dünnwandiges kann man nicht wirklich erfolgreich Einpressen.
Ich würde einen massiven Kern einkleben und den dann Ausbohren.

Gruß Torsten

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CNC Fräse: Sorotec AL-Line 0605
Drehmaschine: Optimum TU 2004 V
Bohrmaschine: Cordia HS-30 V + Flott TB 15
Schleifbock: Loch D200
Kaltkreissäge: BROWN 250
Bandsäge: RC125GBS
Schweißgerät: Lorch Export 2000 + Lorch CL 4P-F Spezial


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 13:19 
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Geselle
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Hallo,

erstmal vielen Dank für die Nachfrage.

Kommt immer irgendwie anders. Ich habe mir am Montag Abend das Knie ziemlich übel verdreht und musste gestern 2x punktiert werden. Nu sitze ich mit nassem Handtuch und Quarktasche vor`m PC was auf Dauer auch nicht gut ist da es mir die "Lymphe" abschnürt. Im Moment geht also nix.

Bzgl Maschinenreibahle.
Die Bridgeport hat eine R8-Spindel aber ich habe MK1/MK2 Hülsen.

Ich hatte mir am WE ein 13mm Rundmaterial gedreht und gebohrt um einen Minidrehmeißel aufzuhmen (4mm HSS).

https://ibb.co/d66T4b
https://ibb.co/iaLhVG

Ein paar Probebohrungen verliefen schlußendlich sehr gut (trocken/600U/min/fz=0.04mm/ap=0.1mm)
Das Problem ist den Drehmeißel per Messuhr kontrolliert zu verschieben und zu klemmen um einen gewünschten Durchmesser erreichen zu können.
Tasächlich ist der Meißel positiv funktioniert bei dem Alu trotzdem sehr gut.

Ich werde die Bohrung mit diesem Werkzeug nun aufbohren.
Mit der Reibahle müsste ich den Kopf umdrehen und auf der Seite habe ich keine verfügbaren X-Y Koordinaten

Hintergrund. Nur wenn es interessiert. Bild habe ich keines da ich im Moment keinen Nerv habe mit Krücken durch den aufgeweichten Garten in die Werkstatt zu hoppeln. Sorry.

Es handelt sich um einen Art Zylinderkopf für einen wassergekühlten 50 Jahre alten Kompresser (Dresser) handelt.
Den Kompressor hat der Bekannte bei der US-Army in den späten 80ern abgegriffen und er liebt diesen Kompressor da er schnell und sehr leise 15bar bei 1000l aufbaut. Der Kollege hat noch 3 weitere Kompressoren aber dieser alte Krüppel ist ihm weitaus lieber (der Kompressor wird gewerblich genutzt und ist sicherheitstechnisch abgenommen)
Die betreffende Bohrung ist eine Kolbenstangenführung 3/8 Zoll und läuft in einer 50mm langen Graugussführung. Diese Graugussführung ist in dem Aluminiumguss-Kopf eingepresst. Die Teile sind nicht mehr erhältlich da der Hersteller dies offenbar nur für die US-Army gebaut hat.
Er kann einen kompletten, gebrauchten Motor bei ebay-USA kaufen aber das wird verboten teuer und ob der was taugt ist auch fraglich

Ein Maschinenbauerbetrieb hatte den "Kopf" im Prinzip schon fast fertig gemacht dann allerdings beim einpressen der "Graugussführung" die Bohrung im Aluguss versaut. Der Bekannte von mir glaubt das die wacklige Presse schuld daran war aber der Maschinenbauer hatte den Hals voll und wollte nicht mehr weitermachen.
So ist das bei mir gelandet. Er weiß das ich quasi Anfänger bin glaubt aber an mich. Hat er gesagt LOL

Die Kolbenstange in der Graugussführung läuft in Öl und der "Kopf" ist um 36Grad geneigt = Fräskopf per selbstgebauten Sinustisch eingestellt.
Die techn. Zeichnungen sind Kopien und teilweise abgeschnitten. Die X-Y Koordinaten habe ich mir hergeleitet. Es war also eine sehr zeitraubende Fummelei das Ganze ausmitteln.
Diese Grausgussführung ist ein Verschleißteil (wie eine Ventilführung im 4-Takt Motor) und diese wurde auch schon alle 5-8 Jahre mit Übergrössen ersetzt. Die Führungen habe mir von einem Chevy-Autohändler geholt. An diese will ich einen 20Grad Aussenkonus drehen damit diese sich beim einpressen selbst "ausmitteln". Genug "Fleisch" für weitere Übergössen ist im Prinzip schon da doch ich will das auf ein absolutes Minimum begrenzen da die Graugussführung nur 18mm tief in dem Alu steckt. Ich will also keine 50mm lange Graugussführung mit 18 oder 20mm Aussendurchmesser(Innendurchmesser 9,53mm) herstellen und einpressen da diese Führung nur 18mm tief im Aluminiumkopf steckt.
Den Alukopf will ich in einen Backofen für 2h auf ca 180Grad erhitzen
um dann flott diese Graugussführung mit 0.05 Übermass einzupressen.
Honwerkzeug für das schlussendliche aufhonen der Führung habe ich.
Alles was ich jetzt brauche ist eine saubere Bohrung im Alukopf.

Tommel


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 17:28 
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Gute und vollständige Genesung!

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