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 Betreff des Beitrags: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Do 30. Nov 2017, 20:12 
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Guten Abend,

ich muss eine kaum erreichbare vermukste Bohrung ( IST: 14,9 - 15,1mm mit Grat) in Aluminiumguss bereinigen.
Das Endmaß soll nur so groß sein wie absolut notwendig denn danach drehe ich eine Buchse um diese dort einzupressen. Ich kann nicht endlos aufbohren (zB 16,00mm) da nur sehr wenig "Fleisch" vorhanden ist
Ich peile also 15,1 vielleicht 15,2 mm Durchmesser an.

Das Problem ist ich komme mit meinem Ausdrehkopf und Bohrstange nicht ran ausser ich nutze eine 160mm lange Bohrstange (Durchmesser 10mm). Die Bohrstange müsste ich aus einem runden Drehling schleifen.
Ich befürchte das diese lange Bohrstange flattert oder weggebogen wird.

Mit dem Bohrfutter und einem Bohrer komme ich gut hin
Es gibt 15,2mm Bohrer aber sauteuer.

Ich habe nur einen Schleibock, keine SSM
Einen kurzen 16mm Bohrer abschleifen ?
Einen runden angeschliffenen Drehling 16mm in das Bohrfutter (max 20mm) ?
Aber wie schleife ich 15,2mm Durchmesser ohne SSM an ?
Den 16mm HSS Drehling in die Drehbank und abdrehen ?
Glaube nicht daß das funktioniert.

Ich bin für Anregungen & Ideen dankbar
Tommel


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Do 30. Nov 2017, 20:18 
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In deinem Fall könnte "Kanonenbohrer" das Zauberwort sein ...

Guckst du hier viewtopic.php?f=61&t=678 und im übrigen Netz.

_________________
Grüsse, Rob

Kompliziert kann jeder ...

DECKEL FP1 / SCHAUBLIN 102 / Zentrierbohrer Form R


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Do 30. Nov 2017, 20:38 
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wäre das nicht der ideale Einsatz für eine verstellbare Reibahle?

_________________
Grüsse aus Hessen!

Jan


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Do 30. Nov 2017, 20:48 
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Hi,

schaue mir gearde Harry Potter im TV an und da ist mir eine Idee gekommen LOL
Ich baue mir eine verstellbare Bohrstange
Rundmaterial auf vielleicht 14mm abdrehen, eine 4,00mm Bohrung an einem Ende und einen 4mm Drehling rein und irgendwie klemmen.
Und das ganze ins Bohrfutter. Den Drehling verschiebe ich bis es passt. Hmmm

Eine verstellbare Reibahle wäre schon gut allerdings ist die Bohrung nur 18mm tief und ich bezweifele ob ich da einen runden Schnitt hinbekomme.
Der Grat hat allerdings auch ca 0.2mm. Weiß nicht ob das hinhaut. Das Problem ist das ich das nicht versauen darf.

Kanonenbohrer ?
Das ist schon genial. Ich schaue mir das mal genauer an


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Do 30. Nov 2017, 21:02 
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Also ne verstellbare reibahle geht glaube ich nicht da die Messer
konisch auf dem Körper angeordnet sind. Vorne schlanker nach hinten zunehmend.

Kanonenbohrer finde ich auch gut :2up: . Ansonsten ne reibahle und Pendelkopf.....ist aber zu teuer aber eines der besten Möglichkeiten.

_________________
Gruß der Trommelmops

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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Do 30. Nov 2017, 21:25 
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Für eine einmalige Bohrung in Alu würd ich mir Notfalls einen primitiven Bohrer aus Silberstahl drehen. Anschliff Freihand am Schleifbock mit geraden Spannuten.
Dann den Bohrer in einem Reststück Alu testen.

Gruß Michi


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Do 30. Nov 2017, 21:36 
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Reibahlen gibts 2 unterschiedliche Typen, eine hat vorne eine leicht konische Schraube, die wird nach hinten kleiner.
Die Type wird wohl nicht geeignet sein. Die andere hat eineige schräge Schlitze und vorne und hinten eine Mutti, mit denen die im gleichen Winkel schräg geschliffenen Messer eingestellt werden können. Die sind dann parallel, diese wären wohl brauchbar. Der Nachteil ist natürlich, dass der Abstand vom Anfang des Körpers bis zum Anschnitt der Messer nicht bearbeitet wird. Man könnte natürlich auch einfach einen nur geringfügig grösseren Bohrer nehmen, also 15,5 oder 16 und den hinten freischleifen, anschliessend vorne vorsichtig so weit abschleifen, dass man den Durchmesser erreicht. Das ist aber mit viel Bastelei verbunden. Und natürlich muss man die Schneidkante vorn brechen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Do 30. Nov 2017, 22:24 
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Wenn das ganze auf der Fräse geschehen soll, würde ich mir, wie Du schon vorgeschlegen hast, einen Rundstahl mit HSS Einsatz basteln.

Reicht ja auch ein Stückchen Bohrer zu klemmen oder einzulöten.
Danach einfach auf das gewünschte Maß schleifen.
Freihand am Schleifstein. Zwischendurch zur Durchmesserermittlung mal ne Probebohrung in ein Abfallstück.

Ganz anders: kannst Du da keine Buchse einkleben?
0,2mm geht doch mit Fügen Welle Nabe.

_________________
Viele Grüße, Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Fr 1. Dez 2017, 07:13 
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Fals du nen bohrer noch brauchst. Ich könnte dir einen neuen HSSG Bohrer anbieten Durchmesser 15,25mm Preis wären mit versand 18€ rum. Und natürlich mit Rechnung ;-)


MfG


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 Betreff des Beitrags: Re: Minimales aufbohren von tiefliegender Bohrung
BeitragVerfasst: Fr 1. Dez 2017, 08:46 
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Mit einem Bohrer bekommst du keine perfekt runde Bohrung hin.
Wenn du danach die Buchse einpressen tust, nimmt diese die Rundheit der Bohrung an.
Die wird ja sehr dünnwandig sein.
Ich würde eine Maschinenreibahle runter schleifen lassen auf 15,2mm. Das kostet zwar ein bisschen, aber immer noch besser als das Teil zu versauen.

Vielleicht auch diese hier:
https://www.ebay.de/itm/Reibahle-Maschi ... Sw0W1ZjETv

Gruß Torsten

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Fräse: Wabeco F1210
CNC Fräse: Sorotec AL-Line 0605
Drehmaschine: Optimum TU 2004 V
Bohrmaschine: Cordia HS-30 V + Flott TB 15
Schleifbock: Loch D200
Kaltkreissäge: BROWN 250
Bandsäge: RC125GBS
Schweißgerät: Lorch Export 2000 + Lorch CL 4P-F Spezial


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