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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zu Problemen mit Dreibackenfutter
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 17:49 
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Danke für die Antworten!

Ich habe kein Spiel in der Führung der Backen festgestellt.
Ich denke es wäre nicht verkehrt einen Satz neuer Backen einzusetzen.

Wie ermittelt man die korrekten Backen?
Mit den Daten auf dem Backenfutter habe ich im Netz nichts gefunden (Pratt Burnerd Modell 30A 17319).


Ach ja... wegen dem ausrichten und zentrieren des Backenfutters.
Der Metallkörper des Backenfutters selber ist keine Referenz zum zentrieren, oder?
Ich muss z.B. an einem eingespannten Bohrer, etc. auf Rundlauf messen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zu Problemen mit Dreibackenfutter
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 18:15 
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Benni83 hat geschrieben:
Ach ja... wegen dem ausrichten und zentrieren des Backenfutters.
Der Metallkörper des Backenfutters selber ist keine Referenz zum zentrieren, oder?
Ich muss z.B. an einem eingespannten Bohrer, etc. auf Rundlauf messen?


Korrekt!

Besser Passstift oder Fräser anstatt Bohrer.

Gruß E

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zu Problemen mit Dreibackenfutter
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 22:42 
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Neue Backen müssen dann aber auch geschliffen werden.

Wenn die sonst noch ok sind, würde ich die alten schleifen oder ausdrehen (ja, das geht auch).

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Viele Grüße, Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zu Problemen mit Dreibackenfutter
BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 19:43 
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Habe mir das ausschleifen mal auf Youtube angeschaut, damit ich mir mal etwas darunter vorstellen kann.

Allerdings habe ich das Problem, dass mein Backenfutter nicht zentriert ist. Um es zu zentrieren brauche ich funktionierende Backen.
Und die bekomme ich nur mit dem ausschleifen, was nur mit einem zentrierten Backenfutter klappt.

Ein Teufelskreis :wall:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zu Problemen mit Dreibackenfutter
BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 20:21 
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Du kannst das Backenfutter durchaus noch zentrieren, musst nur ein geeignetes Werkstück mit bekannter Toleranzklasse an den Aussenspannstufen der Backen spannen - sofern diese nicht ebenfalls abgenutzt sind, das musst du doch eh beim Ausschleifen - dabei spielt es nicht mal eine Rolle ob du die Backen auch wenden kannst oder nicht.

1) Ring außen aufspannen
2) Rundlauf Messen
3) Drehfutter zentrieren
4) Kontrolldrehen, Rundlauf überprüfen
5) Ausschleifen


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zu Problemen mit Dreibackenfutter
BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 20:58 
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Benni83 hat geschrieben:
Allerdings habe ich das Problem, dass mein Backenfutter nicht zentriert ist. Um es zu zentrieren brauche ich funktionierende Backen.


Sorry, aber das ist völlig irrelevant dafür. Für die meisten Dreharbeiten ist es völlig egal, wie viel Rundlaufungenauigkeit das Futter hat. Dreh dir wie elmech/Andi beschrieben hat, einen Ring, den du auf die zu kleine Zentrierung aufpressen kannst. Der Ring muss nur innen genau sein, damit er sich auf die vorhandene Zentrierung pressen lässt. Ich habe so einen Ring manchmal noch mit ein paar kleineren Senkkopfschrauben befestigt. Danach bearbeitest du den auf die Maschinenspindel aufgeschraubten Flansch so, dass eine neuer passender Zentrierbund entsteht. Dadurch hast du eine perfekte Rundlaufgenauigkeit. Nicht vergessen, auch die Planfläche des Flansches minimal überdrehen, damit diese ebenfalls rund läuft.

Zum Futter: Bei den meisten stark verschlissenen, die ich bisher in der Hand hatte, waren die Backen verschlissen aber die Backenführungen noch ganz Ok. Dafür war aber die Planspirale oft heftigst verschlissen, das konnte man teils mit bloßem Auge sehen. Das Rechteckprofil der Planspirale steht ja im Normalfall exakt parallel zur Drehachse. Bei den verschlissenen Futter war die Planspirale teils komplett ein paar Grad nach außen gekippt (wie ein Parallelogramm). Das ist dann das Todesurteil für das Futter, denn einen neue präzise Planspirale samt Verzahnung auf dessen Rückseite herzustellen würde selbst die besten Hobbyisten mit großem Profi-Maschinenpark überfordern. Und selbst wenn nicht, ist es vom Aufwand nicht wirklich vertretbar und ein kommt dann Qualitativ nicht an eine serienmäßig hergestellte heran.

V.G. Stefan

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Drehen: Weiler LZG 280 N
Fräsen: Blohm VTF
Gravieren: Sempuco G3-400


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zu Problemen mit Dreibackenfutter
BeitragVerfasst: Sa 9. Dez 2017, 01:09 
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Dieser Tage hatte ich ähnliches. Mehr aus Spielerei als Notwendigkeit, hab ich die Backen geschliffen. Die vorher gemessenen 0,07 unrund haben sich durch das Schleifen nicht verringert, dafür waren die Backen in Längsrichtung schief, wie oben von Benni83 beschrieben. Neue Backen hätten um die 50€ gekostet, da habe ich gleich ein neues Futter für 70€ gekauft. Dieses hat 0,01 Rundlauf. :2up:

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zu Problemen mit Dreibackenfutter
BeitragVerfasst: Sa 9. Dez 2017, 16:47 
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Ich habe das Backenfutter gerade mal zerlegt.

Die Spirale sieht optisch gut aus.
Die Verzahnung auf der Rückseite und die drei Zahnräder haben sichtbaren Verschleiß, der meiner Meinung nach aber kein großes Problem darstellt.

Da ich ohne Backenfutter den Adapterring für den Futterflansch nicht drehen kann, werde ich es wohl mit der Außenspannung eines Ringes und anschließender Zentrierung probieren.

Ich merke so langsam, dass man für den Betrieb einer Drehmaschine eine zweite Drehmaschine benötigt, um die erste instandsetzen zu können :andiearbeit:

Gruß
Benni


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zu Problemen mit Dreibackenfutter
BeitragVerfasst: Sa 9. Dez 2017, 18:01 
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Benni83 hat geschrieben:
Ich merke so langsam, dass man für den Betrieb einer Drehmaschine eine zweite Drehmaschine benötigt, um die erste instandsetzen zu können

Ja, das hülfe...
Aber schon ein zweites Futter, z. B. Vierbackenfutter kann da sehr hilfreich sein.

Hans

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Bauberichte Thread #12691

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zu Problemen mit Dreibackenfutter
BeitragVerfasst: Fr 15. Dez 2017, 23:26 
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Wenn ich mich für ein neues Backenfutter entscheiden würde, gibt es die Möglichkeit direkt eins mit L00 Spindelaufnahme zu nehmen.
Spricht etwas dagegen?
Dann würde man sich doch den Adapterflansch sparen und der Rundlauf müsste dann doch auch optimal sein, oder?

Gruß
Benni


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