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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: So 19. Jan 2014, 18:06 
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Mario,

Trutenpugel hat geschrieben:
Mir gefällt das folgende Bild auch. Da es Metall ist, kann ich es ja zeigen. Aber ich bin ja hier nicht im Fotozirkel....


toll, und man wird es jedes Mal anders wahrnehmen.

VG

Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2015, 10:36 
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Da der zugrundeliegende Thread gesperrt wurde frage ich hier:

"...Mario, das habe ich noch nicht verstanden: der Dom muss doch immer so hoch sein dass die Schneide auf Höhe der Spindelachse liegt!?..."

"Wer befiehlt, dass der Tisch des Supports als Auflage genutzt wird und nicht eine abgesetzte Etage entsprechend der höher zu fertigen Meißelaufnahme? ;-)
Nachtrag: Ein Aufspannwinkel und die vertikale Montage der Vorrichtung auf dem Support wäre ebenfalls eine Lösung bei verlängertem Meißeldom. :kopfkratz:"

Mario, wir reden anscheinend aneinander vorbei:
Natürlich kann der Dom "beliebig" hoch sein, aber fest liegt doch die Höhenlage der Schneide.
Egal ob gerader Stahl, linker oder rechter Hakenstahl.

Hast Du eigentlich mal ermittelt wie weit du den Stahl nach innen spannen / verfahren kannst, wie gross also der minimale Kugeldurchmesser wird?

Und, umgekehrt, wie weit Du den Stahl nach aussen spannen / verfahren kannst, wie gross also der minimale konkave Kugelradius wird?

Noch ein Gedanke zur konkaven Halbkugel: Der Schwenkpunkt des Drehstahl liegt dann auf der Ebene der Stirnfläche.
Da die Schwenkachse aber im Gegensatz zum Schwenkpunkt eine deutlich grössere Ausdehnung als 0 hat muss sie zur Hälfte in die konkave Halbkugel ragen - was aber nur geht wenn die Unterkante der Schwenkachse auch noch in die konkave Halbkugel ragt oder, was einfacher ist, wenn sie sich ausserhalb / unterhalb des Drehteils befindet. Der Drehstahl muss dann entsprechend weit ausgespannt sein.

Hans

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Bauberichte Thread #12691

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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2015, 11:38 
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Hallo Oli,

Dein Beitrag aus viewtopic.php?p=190813#p190813
ScuderiaAssindia hat geschrieben:
Hallo Werner,

zeichne doch mal den Drehpunkt des Stahls ein, dann wirst Du sehen dass es so nicht gehen kann.

Gruss Oli


Ich habe den Drehpunkt und den Werkzeughalter eingezeichnet, und du wirst sehen, dass es doch gehen kann. ;-)

Dateianhang:
Halbkugel_drehen_2.jpg
Halbkugel_drehen_2.jpg [ 25.07 KiB | 11583-mal betrachtet ]

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Gruß
Werner

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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2015, 12:55 
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Noch eine Dreiviertelkugeldrehvorrichtung :-)

Dateianhang:
1435751483825.jpg
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Konstruktionszeichnungen gibt es auch auf Anfrage nicht. :-P

Grüsse
Franz

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Grüße
Franz


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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2015, 13:24 
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motor64.1 hat geschrieben:
Konstruktionszeichnungen gibt es auch auf Anfrage nicht. :-P

Franz, weil Du es aus dem CNC-Modell nicht ableiten kannst?

Hams

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Bauberichte Thread #12691

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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2015, 13:33 
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Hi zusammen,

bei mir war der Bedarf bisher hauptsächlich für konkave Radien vorhanden. Dafür sollte hier das Drehen auch tiefer als der Radius möglich sein, um ein Rohr definitiv bis zur Hälfte zu umschließen.

simple Variante Formdrehmeißel für 10mm Durchmesser. In POM flutscht es, in anderem noch nicht getestet, wahrscheinlich kritisch.
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WP_20150319_001.jpg
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meine "Vorrichtung". vorne ein drehbarer Einsatz, ähnlich der Variante von Franz.
Dateianhang:
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Dieser kleine Einsatz hatte etwas zu filigrane Wandstärken, für 19mm Durchmesser in POM gings, irgendwann hat es die Wände zerrissen.
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Generell war die Idee des viereckigen Lochs für viereckige Drehstähle total unnütz und oversized, daher der nächste Einsatz mit rundem Loch noch simpler...
Dateianhang:
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3mm Drehstahl (im Bild rechts minimals zu erkennen), rotiert wird die Vorrichtung über die Schraube oben (Nuss und T-Griff).
In dem Bild dann auch Halter Nummer 2 für die selben Einsätze, geeignet für größere Werkstückdurchmesser. Am drehbaren Einsatz hochprofessionell eingeschliffene "Spanleitzonen" um die Späne aus dem Drehbereich zu bringen.
*Edit*: der letzte Einsatz ist am "durchdachtesten". rundes 3mm Loch für den Drehmeißel, geklemmt von oben über Madenschraube, verstellt von hinten über Madenschraube, drehbar über normalen Steckschlüssel or whatever.

Grüße
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2015, 21:12 
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@Hans:
A. Ja. Die Meißelspitze steht immer auf Drehmitte.
B. Der Meißeldom muss in meiner Version der Vorrichtung zwischen der (ich nenne es jetzt mal) „Befestigungslasche“ und der Meißelspitze den Außendurchmesser des Werkstücks beherbergen.
C. Der minimale konkave Kugeldurchmesser hängt davon ab, wie meine Brille beim Schleifen eines Hakenmeißels sitzt und ich zittere. „Null“ will ich also nicht schreiben.
D. Ebenfalls hatte ich nie eine maximale Größe ermittelt. Das war nie nötig. Die mögliche Auskragung eines Hakenmeißels hängt von den Fähigkeiten des Zerspaners ab, der ihn schmiedet :nageln: und schleift. Allerdings würde ich ab ca. 40mm Radius niemandem versprechen, dass sein Werkstück nicht "zerschwungen" wird.

Der Meißeldom könnte durch einen höheren- ersetzt werden. Die Vorrichtung selbst kann dann aber nicht mehr auf dem ursprünglich geplanten Platz auf dem Support ihren Platz einnehmen, da die Spitzenhöhe nicht mehr stimmt.
Ob ein Aufspannwinkel, eine Platte mit einer Etage nach unten oder die Vorrichtung meinetwegen auch über Kopf montiert wird, ist ihr egal.

Die Meißelspitze muss auf Mitte und den Platz zur Befestigungslasche gibt das Werkstück vor. Alles andere hängt von der Kreativität des Anwenders ab.

Grüße von Mario. :hi:

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Unendlich steigt des Schlossers Kraft, wenn er sich seine Hebel schafft.
Ein Leben ohne Drehmaschine ist möglich- aber sinnlos.


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