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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: So 30. Dez 2012, 15:22 
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Der Hebel als Vorschub macht mir weniger Sorgen. Wie verrückt Zustellen kann ich bei meiner Maschine eh nicht.
Aber man müsste den Radius irgendwie über eine Spindle mit Skala oder so Einstellen können.

Zudem würde ich wenn ich mir selbst einen baue, schauen dass kein großer Lagersitz in Frästeile muss.
Da ich keinen Ausdrehkopf, kein 4 Backenfutter und keine Planscheibe bis jetzt habe und so einen Lagersitz mit Fräser und Rundtisch zu machen wird wohl konventionell ohne Digitalanzeigen eher nicht präzise genug werden.

Gruß Torsten

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Bandsäge: RC125GBS
Schweißgerät: Lorch Export 2000 + Lorch CL 4P-F Spezial


Zuletzt geändert von Heliflieger am So 30. Dez 2012, 15:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: So 30. Dez 2012, 15:44 
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uli12us hat geschrieben:
Dann noch eher die Konstuktion von hemingway bzw Chronos, Da ist zwar auch ein Hebel dran, aber der liegt wenigstens ein Stück vom Drehfutter entfernt.


Meine Kugeldrehvorrichtung hat auch einen Hebel, man kann ihn ja so montieren (bei der o. g. Konstruktion könnte man ja mehrere Bohrungen für den Hebel vorsehen, dass er möglichst wenig Probleme verursacht.
Insofern habe ich da keine Bedenken.
Eher schon, dass der Drehstahl ins Futter kommt...
Gilt aber für alle Konstruktionen, am wenigsten vielleicht noch bei der Parallelogrammmaschine a la Barbara.

Hans

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Bauberichte Thread #12691

Bevor ihr euch ärgert über meine Beiträge - freut euch lieber über die vielen die ich nicht geschrieben habe!


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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: So 30. Dez 2012, 18:16 
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Eine Skala kann man sich notfalls sogar per Tesaband drauf befestigen, es kommt ja nicht auf 0,1mm bei Radien an - mir zumindest nicht. Ein Getriebe oder eine Spindel ist m.M. nach Luxus, wäre aber möglich. Das Ding ist aber einfach und flott selbst gebaut, mit TCGT (scharfen Platten f. Alu) taugts auch für Hartholz und Kunststoff. Den Hebel setzt man so wie man mag.

Vorsicht gehört halt dazu, man arbeitet mit gefährlichen Maschinen... aber ich denke wer eine Feile zum Entgraten sicher etwas näher am Futter führen kann der bekommt das mit der Vorrichtung auch hin.

Einziger Nachteil der Vorrichtung ist dass man die Spitzenhöhe nicht verstellen kann bzw. sie auf jede Maschine angepasst werden muss. Wenn ich sie für andere Leute baue fertige ich 0,2-0,3mm unter Maß und lege dann Fühlerlehrenband unter, das geht recht gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: So 30. Dez 2012, 20:25 
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Bei deiner Vorrichtung kann man ja den Radius recht genau nachmessen. Ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass du da nen halbwegs glatten Durchmesser genommen hast, also meinetwegen 60. Dann braucht man nur mit dem Tiefenmass den Abstand zum Drehstahl nachmessen und den Radius abziehen, Dann kriegt man den Radius raus.

Eventuell könnte man noch 2 leicht entfernbare Stifte vorsehen die genau auf Mitte stehen, dann kann man sogar direkt das Mass ablesen. Obwohl das fast schon zuviel Aufwand ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: So 30. Dez 2012, 21:08 
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Link: http://www.youtube.com/watch?v=rfHaM1lqqRA

Hab da mal ein Video zur Erklärung gemacht, darin wird der Bau erklärt und auf was man so achten sollte/müsste/könnte... Ich hoff ihr kommt mit meinem etwas unvorbereiteten Gesabbel klar :unknown:


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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: So 30. Dez 2012, 23:42 
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Wow, das ist ein super detailliertes Video, bei dem wohl keine Fragen offen bleiben. Vielen Dank für Deine Mühe !

Eine habe ich trotzdem: braucht man unbedingt die Buchse in der Grundplatte ?
Ich hätte das (mangels Erfahrung) so gestaltet, das aus der Grundplatte einfach eine Vertiefung ausgedreht wird und dann an der Unterseite des Halteblocks (=Drehteil) einfach ein kurzer zylindrischer Überstand bleibt - oder sogar gleich ein Kugellager mittleren Kalibers eingesetzt wird.
Bringt die Verwendung der Buchse einen bestimmten Nutzen ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: Mo 31. Dez 2012, 05:55 
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Zum selber bauen. Mass von der Vorderkante bis zum Drehpunkt festlegen und dann den Drehstahl fuer den gewuenschten Radius entweder plus oder minus einstellen.
http://littlemachineshop.com/products/p ... uctID=2569
Hab ich mir for 30 Jahren selbst gebaut und arbeite heute noch damit.
Spitze des Drehmeissels mittig schleifen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: Mo 31. Dez 2012, 13:50 
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@kartoffelkopf
Ich hab die Buchse eingepresst (kann auch mit Loctite oder Uhu Endfest 300 geklebt werden) weil ich die Grundplatte nicht auf der Drehe gespannt bekomme. Natürlich kann man es auch umgekehrt machen, also Zapfen am Drehteil und Ausdrehung in der Grundplatte, ich sehe keinen Grund wieso das nicht gehen soll. Die Grundplatte muss dann halt entsprechend dick gewählt werden.

Ein Kugellager ist dann natürlich wieder die Luxusvariante aber die Idee ist an sich gut. Da ich nicht so oft Radien drehen muss brauch ich das aber nicht, prinzipiell aber :2up:


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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: Mo 31. Dez 2012, 20:17 
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JollyRoger hat geschrieben:

Hab da mal ein Video zur Erklärung gemacht, darin wird der Bau erklärt und auf was man so achten sollte/müsste/könnte... Ich hoff ihr kommt mit meinem etwas unvorbereiteten Gesabbel klar :unknown:



Tolles Video, damit sollte jeder klar kommen! :goodpost: (Außer jemand versteh deinen Dialekt nicht, aber da darf ich als Bayer/Oberpfälzer nicht meckern :-D )

Aber das die Oberkante der Wendeplatte auf Höhe der angerissenen Linie liegen sollte kommt meiner Meinung nach nicht so gut rüber?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kugel- / Radiendreheinrichtung
BeitragVerfasst: Di 1. Jan 2013, 13:22 
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Jaja, der Dialekt :pfeif: ich versuch mich aber zusammenzureißen. Sehts nicht als Erschwernis sondern als Sprachexkurs :muahaha:

Europa hat geschrieben:
Aber das die Oberkante der Wendeplatte auf Höhe der angerissenen Linie liegen sollte kommt meiner Meinung nach nicht so gut rüber?


Hm... damit kannst du Recht haben. Es ist für mich immer schwierig solche Sachen nach Verständnis zu beurteilen, ich mein ich kanns ja - hab das Video schließlich selbst gedreht.

Da es aber ausschließlich hier im Forum verlinkt ist (kein öffentliches Video, hat seine Gründe) kann man bei Unklarheiten aber fragen, dafür ist das Forum ja da

;-)


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