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 Betreff des Beitrags: Magnetfutter für die Drehmaschine
BeitragVerfasst: Sa 18. Nov 2017, 14:15 
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Nicht dass ich ein Magnetfutter je vermisst hätte - aber man weiss ja nie...
Und weil ich grad eine Bestellung in GB vorhatte und damit sich der teure Versand lohnt kaufte ich eben eines.
Dazu fertigte ich dann (wie bei allen meinen Futtern) noch eine eigene Adapterplatte zur einfachen Montage an.

Dateianhang:
wm-d24-20171118_121112-768x576.jpg
wm-d24-20171118_121112-768x576.jpg [ 183.16 KiB | 1444-mal betrachtet ]


Auf vielfache Wünsche einzelner Herren ist das Bild hier hochgeladen statt nur verlinkt - ich hoffe dass die damit zufrieden sind.
Dafür dass das hochgeladene Bild (anders als bei einem verlinkten) nicht in der Originalgrösse zu sehen ist kann ich nichts.

Wie gut sich das Magnetfutter im realen Einsatz schlägt weiss ich nicht, das muss sich zeigen.

Erstaunt hat mich dass die Haltekraft quer zu den Lamellen deutlich kleiner ist als längs dazu.
Dass Teile mit einer grösseren (und ebeneren) Grundfläche besser halten nehme ich an.
Ob die Haltekraft auch mit der Dicke des Werkstücks zunimmt weiss ich nicht.

Über die Fertigung der Adapterplatte habe ich hier einiges geschrieben:
http://www.hobby-messer.de/wm-d24.htm

Hans

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 Betreff des Beitrags: Re: Magnetfutter für die Drehmaschine
BeitragVerfasst: Sa 18. Nov 2017, 14:25 
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Also entschuldige Hans, aber das ist doch irgendwie schon nicht ganz zu verstehen was Du hier treibst. So etwas gibt es doch irgendwie gar nicht, dass man ein Bildchen zeigt, nix gscheites dazu schreibt, und dann auf die eigene HP verweist. Du gehst langsam Richtung Troll....

SO FUNKTIONIERT KEIN FORUM

:wall: :scheisse:

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LG, Tom

Ein wenig Rhythmuswechsel gefällig?


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 Betreff des Beitrags: Re: Magnetfutter für die Drehmaschine
BeitragVerfasst: Sa 18. Nov 2017, 14:44 
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Ja, man merkt eine gewisse Frustration im Eröffnungsbeitrag, wenn wir keine Menschen wären, dann wäre das unangebracht. Obwohl Hans hier vermutlich am liebsten keine Bilder hochladen würde, hat er es nach mehrfachem Wunsch der Comunity trotzdem getan. Das finde ich toll.
Hans hat sein neues Magnetfutter mit Adapter gezeigt und erklärt, wie es dazu gekommen ist. Weiter hat er ein paar Worte über die Haltekraft geschrieben. Ihm jetzt zu unterstellen, dass er gefälligst mehr zeigen und schreiben soll, finde ich irgendwie befremdend. Hans zeigt das freiwillig und kann von niemandem dazu gezwungen werden.
Hans möchte auf seiner Webseite, welche bestimmt noch andere Leute verfolgen, seine Projekte zeigen. Ich hätte auch keine Lust an mehreren Orten den Inhalt zu pflegen.
Die Zerspanungsbude könnte offline gehen und Hans kann nichts dagegen tun. Alle seine Projekte wären weg. Deshalb verstehe ich seine Vorgehensweise durchaus - unabhängig davon, ob ich das gut finde oder nicht.
Jemand der sich die Mühe macht freiwillig Projekte zu zeigen kann nicht wirklich ein Troll sein, jemand der dann aber daran rummeckern muss irgendwie schon...

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Gruess
Remo


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 Betreff des Beitrags: Re: Magnetfutter für die Drehmaschine
BeitragVerfasst: Sa 18. Nov 2017, 14:51 
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Ich könnte natürlich den Text zu den Bildern hierher einkopieren - nur wäre er dann wegen der Formatierung kaum lesbar.
Ausserdem würdest Du dann meckern dass keine Bilder dabei stehen!

Und wenn ich die Bilder mit verlinke meckerst Du dass sie nicht hochgeladen sind!

Nein, ehrlich, ich habe weder Lust noch Zeit neben dem Aufwand eine htm-Seite samt Übersicht aller Arbeiten zu erstellen mir nochmal den selben oder noch höheren Aufwand der parallelen Erstellung eines threads aufzuladen!
Der dann durch die vielen weiteren Beiträge kaum noch lesbar ist.

Ausserdem: So funktioniert das Forum schon seit seiner Geburt - ich zeige ein Bild und einen Text damit man weiss worum es geht und ob einen das interessiert und biete dann zusätzlich einen ausfühlrichen Bericht an!

Wenn Dir das nicht gefällt tut mir das zwar leid aber ich werde das nicht ändern.
Falls das allgemein auf Missfallen stossen sollte kann ich das Problem natürlich beheben indem ich auf die Veröffentlichung verzichte.
Alternativ kannst Du natürlich auch einfach auf das Lesen verzichten.

Was ich aber nicht verstehe ist dass man Probleme bekommt wenn man verdrehte Bilder moniert weil man als Leser ja selber dafür sorgen kann sie sich hinzudrehen - und andererseits es als unzumutbaren Mehraufwand kritisiert wenn man einen weiterführenden link anbietet!???

Da posten andere unkommentierte links zu youtube-Videos und das ist dann ok?

Hans, der die Welt (manche in der ZB) nicht mehr versteht

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 Betreff des Beitrags: Re: Magnetfutter für die Drehmaschine
BeitragVerfasst: Sa 18. Nov 2017, 15:21 
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Zum eigentlichen Thema: ist das ein Futter für Drehmaschinen?

Es gibt diese runden Futter (relativ) günstig mit Eignung zum Schleifen und ziemlich
teuer mit expliziter Eignung zum Drehen. - Das könnte doch die fürs Drehen
eher suboptimalen Halteeigenschaften erklären. - Oder?

Gruß
Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Magnetfutter für die Drehmaschine
BeitragVerfasst: Sa 18. Nov 2017, 15:36 
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AchimS hat geschrieben:
Zum eigentlichen Thema: ist das ein Futter für Drehmaschinen?
Es gibt diese runden Futter (relativ) günstig mit Eignung zum Schleifen und ziemlich
teuer mit expliziter Eignung zum Drehen. - Das könnte doch die fürs Drehen
eher suboptimalen Halteeigenschaften erklären. - Oder?

Achim, ich wusste gar nicht dass es zwei Sorten von Magnetfuttern gäbe - aber das heisst nichts. Ausser dass ich es nicht weiss.
Dementsprechend habe ich es einfach für die Drehmaschine adaptiert - zumal ich keine Schleifmaschine habe.
Aber wäre es nicht sinnvoll wenn es für die Schleifmaschine grösser und rechteckig wäre?
Das Fehlen einer Zentrierung könnte gegen die Drehmaschine sprechen - aber wie würde das Futter dann auf die Schleifmaschine gespannt?

Hans

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 Betreff des Beitrags: Re: Magnetfutter für die Drehmaschine
BeitragVerfasst: Sa 18. Nov 2017, 15:59 
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HansD hat geschrieben:
... die Kratzer sind neu und selbstgemacht. Entweder vom Aufspannen auf der Fräsmaschine (eher unwahrscheinlich) oder vom Herumschieben der kleinen Unterlagscheibe beim ersten Drehversuch

Hatte mir mal auf einer Messe ein ganz neues solches Futter vorführen lassen, nach dem Wegnehmen des magnetisch gespannten Teils war die Oberfläche schon ganz schön verkratzt. Scheinbar ist der Stahl butterweich. Laut Aussage des Herstellers kann man wegen dem Magnet-Geraffel keinen vernünftigen Stahl nehmen.

> Nicht dass ich ein Magnetfutter je vermisst hätte - aber man weiss ja nie...
Zum Glück bearbeite ich nur Alu, Messing und POM, die Investition geht also ausnahmsweise mal an mir vorbei.

Nachtrag: Was ist das für'n Gammel in der Bohrung der Innensechskantschraube (im Bild ganz oben) ?

Micha

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Meine aktuellen Projekte: Mehrere Marsroboter und mindestens eine Mondlandefähre


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 Betreff des Beitrags: Re: Magnetfutter für die Drehmaschine
BeitragVerfasst: Sa 18. Nov 2017, 16:14 
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HansD hat geschrieben:
AchimS hat geschrieben:
Zum eigentlichen Thema: ist das ein Futter für Drehmaschinen?...

Achim, ich wusste gar nicht dass es zwei Sorten von Magnetfuttern gäbe...
Hans, ich weiss es auch nicht. :unknown:
Ich habe das nur aus dern in der Produktbeschreibung fehlenden Einsatzgebiet Drehen abgeleitet:
http://www.arceurotrade.co.uk/Catalogue ... -CLEARANCE

Bei einem deutschen Anbieter / Hersteller war mir das auch mal aufgefallen.

Vielleicht kann einer der was weiss sich dazu äussern?! :andiearbeit:

Gruß
Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Magnetfutter für die Drehmaschine
BeitragVerfasst: Sa 18. Nov 2017, 16:16 
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Zitat:
Hatte mir mal auf einer Messe ein ganz neues solches Futter vorführen lassen, nach dem Wegnehmen des magnetisch gespannten Teils war die Oberfläche schon ganz schön verkratzt. Scheinbar ist der Stahl butterweich. Laut Aussage des Herstellers kann man wegen dem Magnet-Geraffel keinen vernünftigen Stahl nehmen.


Das ist richtig. Arbeiten mit einem Magnetfutter setzt absolute Sauberkeit vorraus. Nicht nur um das Futter nicht zu zermacken, sondern auch um die Oberfläche des Futter zu erhalten und das nicht alle Naselang überschleifen/drehen/schaben/sonstwas zu müssen.

Alles was darauf gespannt wird säuberlichst auf einem Stein oder feinem Schleifleinen auf einer geschliffenen Platte abziehen, das Futter mit einem feinen Stein abziehen, alles abblasen, das Futter und das Teil mit dem Handballen abwischen. Alles machen um Kratzer, Grate, Schmutz und Einschlagstellen zu vermeiden.

Teile wenn irgendwie möglich zum abnehmen vom Futter (Da ist immer etwas Restmagnetismus der ein einfaches abheben des Teils verhindert) nicht rumschieben sondern einen Weg finden sie abzuhebeln - Z.b. mit einer kleinen Grippzange packen und mit einem kleinen Kunststoffstab abhebeln, oder mit einer Parallelzwinge am Teil einen Hebel schaffen der ein abkippen des Teils vom Futter erlaubt.

Zitat:
Ob die Haltekraft auch mit der Dicke des Werkstücks zunimmt weiss ich nicht.


Tut sie - Für dünne/dünnste Teile gibt es feinpolige Futter, die aber insgesamt etwas schwächer sind.

Zitat:
Hier die Scheibe (grosse, dicke Unterlagscheibe M8) nochmal in gross - eigentlich ist grade mal die Zinkschicht abgedreht.


Eine M8 Karosseriescheibe ist das absolute Minimum das ich auf meinem Futter noch irgendwie überplanen kann, hier hilft aber einmauern mit Fühlerlehrenblech o.Ä.

Hilft natürlich nicht, wenn die Scheibe auf der Rückseite einen Grat vom Stanzen hat, die Galvanik uneben ist oder sonstwas.

Achja, zum Zentrieren auf dem Futter: Teil aufsetzen, Magnet so 1/3...1/2 anschalten und dann das Teil mit einem kleinen Kupferbolzen so lange hin und her klopfen bis der Rundlauf passt. Das geht mit etwas Übung schnell.

Ich hatte hier mal was zum Magnetfutter geschrieben, weil ich ständig Mails dazu bekommen habe - Ist aber Englisch, war bisher zu Faul das auf Deutsch nochmal zu schreiben ;)
http://gtwr.de/rant/magneticchuck.html

gruß
Stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: Magnetfutter für die Drehmaschine
BeitragVerfasst: Sa 18. Nov 2017, 16:29 
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Hallo Hans, ich habe mir so ein Futter angeschafft um damit Distanzringe absolut Plan zu überdrehen , da ich auch keine Schleifmaschine habe. Das geht, aber je kleiner und dünner die Scheibe , umso schlechter die Haltekraft! So dann mehr ein Feinstdrehen als ein normaler Span! Die Futter sind an sich nicht sicher und ich lege immer einen Schutz auf die Wangen darunter! Planparallel ist es aber besser, als mit Abstechen ! Auch mit Blechen habe ich es schon verwendet und da spare ich Zeit , gewinne Platz für die Bearbeitung! Wobei natürlich immer die Gefahr vom Beschädigen der Oberfläche besteht! Was mit Einsatz des Festanschlages bis jetzt, verhindert wurde. Freundliche Grüsse Andi


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